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Wirtschaftsnachrichten Süd 05/2017

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Was Graz wirklich braucht

 

Seit wenigen Tagen amtiert im Rathaus der steirischen Landeshauptstadt Schwarz-Blau. 207 Einzelmaßnahmen listet das Arbeitsprogramm der neuen Koalition auf. Drei oder vier Leuchtturmprojekte würden auch reichen, um die Zusammenarbeit zu begründen.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

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Kärnten, 18. Mai 2017

GRIFFNER baut auf deutschen Markt

4.370 Fertighäuser wurden 2015 in Österreich errichtet, in Deutschland waren es rund 20.000. Verglichen mit der Zahl der Haushalte ist der Anteil an Fertighäusern bei unseren nördlichen Nachbarn also gering. Eine große Chance für österreichische Premiumhersteller, betont GRIFFNER Haus Eigentümer Georg Niedersüß. Mit fünf Hektar Grundfläche und 60 Musterhäusern ist die Fertighauswelt Poing bei München einer der größten Schauplätze der Branche. Im Frühjahr 2017 wird GRIFFNER hier das zweite Musterhaus in Deutschland eröffnen. „Im Fertighaus CENTER Mannheim sind wir schon seit 2005 mit einem Musterhaus präsent. Mit dem zweiten Standort in München schließen wir die Spange Mannheim–München, eine Region mit viel Potential für uns“, erklärt Niedersüß.

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Wirtschaftsnachrichten Donauraum 05/2017

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Privatkonkurs-Reform - Heils- oder Hiobsbotschaft: Die Abschaffung der Quote


Was für die 110.000 bis 150.000 zahlungsunfähigen Menschen in Österreich, von denen
einige die Mindestquote nicht schaffen, eine deutliche Erleichterung sein kann, sollte mit
der Reform des Privatkonkurses nicht als Freibrief für unredliche Schuldner gesehen werden: Die Krida bleibt weiterhin ein Strafrechtsdelikt.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

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Oberösterreich, 16. Mai 2017

Bestes Quartal der Unternehmensgeschichte

Die Lenzing Gruppe ist sehr gut in das Jahr 2017 gestartet. Sie konnte im ersten Quartal Umsatz und Ergebnis deutlich verbessern und erreichte damit das beste Quartal der Unternehmensgeschichte.Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,3 Prozent auf EUR 586,2 Mio. Dies ist auf höhere Preise rund um das chinesische Neujahr, auf einen besseren Produktmix, auf den Lagerabbau und auf günstigere Währungsrelationen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) stieg um 46,6 Prozent auf EUR 135,1 Mio. Das entsprach einer EBITDA-Marge von 23 Prozent nach 18 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 72,1 Prozent auf EUR 102,3 Mio., was zu einer höheren EBIT-Marge von 17,5 Prozent (nach 11,6 Prozent) führte. Der Jahresüberschuss konnte um 69,6 Prozent auf EUR 75 Mio. und das Ergebnis je Aktie um 67,9 Prozent auf EUR 2,75 gesteigert werden.

Bild: Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing Gruppe

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Wirtschaftsnachrichten West 05/2017

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Trendwende am Arbeitsmarkt?


Von Nachhaltigkeit weit und breit keine Spur

 

Ist die Trendwende am österreichischen Arbeitsmarkt tatsächlich geschafft? „Ja“, sagt AMS-Chef Johannes Kopf unisono mit Bundeskanzler und Vizekanzler. Doch der Schein trügt. Vor allem Baukonjunktur, Industrie und Handel sowie Tourismus stützen die Beschäftigung. Die Zahl der offenen Stellen ist ebenfalls drastisch angestiegen. Gut ist das nicht, denn das deutet auf einen eklatanten Qualifizierungs- und/oder Motivationsmangel von Arbeitsuchenden hin.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

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Salzburg, 15. Mai 2017

Gemeinsame Zukunft

Die PORR und die Eigentümerfamilien des Salzburger Traditionsunternehmens Hinteregger haben mit heutigem Tag eine grundsätzliche Einigung über eine mögliche gemeinsame Zukunft erzielt. Konkret soll die G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.H. selbständiger Teil der PORR werden. Die beiden ergänzen sich in vielerlei Hinsicht ideal – vom technischen Know-how, über ihre jahrzehntelange Erfahrung in der Realisierung komplexer Bauvorhaben bis hin zum hohen Qualitätsanspruch. Parallel sollen die Anteile der DYWIDAG-Gruppe zu 100 Prozent in das Eigentum der Familie G.Klaus Hinteregger übergehen. Der Zusammenschluss steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden.

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Wirtschaftsnachrichten Special Mai 2017

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 Exportwirtschaft & Neue Märkte

 

 

 

 

 

 

 

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Tu felix Austria: Liegt das Gute wirklich so nah?

 

In einem aktuellen Länderranking von Statista liegen Österreich und seine Produkte von 52 abgefragten Ländern auf Rang 17. Das wäre eigentlich weder besonders schlecht noch eine große Überraschung, wäre da nicht das Selbstbild der Österreicher, die sichgerne bei allem als Vorreiter fühlen und denken, dass das Beste wohl nur aus der eigenen Heimat kommen kann. Lange vor Donald Trump und seinem „Amercia first“ galt auch bei uns vielerorts quasi die Devise „Österreich zuerst“.


Eine auf Exporte angewiesene Nation wie die unsere sollte sich angesichts dieses doch ernüchternden Umfrage-Ergebnisses nicht nur etwas mehr in Bescheidenheit üben, sondern auch darüber nachdenken, wie sinnvoll es ist, internationale Freihandelsabkommen infrage zu stellen. Denn selbst wenn wir beispielsweise der Feinkostladen der Welt wären, ist es scheinbar nicht so, dass uns gleich alle die Tür einrennen und uns unsere Würstel, Aufstriche und anderen Schmankerl aus der Hand reißen würden.


Es geht dabei primär auch gar nicht um ein vielleicht übertrieben euphorisches Selbstbild, das dem Reality-Check nicht standhalten könnte, sondern vielmehr um die in dieser Studie erhobene Diskrepanz zwischen Preis und Leistung. Österreich liegt hier auf dem doch sehr beschämenden 45. Platz. Vielleicht sollten wir uns damit anfreunden, dass angesichts dessen, dass unsere Produkte draußen in der großen, weiten Welt als überteuert angesehen werden, gerade aus dem Wegfall von Zöllen jene Vorteile entstehen könnten, die wir für unsere Wettbewerbsfähigkeit offenbar dringend benötigen.


Und vielleicht sollten wir auch bedenken, dass wir uns mit unserem doch oft übertriebenen Heimatpathos keinen Gefallen tun, sondern uns damit lediglich in einer vermeintlichen Komfortzone suhlen. Die Menschen anderer Nationen ernähren sich heutzutage nicht bloß von Chlorhenderln und Hormonfleisch, sondern wissen auch, was Qualität und Genuss bedeuten. Nachhaltig zu denken beginnt damit, die Zeichen der Zeit zu erkennen.