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Wirtschaftsnachrichten Süd 07-08/2016

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Arbeiten wie Gott in Frankreich



Im Jahr 2000 führte Frankreich die 35-Stunden-Woche ein. Den wirtschaftlichen Niedergang der Grande Nation konnte auch das nicht bremsen. Dennoch halten hierzulande ÖGB-Vertreter die 35-Stunden-Woche weiter für ein taugliches Instrument gegen die Krise am Arbeitsmarkt.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

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Kärnten, 2. August 2016

Unternehmer wieder optimistisch

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Kärntens Wirtschaft befindet sich auf einem guten Kurs zeigt zumindest die aktuelle Befragung der Unternehmer durch die Wirtschaftskammer. Zum ersten Mal seit sechs Jahren nehme die Investitionsbereitschaft wieder zu. Die Kärntner Betriebe geben sich überraschend investitionsfreudig. Laut Wirtschaftkammer wollen knapp 85 Prozent der Betriebe in den nächsten zwölf Monaten investieren. Diese positive Stimmung will Präsident Jürgen Mandl mit seiner vor wenigen Monaten gestarteten „Wirtschaftsoffensive“ nutzen. So gibt es ab September Förderungen für Betriebe, die zwischen 100.000 und 400.000 Euro investieren werden, kündigte der WK-Präsident an: „So werden wir es auch schaffen, mehr Beschäftigung hier nach Kärnten zu bringen, die Arbeitslosigkeit zu senken und langfristig den Wohlstand zu sichern.“

Wirtschaftsnachrichten Donauraum 07-08/2016

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Ein bisschen Retro kann nie schaden …



Maschinensteuer und Arbeitszeitverkürzung als „New Deal“ Die 1980er Jahre sind „in“. Nicht nur in der Mode feiern Turnschuhe, Sweater und Röhrenjeans fröhliche Urstände, auch Bundeskanzler Christian Kern greift verklärt in die Mottenkiste, um alte Ideen zur Finanzierung des Sozialsystems in neuer Verpackung zu verkaufen.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

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Niederösterreich, 2. August 2016

Land setzt auf Ausbildung

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Die für den Arbeitsmarkt zuständige Landeshauptmannstellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) will eine Ausbildungsoffensive starten. Für Arbeitsmarktexperten ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit geringer als erwartet. Meistens ist die Qualifikation der Jobsuchenden nicht ausreichend. Das Land setzt daher im Beschäftigungspakt, der Anfang Juli beschlossen wurde, auf Ausbildung. Landeshauptmannstellvertreterin Johanna Mikl-Leitner: „Gerade in den nächsten Monaten liegt der Schwerpunkt auf Bildung und Ausbildung, weil wir wissen, dass 45 Prozent aller Arbeitslosen maximal einen Pflichtschulabschluss haben.“ Eine gute Ausbildung sei der Schlüssel für den Einstieg in den Arbeitsmarkt, deswegen werden vom AMS spezielle Kurse angeboten.

Wirtschaftsnachrichten West 07-08/2016

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Kraft für Überholspur fehlt


Die Konjunktur zieht an, kommt aber nicht ins Laufen. Je weiter im Westen, umso besser präsentieren sich die Zahlen. Die Freude darüber hält sich in Grenzen. Wären die bundesweiten Rahmenbedingungen andere, könnten noch bessere Ergebnisse erzielt werden. Unisono werden Investitionsanreize und Bürokratieabbau gefordert. Bleibt die Frage, ob das reicht.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

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Tirol, 2. August 2016

Einzelhandel mit Umsatzplus

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Über ein starkes Umsatzplus freut sich der Tiroler Einzelhandel. Im ersten Halbjahr stiegen die Verkaufserlöse um 3,6 Prozent. Von Jänner bis Ende Juni wurden in den Tiroler Einzelhandelsgeschäften rund 2,8 Milliarden Euro umgesetzt. Wie Alois Schellhorn, Geschäftsführer der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Tirol,  erklärte, handelt es sich dabei um den größten Zuwachs der letzten Jahre. Dabei verzeichnete die Hälfte der Betriebe einen Umsatzzuwachs.

Wirtschaftsnachrichten Special Juli 2016

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Industrie 4.0, Automatisierung & Technik

 

 

 

 

 

 

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Nicht die Asche anbeten, sondern das Feuer weitertragen

Technologie muss den Menschen nützen

 

Nur die Unternehmen, die sich mit Digitalisierung und Integration ihrer Prozesse intensiv beschäftigen, werden die Transformation in eine effizient geführte und moderne Organisation zeitgerecht schaffen. Die Zielsetzung für die „Fabrik der Zukunft“ lautet daher: Schneller und effizienter mit hoher Qualität produzieren, neue Anwendungsfelder erschließen, neue Geschäftsmodelle anvisieren, individuelle Kundenwünsche rasch erfüllen.

„Technologie ist sinnlos, wenn sie die Menschen nicht erreicht“, sagte Siemens Chef Joe Kaeser anlässlich einer Veranstaltung zur Hannover Industriemesse 2016 und fügte hinzu: „Wir müssen sicherstellen, dass die gesamte Gesellschaft Nutzen aus der Digitalisierung zieht.“ Bei aller Euphorie für das Neue sollte eines nicht vergessen werden: Der bevorstehende Wandel ist in seiner Geschwindigkeit und seinen Auswirkungen auf sämtliche Gesellschaftsbereiche umfassend und vor allem einzigartig. Ein völlig neues Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell, eine Art Gesellschaft 4.0, muss die alten Strukturen schnellstens ersetzen. Wenn nicht, drohen massive soziale Unruhen. Die Teilhabe aller Gesellschaftsmitglieder an den Chancen der Digitalisierung wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Als Beteiligte an den neuen Herausforderungen werden sich aber nur diejenigen fühlen, die nicht vom sozialen Abstieg aufgrund von Arbeitsplatzvernichtung betroffen sind. Daher bedarf es entsprechender politischer, rechtlicher und infrastruktureller Rahmenbedingungen, die weder Unternehmen noch Arbeitnehmer auf der Strecke lassen. Ideen und Diskussionen sind nicht nur von Seiten der Wirtschaftsvertreter gefragt. Auch die Sozialpartner, allen voran die Gewerkschaften, müssen sich mit dem Thema umfassend auseinandersetzen, und zwar bald. Sich dem Themenkomplex mit der Forderung nach neuen Steuern oder mehr Urlaub für Arbeitnehmer anzunähern, ist der falsche Weg. Vielmehr geht es darum, in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts anzukommen. Nicht Bewahren ist das Gebot der Stunde, sondern Bewährtes im Sinne der Arbeitnehmer weiterzuentwickeln und den neuen Aufgaben und Problemfeldern anzupassen. Nur so können möglichst viele Menschen an der Arbeits-Zukunft teilnehmen und teilhaben. Dazu müssen Diskussionen über neue Modelle wie in den Bereichen Bildung, Arbeitszeit-Flexibilisierung oder Bürokratieabbau auch zugelassen und nicht als „kapitalistisches Teufelswerk“ abgetan werden. Eines ist sicher: Klientelpolitik auf der einen Seite und zu mauern auf der anderen sind keine probaten Mittel, den Herausforderungen der vierten industriellen Revolution zu begegnen.