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Wirtschaftsnachrichten Süd 07-08/2016

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Arbeiten wie Gott in Frankreich



Im Jahr 2000 führte Frankreich die 35-Stunden-Woche ein. Den wirtschaftlichen Niedergang der Grande Nation konnte auch das nicht bremsen. Dennoch halten hierzulande ÖGB-Vertreter die 35-Stunden-Woche weiter für ein taugliches Instrument gegen die Krise am Arbeitsmarkt.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

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Steiermark, 8. Juli 2016

Gründungen stärken

Die WKO Steiermark hat sich zum Ziel gesetzt Gründungen im akademischen Umfeld zu stärken. Denn akademische Start-ups schaffen im Durchschnitt doppelt so viele Arbeitsplätze wie andere Firmengründungen. Die FH Campus 02 hat nun eine qualitative Erhebung zu Erfolgsfaktoren und Förderbedürfnissen durchgeführt. Ergebnis daraus: Es braucht eine Optimierung des Förderwesens, abgabenrechtliche Erleichterungen sowie eine Stärkung des Netzwerkes und weniger Bürokratie. Das neue Start-up-Paket der Bundesregierung sei da bereits „ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.

Bildtext: WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (l.) und Alfred Gutschelhofer (r.), Leiter des Instituts für Unternehmensführung und Entrepreneurship an der Uni Graz.

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Wirtschaftsnachrichten Donauraum 07-08/2016

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Ein bisschen Retro kann nie schaden …



Maschinensteuer und Arbeitszeitverkürzung als „New Deal“ Die 1980er Jahre sind „in“. Nicht nur in der Mode feiern Turnschuhe, Sweater und Röhrenjeans fröhliche Urstände, auch Bundeskanzler Christian Kern greift verklärt in die Mottenkiste, um alte Ideen zur Finanzierung des Sozialsystems in neuer Verpackung zu verkaufen.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

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Oberösterreich, 8. Juli 2016

Kooperation

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Die Tabakfabrik Linz, die Kunstuniversität Linz und die Johannes-Kepler-Universität Linz widmen sich zukünftig gemeinsam der Aufgabe, die Turbinen des Kraftwerks der Tabakfabrik wieder anzuwerfen und es als Triebwerk der (inter- und transdisziplinären) Forschung zu positionieren. Einst wurde das Kraftwerk der Tabakfabrik Linz mit Kohle gespeist, später mit Öl und Gas – heute soll es mit Innovationskraft betrieben werden und in Zukunft intellektuelle Energie für die Gesellschaft produzieren. Im Geist seiner alten Funktion wird das Kraftwerk so zur treibenden Kraft für wissenschaftliche Projekte, die Kreativität, Experiment und Austausch zwischen den Universitäten, Disziplinen und Praxisbereichen ermöglichen und unterstützen.

Wirtschaftsnachrichten West 07-08/2016

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Kraft für Überholspur fehlt


Die Konjunktur zieht an, kommt aber nicht ins Laufen. Je weiter im Westen, umso besser präsentieren sich die Zahlen. Die Freude darüber hält sich in Grenzen. Wären die bundesweiten Rahmenbedingungen andere, könnten noch bessere Ergebnisse erzielt werden. Unisono werden Investitionsanreize und Bürokratieabbau gefordert. Bleibt die Frage, ob das reicht.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

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Salzburg, 8. Juli 2016

Handwerkerbonus

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Privatpersonen, die Renovierungsarbeiten im Wohnraum durchführen haben lassen, können wieder einen Antrag auf einen Handwerkerbonus stellen. Österreichweit stehen dafür 20 Millionen Euro zur Verfügung. Privatpersonen, die seit 1. Juni Rechnungen für Handwerkerarbeiten bezahlt haben, können diese bei einer Bausparkasse einreichen oder online einen Antrag stellen. Die Wirtschaftskammer rechnet mit einem hohen Andrang in Salzburg. „Wenn es nach der Zahl der Anfragen in den vergangenen Wochen geht, dann werden sehr rasch wieder viele Anträge gestellt werden“, sagt Wolfgang Hiegelsperger von der Wirtschaftskammer Salzburg.

Wirtschaftsnachrichten Special Juli 2016

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Industrie 4.0, Automatisierung & Technik

 

 

 

 

 

 

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Nicht die Asche anbeten, sondern das Feuer weitertragen

Technologie muss den Menschen nützen

 

Nur die Unternehmen, die sich mit Digitalisierung und Integration ihrer Prozesse intensiv beschäftigen, werden die Transformation in eine effizient geführte und moderne Organisation zeitgerecht schaffen. Die Zielsetzung für die „Fabrik der Zukunft“ lautet daher: Schneller und effizienter mit hoher Qualität produzieren, neue Anwendungsfelder erschließen, neue Geschäftsmodelle anvisieren, individuelle Kundenwünsche rasch erfüllen.

„Technologie ist sinnlos, wenn sie die Menschen nicht erreicht“, sagte Siemens Chef Joe Kaeser anlässlich einer Veranstaltung zur Hannover Industriemesse 2016 und fügte hinzu: „Wir müssen sicherstellen, dass die gesamte Gesellschaft Nutzen aus der Digitalisierung zieht.“ Bei aller Euphorie für das Neue sollte eines nicht vergessen werden: Der bevorstehende Wandel ist in seiner Geschwindigkeit und seinen Auswirkungen auf sämtliche Gesellschaftsbereiche umfassend und vor allem einzigartig. Ein völlig neues Gesellschafts- und Wirtschaftsmodell, eine Art Gesellschaft 4.0, muss die alten Strukturen schnellstens ersetzen. Wenn nicht, drohen massive soziale Unruhen. Die Teilhabe aller Gesellschaftsmitglieder an den Chancen der Digitalisierung wird dabei eine Schlüsselrolle spielen. Als Beteiligte an den neuen Herausforderungen werden sich aber nur diejenigen fühlen, die nicht vom sozialen Abstieg aufgrund von Arbeitsplatzvernichtung betroffen sind. Daher bedarf es entsprechender politischer, rechtlicher und infrastruktureller Rahmenbedingungen, die weder Unternehmen noch Arbeitnehmer auf der Strecke lassen. Ideen und Diskussionen sind nicht nur von Seiten der Wirtschaftsvertreter gefragt. Auch die Sozialpartner, allen voran die Gewerkschaften, müssen sich mit dem Thema umfassend auseinandersetzen, und zwar bald. Sich dem Themenkomplex mit der Forderung nach neuen Steuern oder mehr Urlaub für Arbeitnehmer anzunähern, ist der falsche Weg. Vielmehr geht es darum, in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts anzukommen. Nicht Bewahren ist das Gebot der Stunde, sondern Bewährtes im Sinne der Arbeitnehmer weiterzuentwickeln und den neuen Aufgaben und Problemfeldern anzupassen. Nur so können möglichst viele Menschen an der Arbeits-Zukunft teilnehmen und teilhaben. Dazu müssen Diskussionen über neue Modelle wie in den Bereichen Bildung, Arbeitszeit-Flexibilisierung oder Bürokratieabbau auch zugelassen und nicht als „kapitalistisches Teufelswerk“ abgetan werden. Eines ist sicher: Klientelpolitik auf der einen Seite und zu mauern auf der anderen sind keine probaten Mittel, den Herausforderungen der vierten industriellen Revolution zu begegnen.