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Wirtschaftsnachrichten Süd 04/2017




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Gemeinsam über Grenzen

 

Graz und Marburg sind leistungsstarke Wirtschaftsräume: Von Ver- kehr über Infrastruktur bis zur Bildung haben sich die Verbindungen in der Euroregion in den vergangenen zehn Jahren belebt. Aber es kann noch deutlich besser werden.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

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Steiermark 10. April 2017

Neues Service- und Dienstleistungscenter

Mit dem Spatenstich des neuen Leiner und kika Service- und Dienstleistungscenters für Südösterreich am Standort Premstätten leitete Dr. Gunnar George, CEO der Rudolf Leiner Ges.m.b.H, in Anwesenheit von Bürgermeister Anton Scherbinek und den Projektverantwortlichen offiziell die Bauarbeiten für das 15 Millionen Euro-Projekt ein. Auf einer Bauplatzgröße von 35.544 m2 entsteht in den nächsten Monaten ein modernes Service- und Dienstleistungscenter. Dieser Standort zeigt sich zukünftig für Logistik und Kundenservice verantwortlich. Für die An- und Auslieferung sowie Abholprozesse steht eine Lagergröße von 13.600 m2 zu Verfügung.

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Bildtext: Leiner CEO Dr. Gunnar George und Anton Scherbinek, Bürgermeister Marktgemeinde Premstätten

Wirtschaftsnachrichten Donauraum 04/2017

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Management 2.0 statt Lehensherrschaft


Mit dem Abgang der Landeshauptleute von Oberösterreich und Nie- derösterreich kommt Bewegung in die Polit-Landschaft. Der Rück- tritt von Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann in Personal- union ist wohl nur mehr eine Frage der Zeit.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

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Niederösterreich, 11. April 2017

Nachhaltige Wirtschaftsbetriebe

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„Die niederösterreichischen Einreichzahlen des Nachhaltigkeitspreises TRIGOS bestätigen wieder: Es gibt es eine steigende Zahl an Unternehmen, die sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sind und das Prinzip der Nachhaltigkeit – vom sozialen Bereich bis hin zum Klimaschutz – in vorbildlicher Weise leben“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Besonders erfreulich ist das überdurchschnittlich hohe Qualitätsniveau der Einreichungen. Die Vielfalt niederösterreichischer Unternehmen findet sich auch unter den Teilnehmern wieder: Vom Ein-Personen-Unternehmen bis hin zum international tätigen Großunternehmen, von der Baubranche bis hin zum Handel reicht die Palette der Betriebe, die bei TRIGOS mit Projekten dabei sind.

Wirtschaftsnachrichten West 04/2017

Fotos: iStock.com/ Kirill Zdorov, APA/Herbert Neubauer, Roland Schlager (Montage)

                   


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Mindestlohn als Augenauswischerei

 

Die Debatte um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns in Österreich ist wieder voll im Gange. Bundeskanzler Christian Kern fordert 1.500 Euro brutto an Mindestlohn über alle Branchen. Das geht selbst den Gewerkschaften zu weit, die lieber über ein Modell kollektivvertraglicher Mindestlöhne mit den Arbeitgebervertretern sprechen wollen.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

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Vorarlberg, 12. April 2017

Wolford braucht Geldspritze

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Der Vorarlberger Wäsche- und Strumpfhersteller Wolford braucht nach höheren Verlusten eine Geldspritze. Zu den bisher für 2016/17 schon absehbaren Betriebsverlusten von 8 bis 10 Millionen Euro kommen nun noch Wertberichtigungen und Sanierungsaufwendungen von 7 bis 9 Millionen Euro, gab der Konzern Mittwochnachmittag bekannt. Damit knabbern die Verluste das Grundkapital wieder massiv an.  Der Vorstand strebe eine Eigenkapitalerhöhung an, sagte Finanzvorstand Axel Dreher zur APA. "Wir sind in Gesprächen mit Aktionärsgruppen und haben da wesentliche Fortschritte gemacht." Der genaue Wertberichtigungsbedarf sei noch nicht ermittelt. "Wir schätzen das sehr vorsichtig ein, am oberen Ende der Bandbreite", so Dreher.

Wirtschaftsnachrichten Special April 2017

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 Auto, Nutzfahrzeuge und Fuhrparkmanagement

 

 

 

 

 

 

 

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Der Fiskus startet den nächsten Steuerangriff!

 

Schon längst haben wir uns daran gewöhnt, dass die Verbrauchsangaben der Automarken in den farbenfrohen Prospekten und die Realität an der Zapfsäule weit auseinanderklaffen. Das regt Fuhrparkleiter und Private zwar gleichermaßen auf, das ist aber schon zur Routine geworden.

 

Nichts liegt uns ferner, als den Wirbel um geschönte Verbrauchsangaben zahlreicher Autobauer wieder aufleben zu lassen, doch dass die bis heute gültige Testmethode namens NEFZ – Neuer Europäischer Fahrzyklus – realitätsfremd ist und vom WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicle Test Procedure) abgelöst wird, kommt nicht von ungefähr. Die neue Messmethode sieht vor, dass beim „amtlichen“ Verbrauchstest mit höheren Motorleistungen und kürzeren Standzeiten gefahren wird und diese neue Vorgangsweise spiegelt letztendlich realistischere Ergebnisse wider. Bemerkenswert ist auch der RDE-Test – Real Driving Emissions – der unter realen Bedingungen auf der Straße gefahren wird und dazu beitragen soll, echte Verbrauchsergebnisse zu generieren.

 

Schön und gut, wenn die abgedruckten Verbrauchswerte mit der Realität mehr übereinstimmen als bei der bisherigen Messmethode. Die Interessenvertretung der deutschen Autohersteller (VDA) prognostiziert gar um 20 Prozent höhere Verbrauchsangaben. Höhere Verbrauchswerte stehen aber auch für höhere CO2-Emissionen. Und genau hier verdient der Staat kräftig mit. Denn die unweigerlich höhere CO2-gebundene Normverbrauchsabgabe lässt auch die Mehrwertsteuerbelastung steigen! Die Autopreise drohen wieder einmal zu explodieren. Und wer zahlt die Rechnung? Richtig. Die Melkkuh der Nation, der Autofahrer.

 

Damit (noch) nicht genug: Die mit großem Trara eingeführte so genannte steuerliche Bevorzugung von Dienstwagenfahrern, die sich für ein Fahrzeug mit weniger als 127 g/km CO2 entscheiden, dürfte dank dem neuen Messverfahren obsolet werden. Das heißt, doppelte „Steuer-Strafe“ für Unternehmen und Dienstwagenfahrer. Autos, die vier Liter und weniger auf 100 Kilometer verbrauchen, gelten heute noch als umweltschonend und werden morgen schon als Dreckschleudern mit höheren Abgaben abgestraft. Der VDA schlägt in weiser Voraussicht einen Abschlagfaktor beim Steuertarif vor. Das mag vielleicht für das unternehmerfreundlichere Deutschland eine gute Lösung sein, in Österreich reibt sich der Fiskus zweifellos aber schon jetzt die Hände und freut sich über den unverhofften Geldregen.