...viel Freude auf die VORFREUDE!








Die nächste Ausgabe erscheint am 07. Juli 2016!!!

Wirtschaftsnachrichten Süd 06/2016

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Fast nichts

 

2015 war die Steiermark das Bundesland mit dem schwächsten Wirtschaftswachstum. 0,1 Prozent sind in der Sprache der Ökonomen sehr nahe an der Stagnation – das Land „leidet“ paradoxerweise an seiner Exportorientierung.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

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Kärnten, 10. Juni 2016

Start Ups auf dem Vormarsch

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Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für den Schritt in die Selbstständigkeit. Alleine im vorigen Jahr gab es kärntenweit knapp 2.700 Unternehmensgründungen und es werden immer mehr. Ein Blick auf die Statistik zeigt: Die Kärntner sind gründungsfreudig und das vorwiegend in der Informations-Technik, sagt Karin Ibovnik. Viele Absolventen der Fachhochschule und Universität würden sich selbstständig machen und sich mit ihrer Firma in Kärnten ansiedeln. Alleine im vorigen Jahr gab es kärntenweit knapp 2.700 Unternehmensgründungen - Tendenz steigend.

Wirtschaftsnachrichten Donauraum 06/2016

 

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New Deal mit fünf Kern-Themen

 

Mit nur einer Gegenstimme im Parteivorstand der SPÖ schaffte Christian Kern seine fehlerfreie Kür im Wettbewerb um den Bundeskanzler. Und nach Tagen des Schweigens überraschte der neue starke Mann mit ebensolchen Worten nicht nur die Öffentlichkeit, sondern wohl auch seinen Koalitionspartner mit der Ansage eines „New Deal“. Werden den Worten nun Taten folgen?

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

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Oberösterreich, 10. Juni 2016

Weiterbildung immer wichtiger

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In einer Welt, die sich wirtschaftlich schneller dreht, ist ein ständiges Lernen von zunehmender Bedeutung. Auch die Betriebe in OÖ legen daher immer größeren Wert auf Weiterbildung. Das spürt auch die LIMAK Austrian Business School: Die Zahl der Kursteilnehmer steigt. Das Bewusstsein sich etwa auch nach der Uni weiterzubilden steige und sei längst nicht mehr auf die heimischen Großbetriebe beschränkt.

Wirtschaftsnachrichten West 06/2016

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Baustelle Österreich


Nach der Lähmung kam der Schock Der Begriff Bundestheater bekommt angesichts der aktuellen Geschehnisse einen völlig neuen Inhalt. Während das Alte stürzt, soll Neues entstehen, ohne dass klare Verhältnisse geschaffen werden. Ohne vorgezogene Neuwahlen wird der Neustart nicht gelingen.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

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Tirol, 10. Juni 2016

Chance für Gemeinden

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Mehr Aufgaben, komplexe Rechtsfragen, kaum Geld und weniger Personal stellen gerade kleine Gemeinden vor große Probleme. Besser als Zusammenlegungen von Gemeinden sind Kooperationen, zeigt eine Föderalismus-Studie. Die gemeinde-übergreifenden Kooperationen sollen je nach Aufgabengebiet unterschiedlich erfolgen, sagt die neue Studie des Instituts für Förderalismus. Das sei sinnvoller, als Gemeinden von Grund auf zusammenzulegen. Eine solche überregionale Lösung setzt Tirol bereits mit den Gesundheits- und Sozialsprengeln um.

Wirtschaftsnachrichten Special Juni 2016

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Geld & Finanzen

 

 

 

 

 

 

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Time Out dringend gefordert

 

Mit dem Zusammenbruch der Investmentbank „Lehman Brothers“ am 15. September 2008 erreichte die Finanzkrise ihren ersten Höhepunkt. Der Grund: Die Banken gingen in ihrer Geschäftspraxis immer größere Risiken ein. Durch den vermehrten Einsatz von Fremdkapital sollte ein immer höherer Gewinn erzielt werden. Ein solch riskantes Geschäft war der Handel mit den amerikanischen Immobilienkrediten. Die Investmentbanken übertrugen die Hypotheken guter, mittlerer und schlechter Bonität an Zweckgesellschaften, die daraus handelbare Wertpapiere kreierten, sogenannte Mortgage Backed Securities (MBS; englisch für: durch Hypotheken gesicherte Wertpapiere). Diese Wertpapiere wurden wiederum in Fonds zu sogenannten Collateralized Debt Obligations (CDO) gebündelt. Nachdem die Preise für Häuser fielen und viele Immobilien zwangsversteigert wurden, mussten die Käufer der kreditversicherten Hypotheken, darunter viele Banken, Abschreibungen in Milliardenhöhe vornehmen. Die Kommentare rund um den Globus waren einhellig: „Es ist die schlimmste Krise seit dem schwarzen Freitag von 1929“.

 

Die Folge dieser Misere war Basel III, jenes weltweit gültige Banken-Regelwerk, das durch neue und strengere Regeln Banken – und Steuerzahler – besser vor weiteren Krisen schützten soll. Insbesondere wurden die Eigenkapitalbestände der Banken deutlich erhöht und die Art, wie sie errechnet werden, strenger ausgelegt. Soweit, so richtig.

 

In vielen Ländern wurden die Regeln noch ergänzt, das heißt verschärft. In Österreich mit der Begründung des höheren Risikos der heimischen Banken auf den Märkten in Osteuropa. Und spätestens jetzt erkennt man, dass es ein einheitliches, alle gleichbehandelndes Regulierungssystem in einer globalisierten Finanzwelt nicht geben kann. Hochkomplexe und umfangreiche Vorschriften sind für Großbanken durchaus sinnvoll. Für mittlere und kleine Regionalinstitute, die am Immobilien-Spekulations-Hype gar nicht beteiligt waren, aber mit überproportional hohen Kosten verbunden.

 

Grundsätzlich ist es richtig, dass Banken höhere Eigenkapitalpuffer aufbauen müssen und dass sich die Aufsicht sehr genau anschaut, wie es um die internen Risikosysteme bestellt ist. Was die Banken aber zurzeit erleben, ist ein Wettlauf der Regulierungsbehörden – national und international. Nach dem Prinzip „je mehr, desto besser“ müssen Banken immer mehr Mitarbeiter einstellen, deren einzige Aufgabe darin besteht, in immer kürzeren Fristen immer mehr Tabellen und Statistiken zu erstellen und diese an unterschiedliche Behörden zu liefern. In Österreich kommen noch zwei Sonderbelastungen hinzu: die im europäischen Vergleich sehr hohe Bankensteuer sowie die völlig undifferenzierten Betrachtung ihrer Engagements in Zentral- und Osteuropa (CEE). Bei der Einschätzung des CEE-Raums wird nämlich völlig außer Acht gelassen, dass das kein einheitlicher Wirtschaftsraum ist. Genauso wenig wie die Länder Westeuropas.

 

Es ist daher dringend notwendig, dass Banken eine regulatorische Verschnaufpause bekommen. Diese Pause sollte genutzt werden, um die in den vergangenen Jahren eingeführten Regulierungsvorschriften auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen und auf europäischer Ebene zu koordinieren, anstatt sich bereits jetzt in Diskussionen über Basel IV zu verlieren.