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Wirtschaftsnachrichten Süd 07/08 2017

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Rien ne va plus

 

Am 12. Mai war die Trennung von SPÖ und ÖVP perfekt: Aber schon Monate zuvor ging nichts mehr, jetzt schleppt sich die Nicht-mehr-Koalition bis zur Wahl am 15. Oktober. Bis es dann eine neue, handlungsfähige Regierung gibt, hat Österreich eineinhalb Jahre Polit-Stillstand zu verkraften.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

Foto: steiermark.at/Streibl

Stmk., 17. August 2017

Forschungsland Nummer 1 in Europa

Investitionen in Forschung und Entwicklung sind für die Steiermark eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und neue Arbeitsplätze. Die Landesregierung hat Forschung und Entwicklung daher als wesentlichen Schwerpunkt im Regierungsübereinkommen der Zukunftspartnerschaft verankert. Heimische Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen verstärken seit Jahren ihre Bemühungen in diesem Bereich. Mit Erfolg: nach der neuesten Erhebung der Statistik Austria für 2015 hat die Steiermark ihre Forschungs- und Entwicklungsquote auf 5,16 Prozent des Bruttoregionalproduktes gesteigert und damit ihre Position als Forschungsland Nummer 1 in Österreich weiter ausgebaut.  Auch im Vergleich der 276 EU-Regionen liegt die Steiermark damit an der Spitze. Hinter der Steiermark folgen die britische Region „East Anglia" mit 4,98 Prozent und Baden-Württemberg mit 4,94 Prozent.

 

Bildtext:TU-Rektor Harald Kainz, Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, WK-Spartenobfrau Angelika Kresch und WK-Präsident Josef Herk (v.l.)

Foto: steiermark.at/Streibl

Wirtschaftsnachrichten Donauraum 07/08 2017

Foto: iStock.com/BrianAJackson, StanleyPhotography, APA/ Georg Hochmuth, Hans Punz, ÖVP/Jakob Glaser (Montage)

 

 

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Der Wettlauf der Parteien hat begonnen:

 

Mehr im Börsel, sicherer Arbeitsplatz und zahllose Versprechen


Die Republik Österreich erwartet heiße Zeiten. Nicht nur was die hochsommerlichen Temperaturen betrifft, sondern auch eine brutale Polit-Schlacht, die sich die wahlwerbenden Parteien vor dem Urnengang im Oktober liefern werden.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

Foto: David Faber

Wien, 12. Juli 2017

Belastungen für junge Selbstständige

Zur Mitte des Jahres kann die Junge Wirtschaft Wien (JWW) bereits auf einige Erfolge zurückblicken. Mit dem Beschäftigungsbonus, der die Lohnnebenkosten für neue MitarbeiterInnen für bis zu drei Jahre halbiert, sowie der beschlossenen Öffnung der Anrainerparkplätze in Wien wurden zwei zentrale Forderungen der Interessensvertretung der Wiener JungunternehmerInnen umgesetzt bzw. ins Rollen gebracht. Eine internationale Studie und eine österreichweite Umfrage zeigen jedoch, dass die Belastungen für junge Selbstständige aber nach wie hoch sind. „Die erzielten Erfolge sind positive Impulse – um aber das hohe unternehmerische Potenzial zu nutzen, braucht es weitere und vor allem nachhaltige Erleichterungen“, zieht JWW-Vorsitzender Jürgen Tarbauer die Bilanz zum Halbjahr.

 

Bildtext: Jürgen Tarbauer, Vorsitzender der Junge Wirtschaft Wien

Foto: David Faber

Wirtschaftsnachrichten West 07/08 2017

Foto: APA/Herbert Neubauer

                   


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Lob trotz fehlender Reformen


OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny setzt die rosarote Brille auf 

 

Der heimische Konjunkturmotor brummt wieder. Laut Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, so stark, dass Österreich bei der momentanen wirtschaftlichen Entwicklung Deutschland und die Eurozone hinter sich lässt. Als Hauptgrund macht er „die Maßnahmen der Bundesregierung, die genau zum richtigen Zeitpunkt erfolgt sind“, aus und streut
der zerbröselnden Kern-Regierung Rosen. Völlig zu Unrecht.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

Foto: Salzburg AG/Günter Freund

Salzburg, 12. Juli 2017

Wertschöpfungsstudie Salzburg AG

Regelmäßig eruiert die Wirtschaftskammer Salzburg die volkswirtschaftlichen Effekte wichtiger Salzburger Infrastrukturunternehmen. In einer aktuellen Studie hat die Wirtschaftskammer Salzburg nunmehr die wirtschaftliche Bedeutung des Landesenergieversorgers Salzburg AG untersucht und aufbereitet. Das Unternehmen trägt mit jährlichen Effekten von 637 Mio. Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei und löst ein zusätzliches Bruttoregionalprodukt von 542 Mio. Euro pro Jahr in Salzburg aus.Damit sichert der Landesenergieversorger österreichweit 5.985 Arbeitsplätze, davon 4.881 im Bundesland Salzburg.

„Salzburg liegt als starke Wirtschaftskraft in Österreich im Spitzenfeld aller Bundesländer. Mit der Versorgung von Infrastruktur und Verkehrsdienstleistungen übernimmt die Salzburg AG einen wesentlichen Beitrag zur Qualität und Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Salzburg, denn erst durch die Bereitstellung einer verlässlichen Infrastruktur wird eine Region für Bevölkerung und Unternehmen interessant und lebenswert. Jährlich wiederkehrende investive Projekte machen das Unternehmen zum Motor und Stabilisierungsfaktor in der Wirtschaft und durch Vorleistungen und Folgeaufträge profitiert die gesamte Wirtschaft im Land“, sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer.


Bildtext: Leonhard Schitter/Vorstandssprecher Salzburg AG, Wilfried Haslauer/Landeshauptmann Salzburg, Helmut Eymannsberger/Wirtschaftskammer Salzburg (v.l.)

Foto: Salzburg AG/Günter Freund

Wirtschaftsnachrichten Special Juli/August 2017

Foto: iStock.com/stocksnapper, Deejpilot (Montage)

 Exportwirtschaft & Neue Märkte

 

 

 

 

 

 

 

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Tu felix Austria: Liegt das Gute wirklich so nah?

 

In einem aktuellen Länderranking von Statista liegen Österreich und seine Produkte von 52 abgefragten Ländern auf Rang 17. Das wäre eigentlich weder besonders schlecht noch eine große Überraschung, wäre da nicht das Selbstbild der Österreicher, die sichgerne bei allem als Vorreiter fühlen und denken, dass das Beste wohl nur aus der eigenen Heimat kommen kann. Lange vor Donald Trump und seinem „Amercia first“ galt auch bei uns vielerorts quasi die Devise „Österreich zuerst“.


Eine auf Exporte angewiesene Nation wie die unsere sollte sich angesichts dieses doch ernüchternden Umfrage-Ergebnisses nicht nur etwas mehr in Bescheidenheit üben, sondern auch darüber nachdenken, wie sinnvoll es ist, internationale Freihandelsabkommen infrage zu stellen. Denn selbst wenn wir beispielsweise der Feinkostladen der Welt wären, ist es scheinbar nicht so, dass uns gleich alle die Tür einrennen und uns unsere Würstel, Aufstriche und anderen Schmankerl aus der Hand reißen würden.


Es geht dabei primär auch gar nicht um ein vielleicht übertrieben euphorisches Selbstbild, das dem Reality-Check nicht standhalten könnte, sondern vielmehr um die in dieser Studie erhobene Diskrepanz zwischen Preis und Leistung. Österreich liegt hier auf dem doch sehr beschämenden 45. Platz. Vielleicht sollten wir uns damit anfreunden, dass angesichts dessen, dass unsere Produkte draußen in der großen, weiten Welt als überteuert angesehen werden, gerade aus dem Wegfall von Zöllen jene Vorteile entstehen könnten, die wir für unsere Wettbewerbsfähigkeit offenbar dringend benötigen.


Und vielleicht sollten wir auch bedenken, dass wir uns mit unserem doch oft übertriebenen Heimatpathos keinen Gefallen tun, sondern uns damit lediglich in einer vermeintlichen Komfortzone suhlen. Die Menschen anderer Nationen ernähren sich heutzutage nicht bloß von Chlorhenderln und Hormonfleisch, sondern wissen auch, was Qualität und Genuss bedeuten. Nachhaltig zu denken beginnt damit, die Zeichen der Zeit zu erkennen.