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Termin: Donnerstag, 17. Mai 2012

Wirtschaftsnachrichten Süd 05/2012

Foto: Jupiterimages (Monatage)

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INHALT

 


Die vielen Gesichter des Feinstaubs

Die Debatte um die Einführung einer Umweltzone in Graz und Umgebung verläuft zum Teil sehr emotional, dient Politikern als Schaubühne und lenkt von der Realität ab: Feinstaubverursacher sind Hausbrand, Aufwirbelung , Verkehr, Industrie und auch meteorologische Einflüsse. Bei all diesen Faktoren ist anzusetzen. Der Verkehr kann nicht alleine als Sündenbock dastehen.

 


 

Gründen in der Krise

Unternehmensgründung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten? Der Steirer Stefan Ponsold von „sunnybag“ glaubt, dass das gar keine schlechte Idee ist.

 

 

 

Erfolg serienmäßig

Zum dritten Mal in Folge Platz eins in der Kategorie „Krankenversicherung“ für die Merkur beim Assekuranz Award Austria 2012. Die Awards wurden Mitte April vom ÖVM-Forum in Linz feierlich überreicht.

 



Green Skills für Green Jobs

Derzeit gibt es rund 210.000 „Green Jobs“ in Österreich. Tendenz steigend. Jeder 20. Arbeitsplatz ist bereits im Umweltsektor angesiedelt, jeder zehnte Euro wird mit Umwelt verdient und 11,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Bereich erwirtschaftet.

 


E-Mobilität: Siemens und Verbund investieren 300 Millionen

Umweltschützer und Anhänger einer ökologischen Mobilität feiern es als weiteren Etappensieg, Skeptiker befürchten darin einen reinen Marketing-Gag: Die Konzerne Verbund und Siemens planen den österreichweiten Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Über eine gemeinsame Tochterfirma werden bis 2020 300 Millionen Euro in die langfristige Umgestaltung des Verkehrssystems investiert.

 


Österreichs Gemeinden erwirtschaften Überschüsse

Kommunen als Sparmeister der Nation - Die Schuldenbremse greift, zumindest in den Gemeinden, die 2011 laut aktuellem Rechnungshofbericht Überschüsse in der Höhe von 0,15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder rund 390 Mio. Euro erwirtschaften konnten.

 

 


Kein Licht am Ende des Tunnels

Beim Fachkräftemangel ist auch der Süden Österreichs keine Insel der Seligen: Drei Viertel der Unternehmer haben Probleme, Mitarbeiter zu finden. In der Steiermark versucht man nun Minderqualifizierte zu fördern, in Kärnten fordert man einen Internationalisierungsschub, sonst wird das Problem zum Konjunkturkiller Nummer eins.

 

 

Frisches Blut für Kärntner Tourismus

Das Kärntner Tourismusgesetz aus dem Jahr 1964 wird endlich erneuert: Ziele sind die Minimierung der Bürokratie, eindeutige Mitbestimmungsrechte der Touristiker und die Aufhebung von Doppelgleisigkeiten. Start ist am 1. Jänner 2013, entsprechende Urabstimmungen in den Gemeinden sind schon im Gange.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen SÜD

Foto: Symbol

Steiermark, 18. Mai 2012

 


Studiengebühren

 

Nach der TU Graz hat nun auch die Karl-Franzens-Universität Graz die Wiedereinführung von Studiengebühren beschlossen. "Die Untätigkeit der Politik hat diesen Schritt erforderlich gemacht. Er ist dem Senat nicht leicht gefallen, aber ohne dieses Geld können wir das bestehende Angebot in Forschung und Lehre nicht aufrecht erhalten", erklärte Senatsvorsitzende Monika Hinteregger in einer Aussendung. Rektorin Christa Neuper meinte, dass die Uni Graz auf das Geld nicht verzichten könne. Hochgerechnet auf ein Jahr leisteten Studierende der Uni Graz so einen Beitrag in der Höhe von etwa 3,5 Mio. Euro bei einem jährlichen Gesamtbudget von rund 184 Mio. Euro. Sollte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) diese Regelung aufheben, sichert das Rektorat allen Studierenden - auch denen, die keine Beschwerde vor dem VfGH erheben - die Rückzahlung zu.Dagegen entschieden hat sich jedoch die Medizinische Universität Graz. In einer Sitzung stimmte der Senat der Medizinischen Universität Graz dem vom Rektorat eingebrachten Antrag auf Einführung von universitätsautonomen Studiengebühren nicht zu. "Die durch die Untätigkeit der Politik erzeugte Rechtsunsicherheit ist einer der Hauptgründe, warum sich der Senat nach einer sachlichen und ausführlichen Debatte mit großer Mehrheit dazu entschlossen hat, dem Antrag nicht zuzustimmen", so Simon Fandler, Vorsitzender der ÖH Meduni Graz. "Zahlreiche Gespräche, unsere stichhaltigen Argumente und harte Verhandlungen haben zu diesem Erfolg für die Studierenden geführt. Wir sehen das Votum auch als Bestätigung für unsere tägliche Arbeit für die Studierenden!"

 



Kärnten, 18. Mai 2012

 

Entlastung

 

Bei der Fortsetzung des Kärntner Hypo-Prozesses am Landesgericht Klagenfurt hat der Klagenfurter Wirtschaftsprüfer und Confida-Geschäftsführer Walter Grojer die Angeklagten entlastet.Vom bankenrechtlichen Standpunkt betrachtet, könnte man den Vorzugsaktiendeal im Jahr 2004 als Eigenmittel bezeichnen, erklärte er in seiner Zeugenaussage. Denn der Eigenmittelbegriff im Bankwesengesetz unterscheide sich stark von der unternehmensrechtlichen Vorstellung, begründete Grojer seine Einschätzung. Mittlerweile gebe es verschiedene Finanzvehikel, bei denen Eigenkapital kreiert und niemals eingezahlt worden sei. So finde man auch im österreichischen Bankwesen Eigenmittelmodelle, die sich nicht an betriebswirtschaftlichen Kriterien orientierten und die ebenfalls über Kredite finanziert worden seien, sagte der Zeuge. Das bedeute aber nicht, dass er selbst so handeln würde, meinte Grojer.

Wirtschaftsnachrichten Donauraum 05/2012

Foto: Jupiterimages

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INHALT

 

 



Im Fadenkreuz der Medien

 

Schlampige Recherche oder mangelhafte Öffentlichkeitsarbeit? Die Pressefreiheit ist ein kostbares, wenn auch verwundbares Gut. Staatliche Beschränkungen in diesem Bereich gefährden das Wesen der Demokratie und letztendlich die Freiheit jedes einzelnen Bürgers. Alle Macht den Journalisten sollte man meinen – oder sieht’s am Ende des Tages doch etwas anders aus?

 

 


Social Media Recruiting - Personal fischen im www

 

Wer sich für Personalsuche im Internet entscheidet, sollte sich genau überlegen, welche Tools hilfreich sind, um nicht im Trüben zu fischen. Recruiting in den Social Media, nur weil es vielleicht alle anderen auch tun, ist sinnlos. Und wer dennoch im weltweiten Netz angelt, möge den wirtschaftlichen Aspekt niemals aus den Augen verlieren.

 

 


Gründen in der Krise

 

Unternehmensgründung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten? Der Steirer Stefan Ponsold von „sunnybag“ glaubt, dass das gar keine schlechte Idee ist.

 

 



Erfolg serienmäßig

 

Zum dritten Mal in Folge Platz eins in der Kategorie „Krankenversicherung“ für die Merkur beim Assekuranz Award Austria 2012. Die Awards wurden Mitte April vom ÖVM-Forum in Linz feierlich überreicht.

 

 



E-Mobilität: Siemens und Verbund investieren 300 Millionen


Umweltschützer und Anhänger einer ökologischen Mobilität feiern es als weiteren Etappensieg, Skeptiker befürchten darin einen reinen Marketing-Gag: Die Konzerne Verbund und Siemens planen den österreichweiten Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Über eine gemeinsame Tochterfirma werden bis 2020 300 Millionen Euro in die langfristige Umgestaltung des Verkehrssystems investiert.

 

 



Österreichs Gemeinden erwirtschaften Überschüsse

 

Kommunen als Sparmeister der Nation: Die Schuldenbremse greift, zumindest in den Gemeinden, die 2011 laut aktuellem Rechnungshofbericht Überschüsse in der Höhe von 0,15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder rund 390 Millionen Euro erwirtschaften konnten.

 

 



Rekordjahr bei Betriebsansiedlungen aber: Rechnungshof kritisiert KMU-Förderung


Insgesamt vier Bundesländer hat der Rechnungshof in seinem aktuellen Prüfbericht in puncto „Förderungen für Kleinund Mittelbetriebe und ihre Auswirkungen“ unter die Lupe genommen. Dessen Erkenntnis: Sie sind zu unübersichtlich, daher droht Gefahr von unkoordinierten Mehrfachförderungen und die Wirkungen von Förderungen werden zu wenig genau untersucht.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen DONAURAUM

Foto: Casinos Austria

Niederösterreich, 18. Mai 2012

 

Lizenz

 

Mit Beendigung der Bewerbungsfrist für die zweite Tranche der heimischen Spielbanklizenzen bleiben Casinos Austria sowie der niederösterreichische Automatenkonzern Novomatic fix im Rennen. Das sogenannte Landpaket beinhaltet die Konzessionen für sechs weitere Standorte, und zwar die derzeitigen Casinos in Baden, Bad Gastein, Kitzbühel, Riezlern (Kleinwalsertal), Seefeld und Velden. "Wir haben eine umfangreiche und qualitativ hochwertige Bewerbung abgegeben", sagte Casinos-Sprecher Martin Himmelbauer. Auch Novomatic-Sprecher Hannes Reichmann bestätigte, "dass die Novomatic-Gruppe an der Interessensbekundung zur Ausschreibung der Spielbankenkonzessionen des Landpaketes teilgenommen hat". Ob sich der Automatenkonzern wieder doppelt bewerben wird, ließ er offen. Für das "Stadtpaket" hatte Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt gleich zwei Tochterunternehmen ins Rennen geschickt - dies deshalb, um die Ausschreibung bestmöglich rechtlich bekämpfen zu können. Die Juristen des Automatenkonzerns halten es nämlich für rechtswidrig, dass die Lizenzen paketweise und nicht einzeln vergeben werden; im Winter hat Novomatic deshalb bereits den Verfassungsgerichtshof (VfGH) angerufen.



Wien, 18. Mai 2012

 

Erfolgsarbeit

 

In den positiven Zahlen der heimischen Gebietskrankenkassen sieht NR-Präs.i.R. Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und amtsführender Präsident des Österreichischen Seniorenrates den besten Beleg für Erfolgsarbeit des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger. Die kranken Kassen stehen heute - nur wenige Jahre nach der Stärkung der Selbstverwaltung des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger in den Jahren 2001 und 2004 - als finanziell gesunde Kassen da. Dies ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengung der Sozialpartner, die mit ihrer Arbeit im Hauptverband erfolgreich bewiesen haben: Man kann an den Strukturen sparen, ohne den Menschen einen Qualitätsverlust zuzumuten. Und es ist die Leistung aller Führungskräfte des Hauptverbandes, allen voran dem Vorsitzenden des Verbandsvorstandes Hans Jörg Schelling und Generaldirektor Josef Kandlhofer", erklärt Khol.    "Für mich liegt daher auf der Hand: Man muss den Hauptverband auch bei der Spitalsreform, bei der Einführung von ELGA und e-Medikation werken lassen. Sie werden auch in diesen Bereichen Modelle für sachgerechtes Sparen finden. Die angesprochenen Reformen sind nun jedenfalls bis zum Herbst 2012 vorzulegen. Die Patientinnen und Patienten - im Besonderen die Älteren unter ihnen - sind nicht mehr bereit, auf diese wichtigen Reformen noch länger zu warten", fordert Khol

 


Oberösterreich, 18. Mai 2012

 

Gewinneinbruch

 

Der oberösterreichische Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat im ersten Quartal 2012 Gewinnrückgänge hinnehmen müssen. Das operative Ergebnis (EBIT) sank gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 46 Prozent von 6,9 auf 3,7 Mio. Euro, der Periodengewinn verringerte sich um 28 Prozent von 5,3 auf 3,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge bewegte sich mit 3,2 Prozent unter dem Durchschnitt der Vorjahre, wie aus der Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens von heute, Mittwoch, hervorgeht. Gestiegen sind dafür die Umsätze - von 107,3 auf 115,6 Mio. Euro (plus 8 Prozent). In der Feuerwehrbranche erfolge der überwiegende Teil der Auslieferungen üblicherweise in der zweiten Jahreshälfte, verwies Rosenbauer auf die Saisonalität des Geschäftes. Im ersten Quartal sei die Branche umsatz- und ertragsschwächer. Das rückläufige EBIT im ersten Quartal begründete Rosenbauer mit "niedrigeren Rohspannen" einiger ausgelieferter Aufträge und mit "internen Mehraufwendungen". Für 2012 rechnet Rosenbauer dank des Auftragsbestandes, der im ersten Quartal um 23 Prozent auf 154,7 Mio. Euro auf einen neuen Rekordwert zugelegt habe, mit einer Vollauslastung der Produktionskapazitäten.



Burgenland, 18. Mai 2012

 

Arbeitstreffen

 

Im "Dreiländereck" in Bad Erlach bei Wiener Neustadt sind die ÖVP-Landtagsklubs von Burgenland, Niederösterreich und der Steiermark zu einem ersten Arbeitstreffen zusammengekommen. Man wolle demonstrieren, dass die Bundesländer nicht verwalten, sondern gestalten und gemeinsame Lösungen suchen, unterstrich Initiator VPNÖ-Klubobmann Klaus Schneeberger zugleich sein Credo des Föderalismus. Themen waren u.a. Verkehr, Transparenzpaket, Verwaltungs- und Bildungsreform. "Froh" zeigten sich die Klubobleute, dass die Diskussion über das Transparenzpaket mit der Vorlage des Gesetzesentwurfs endlich beendet sei. Vom Bund würden Parameter vorgegeben, innerhalb derer die Länder nach Maßgabe ihrer Interessen entscheiden können, sagte Schneeberger.    Vor dem Hintergrund der Pendlerproblematik sprach Burgenlands Klubobmann Rudolf Strommer die Notwendigkeit der Ertüchtigung der Verkehrswege an, und hier insbesondere den weiteren dreispurigen Ausbau der überlasteten Ostautobahn (A4). Eine Zusage seitens der Asfinag liege vor, die Grundstücke seien vorhanden.

Wirtschaftsnachrichten West 05/2012

Foto: Jupiterimages

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INHALT

 






Die Top-Trends in der Weiterbildung

 

Die Menge an verfügbarem Wissen steigt täglich weiter. Für Unternehmen und Mitarbeiter bedeutet das eine Vielzahl an möglichen Weiterbildungsangeboten. Aber was davon ist jetzt gefragt? Die Wirtschaftsnachrichten West haben untersucht, welche Kurse und Inhalte derzeit im Fokus stehen.

 

 

Lohnnebenkosten steigen weiter

 

Die Wirtschaftskammer Salzburg hat das Aufkommen an Sozialbeiträgen im Jahr 2011 erhoben. Wie bisher jedes Jahr ist der Wert gestiegen, die Zahllast hat sich etwas weiter in Richtung Arbeitgeber verschoben. Auch in Tirol und Vorarlberg ist die Situation ähnlich.

 

 


Gründen in der Krise

 

Unternehmensgründung in wirtschaftlich schwierigen Zeiten? Der Steirer Stefan Ponsold von „sunnybag“ glaubt, dass das gar keine schlechte Idee ist.

 

 


Erfolg serienmäßig


Zum dritten Mal in Folge Platz eins in der Kategorie „Krankenversicherung“ für die Merkur beim Assekuranz Award Austria 2012. Die Awards wurden Mitte April vom ÖVM-Forum in Linz feierlich überreicht.

 

 


Green Skills für Green Jobs

 

Derzeit gibt es rund 210.000 „Green Jobs“ in Österreich. Tendenz steigend. Jeder 20. Arbeitsplatz ist bereits im Umweltsektor angesiedelt, jeder zehnte Euro wird mit Umwelt verdient und 11,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in diesem Bereich erwirtschaftet.

 



E-Mobilität: Siemens und Verbund investieren 300 Millionen

 

Umweltschützer und Anhänger einer ökologischen Mobilität feiern es als weiteren Etappensieg, Skeptiker befürchten darin einen reinen Marketing-Gag: Die Konzerne Verbund und Siemens planen den österreichweiten Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Über eine gemeinsame Tochterfirma werden bis 2020 300 Millionen Euro in die langfristige Umgestaltung des Verkehrssystems investiert.

 

 


Österreichs Gemeinden erwirtschaften Überschüsse

 

Kommunen als Sparmeister der Nation: Die Schuldenbremse greift, zumindest in den Gemeinden, die 2011 laut aktuellem Rechnungshofbericht Überschüsse in der Höhe von 0,15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) oder rund 390 Millionen Euro erwirtschaften konnten.

 

 


Mit Ökologie zum Erfolg

 

Der Megatrend um Ökologie und Nachhaltigkeit beschert findigen Unternehmen immense Marktchancen. Die Wirtschaftsnachrichten West haben einige sinnvolle und erfolgreiche Produkte und Ideen genauer unter die Lupe genommen.

Aktuelle Wirtschaftsmeldungen WEST

Foto: APA

 

Tirol, 18. Mai 2012

 

Auszeichnung

 

Bereits zum zweiten Mal wird im Rahmen des touristischen Messe- und Netzwerkformats theALPS, von 13. bis 14. September 2012 im neuen Innsbrucker Messezentrum, der theALPS Award verliehen. In diesem Jahr werden herausragende Leistungen zum Leitthema "Sustainable Development in Alpine Tourism" gesucht. Einreichungen sind bis zum 30. Juni 2012 möglich. Ziel des theALPS-Award 2012 ist es, die besten nachhaltigen Entwicklungen touristischer Marktleistungen im europäischen alpinen Raum auszuzeichnen und ihnen im Rahmen von theALPS 2012 eine Bühne zu geben. Gesucht werden bereits realisierte Projekte rund um das Leitthema "Sustainable Development in Alpine Tourism", sprich nachhaltige Entwicklung im Alpentourismus. "Der Alpentourismus verzeichnet rund 375 Millionen entgeltliche und 150 Millionen unentgeltliche Nächtigungen und zählt zu den tourismusintensivsten Regionen weltweit. Eine nachhaltige Weiterentwicklung dieses Lebens- und gleichermaßen Erholungsraums im Herzen Europas ist von enormer Bedeutung", erläutert Professor Hubert Siller, Leiter des MCI Tourismus in Innsbruck, die Hintergründe dieser Themenwahl. Unter seiner Leitung wird auch heuer der theALPS Award umgesetzt, eine internationale Jury mit führenden Vertretern aus Wissenschaft und Medien zeichnet für die Auswahl der prämierten Nominierungen und Preisträger verantwortlich.

 



Salzburg, 18. Mai 2012

 

Expansion

 

Die Drogeriemarktkette dm, deren Zentrale für Österreich und Osteuropa in Wals bei Salzburg beheimatet ist, expandiert nach Mazedonien und eröffnet die ersten Filialen in der Hauptstadt Skopje, teilte dm Österreich heute, Donnerstag, mit. Man sei der erste westliche Drogeriefilialist, der sich in Mazedonien niederlässt. Der dm Gesamtkonzern - mit dm Deutschland - sei nun in zwölf europäischen Ländern vertreten. Die Entscheidung zur Expansion nach Mazedonien sei ein logischer Schritt gewesen, so Manfred Kühner, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung von dm Österreich. Sehe man vom Kosovo und Montenegro ab, sei Mazedonien es mit etwas über zwei Millionen Einwohnern die größte Teilrepublik des ehemaligen Jugoslawien, in der dm noch nicht vertreten war.

 

Vorarlberg, 18. Mai 2012

 

Zweiklassengesellschaft

 

Das Bundesheer will freiwilligen Milizpionieren für Katastropheneinsätze künftig 5.000 Euro Jahresprämie bezahlen. Landeshauptmann Markus Wallner wendet sich gegen diesen Plan des Verteidigungsministeriums: Damit werde eine Zweiklassengesellschaft beim ehrenamtlichen Engagement geschaffen, so Wallner. Auch wenn die beiden neuen Miliz-Pionierkompanien nicht in Vorarlberg eingerichtet werden - Standorte sind in Salzburg und Niederösterreich - ist die Signalwirkung aus Sicht des Landes negativ. "Viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger leisten großartigen ehrenamtlichen Einsatz", betont Landeshauptmann Wallner, "wenn jetzt für die gleiche Leistung im Katastropheneinsatz für die eine Gruppe Prämien ausgezahlt werden sollen, ist das einfach nicht erklärbar." Allein im Land Vorarlberg sind rund 8.000 freiwillige Feuerwehrleute - österreichweit 240.000 - unentgeltlich und rund um die Uhr einsatzbereit. Und dieses flächendeckende Ehrenamt im Dienst des Gemeinwohls sei nun durch die Bezahlung von Freiwilligen beim Militär in Gefahr, führte Wallner aus.

Exportwirtschaft & Neue Märkte

Foto: Jupiterimages (Montage)

Immer wieder hört man, dass es trotz der Krise gelungen wäre, die Exporte weiterhin am Laufen zu halten. Richtig wäre vielmehr, dass es die Exportwirtschaft ist, die uns in letzter Zeit trotz Krisenerscheinungen noch ganz gut über Wasser gehalten hat. Sie leistet Erhebliches zur Sicherung unseres Wohlstandes und kompensiert dabei vieles, was in unserem Land durch Misswirtschaft und Korruption verloren geht.

 

Letztere gefährdet nicht nur das Vertrauen in unsere demokratischen Strukturen, sondern nagt auch an unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Denn Betriebe, die glauben, sich nicht an gewisse Regeln und Gepflogenheiten halten zu müssen, sehen sich auch nicht so rasch veranlasst, ihre Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Die Telekom Austria, die auch ihren Kunden nach wie vor einige Antworten schuldig ist, könnte vielleicht eines Tages als Lehrbuchbeispiel dafür herhalten müssen.

 

Abgesehen von einigen schwarzen Schafen, die dem Ansehen der österreichischen Wirtschaft Schaden zufügen, sind es vielleicht gerade die Strahlkraft und die Perfektion der Bestleister, die auf Dauer ebenfalls zur Herausforderung werden könnten. Denn wir sind tatsächlich noch eine Insel der Seligen, während sich viele Regionen der Welt in einem gravierenden Umbruch befinden. Dort sind nicht immer gleich die besten Produkte gefragt, sondern manchmal halt „nur“ smarte und einfache Lösungen, die man kostengünstig bekommen kann. Davon haben sich viele Unternehmen bei uns entfernt und schießen oft über das Ziel bzw. tappen in die Premiumfalle.

 

High-End bzw. Klasse statt Masse ist mit Bestimmtheit eine ideale Strategie, um einerseits Nischen erfolgreich zu besetzen und andererseits mit Kompetenz international Flagge zu zeigen. Jedoch sind dafür oft enorme Anstrengungen notwendig, die sich dann vielleicht nicht mehr rechnen, wenn unsere asiatischen Mitbewerber die Produkte umgehend kopieren, verbessern und sogar günstiger auf den Markt bringen. Es ist daher wirklich empfehlenswert, genau zu analysieren, womit und wie ich wann auf welchem Markt reüssieren möchte. Bei all den Verlockungen der großen weiten Welt ist es manchmal auch mutig, einen Schritt nicht gleich zu wagen.

Branchen NEWS

Foto: APA

Exportwirtschaft & Neue Märkte

18. Mai 2012



Österreichische Präsenz

 

Las Vegas - die Entertainment City und die Nr.1 Messedestination der USA - setzt auf den aufkeimenden Aufschwung, Diversifizierung und Export. "Die Zwei-Millionen-Einwohner Metropole und Wirtschaftszentrum des US-Bundesstaates Nevada wurde von der Rezession mit der höchsten Arbeitslosen- und Hauspfändungsrate der USA hart getroffen, verzeichnet aber seit 2011 Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung", berichtet Rudolf Thaler, für Nevada zuständiger österreichischer Wirtschaftsdelegierter der Außenwirtschaft Österreich (AWO) in Los Angeles. Thaler traf diese Woche mit Nevadas Gouverneur Brian Sandoval und der Bürgermeisterin von Las Vegas, Carolyn Goodman, zusammen, um über eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen mit Österreich zu reden. Österreich ist in Las Vegas schon jetzt unübersehbar präsent, so Thaler: "Besucher fahren mit der von Doppelmayr errichteten Bahnverbindung zwischen MGM und City Center, bestaunen Modeschmuck aus dem Hause Swarovski - einerseits in der Ende April eröffneten Edelboutique im Caesars Palace und andererseits in der Show von Elton John, dessen Kostüme mit 1,7 Millionen Swarovski-Teilchen verziert sind. Weiters lassen sich Las Vegas-Touristen von österreichischen Küchenchefs verwöhnen, darunter Hollywoodkoch Wolfgang Puck, der mehrere Restaurants in Las Vegas betreibt, und konsumieren in vielen Hotels österreichische Marmelade zum Frühstück." Grundsätzlich ist Las Vegas für österreichische Anbieter von Hotelausstattungen, Nahrungsmittel und Getränken interessant, aber auch für Firmen aus dem Segment der Casinoausrüstungen und von online Gambling. So arbeitet etwa das Kärntner Unternehmen TipChip Gaming Technologies GmbH, das am AWO-Programm "Go Silicon Valley" teilgenommen hatte, an einer grundlegenden Veränderung des klassischen Casino-Spiels: Statt mit Jetons soll in Zukunft digital gesetzt werden. Top Casinos aus Las Vegas sind an der neuen Technologie interessiert, so Thaler. Mit der Marktreife wird 2013 gerechnet.