Marktzeit im südsteirischen Lebring

Unlängst strömten rund 25.000 Menschen nach Lebring, um beim traditionellen Gady Markt das 105. Steirische Volksfest zu feiern.

 

Was als kleine Landmaschinenausstellung vor 52 Jahren begann, hat sich mittlerweile zum Steirischen Volksfest entwickelt. „Es ist faszinierend zu erleben, wie sich die Besucher jeden Alters bestens miteinander unterhalten und gemeinsam bei uns eine schöne Zeit verbringen. Wir sind sehr dankbar für das große Interesse tausender Besucher aus nah und fern“, resümierte Philipp Gady zufrieden am Sonntagabend.

 

Das Spannungsfeld zwischen Landwirtschaft und Lebensmittelhandel war Thema beim Wirtschaftsgespräch am Samstag, 8. September. Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland, der Landesrat für Land- und Forstwirtschaft Ök.-Rat Johann Seitinger, Hofrat DI Franz Patz, Direktor der landwirtschaftlichen Fachschule Hatzendorf, Mag. Dr. Dietmar Schweiggl, Geschäftsführer Schweiggl GmbH & Co. KG, einer der größten Apfelbauern Österreichs sowie Sonja Trummer, Landwirtin und Direktvermarkterin vom Milchmädchen Ziegenhof in St. Anna am Aigen diskutierten gemeinsam mit Philipp Gady über Forcierung regionaler Lebensmittel im Handel. Fazit: Von Seiten des Handels gibt es ein klares Bekenntnis zu regionalen Produkten. Einigkeit herrschte auch darüber, dass das Bewusstsein beim Konsumenten für heimische Lebensmittel geschärft werden muss. Qualität geht vor Masse und in den sich bietenden Zwischenräumen sehen die Experten gute Chancen für regionale Lebensmittel am Markt.

 

Foto: Franz Gady GmbH

CWT-Studie: Mehrheit der Geschäftsreisenden sorgt sich um Sicherheit ihrer Unternehmensdaten

Lediglich 35% aller Geschäftsreisenden sind zuversichtlich, dass sie die Datensicherheit ihres Arbeitgebers auf Reisen nicht gefährden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die Carlson Wagonlit Travel in Auftrag gegeben hat. Laut der Untersuchung fühlen sich besonders Reisende aus Asien-Pazifik (72%) und Europa (73%) unwohl, was ihre Datensicherheit betrifft. Von den Reisenden aus Amerika ist nur etwa die Hälfte unsicher im Umgang mit Daten (54%).

 

 „Diese Ergebnisse zeigen, dass es noch viel Handlungsbedarf gibt, damit Reisende sich sicher im Umgang mit Unternehmensdaten fühlen", sagt Andrew Jordan, Executive Vice President & Chief Technology Officer von CWT. „Dabei ist es wichtig, ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen und Schulungen anzubieten – nur so kann man sich ausreichend vor möglichen Sicherheitsverletzungen schützen."  

 

Zu den drei Situationen, in denen Reisende am meisten über die Offenlegung von Unternehmensdaten besorgt sind, gehören der Diebstahl oder Verlust des Laptops oder anderer mobiler Geräte (29%), die Nutzung von öffentlichem Wi-Fi (21%) und das Arbeiten mit dem Laptop oder anderen mobilen Geräten (9%). Weitere Situationen, in denen sich die Befragten Sorgen machen, sind die unbeabsichtigte Weitergabe von Firmendokumenten (9%), der Zugriff auf E-Mails des Unternehmens (8%), das Öffnen einer unsicheren Datei oder Webseite (8%) und die Entsorgung von Papierdokumenten (6%).

 

Foto: iStock.com/izusek

Turkish Airlines erhöht Frequenz

Ab dem 24. Juni 2019 erhöht Turkish Airlines die Frequenz ihrer Flüge auf der Strecke Istanbul-Salzburg von bislang sieben auf zehn pro Woche. Vom 24. April bis 28. Mai 2019 wird zudem der Salzburger Flughafen aufgrund von Sanierungsarbeiten an den Flughafenpisten geschlossen. In diesem Zeitraum verlagert Turkish Airlines ihren Betrieb zum Flughafen Linz und kehrt nach Abschluss der Sanierungen an den Standort Salzburg zurück. Über ihr Drehkreuz Istanbul bietet Turkish Airlines – die Fluggesellschaft, die mehr internationale Ziele und Länder anfliegt als jede andere – von drei österreichischen Flughäfen aus optimale Flugverbindungen nach Afrika, Asien, den Mittleren Osten wie auch zu weiteren Regionen der Welt.

 

Foto: Turkish Airlines

TIWAG unterstützt Lebenshilfe Tirol

Am 2. September fällt für tausende Amateur-RadsportlerInnen wieder der Startschuss zum prestigeträchtigen „Ötztaler Radmarathon“. Im Rahmen einer Online-Versteigerung des Veranstalters in Kooperation mit der TIWAG konnten sich zwei weitere glückliche Teilnehmer den Startplatz sichern. Der Erlös aus der Versteigerung in Höhe von 900 Euro wurde durch die TIWAG auf 1.800 Euro verdoppelt und nun als Spende für wohltätige Zwecke an die Lebenshilfe Tirol übergeben. „Als einer der Hauptsponsoren des Ötztal Radmarathons und als verlässlicher Partner vor Ort ist es uns ein Anliegen, die große mediale Aufmerksamkeit auch dafür zu nutzen, mit dieser Spende die wichtige und gesellschaftlich wertvolle Arbeit der Lebenshilfe Tirol zu unterstützen“, betont TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser bei der Scheckübergabe im Tivoli Office in Innsbruck, wo die Lebenshilfe einen Standort betreibt.

 

Foto: Lebenshilfe Tirol

810 Millionen für Niederösterreichische Gemeindekassen

Nach einer aktuellen Prognose des Instituts für Höhere Studien (IHS) wird Niederösterreichs Wirtschaft heuer um 3,3 Prozent wachsen. Dass die Konjunktur im Land derzeit in voller Blüte steht, lässt sich aber nicht nur am steigenden Bruttoregionalprodukt und den gesunkenen Arbeitslosenzahlen ablesen. Auch die stark wachsenden Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden sind ein deutliches Indiz dafür. Wie der Städtebund meldet, haben die 573 niederösterreichischen Kommunen im ersten Halbjahr 2018 knapp 810 Millionen Euro an Steuern aus den gemeinschaftlichen Bundesabgaben eingenommen. Gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres ist das ein Plus um 6,3 Prozent.Zurückzuführen ist der Zuwachs bei den Gemeindeertragsanteilen vor allem auf die positive Entwicklung der Umsatz-, Lohn-, Körperschafts-, Kapitalertrags- sowie der Grunderwerbssteuer.

 

Foto: iStock.com/lovelyday12

Schloßberg als Tummeplatz für Jungunternehmer

Sie ist schon so etwas wie ein „Fixpunkt“ im unternehmerischen Kalenderjahr: Die Lange Nacht der Jungen Wirtschaft. Bei der nunmehr fünften Auflage des Jungunternehmer-Events auf dem Grazer Schloßberg konnte die JW Steiermark einen wahren Besucheransturm verbuchen: Mehr als 2.000 junge Wirtschaftstreibende, Gründer und Interessierte stürmten mit viel unternehmerischem Spirit das Herz der Landeshauptstadt. JW-Chef Christoph Kovacic durfte dazu auch Gäste aus dem „eigenen Haus“ wie WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Vizepräsident Andreas Herz und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg sowie den Vizepräsidenten der WKÖ, Jürgen Roth, begrüßen. Und die waren sich einig: „Wir sind stolz auf unsere Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die unser Land vorwärtsbringen und sich mutig und engagiert jeder noch so großen Herausforderung stellen.“

 

Foto: Fischer


Rekordumsatz für Novomatic

Unlängst präsentierte die Novomatic AG ihr Halbjahresergebnis. Dabei stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten auf 1.365,3 Mio. Euro gegenüber 1.212,0 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017. So konnten die Verkaufserlöse von Glücksspielgeräten gegenüber dem Vorjahr um 96,2 Prozent gesteigert werden. Diese Entwicklung resultiert vor allem aus der Akquisition von Ainsworth Game Technology Ltd. und aus laufenden kleineren Zukäufen im Betreibergeschäft sowie Performancesteigerungen in den Kernmärkten von NOVOMATIC. Das ordentliche Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) beträgt zum ersten Halbjahr 2018 318,0 Mio. Euro und liegt daher um 33,1 Mio. Euro bzw. 11,6 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert. Beachtlich ist, dass auch das Betriebsergebnis (EBIT) trotz investitionsintensiver regulatorischer Herausforderungen in Deutschland und Italien auf 148,4 Mio. EUR (+ 23,0 Prozent) gesteigert werden konnte.

 

Foto: Novomatic AG

Gründungen auf neuem Rekordniveau

Die heimische Unternehmerlandschaft wächst: Alleine im ersten Halbjahr 2018 wurden in der Steiermark 2.204 Betriebe gegründet – das entspricht einem Plus von 56 Gründungen bzw. von 2,6 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für WKO-Steiermark Präsident Josef Herk ein erfreulicher Trend, zeige er doch, dass der unternehmerische Grundwasserspiegel in unserem Land kontinuierlich steigt: „Ziel muss es sein, aus den Gründern von heute die Arbeitgeber von Morgen zu machen. Dafür braucht es aber auch Entlastungen, vor allem im Bereich der Lohnnebenkosten – hier unterstützen wir die Regierung. Denn unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen bringen unterm Strich mehr Beschäftigung und damit auch mehr Wohlstand in unserem Land.“

 

Foto: iStock.com/skynesher

Neue Impulse für Weiz und St. Ruprecht

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz (17.8.2018) im Rathaus Weiz gaben Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Regionsvorsitzender LAbg. Hubert Lang, die Bürgermeister Erwin Eggenreich (Weiz) und Herbert Pregartner (St. Ruprecht an der Raab) und Abteilungsleiter Harald Grießer (A 17 - Landes- und Regionalentwicklung) einen Überblick über zwei zentrale Regionalentwicklungsprojekte rund um die oststeirische Bezirksstadt.

 

Beide werden über Strukturfondsmittel der EU aus dem Programm für „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB) gefördert. In Weiz selbst wurde im Frühjahr dieses Jahres das Projekt „Neue Impulse für Weiz-Nord-Mitte-Umland“ gestartet. Dabei geht es darum, im topografisch begrenzten Norden der Stadt Weiz durch Schwerpunkte bei Kommunikation, Mobilität und Betriebsansiedelungen neue Entwicklungsimpulse zu setzen. Die Gesamtinvestition des bis Mitte 2020 laufenden Programms beträgt knapp unter 1,2 Millionen Euro, rund 700.000 Euro davon kommen aus IWB-Mitteln.

 

Im Süden von Weiz wird von der Stadtgemeinde gemeinsam mit der Nachbargemeinde St. Ruprecht an der Raab das Projekt „TIP Süd“ entwickelt. Ziel ist die Entwicklung eines transregionalen Industriegebiets im Süden des Weizer Ortsteils Preding. Dafür wurde die „St. Ruprecht-Weiz Industrieansiedlungs GmbH“ gegründet, zwischen den beiden Nachbargemeinden wurde für dieses Gebiet, welches im ersten Teilabschnitt ca. zehn Hektar umfasst, eine Kommunalsteuer-Splitting vereinbart. In dieses bis Ende 2020 laufende Projekt fließen insgesamt knapp 1,6 Millionen Euro, etwa 950.000 Euro kommen aus dem IWB-Topf.

 

Foto: Statdgemeinde Weiz

Wirtschaft und Arbeitsmarkt ziehen positive Halbjahresbilanz

„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt mit stark sinkender Arbeitslosigkeit und boomender Beschäftigung hat sich in den letzten Monaten fortgesetzt. Alle Branchen und Regionen Tirols sind betroffen, “ fasst die stv. Landesgeschäftsführerin des AMS Tirol, Mag. Sabine Platzer-Werlberger, die Entwicklungen am Tiroler Arbeitsmarkt im ersten Halbjahr 2018 zusammen. Die Zahl der unselbständig Beschäftigten liegt im 1. Halbjahr 2018 bei 337.398. Das bedeutet einen Anstieg von +9.067 oder +2,8 %. Im Halbjahresdurchschnitt waren monatlich 18.387 arbeitslose Personen vorgemerkt, das sind um 3.362 oder -15,5 % weniger als im Vorjahresvergleich. Die Arbeitslosenquote für das erste Halbjahr 2018 beträgt 5,2 % (1. Halbjahr 2017: 6,2 %).

 

Foto: Die Fotografen