Geschenkübergabe Harley Davidson Club Alpe Adria Chapter – Hilfswerk Kärnten

Foto: Dieter Kulmer

Wunderbare Weihnachtsfreude für 10 Kärntner Familien: Der Harley Davidson Club „Alpe Adria Chapter“, vertreten durch Ing.Peter Reitzl, Ewald Härb, Margit Kitz, Walter Egger, Manfred Dworak und Dieter Kulmer beschenkt jedes Jahr notleidende Kärntner Familien, die vorab von Mäggie Jeschofnik, Leiterin der Sozialservicestelle des Hilfswerks Kärnten, ausgewählt wurden.

 

Maggie Jeschofnik: „Die großartige Unterstützung des Harley Davidson Clubs Alpe Adria Chapter, die bereits zu einer unverzichtbaren Tradition wurde, macht mich stolz und dankbar: ist es doch gerade in der Weihnachtszeit so wichtig, Hoffnung und ein klein wenig Freude zu verschenken und jene zu bedenken, denen es nicht so gut geht“

 

Eingekauft wurde auch heuer wieder nach den Wunschlisten der Kinder an das Christkind. Beim Überreichen der Geschenke gab es strahlende Kinderaugen und das ist wohl das größte Geschenk für alle. Vielen herzlichen Dank für diese vorbildliche und so berührende Aktion auch im Namen der Kärntner Familien.

 

Bildtext: Ewald Härb, Member, Margit Kitz, Secretary, Walter Egger, Assistent Director, Elisabeth Scheucher-Pichler, Präsidentin des Hilfswerks Kärnten, Peter Reitzl, Past Director, Mäggie Jeschofnik, Leiterin der Sozialservicestelle im Hilfswerk Kärnten, Manfred Dworak, Director (v.l.)

Foto: Dieter Kulmer

Narzissmus und die dunkle Seite von Leadership

Foto: Wirtschaftsuniversität Wien

Was macht aus aufrechten Managern korrupte Betrüger? Der Leadership-Experte und WU-Professor Günter Stahl und Prof. Stephan Doering, Leiter der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien, haben sich den schmalen Grat zwischen Narzissmus und Psychopathentum im Top-Management genauer angesehen. Die überraschenden Ergebnisse haben sie vor kurzem im Rahmen der MBA Alumni Lounge der WU Executive Academy präsentiert.

 

Rund 1,2 Millionen US-Dollar gab John Thain, der frühere CEO von Merryll Lynch für die Renovierung seines Büros aus – mitten in der Wirtschaftskrise. Richard Fuld, damals CEO der Krisenbank Lehman Brothers verkündete, öffentlich: „Ich werde Lehman zu neuen Höchstleistungen führen, sobald diese Krise vorüber ist.“ Drei Tage später war die Bank pleite. Beide Fälle zeigen verantwortungsloses Managerverhalten – und schädigenden Narzissmus. „Narcissism and the dark side of leadership“, so lautete das Thema der MBA Alumni Lounge, zu der die WU Executive Academy gemeinsam mit dem Management-Consulting-Unternehmen Brenner & Company vor kurzem ihre MBA-Absolventen lud. In ihrem Vortrag kamen Günter Stahl, Professor für Internationales Management an der Wirtschaftsuniversität Wien, gemeinsam mit Stephan Doering, Leiter der Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien, dem Narzissmus in den Führungsetagen auf die Spur.

 

Eine gewisse Dosis an Narzissmus sei gesund und für Führungskräfte unabdingbar, sagte Günter Stahl, der mit seinem Forschungsteam in einer groß angelegten Studie CEOs auf Narzissmus und Psychopathentum hin untersucht hat: „Wir erwarten von unseren Führungskräften, dass sie selbstbewusst, überzeugend und durchsetzungsfähig sind.“ Allerdings könne sich ein Zuviel an Narzissmus negativ auf das Umfeld auswirken. Schillernde Erfolgsbeispiele wie jenes von Steve Jobs würden die Erwartungshaltung an Leader einseitig beeinflussen: „Wir alle wollen charismatische Leader“, so Stahl, „doch die Kehrseite der Medaille ist: sie sind oft narzisstisch veranlagt.“ Die Kombination von Charisma und Narzissmus sei toxisch, „solche Manager manipulieren andere und schaden ihnen, um ihre Ziele zu erreichen.“ Andererseits seien viele großartige Manager ziemlich gewöhnliche Leute.

 

Gesunder Narzissmus vs. narzisstische Persönlichkeitsstörung

Unterscheiden müsse man laut Stephan Doering allerdings zwischen selbstverliebtem, aber gesundem Narzissmus, der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die viele antisoziale und schädigende Verhaltensweisen nach sich ziehe, und der schlimmsten Form, der psychopathologischen Persönlichkeitsstörung. Ein Mensch mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung empfindet sich als grandios, hat Fantasien von grenzenlosem Erfolg und einen Mangel an Empathie, reagiert mit depressiven Schüben auf Kritik, ist neidisch auf andere, braucht exzessive Bewunderung und manipuliert gern andere zum eigenen Vorteil. Erhält er zu wenig Anerkennung, wird sein Selbstwert massiv erschüttert. Eine antisoziale Persönlichkeit hat Spaß am notorischen Lügen und Betrügen, ist aggressiv und impulsiv. Der Psychopath weist eine Extremform davon auf und einen malignen – also bösartigen – Narzissmus. Er treibt ein rücksichtloses, verantwortungsloses und oft auch illegales Spiel, um sich Vorteile zu verschaffen. Die Ursachen für beides lägen in der frühen Kindheit, ein ablehnendes, gefühlskaltes Elternhaus und bei physischem und psychischem Missbrauch. Frauen seien übrigens weit weniger von narzisstischen oder psychopathologischen Persönlichkeitsstörungen betroffen als Männer. Forscher vermuten einen Zusammenhang mit dem Testosteronspiegel, aber erlernte Verhaltensmuster dürften eine mindestens ebenso wichtige Rolle spielen.

 

Studie: Manager sind Narzissten, aber keine Psychopathen

Im aktuellen Forschungsprojekt “Responsibility & Leadership“ von Günter Stahl an der WU Wien wurde eine in der Forschung etablierte Theorie, dass es sich bei korrupten Managen meist um Psychopathen handelt, nicht bestätigt. Unter anderem wurden Unternehmensskandale der vergangenen Jahre analysiert und sechs ausgewählte Top-Manager, die wegen Korruption und Betrug verurteilt worden waren, auf Basis biografischer Materialien untersucht. Keiner der sechs verurteilten Manager erfüllte die Kriterien eines Psychopathen, allerdings fand das Forscherteam heraus: „Alle von ihnen waren hochgradig narzisstisch veranlagt.“ Stahl identifizierte nicht nur narzisstische Top-Manager als Treiber von Korruptionsskandalen, sondern auch ein entsprechendes Unternehmensklima und eine Unternehmenskultur, die narzisstisches Verhalten ermögliche und sogar fördere. „Oft fehlen in Unternehmen ethische Werte oder sie werden zwar propagiert, aber nicht gelebt“, so Stahl. Der VW-Konzern etwa hatte sich die Werte „soziale Verantwortung“, „Nachhaltigkeit“ und „Partnerschaft“ auf die Fahnen geheftet, die so gar nicht zum darauffolgenden Diesel-Betrugsskandal passten. „Wenn Top-Manager nicht praktizieren, was sie predigen, erzeugt das zynische Mitarbeiter und ein vergiftetes Klima“, so Stahl. Die Folge: Konflikte sind vorprogrammiert, die Produktivität sinkt, die besten Leute kündigen.

 

Bildtext: Professor Günter Stahl

Foto: Wirtschaftsuniversität Wien

Junge Vernissage mit fulminantem Beginn - 14. Young ART Lounge der Zürcher Kantonalbank Österreich AG

Drei junge Künstler mit spannenden Ideen und Techniken sowie kunstinteressierte Privatbankkunden trafen am Mittwoch im Rahmen der 14. Young ART Lounge auf Einladung der Zürcher Kantonalbank Österreich AG am Standort Wien aufeinander. Der spannende und kurzweilige Abend für alle Anwesenden brachte die junge Kunst im Lande einen wichtigen Schritt nach vorne. „Kunst und Private Banking haben auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun. Wir haben jedoch gemeinsam, dass wir materielle und ideelle Werte für die Zukunft sicherstellen wollen“, sagte Hermann Wonnebauer, Mitglied des Vorstandes der Zürcher Kantonalbank Österreich AG.

 

Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe Young ART Lounge aufstrebende Künstler der Universität für angewandte Kunst am Wiener Standort in der Hegelgasse 6. Diesmal luden Hermann Wonnebauer, Mitglied des Vorstandes und Silvia Richter, Direktorin Private Banking Wien, zur Vernissage. Mit leuchtenden Augen sprachen die jungen Künstler Caroline Micoloi, Kathrin Weidhofer und Paul Riedmüller während der Vorstellungsrunde und in Einzelgesprächen über die Leidenschaft Kunst und erklärten die Entstehung und Beweggründe ihrer Werke.

 

Kunst erfordert Obsession und Geduld

Dass es bei den Vernissagen der Young ART Lounge mitunter schnell gehen kann, brachte ein Kunstinteressent auf den Punkt. Ein roter, neben der Collage „Meer der Belanglosigkeit Zyklus 1“ von Kathrin Weidhofer klebender Punkt, deutete schon Sekundenbruchteile nach Veranstaltungsbeginn darauf hin, dass das Werk ganz und gar nicht belanglos ist. Ganz im Gegenteil – ein früher Vogel hatte sozusagen den Wurm gefangen und das Werk reserviert. Weidhofer schöpft ihre Inspiration aus der Wiederholung des Gleichen und dessen Variation, das führe in einen Zustand der „Meditation“. Die junge Künstlerin stellte klar, dass Inspiration alleine zu wenig ist, um Kunst umzusetzen. Für ihr Schaffen – das angesprochene Kunstwerk nahm etwa 60 Stunden reine Arbeitszeit in Anspruch – seien „Obsession, aber auch Geduld“ notwendig. Caroline Micoloi pflichtete ihr bei – als Künstler müsse man manchmal einen Schritt hin- und wieder zurückgehen, um alles wahrnehmen zu können. Stehenbleiben kennt auch Paul Riedmüller nicht, er widmet sich abwechselnd der Graffitikunst, den Ölgemälden oder den Zeichnungen am Computer.

 

Erste Erfahrungen bei Preisverhandlungen

Im Lauf des Kunstevents kamen zahlreiche weitere rote Punkte hinzu und die jungen Künstler konnten sich auch im Führen von Preisverhandlungen üben. Anregende Gespräche und kulinarische Köstlichkeiten rundeten den Abend im Zeichen der jungen Kunst ab. „Wir sind stolz darauf, wenn Künstler in diesen Räumlichkeiten groß geworden sind“, waren sich Hermann Wonnebauer und Silvia Richter einig.

 

Bildtext: Paul Riedmüller, Kathrin Weidhofer, Caroline Micoloi (Caro Mico), Silvia Richter, Hermann Wonnebauer (v.l.)

Foto: Zürcher Kantonalbank Österreich AG

Erste Asset Management-Ausblick für 2018: Börsenumfeld bleibt positiv – Inflation und Geldpolitik mögliche Störfeuer

Foto: Erste Asset Management/Daniel Hinterramskogler

2017 neigt sich dem Ende zu, und die Bilanz ist positiv: „Es lief wesentlich besser als erwartet. Die Weltwirtschaft expandierte seit der Finanzkrise im Jahr 2008 niemals schneller und vor allem geschlossener als im Jahr 2017. Dazu kommt, dass die Inflation nach unten überraschte und zum wiederholten Maße hinter den Erwartungen der Zentralbanken bzw. Analysten zurückblieb“, zieht Heinz Bednar, Geschäftsführer der Erste Asset Management (Erste AM) Bilanz. Wenig verwunderlich, dass Aktienfonds und offensive Anleihenfonds den Anlegern positive Renditen bescherten. Die stärksten Zuwächse mit über 20 Prozent gab es bei Technologieaktien und Aktien aus den Schwellenländern (Quelle: Erste AM per 23.11.2017). Auch der österreichische Aktienmarkt zeigte 2017 ein starkes Lebenszeichen und profitierte von der Wiederkehr der Ostfantasie. Einziger Wehrmutstropfen aus Sicht von Euro-Investoren: aufgrund der Dollar-Schwäche sind die Zuwächse „schaumgebremst“.

 

Starke Konjunktur spricht für Aktien und offensive Anleihen

Erste AM Anlagechef Gerold Permoser: „Wir gehen davon aus, dass die Wirtschaft 2018 weiterhin kräftig und breit wachsen wird. In den USA könnten Steuererleichterungen die ohnehin gut laufende Wirtschaft noch zusätzlich ankurbeln, und in Europa ist der Aufschwung inzwischen so breit angelegt, dass auch die schwächeren Länder in der Peripherie davon profitieren. Auch in den Emerging Markets scheinen die Sorgenkinder der vergangenen Jahre wie Brasilien und Russland ihre Rezession überwunden zu haben und wieder neu durchzustarten. Eine Phase der starken Konjunktur spricht dafür, weiterhin risikobehaftete Anlageklassen im Portfolio zu halten“, so Permoser.

 

US-Wirtschaft in einer der längsten Expansionsphasen ihrer Geschichte

Die US-Wirtschaft befinde sich in einer der längsten Expansionsphasen ihrer Geschichte (US-Daten reichen zurück bis in die 1850-er Jahre) und sei Europa deutlich voraus, was laut Permoser zur Vorsicht mahne. „Lange Phasen der Expansion führen üblicherweise dazu, dass sich in der Wirtschaft und/oder im Finanzsystem Ungleichgewichte aufbauen“. Solche seien z.B. 2008 am US-Immobilienmarkt aufgetreten oder im Jahr 2000 beim Platzen der „Dot-Com-Blase“. Derzeit scheine wenig darauf hinzuweisen, dass solche massiven Ungleichgewichte in der US-Wirtschaft bestehen.

 

Änderung in der Zinspolitik der Notenbanken als Hauptrisiko

Damit bleibt die US-Notenbank und ihre Politik des moderaten aber stetigen Drehens an der Zinsschraube als „Hauptgefahr“ für die Konjunktur. Zu hohe Zinsen waren in der Vergangenheit oft die Ursache dafür, dass die US- Wirtschaft (aber nicht nur diese) in die Rezession kippte, wie z.B. zu Beginn der 1980-er Jahre.

 

Inflation bleibt moderat

Besonderes Augenmerk schenken die Experten der Erste AM der weiteren Entwicklung der Inflation. 2017 blieb die Teuerungsrate in den USA aber auch in Europa wieder einmal hinter den Erwartungen. Angesichts des guten Wachstums sei daher davon auszugehen, dass die freien Kapazitäten in der Wirtschaft zunehmend knapper werden. In den USA liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei 4,1% und damit wieder bei den Tiefstständen der letzten Jahrzehnte. Ähnliches gilt für den OECD Raum insgesamt. Ökonomisch betrachtet, bleibt das Risiko, dass die Inflation im Jahr 2018 nicht nur steigen, sondern auch nach oben überraschen könnte, so Permoser. Das würde die Zentralbanken, allen voran die US Notenbank, dazu nötigen, die Zinszügel stärker anzuziehen als derzeit vom Markt erwartet werde.

 

Zusätzliches US-Staatsanleihen-Angebot wird zu moderatem Renditeanstieg führen

Die US-Notenbank hat heuer damit begonnen, die von ihr im Rahmen der Staatsanleihen-Kaufprogramme erworbenen Staatsanleihen auslaufen zu lassen. Das bedeutet, dass diese Staatsanleihen bis zu einem bestimmten Volumen nicht wieder investiert werden. In Summe sollten damit 229 Milliarden US-Dollar an Staatsanleihen zusätzlich auf den Markt kommen. „Wir gehen davon aus, dass dieses zusätzliche Angebot im Jahr 2018 zu einem moderaten Aufwärtsdruck bei Renditen von Staatsanleihen führen wird. In Summe werden die Europäische Zentralbank und die japanische Notenbank im Jahr 2018 immer noch mehr Staatsanleihen kaufen, als in den USA, der Eurozone und in Japan zusammen netto emittiert werden“, argumentiert Permoser.

 

Gute Chancen für Investoren

„Wir starten optimistisch in das Jahr 2018 und sehen unverändert gute Chancen für unsere AnlegerInnen“, fasst CEO Heinz Bednar zusammen. Man dürfe Risiken, wie ein unerwartet starkes Anspringen der Inflation nicht außer Acht lassen. Auch der Einfluss mancher politischer Entwicklungen auf die Märkte dürfe nicht unterschätzt werden. Beispielsweise könnte eine Eskalation rund um die Raketenabschüsse Nordkoreas die Märkte irritieren. Die Erste Asset Management verwaltet per 31.10.2017 ein Volumen in Höhe von 61,2 Milliarden Euro, das entspricht einem Plus von 5,9% gegenüber Jahresultimo 2016. Bednar ist zuversichtlich, dass auch 2018 das verwaltete Vermögen in ähnlicher Höhe ansteigen wird. Besonders erfreulich aus Sicht der Erste Asset Management ist die Entwicklung in Österreich und in Tschechien.

 

Aktive Steuerung der Anlageklassen für 2018 besonders wichtig

Auch wenn die Vorzeichen für 2018 sich derzeit günstig präsentieren, so könnte die Schwankungsfreudigkeit im Vergleich zu diesem Jahr ansteigen. Das spreche für Investmentlösungen, die sich variabel und flexibel auf die Marktgegebenheiten anpassen können. Gemischte Veranlagungslösungen mit flexiblen Gewichtungen der einzelnen Anlageklassen seien daher im Vorteil. Interessant seien offensive Mischfonds, die auch eine höhere Aktienquote erlauben. Als Nische bleiben neben Mischfonds im Aktienbereich Technologiewerte und im Anleihenbereich Lokalwährungsanleihen aus den Schwellenländern attraktiv.

 

Bildtext: Gerold Permoser, Anlagechef Erste Asset Management (Erste AM): „Die Weltwirtschaft wird 2018 kräftig und breit wachsen. Eine Phase der starken Konjunktur spricht dafür, weiterhin risikobehaftete Anlageklassen im Portfolio zu halten“

Foto: Erste Asset Management/Daniel Hinterramskogler

Erste Etappe des Upgrades und Redesigns abgeschlossen


Foto: Parndorf Fashion Outlet

Parndorf Fashion Outlet lockt bereits mit neuen Highend-Mietern wie Julius Meinl am Graben

 

Die Parndorf Fashion Outlet-Family bekommt Zuwachs auf höchstem modischen wie kulinarischem Niveau. So bereichert ab Dezember die Highend-Brands bruno banani und NATURANA das im prachtvollen Wiener Jugendstil redesignte Shopping-Center im Osten Österreichs. Nach der deutschen Schokoladenmanufaktur ARTofCHOCOLATE öffnet Ende November 2017 nun auch Österreichs erste Gourmetadresse Julius Meinl am Graben die Pforten zu seiner neuen Feinschmeckerfiliale in Parndorf. Das Gourmet-Outlet zieht als erster Mieter in den neuen Bauteil, dessen Eröffnung eine weitere Etappe der umfangreichen Aus- und Umbaumaßnahmen im Parndorf Fashion Outlet abschließt.

Mit dem Einzug von Julius Meinl am Graben erweitert das Parndorf Fashion Outlet sein Delikatessenangebot, nachdem im Oktober bereits ARTofCHOCOLATE seine erste Österreichische Filiale im redesignten Shopping-Center eröffnet hat und mit handgefertigten Pralinen, Tafelschokolade, Trüffeln sowie schokolierten Früchten und Nüssen lockt.

Ab nun sind auch die Tore zur Außenstelle von Julius Meinl am Graben im neuen Zubau des Outlet Centers geöffnet. Auf rund 300 m2 Verkaufsfläche präsentiert Österreichs erste Adresse für Gourmets und Genießer feinste Kulinarik aus aller Herren Länder, wie ausgewählte Süßwaren, saisonale Spezereien, exquisite Kaffee-, Tee- und Confiserie sowie feinste Trüffelprodukte. Erlesene Champagner, exzellente Weine sowie ausgewählte Spirituosen und antialkoholische Getränke ergänzen das Angebot des Gourmet-Outlets. Ein kleiner Gastronomiebereich lädt mit Meinl Kaffee sowie Torten und Kuchen aus Meinls Patisserie zum Gustieren und Verschnaufen ein.

 

Modisches Upgrade mit exklusiver Underwear

Mit bruno banani zieht am 30. November 2017 Deutschlands erste Designermarke mit Mut zur Nonkonformität ins Parndorf Fashion Outlet. Der neue bruno banani-Shop bietet ein breites Sortiment der angesagten Damen- und Herrenwäsche sowie Bademode der Kultmarke. Am 1. Dezember 2017 bezog auch einer der größten Hersteller von Dessous und Bademoden Europas die umgebauten Verkaufsflächen.

Thomas Seikmann, Eigentümervertreter und Geschäftsführer vom Parndorf Fashion Outlet freut sich über den Neuzugang: „Wir freuen uns mit Julius Meinl am Graben, bruno banani & Co weitere Top-Mieter gewonnen zu haben, die das signifikante Upgrade des runderneuerten Parndorf Fashion Outlets unterstreichen“

 

Neues Design und schrittweise Standorterweiterung

Das Parndorf Fashion Outlet im Osten Österreichs steckt mitten in ehrgeizigen Expansions- maßnahmen. Das Redesign des Outlets zeichnet sich durch prachtvolle Jugendstilelemente an der Fassade des Einkaufszentrums, Repliken der goldenen Wiener Secessions-Kuppel im Eingangsbereich und die verspielte Eleganz Wiens um die Jahrhundertwende aus. Das Ergebnis ist eine signifikante Verbesserung im Vergleich zu seiner vorherigen Positionierung. Die Eigentümer investieren rund 50 Millionen Euro in den schrittweisen Wiederaufbau und die Erweiterung des Standorts. Mit der Eröffnung des neuen Bauteils Ende November, in dem unter anderem Julius Meinl Parndorf seine Pforten öffnet, wird eine weitere Etappe der umfangreichen Aus- und Umbaumaßnahmen im Parndorf Fashion Outlet abgeschlossen.

 

Weitere Informationen unter: www.parndorffashionoutlet.com

 

Bildtext: Julius Meinl: Auf mehr als 300 m2 Verkaufsfläche präsentiert das neue Gourmet-Outlet u.a. auch erlesene Champagner, exzellente Weine und ausgewählte Spirituosen.

Foto: Parndorf Fashion Outlet

Zukunft Wien. International. Überregional. Technologieorientiert.

Foto: Vallon Relations/ Katharina Schiffl

Michael Ludwig im Gespräch mit Wolfgang Hesoun


Der Wirtschaftsstandort Wien war das Thema des Abends. Stadtrat Michael Ludwig diskutierte mit Siemens Generaldirektor und IV-Wien Präsident Wolfgang Hesoun die Herausforderungen einer Metropole, die sowohl international als auch überregional, gemeinsam mit NÖ, dem Burgenland und Bratislava, einen wichtigen Hotspot im Herzen Europas darstellt. „Nur wenn wir in den Bereichen Bildung, Technologie und Industrie sowie Infrastruktur vorne sind, wird Wien weiter wachsen. Daher stehe ich voll hinter dem Lobautunnel und der 3. Pisten am Flughafen Wien. Was die Bildung anlangt, zeigt Siemens mit einer top Lehrlingsausbildung wie es geht“, streute Ludwig dem Siemens General Rosen.

 

Für Michael Ludwig, auch oberster Chef der Volkshochschulen, ist seit vielen Jahren eine optimale Ausbildung ein wesentlicher Bestandteil für gute Jobchancen: „Gerade durch die Digitalisierung gilt es fachlich bestens geschulte Kräfte auszubilden, um einerseits wettbewerbsfähig zu sein und anderseits Arbeitsplätze zu sichern bzw. neue zu schaffen.“ In seinen Statements machte Michael Ludwig deutlich, dass er auf Tempo setzt, was Umsetzungen in der lebenswertesten Stadt angeht. Der herausragende Blick über Wien im k47 an diesem Abend war nicht nur symbolisch ein Zeichen für Weitblick in einer modernen zukunftsorientierten Stadt. Michael Ludwig überzeugte mit Leadership bei seinen Ausführungen und es wurde sichtbar, dass er mit viel Engagement Tag für Tag an die Arbeit geht. Das Publikum des Abends zollte ihm dementsprechend Beifall, es war einmal mehr ein informativer Club.

 

Mit einer anschließenden Club Cuvée Weinverkostung von WineAid und Thomas Schenk konnte mit jedem Schluck auch für Projekte für Kinderhilfsorganisationen gesammelt werden, dabei u.a gesehen: Günther Rabensteiner, Mitglied des Vorstandes Verbund, Unternehmer Hans Jörg Tengg, Porr-Executive Board Mitglied Ludwig Steinbauer, Steuerberater Günther Havranek, die Personalberater Michaela Lindlbauer und Oliver Suchocki, LAbg. Christian Deutsch, Bildungsexperte Andreas Salcher, IV Vize-GS Peter Koren, Executive Coach Claudia Däubner, Mazda Rainer ML Stephanie Ernst, Architekt Heinz Neumann, Unternehmensberater Stefan Höffinger, die Werber Ralf Kober und IAA Managerin Raphaela Vallon-Sattler, ASKÖ Wien Präsident Johann Schweiger, Verkehrsexperte Rudi Schicker, die Rechtsanwälte Miriam Sorgo, Ernst Schillhammer und Rainer Maria Kraft, Gerlinde Zehetner, GF Seniorenreisen, Michael Kraus, GF Donaufinanz, GSV Generalsekretär Mario Rohracher, PR-Beraterin Helga Tomaschtik, Heinz Stiastny, BMLVS, ORF-Moderator und Medientrainer Peter Pelinka, die Ärzte Peter Jiru und Anna Convalexius sowie Moderator und Initiator von „Michael Ludwig im Gespräch" Ralph Vallon.

 

Bildtext: Michael Ludwig, Raphaela Vallon-Sattler, Wolfgang Hesoun (v.l.)

Foto: Vallon Relations/ Katharina Schiffl

Wiedereröffnung im Zeichen des guten Zwecks

Foto: SPAR/Werner Krug

Rechtzeitig für die Weihnachtseinkäufe wird der SPAR-Supermarkt in der Fürstenfelder Straße in Gleisdorf am 6. Dezember 2017 wiedereröffnet. Nachdem das alte Gebäude in den letzten Monaten abgetragen und durch einen kompletten Neubau ersetzt wurde, profitiert die Kundschaft nun von einer größeren Verkaufsfläche und mehr Gratis-Parkplätzen – und einer noch freundlicheren Einkaufsatmosphäre. Im Rahmen der Wiedereröffnung übergab SPAR eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an die Caritas Steiermark.

 

Um den Ansprüchen der SPAR-Kundschaft weiterhin optimal gerecht zu werden, wurde der SPAR-Supermarkt in der Fürstenfelder Straße 10 komplette modernisiert: Nach dem letzten Verkaufstag am 11. August wurde das alte Gebäude vollständig abgetragen. Knapp drei Monate später eröffnet nun am 6. Dezember 2017 der modernisierte SPAR-Supermarkt und bietet Einkaufsvergnügen pur.

 

Mehr Platz zum Einkaufen und Parken

Im Zuge der Erneuerung wurde die Verkaufsfläche in Gleisdorf von 440 m² auf 630 m² vergrößert: Nach der Erweiterung finden die Kundinnen und Kunden nun auf 630 m² eine breite Auswahl hochwertiger Qualitätsprodukte zu den gewohnt günstigen SPAR-Preisen. Ein weiteres Plus Die Parkfläche wurde vergrößert, sodass nun noch mehr Gratis-Parkplätze für ein bequemes Einkaufen sorgen.

 

Feinkostabteilung als besonderes Highlight

Der neue SPAR-Supermarkt zeichnet sich durch weitläufige Gänge und eine offene, helle Einkaufsatmosphäre aus. „Wir schaffen mit dem SPAR-Supermarkt in Gleisdorf in der Fürstenfelder Straße einen sympathischen Ort, der zum genussvollen Gustieren einlädt“, erklärt Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer SPAR Steiermark und Südburgenland. Besonderer Wert wurde auf die Gestaltung der Feinkostabteilung gelegt, die als Herzstück des neuen SPAR-Supermarkts dienen wird. Statt einer durchgehenden Theke erwartet die SPAR-Kundinnen und -Kunden ab Dezember eine offene Marktplatz-Atmosphäre.

 

Nahversorger mit Augenmerk auf Nachhaltigkeit

Wie in den anderen SPAR-Märkten, die laufend modernisiert werden, spart man auch in Gleisdorf durch nachhaltige Beleuchtung Energie: Es kommen hochwertige, langlebige LED-Lampen zum Einsatz. „Wir arbeiten stetig daran, unsere SPAR-Märkte noch energieeffizienter zu gestalten“, so Holzer.

 

SPAR als wichtiger Arbeitgeber und Ausbildner

Im SPAR-Supermarkt in Gleisdorf haben 16 Mitarbeitende unter der Marktleitung von Doris Koller einen sicheren Arbeitsplatz gefunden, auch ein Lehrling wird im neuen SPAR-Supermarkt ausgebildet. Als größter privater Arbeitgeber Österreichs mit 2.700 Lehrstellen bietet SPAR Zukunftschancen für Steirerinnen und Steirer. Rund 900 junge Menschen starten jährlich bei SPAR ihre Karriere, 20 unterschiedliche Lehrberufen stehen zur Auswahl.

 

Spende von 2.000 Euro an die Caritas

„SPAR ist es ein Anliegen bei Neu- und Wiedereröffnung auch etwas an die Gesellschaft zurückgeben zu können. Uns freut es daher, dass wir der Caritas einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro übergeben können“, so Holzer. Die Spende geht an die Familienhilfe Gleisdorf, eine Einrichtung von der Caritas. Ziel der Familienhilfe Gleisdorf ist es, Familien und ihre Kinder in schwierigen Lebenssituationen in deren gewohnten Umgebung zu unterstützen.

 

Bildtext: Scheckübergabe: Im Rahmen der Eröffnung übergaben SPAR und Kellys € 2.000 an die Caritas. DSA Christina Engelmann (Caritas), Mag. Christoph Holzer (Geschäftsführer SPAR Steiermark), Judith Schweighofer (Caritas), Doris Koller (Marktleiterin SPAR Gleisdorf) und Kellys Geschäftsführer Markus Marek bei der Scheckübergabe. (v.l.)

Foto: SPAR/Werner Krug

Grazer Vorzeigeprojekt ausgezeichnet: „tim“ bekommt Staatspreis Mobilität 2017

Foto: BMVIT

Bereits zum 9. Mal wurde heuer der Staatspreis Mobilität als höchste Auszeichnung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) an österreichische Unternehmen und Institutionen verliehen. Die Einreichungen, die von international erfolgreichen Produkten bis hin zu Speziallösungen für Nischenprodukte reichen, geben einen Einblick in die vielfältigen Kompetenzen und die Vernetzungsbereitschaft österreichischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

 

„tim“ überzeugt internationale Jury als „weltweites Vorzeigeprojekt“

78 eingereichte Projekte in insgesamt vier Kategorien ritterten bei der diesjährigen Auflage um den Sieg in vier Kategorien. In der Kategorie "Betreiben. Nutzen. Lernen." überzeugte das von der Holding Graz eingereichte Projekt „tim – täglich. intelligent. mobil.“ die elfköpfige Expertenjury und holte den Staatspreis Mobilität 2017 in die steirische Landeshauptstadt. Bürgermeister Siegfried Nagl: „Mein Ziel war es den Grazerinnen und Grazern die Wahlfreiheit zu geben, welche nachhaltigen Mobilitätsform sie jeweils wählen wollen: Heute die Bim, morgen das Fahrrad und übermorgen das E-Auto und das mit einem Ticket. Das ist vor wenigen Jahren noch belächelt worden, heute ist Graz Vorreiter und hat dafür auch verdienterweise den Staatspreis bekommen!“ Holding Graz Vorstand Barbara Muhr: „Mein Dank gilt dem gesamten tim-Team und allen Projektpartnern. Graz ist ein Vorreiter, wir geben die europaweite Richtung vor, in die sich die urbane Mobilität entwickeln muss. Der heutige Preis ist eine Anerkennung für das bisher Geleistete. Es ist zusätzlich eine Motivation die Zukunft der Mobilität in Graz durch das Umsetzen neuer Ideen weiter auszubauen. Besonders stolz macht mich auch, dass der Jury-Vorsitzende Florian Lennert, Direktor des Intelligent City Forums in Deutschland, in seiner Laudatio unterstrich, dass es sich bei „tim“ aufgrund seiner spezifischen Kompaktheit (Kombination und Integration von ÖV, E-Taxis, E-Carsharing, Leihautos mit Fahrrädern) um ein sogar weltweit einzigartiges Vorzeige-Projekt handelt“.

 

„tim“ kombiniert unterschiedliche Mobilitätsangebote

„Es ist gerade einmal ein Jahr her, dass mit „tim“ die Zukunft der Mobilität in Graz angekommen ist. Seit der Eröffnung des ersten „tim“ am Grazer Hasnerplatz wächst dieses innovative Angebot der Graz Linien seitdem beständig. Mittlerweile gibt es vier Standorte im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus stehen den Kunden auch drei ehemalige „Zipcar“-Standorte als Ergänzung zur Verfügung. Dass das Angebot sehr gut angenommen wird zeigt das Faktum, dass es bereits rund 500 Mitglieder gibt und wir demnächst einen weiteren Standort in einem wachsenden Grazer Stadtteil, dem Brauquartier, eröffnen werden“, so Barbara Muhr. „tim“ steht für „täglich. innovativ. mobil.“ und schafft in Graz für viele Menschen Mobilitätsknoten. An diesen zentralen Knoten bietet „tim“ als Ergänzung zum öffentlichen Verkehr Alternativen zum eigenen Auto wie Carsharing (auch elektrisch), Leihwagen, e-Taxis und Fahrradabstellanlagen für das eigene Fahrrad an. „tim“ ist für alle Menschen da, die saubere und innovative Mobilität der Zukunft schätzen. Und das sind viele Menschen – und es werden täglich mehr.

 

Bildtext: tim-Projektleiter Gerhard Amtmann, Verkehrsminister Jörg Leichtfried und Holding Graz Vorstand Barbara Muhr (v.l.)

Foto: BMVIT

VENTA und 6B47 starten Vorzeigeprojekt in Graz

Rendering: Venta

Mit dem traditionellen Spatenstich erfolgte Montagvormittag der offizielle Baustart zum Projekt „Ost. - Wohnen am Stadttor“ der VENTA Real Estate Group und 6B47 Real Estate Investors AG. Diesen symbolischen Akt haben neben Vertretern der beiden Bauträger auch der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl und weitere Polit-Prominenz sowie die ausführenden Baufirma Porr gefeiert. An der Grenze des pulsierenden Stadtteils Jakomini sollen bis zum vierten Quartal 2019 rund 220 freifinanzierte Wohnungen entstehen.

 

Der Geschäftsführer der VENTA Real Estate Group Siegbert Schützenhöfer ist vom Projekt überzeugt: „Ost. – Wohnen am Stadttor ist für die VENTA Group ein einzigartiges und innovatives Projekt, welches einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Wohnen in zentraler Stadtlage in Graz leisten wird. Wir wollen maximale Wohnqualität in innerstädtischer Lage mit optimaler Infrastruktur schaffen – dieses Ziel erreichen wir mit diesem Projekt genau.“

 

6B47 Vorstandsvorsitzender Peter Ulm unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Seit jeher stehen Innovation und Qualität bei 6B47 ganz oben auf der Tagesordnung. Das Projekt Ost.- Wohnen am Stadttor ist ein weiteres Beispiel für die 6B47 Philosophie. Hier in Graz wollen wir ein State-of-the-Art-Projekt umsetzen, das auf die hochwertigen Wohnbedürfnisse sowie die Gestaltung moderner Gewerbeflächen eingeht und gleichzeitig nachhaltige Werte schafft. Die Dimension des Areals ist auch für uns ein weiterer Meilenstein in der Unternehmensgeschichte – vor allem hier in Graz.“

 

Auf dem etwa 1,1 Hektar großen Grundstück entlang der Conrad-von-Hötzendorf- Straße und der Johann-Sebastian-Bach-Gasse realisieren VENTA und 6B47 vier durch die Erdgeschoßzone miteinander verbundene Baukörper. Insgesamt werden nach Fertigstellung rund 10.000 m² Wohnfläche und knapp 2.500 m2 Gewerbefläche verfügbar sein. Schon jetzt steht der künftige Nahversorger im Erdgeschoss, der Lebensmittelhändler Lidl Österreich, fest.

 

Urbanes Wohnen mit Tiefgarage und Grünoasen

Von Scherr + Fürnschuss Architekten ZT GmbH geplant, bestehen die Gebäude aus fünf bzw. sieben Geschossen. Um dem Bedürfnis urbaner Städter nach Grünoasen in zentraler Lage gerecht zu werden, gehören großzügige Freiräume und Grünflächen ebenso zum Konzept wie eine zweigeschossige Tiefgarage mit 275 Stellplätzen. Das Wohnungsangebot gestaltet sich mit Zwei- bis Vier-Zimmer-Eigentumswohnungen, Wohnflächen von circa 32 bis über 100 m² und Gärten, Terrassen oder Balkonen vielseitig. Hinzu kommen attraktive Angebote zur Nutzung der Immobilien als Vorsorgewohnung.

 

Klingende Namen für jeden Baukörper

Jedem der vier Baukörper ist der Name der umliegenden Straße zugeordnet. Die Bauteile Johann und Sebastian sprechen vor allem Singles, Paare und junge Familien an, die modernen, energieeffizienten und altersgerechten Wohnraum nachfragen. Ulrich, benannt nach der Ulrich-Lichtenstein-Gasse, ist für Investoren sehr attraktiv. Der kleinste Bauteil Bertha, trägt denselben Namen wie der zukünftige Bertha-von- Suttner-Platz, der in Zusammenarbeit mit der Stadt Graz, in das Gesamtprojekt eingebunden wird. Durch die Realisierung des Projektes entsteht neben hochwertigem Wohnraum für rund 500 Bewohner eine Aufwertung der lokalen Infrastruktur mit einem Lebensmittelmarkt direkt auf dem Projektareal. Davon profitieren nicht nur die künftigen Bewohner, sondern der gesamte Bezirk nachhaltig.

 

Rendering: Venta

11. Europäischer Mediengipfel in Lech: Im Zeichen des digitalen Wandels

Foto: ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner

Das alljährliche Medienforum im Zuge des Europäischen Mediengipfels in Lech war geprägt von der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf Medien. Gerhard Fehr eröffnete die Podiumsdiskussion mit verhaltensökonomischen Lösungsansätzen für neue Geschäftsmodelle. Im Anschluss diskutierten hochkarätige Gäste beim alljährlichen Europäischen Medienforum über ihre Erfahrungen und Einschätzungen der Digitalisierung im Journalismus. Digitalisierungsexperte Gerald Lembke rundete die Diskussion mit seiner Keynote zum Thema „Das Digitale darf das Soziale nicht verdrängen“ ab.

 

Zum Auftakt des diesjährigen Medienforums am Freitagmorgen brachte Verhaltensökonom Gerhard Fehr die Krise des digitalen Journalismus auf den Punkt: „Menschen haben ein begrenztes mentales Budget und sind immer weniger dazu bereit, für digitalen Content zu bezahlen.“ Paywalls schreibt er deshalb für die Zukunft nur wenig Wirkung zu. Auch erfahrene Medienmanager müssten sich an den Usern orientieren und unterschiedliche Experimente für die Etablierung neuer Geschäftsmodelle durchführen. Für ein neues Business Modell seien im Durchschnitt 10.000 Experimente nötig. Die Regel, dass für die Erwerbung professioneller Skills 10.000 Stunden nötig sind, gelte demnach nur in bestimmten Bereichen – nicht aber in der Geschäftswelt. Branchenkenntnis sieht er dabei ebenso nicht unbedingt als Vorteil: „Langjährige Medienerfahrung ist möglicherweise sogar ein Hindernis, um aus dem Status Quo auszubrechen und mit aktuellen Herausforderungen umzugehen.“

 

Digitalisierung verändert Journalismus

Im darauffolgenden Medienforum unter der Leitung von Sebastian Loudon (Journalist und Österreich-Repräsentant des Hamburger Zeit-Verlags) stand vor allem die Frage im Fokus, wie die anwesenden Medienexperten den digitalen Wandel wahrnehmen. Rainer Schüller (stellvertretender Chefredakteur „Der Standard“) kam dabei auf die User-Orientierung zurück: „Medienunternehmen beharren gerne auf Gewohntem. Aber es ist an der Zeit, sich den Usern zu widmen und sich zu fragen, was sie wirklich wollen.“ Vor allem die Empathie gegenüber den Lesern ist seiner Meinung nach ein zentrales Erfolgsmerkmal. Michael Fleischhacker (Addendum) stimmt dem zu, betont aber gleichzeitig die Wichtigkeit einer gewissen Distanz zwischen Medienunternehmen und Konsumenten: „Mit der Digitalisierung ist ein Rückkanal entstanden, durch den auch Konsumenten zu Produzenten werden können. Deshalb ist es sehr wichtig geworden, die Haltung als qualitativ hochwertiger, geprüfter Journalismus und eine gewisse Distanz zu den Usern zu bewahren“ Eine ähnliche Perspektive vertritt Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung der APA - Austria Presse Agentur): „Es gibt ein massives Werteproblem im Journalismus. Wir müssen uns immer wieder fragen, worin wir uns unterscheiden und auf quellenbasierte Informationen und geprüfte Informationen setzten.“ Eine klare Abgrenzung und Definition von Qualitätsjournalismus wird seiner Meinung nach immer relevanter. Herman Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding und der APA – Austria Presse Agentur, ergänzt: „Es wird heutzutage vollkommen anders produziert, aber auch durch die Vielfalt der Quellen kommt eine große Herausforderung auf uns zu.“ Auch Nana Siebert (Woman) betont die Herausforderungen durch neue Kanäle: „Das Handwerk junger Redakteure und Redakteurinnen hat sich stark verändert. Sie müssen nicht nur einen Artikel produzieren, sondern auch wissen, wie sie diesen auf Social Media verbreiten und auf anderen Plattformen Geschichten erzählen.“

 

Digitalisierung – eine soziale Gefahr?

Im Anschluss auf die angeregte Diskussionsrunde brachte Gerald Lembke (Digitalisierungsexperte) einen weiteren Digitalisierungsaspekt mit ein. In seiner Rede sprach er sich vor allem für die Relevanz von Empathie und Sozialkompetenz in sozialen Netzwerken aus. „Gefühle spielen in der digitalen Welt meistens nur eine geringe Rolle.“ Außerdem warnt er vor potenziellen Gefahren der Digitalisierung: „Die Nutzung von digitalen Medien steht wissenschaftlich bewiesen in Zusammenhang mit der Persönlichkeitsentwicklung.“ Vor allem bei Kindern könnte ein zu hoher Konsum demnach zur Vernachlässigung von sozialer Kommunikation und zu familiären Problemen führen. Auch die Abschlussdiskussion des Vormittags beleuchtete Digitalisierung aus einer gesellschaftlichen Perspektive. Roman Pletter (stv. Ressortleiter Wirtschaft „Die Zeit“) diskutierte im Gespräch mit Matthias Sutter (Volkswirt, int. Experte im Bereich der Experimentellen Wirtschaftsforschung), Andreas Altmann (Rektor MCI – Management Center Innsbruck), Melike Wulfgramm (Danish Center for Welfare Studies) und Martin Schröder (Soziologe Uni Marburg) zu den Themen Einkommensverteilung, Betrug und Gerechtigkeit. Der Europäische Mediengipfel in Lech findet bereits zum 11. Mal statt. Noch bis Samstag diskutieren Experten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zu dem Generalthema „Die neue Welt(un)ordnung – Auswege aus der Überforderung der Eliten“. Den Abschluss des heurigen Mediengipfels bildet die Diskussionsrunde „Internationale Presseclub“ unter der Leitung des Medienexperten Markus Spillmann.

 

Über den Europäischen Mediengipfel Lech am Arlberg

Seit dem Gründungsjahr 2007 bildet der Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg einen außergewöhnlichen Rahmen für Diskussionen, in denen ungefilterte Einblicke und fundierte Ausblicke in die anhaltend turbulente Welt der Medien, die europäische Politik und die wirtschaftlichen wie gesellschaftspolitischen Zusammenhänge der europäischen Lebensrealität geboten werden. Der unter der Schirmherrschaft des österreichischen Außenministeriums stehende Europäische Mediengipfel – von der Kommunikationsagentur ProMedia Kommunikation initiiert und seither federführend mit Lech Zürs Tourismus GmbH und dem Verband der Auslandspresse in Wien organisiert – wird von der Gemeinde Lech und dem Land Vorarlberg, dem Europäischen Parlament, dem Presseclub Concordia, dem Verband der Auslandspresse Berlin sowie von der D. Swarovski Tourism Services GmbH und BMW unterstützt. Weitere Partner sind die Tirol Werbung und das MCI – Management Center Innsbruck sowie „Die Zeit“. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presse Agentur, Moser Holding GmbH und Russ Media. Als Medienpartner der Veranstaltung fungieren APA – Austria Presse Agentur, Der Standard, Handelsblatt, Die Presse, Tiroler Tagezeitung sowie Vorarlberger Nachrichten.

 

BU: Sebastian Loudon (Journalist und Österreich-Repräsentant des Hamburger Zeit-Verlags, 3. v.l.) diskutierte mit Michael Fleischhacker (Addendum), Clemens Pig (Vorsitzender der Geschäftsführung der APA - Austria Presse Agentur), Herman Petz (Vorstandsvorsitzender der Moser Holding und der APA – Austria Presse Agentur), Rainer Schüller (stellvertretender Chefredakteur „Der Standard“) und Nana Siebert (Woman, v.r.).

Foto: ProMedia/APA-Fotoservice/Lechner