Künstliche Intelligenz zur Missbrauchsbekämpfung

Weltweit sehen Händler im Anstieg von Betrug – sowohl in Bezug auf die Häufigkeit als auch die dahinter stehende Raffiniertheit – eine ihrer größten Herausforderungen. Kaum verwunderlich: In der gesamten Branche machen die durch Betrug verursachten Verluste 1,5 % des Jahresumsatzes oder 29 Mrd. US-Dollar aus. Wo die meisten Zahlungsdienstleister noch herkömmliche, integrierte Mechanismen zur Missbrauchsbekämpfung verwenden, führt SIX Payment Services nun ein revolutionäres Produkt ein, das auf dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) beruht.   

 

„Wir helfen unseren Händlern dabei, durch Betrug verursachten Kosten zu minimieren und Umsätze zu maximieren: Fraud Free von SIX ergänzt das Spektrum unserer Mehrwertdienste perfekt. Wenn Händler ihre Transaktionen ‚versichern‘, müssen sie sich weniger um Betrug und Chargebacks sorgen, da Fraugster für diese Transaktionen haftet. Zudem führt eine Reduzierung der Ablehnungsrate von nicht-betrügerischen Transaktionen zu einer deutlich höheren Conversion Rate (Kaufabschlussrate), wodurch eine Umsatzsteigerung um bis zu 15 % möglich ist“, sagt Roger Niederer, Head Merchant Services von SIX Payment Services. 

 

Fraud Free von SIX entstammt der Zusammenarbeit mit Fraugster, dem deutsch-israelischen Start-up im Bereich Zahlungssicherheit. Die hochentwickelte Lösung verwendet KI und kombiniert die Denkprozesse menschlicher Analytiker mit maschineller Skalierbarkeit. Neue Betrugsmuster werden in Echtzeit und noch während sie entstehen identifiziert. Dadurch ist es möglich, Betrugsfälle zu entdecken, bevor sie Händlern schaden. Präzise Entscheidungen, in nur 15 Millisekunden, stellen eine höchstmögliche Conversion Rate für Händler sicher. Chargeback-Quoten gehen sofort zurück und sorgen für niedrigere Kosten im Betrieb. Darüber hinaus benötigen Händler keinerlei technische Integration, um Fraud Fee zu verwenden, da es nahtlos in die E-Commerce Lösung Saferpay von SIX integriert ist. 

 

Foto: SIX Payment Services

VPZ Graz für Energy Globe Award nominiert

Das VPZ Verpackungszentrum in Graz hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten auf die F&E und den Vertrieb von biogenen Verpackungen konzentriert. Der vom VPZ entwickelte, neue Mehrweg Packnatur® Cellulose Beutel („Multi-Bag“) kleidet frisches Obst und Gemüse in 100% Holz und hält sie so länger frisch. LENZING™ Modal Cellulosefasern werden von der Lenzing AG - Weltmarktführer umweltfreundlicher Cellulosefaserproduktion-  im österreichischen Werk nach höchsten Umweltstandards hergestellt. Beutel, Kordel und der praktische, in einem österreichischen Handwerksbetrieb gedrechselte Kordelstopper sind aus FSC zertifiziertem Buchenholz aus der Durchforstung von österreichischen und zentraleuropäischen Wäldern. Der Beutel ist wiederverwendbar und ergänzt Korb und Co. zum Einkaufen ganz ohne Plastikverpackung. Der für die Schweizer Einzelhändlerin Coop realisierte, 100% biologisch abbaubare Beutel aus 100% nachwachsenden Rohstoffen wird seit November 2017 in der Obst & Gemüseabteilung von Coop als Alternative zum NDPE-Plastikbeutel zum Verkauf angeboten. Damit ist dem VPZ ein weiterer Schritt in Richtung Ersatz von Kunststoff durch Green Packaging gelungen. Der Beutel ist nun auch als Lagerware im VPZ erhältlich.

 

Foto: VPZ

innogy und Kelag bauen Schnellladenetz in Österreich auf

Gute Nachrichten für alle E-Autofahrer: innogy und Kelag statten vier Autobahnraststätten der österreichischen ASFINAG mit Ladeinfrastruktur aus. An zwei Standorten in Kärnten (Dreiländereck Nord, Völkermarkt), einem in Salzburg (Eben Süd) und einem in der Steiermark (Kammern) kommen je ein 175 kW-Ultraschnelllader und zwei 50 kW-Ladestationen zum Einsatz. Die Ladestationen sind mit allen gängigen Anschlüssen ausgestattet.

 

Elke Temme, Bereichsleiterin Elektromobilität bei innogy: „Gemeinsam mit der Kelag verstärken wir damit unsere Aktivitäten auf dem österreichischen Markt. An jedem Standort bieten wir auch eine Ladestation der Generation von morgen an, den sogenannten High Power Charger. Damit ist ein Fahrzeug in rund 15 Minuten wieder nachgeladen. So machen wir das elektromobile Langstreckenfahren einfach und komfortabel. Einer Fahrt in den Urlaub mit dem E-Auto aus Deutschland in den Süden steht so nichts mehr im Weg.“


„Unser Unternehmen betreibt derzeit in Kärnten rund 180 Ladepunkte für E-Autos und gehört zu den führenden Anbietern von Ladeinfrastruktur in Österreich“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „In Kooperation mit innogy bieten wir Ladeinfrastruktur auch für Private, Gewerbe- und Industriekunden sowie für öffentliche Unternehmen an. Mit dem gemeinsamen Projekt erweitern wir unser Engagement und schaffen eine wichtige Voraussetzung dafür, dass mit E-Autos auch Langstrecken bequem gefahren werden können. Neben dem Ultraschnelllader errichten wir an den vier Autobahn-Standorten noch zwei weitere Schnelllader, von denen wir bereits mehr als ein Dutzend in Betrieb haben“, erläutert Freitag.


„E-Mobilität muss alltagstauglich sein und wir stellen das auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen mit den neuen superschnellen Ladestationen sicher“, sagt ASFINAG-Vorstandsdirektorin Karin Zipperer.
Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl: „Diese Stromtankstellen sind der nächste zukunftsweisende Schritt, in den kommenden Jahren werden wir das Versorgungsnetz für unsere Kundinnen und Kunden natürlich noch enger knüpfen.“


innogy hat die Entwicklung moderner Ladetechnologien in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. Das Unternehmen bietet ein breitgefächertes Portfolio von Ladeinfrastruktur und Services für Flottenbetreiber, Geschäfts- und Privatkunden sowie den öffentlichen Bereich. Mit rund 7.000 vernetzten Ladepunkten ist innogy einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur in Europa.

 

Foto: Kelag

Top Universitäten für Top Manager

Ein Manager muss drei wichtige Voraussetzungen erfüllen. Erstens: Er muss in einem Fach Experte sein. Zweitens: Er muss die Fähigkeit haben, interdisziplinär zu denken. Drittens: Jeder Manager muss Social Skills haben, um Menschen führen und Entscheidungen durchdacht treffen zu können. Wir brauchen in Österreich daher eine Hochschule, die sich an den Top Universitäten der Welt orientiert und diese umfassende Ausbildung für zukünftige Top-Manager anbietet. Doch in welchen Fächern leisten unsere Universitäten schon heute international anerkannte Spitzenbildung und für welche Fächer besteht dringender Nachholbedarf? Zur Diskussion dieser Frage hat der management club ein hochkarätiges Podium eingeladen. Unter der Moderation von Heidi Aichinger, Geschäftsführerin von Forbes, diskutierten Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Heinz Faßmann, die Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst Ulrike Sych und mc Präsident Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich AG. „Mit dem hohen Lebensstandard und den hohen Sozialleistungen, die wir in Österreich haben, werden wir uns am Weltmarkt nur dann durchsetzen, wenn wir die innovativsten und qualitativ besten Produkte herstellen. Um das tun zu können, brauchen wir einen intellektuellen Hub einer Spitzenuniversität, wo den jungen Österreicherinnen und Österreichern die Chance gegeben wird, zur Weltspitze aufzuschließen“, so Gerhard Starsich. Den besten Köpfen die beste Qualität in der Ausbildung zu ermöglichen und international gefragte Spitzenmanager auszubildenden, muss daher der Anspruch eines erfolgreichen Wirtschaftsstandortes sein.

 

Bildtext: mc Präsident Gerhard Starsich, Generaldirektor der Münze Österreich AG, Heidi Aichinger, Geschäftsführerin Forbes, Ulrike Sych, Rektorin der Universität für Musik und darstellende Kunst, Bundesminister Heinz Faßmann, mc Geschäftsführer Walter Gupfinger.

Foto: management club/Elias Pargan

Hotelprojektspezialist furniRENT bringt die regionale Wirtschaft zusammen

Die Modernisierung eines Hotels ist fast immer ein großes Projekt, das ein Unternehmen alleine nicht in vollem Umfang umsetzen kann. Denn bei der Erneuerung sind sowohl Know-how als auch Arbeitskraft in vielen verschiedenen Bereichen gefragt – für einen einzelnen Betrieb ist diese riesige Aufgabe kaum machbar. Das Unternehmen furniRENT ist Experte auf dem Gebiet der Projektabwicklung und Finanzierung neuer, qualitativ hochwertiger Hoteleinrichtung. Im Zuge der Erneuerung von Hotelzimmern und –bädern arbeitet die Firma laufend mit österreichischen Kooperationspartnern, zum Beispiel Handwerkern, zusammen und ist derzeit verstärkt auf der Suche nach heimischen Partnerunternehmen.

 

Das Unternehmen furniRENT hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einem innovativen Miet- und Kaufsystem für neue Hotelenrichtung möglichst vielen Hoteliers die Investition in moderne Ausstattung zu ermöglichen und diese leistbar zu machen. Man ist davon überzeugt, dass sinnvolle Kooperationen im Tourismus die Qualität in den Hotelbetrieben nachhaltig steigern und manche Modernisierung erst dadurch zustande kommt. „Ziel soll es nicht sein, in Konkurrenz zueinander zu stehen, sondern gemeinsam Projekte zu verwirklichen, die sonst nicht umsetzbar wären“, spricht sich furniRENT-Geschäftsführer Hansjörg Kofler für einen Schulterschluss der Dienstleister im Sinne der österreichischen Hotellerie aus. Auf dem Weg zu noch mehr Qualität in Österreichs Hotels sucht das Unternehmen bewusst aktiv nach Kooperationspartnern. „Wir möchten einheimischen Betrieben die Möglichkeit geben, mit uns zusammenzuarbeiten“, so Kofler.

 

Foto: Hotel Bergland

Mehr Sicherheit und freie Zeitressourcen mit dem neuen Sage DPW Lohnservice

Ungeliebte, umfangreiche und unproduktive Pflicht – die Rede ist von der Lohnverrechnung. Egal ob Konzern oder KMU, jeder muss die gleichen strengen Vorgaben erfüllen. Gesetzliche Pflichterfüllung statt unternehmerische Wertschöpfung. Mit unserem neuen Lohnservice als Outsourcing-Lösung bekommen Bestandskunden genauso wie Neukunden ab sofort eine verlässliche Abrechnung zu fixen Kosten mit maximaler Sicherheit und Gewährleistung für die Richtigkeit der Lohnverrechnung.  Somit bleibt mehr Zeit für das Kerngeschäft. Outsourcing ist auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel eine Alternative, die an Bedeutung gewinnt.

 

Unsere Kunden brauchen künftig nur mehr die abrechnungsrelevanten Daten zu sammeln, dafür benötigen sie keine spezialisierten Mitarbeiter. Zu einem fixen und transparenten Monatsbetrag übernehmen wir alle Aufgaben der Lohnverrechnung wie Einrichtung und Übernahme der Stammdaten, sowie die laufende Lohn- und Gehaltsverrechnung inklusive Meldewesen. Für Bestandskunden ist der Wechsel noch einfacher, weil die bestehende Datenbank übernommen wird, weder Lohnarten, noch Mitarbeiter oder Firmendaten müssen erfasst werden, damit stehen auch alle historischen Daten für Prüfungen zur Verfügung.

 

 Der entscheidende Vorteil ist der Gewinn von Ressourcen und Sicherheit. Das wirkt sich positiv auf die Wertschöpfung aus. Unser Lohnservice macht Mitarbeiter frei von gesetzlichen Routine- und Pflichtaufgaben, die weder ein Alleinstellungsmerkmal sind, noch die Produktivität erhöhen. Mit unserem neuen Angebot unterstützen wir Unternehmen sich mit dem zu befassen, was sie weiterbringt“. Alle Unternehmen können nun die operativen Lohnverrechnungsarbeiten einfach outsourcen. Damit haben sie nicht nur eine Sorge weniger, sondern sparen auch richtig Geld.

 

Bildtext: Johannes Kreiner, Geschäftsführer Sage Österreich

Foto: Sage

Wirtschaftsbund präsentiert fünften Julius Raab-Wein

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner übernahm die Weinpatenschaft.

Der Wirtschaftsbund Niederösterreich startete mit der traditionellen Weintaufe, in Gedenken an den Gründer Julius Raab, ins Jahr 2018: „Auch heuer widmen wir Julius Raab einen ganz besonderen Wein“, so Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl. „Sein Augenmerk auf das Miteinander und seine Zielstrebigkeit haben dazu beigetragen, unsere Republik in die richtige Richtung zu lenken.“

 

Der Göttlesbrunner Zweigelt Reserve „Bienenfresser“ vom Weingut Pitnauer – wurde von Abt Maximilian Heim (Stift Heiligenkreuz) getauft. Prominente Weinpatin war dieses Jahr Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Niederösterreich stellt mit rund 27.000 Hektar Rebfläche knapp zwei Drittel des österreichischen Weinbaus.

 

Landesgruppen-Obfrau Sonja Zwazl betone Raabs Weitblick bei der Ausbildung: „Er hat nicht nur den Wirtschaftsbund und die Wirtschaftskammer gegründet, sondern auch das WIFI. Er wusste damals schon, wer erfolgreich sein will, muss in die Ausbildung investieren.“

 

Verkosteten ebenfalls den Wein: Heinrich Wohlmeyer, der Neffe von Julius Raab, Landtagsabgeordneter Gerhard Schödinger, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl, NÖ managementclub-Präsident Günther Ofner, WKNÖ-Vizepräsident Christian Moser sowie die Sparten-Obleute Wolfgang Ecker und Mario Pulker, die WBNÖ-Nationalratsabgeordneten Eva-Maria Himmelbauer und Carmen Jeitler-Cincelli, Militärkommandant Martin Jawurek, Peter Harold von der Hypo NÖ Gruppe, Alois Ecker von der Energie Burgenland AG, Reinhard Karl von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, Jochen Danninger von ecoplus.

 

Bildtext: v.l.n.r.: Winzer Hans Pitnauer, WKNOE-Präsidentin Sonja Zwazl, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Abt Maximilian Heim und WBNÖ-Direktor Harald Servus.

Foto: WB NÖ

Keplers Dreieck in Mode: JKU präsentiert neuen Sponsionshut

Foto: JKU

Angelehnt an das „Kepler-Dreieck“ präsentiert die Johannes Kepler Universität einen modischen Sponsionshut. Prominentes Testimonial für die Kopfbedeckung, die künftig die Akademischen Feiern schmücken wird, ist Bildungslandesrätin Mag.a Christine Haberlander – selbst Absolventin der JKU.

 

Jung, frisch, modern: Die Kepler Universität ließ auf Facebook über mehrere Vorschläge für den neuen Hut abstimmen – mit einem eindeutigen Ergebnis. Simon Hochleitner – er studiert an der Kunstuniversität Linz Fashion & Technology – konnte sich mit seinem Entwurf, der an einen umgedrehten Pyramidenstumpf erinnert, gegen drei KonkurrentInnen durchsetzen. Die Vorgabe hatte gelautet: Anlehnung an das nach Kepler benannte Dreieck, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. „Die Kunstuniversität war uns eine perfekte Partnerin, die Response auf Facebook mehr als beeindruckend“, erklärt JKU-Rektor Meinhard Lukas. „Wir freuen uns, dass Studierende an der Gestaltung mitgewirkt haben und ebenfalls Studierende letztendlich den Sieger kürten. Der neue Sponsionshut ist ein attraktives Alleinstellungsmerkmal und eine bleibende Erinnerung an die Studienzeit, mit der wir für eine noch stärkere Identifikation unserer AbsolventInnen mit ihrer Universität sorgen.“

 

Kultur der Anerkennung

Graduiertenhüte sind eine Erfindung der europäischen Universitäten des Mittelalters. US-amerikanische Universitäten haben diese Tradition breit aufgegriffen. Die neuen Sponsionshüte sind aber für die JKU mehr als ein geschichtsträchtiges Symbol: „Sie sollen die besondere Leistung unserer AbsolventInnen zum Ausdruck bringen. Im Kern geht es uns um eine Kultur der Anerkennung“, betont Lukas. „Die Aktion der Johannes Kepler Universität ist ein gelungenes Beispiel für aktives Mitentscheiden der StudentInnen“, sagt Landesrätin Haberlander. „Forschung und Kreativität gehören untrennbar zusammen. Somit ist die JKU nicht nur auf dem modernsten, sondern auch auf dem modischsten Stand. Meine Gratulation dazu.“

 

Nützlich und ästhetisch: das Kepler-Dreieck

Johannes Kepler war davon überzeugt, dass eine gute Theorie nützlich und ästhetisch zugleich sein muss. Diese Auffassung führte ihn letztlich zu den Keplerschen Gesetzen, die die Bewegung der Planeten nicht nur deutlich genauer, sondern auch wesentlich eleganter beschrieben haben als frühere Theorien. Das Kepler-Dreieck verbindet diese beiden Aspekte ebenfalls: Die Rechtwinkligkeit verweist auf den Satz des Pythagoras, dem wohl nützlichsten Werkzeug der Geometrie. Die Seitenlängen verweisen auf den Goldenen Schnitt, mit dem in Kunst und Architektur besonders harmonisch wirkende Proportionen erzeugt werden.

 

Bildtext: Landesrätin Mag.a Christine Haberlander (2.v.l.) und Rektor Meinhard Lukas mit Studierenden

Foto: JKU

SIX lanciert mPRIME – das neue mobile Zahlterminal

Foto: SIX

SIX führt mit mPRIME ein neues mobiles Zahlterminal ein, das Händlern und Gewerbetreibenden maximale Flexibilität beim bargeldlosen Bezahlen bietet. Mit mPRIME können Zahlungen einfach, sicher und schnell über das Tablet oder Smartphone (iOS oder Android) des Händlers abgewickelt werden. Unabhängig wo der Verkaufspunkt ist, im Laden, am Messestand oder unterwegs. mPRIME ist ein unkompliziertes Einstiegsprodukt für Händler, die ihren Kunden Kartenzahlung anbieten möchten, aber auch als günstiges Zweitterminal geeignet.

 

Die Nutzung von mPRIME ist denkbar einfach und günstig: die SIX mPRIME App für Android und iOS kann in den jeweiligen Stores kostenlos heruntergeladen werden. mPRIME ermöglicht die einfache Akzeptanz aller gängigen Kredit- und Debitkarten (Visa, V PAY, Mastercard, Maestro, American Express, Diners Club, Discover, UnionPay und JCB) und entspricht den neuesten Sicherheitsstandard. Schnelles Bezahlen dank der Kontaktlosfunktion (NFC) sowie Bezahlen in der Heimatwährung (DCC) ist ebenfalls gewährleistet. Für größere Unternehmen kann mPRIME auch mit einem Barcodescanner ergänzt und in ein bestehendes Kassensystem integriert werden.

 

Roger Niederer, Geschäftsführer von SIX Payment Services in Österreich und Head Merchant Services von SIX Payment Services, sieht in mPRIME eine zeitgemäße Erweiterung des Portfolios von SIX: “Mit dem neuen mobilen Zahlterminal mPRIME entsprechen wir dem wachsenden Trend mobiler Verkaufspunkte und unterstützen auch kleinere Händler mit unkomplizierten, modernen Bezahllösungen.“

 

Bildtext: Das neue mobile Zahlterminal mPRIME von SIX

Foto: SIX

JACKPOT – Bewegung bringt’s!

Foto: SVA/APA-Fotoservice/EXPA/Scheriau

Eine Vielzahl der großen Zivilisationserkrankungen rührt daher, dass wir zu wenig Bewegung machen. Das innovative Bewegungsprogramm JACKPOT und das neue, ganzheitliche Kur-Modell „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ (GVA) sind zeitgemäße Maßnahmen, dem aktiv entgegenzuwirken und neben einer Steigerung der Gesundheit auch das Bewusstsein für nachhaltige Lebensstiländerungen zu schaffen.

 

Vor fast genau 2 Jahren – im Oktober 2015 – wurde in der Steiermark von der österreichischen Sozialversicherung und den drei Sportdachverbänden ein vorbildhaftes Pilotprojekt gestartet, das neben der Steigerung der Gesundheit auch zur Reduktion verbreiteter chronischer Erkrankungen beitragen soll: JACKPOT. Orientiert an den Kriterien der Österreichischen Bewegungsempfehlungen – mindestens 150 Minuten aerobe körperliche Aktivität bei mittlerer Intensität pro Woche – steht diese Maßnahme Personen für die ersten zwölf Wochen nach Beendigung der Kur zur Verfügung und soll vor allem die Fortführung körperlicher Aktivität auch im heimischen Umfeld sicherstellen.

 

Gemeinsam gegen Bewegungsmangel vorgehen und Gesundheit fördern

„Uns war es als SVA in der Rolle des Projektträgers ein großes Anliegen, beim Projekt JACKPOT einen Schulterschluss mit allen Sozialversicherungsträgern und Sportdachverbänden zu erreichen, denn gemeinsam sind wir mit dieser Idee stärker“, so der SVA-Landesstellenleiter der Steiermark Dir. Dr. Wolfgang Seidl. Durch die Unterzeichnung einer Rahmenvereinbarung, welche die SVA als erster Sozialversicherungsträger mit dem organisierten Sport schloss, war der Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung gelegt. Mittlerweile sind alle Sozialversicherungsträger der Rahmenvereinbarung beigetreten. JACKPOT ist fest in der Landesgesundheitsstrategie Steiermark verankert und soll bei positiver Evaluierung bald auf ganz Österreich ausgeweitet werden.

„JACKPOT ist ein guter Ansatz, um Menschen einen Anreiz zu geben, mehr Bewegung und damit Gesundheit dauerhaft in ihr Leben zu bringen – speziell für jene Zielgruppe, die im Rahmen einer Kur bereits mit einer Lebensstil-Änderung begonnen hat. Regelmäßige körperliche Bewegung ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für ein langes Leben bei guter Gesundheit“, umreißt STGKK-Obfrau Mag.a Verena Nussbaum das Hauptziel des Projekts.

 

Neues Kur-Modell als zeitgemäße Maßnahme der Gesundheitsvorsorge

Auch bei der Kur ist eine Neuausrichtung gelungen. Das ganzheitliche Kur-Modell „Gesundheitsvorsorge Aktiv“ (GVA) – initiiert und ins Leben gerufen von der PVA – bietet seit mittlerweile mehr als drei Jahren in ausgewählten Piloteinrichtungen ein hochwertiges, zeitgemäßes Gesundheitsvorsorgeprogramm bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Anders als bei der herkömmlichen Kur liegt der Fokus der GVA vor allem auf Bewegung, mentaler Gesundheit und gesunder Ernährung. „Aktivtherapien und Sport bilden die medizinische Basis der 22-tägigen GVA. Zusätzlich zum deutlichen Mehr an aktiver Bewegung werden aber auch Ernährung und mentale Gesundheit als wesentliche Eckpfeiler in die Therapie miteinbezogen“, beschreibt Ing. Kurt Aust, stellvertretender Generaldirektor der PVA, die wesentlichen Neuerungen dieses zeitgemäßen Kurkonzepts.

 

Dem Kuraufenthalt Nachhaltigkeit verleihen

Der positive Effekt eines Gesundheitsvorsorgeaufenthalts ist unbestritten und stellt für viele Patienten tatsächlich einen Wendepunkt oder sogar Neuanfang dar. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch, die während des Heilverfahrens eingeleiteten und erlernten Lebensstiländerungen auch in den Alltag mitzunehmen. Es geht dabei vor allem um langfristige Änderungen und Verbesserungen des Lebensstils, hin zu einem verantwortungsvollen, gesünderen Umgang mit sich und seinem Körper. Um diese Nachhaltigkeit nun tatsächlich zu gewährleisten und den TeilnehmerInnen auch nach dem Kuraufenthalt Unterstützung und Motivation zu bieten, kommt JACKPOT zum Zug. „Knapp die Hälfte (49%) der StudienteilnehmerInnen haben sich entschieden, JACKPOT in ihrer Gemeinde zu besuchen. Davon besuchten mehr als die Hälfte (54%) das Angebot regelmäßig. Die Zielgruppe bei JACKPOT sind körperlich inaktive Erwachsene zwischen 30 und 65 Jahren, bei denen ein Kuraufenthalt von der Sozialversicherung bewilligt wurde – immerhin sind das Österreichweit knapp 100.000 Personen pro Jahr. So wird im Rahmen des Kuraufenthaltes eine Lebensstiländerung erfolgreich eingeleitet“, berichtet Univ.-Prof.in Dr.in Sylvia Titze von der Karl-Franzens-Universität Graz über das Projekt. Das bedeutet, dass ein Viertel der StudienteilnehmerInnen vom JACKPOT-Angebot profitiert haben und auch drei Monate nach Abschluss der Kur körperlich aktiv blieben.

 

Erfolg der Sportvereine

Dieser Erfolg ist vor allem durch die hohen Qualitätsansprüche an die umsetzenden Sportvereine begründet. In die wissenschaftliche Analyse wurden 13 Sportvereine miteinbezogen, wobei alle auf Anhieb die von der Sozialversicherung festgelegten Qualitätskriterien für das Ausdauer- und Krafttraining erfüllten. Umgesetzt werden die JACKPOT Bewegungsprogramme in Zusammenarbeit mit den drei Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION gemäß genau definierter Qualitätsstandards von regionalen Sportvereinen. „Der Breiten- und Gesundheitssport hat in Österreich jahrelange Tradition und bereits sehr viel Positives in der Bevölkerung bewirkt. Das Programm JACKPOT ist nun eine ganz neue Chance für die Sportvereine. Externe Evaluationen haben bereits gezeigt, dass die hohen Qualitätsstandards der Vereine und der ÜbungsleiterInnen eindeutig erfüllt werden“, so Präs. DI Christian Purrer vom ASVÖ Steiermark. Art, Dauer, Intensität und Ausrichtung der Bewegungsprogramme sind genau auf die Zielgruppe zugeschnitten und sogar Coaching für langfristige Verhaltens- und Lebensstiländerungen wird miteinbezogen.


SVA – Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Selbständige und betreut als Gesundheitsversicherung rund 800.000 Kunden. Als gesetzliche Pensionsversicherung ist die SVA für 428.000 Versicherte zuständig. Nach dem Motto „Gesund ist gesünder“ setzt die SVA verstärkt auf Prävention und bietet ihren Versicherten spezielle Vorsorgeprogramme (zum Beispiel: „Selbständig Gesund“, „Gesundheits-Check Junior“ usw.) an.

 

BU: Präs. DI Christian Purrer (ASVÖ Stmk.), Ing. Kurt Aust (PVA GL-Stv.), Mag. Verena Nussbaum (STGKK Obfrau), Univ. Prof. Dr. Sylvia Titze (Karl-Franzens-Universität Graz), Dir. Dr. Wolfgang Seidl (SVA Landesstellenleiter Stmk.) (v.l.)

Foto: SVA/APA-Fotoservice/EXPA/Scheriau