Neue Studienrichtung „Industrielle Energietechnik“

Foto: MUL

Im kommenden Wintersemester startet an der Montanuniversität Leoben das neue Vollstudium „Industrielle Energietechnik“, das bisher nur als Master-Studiengang angeboten wurde. Seitens der Industrie gibt es bereits jetzt enormes Interesse. „Wir versuchen, mit dem Studium alle energietechnisch relevanten Teilbereiche abzudecken“, so Univ.-Prof. Dr. Harald Raupenstrauch, Studiengangsbeauftragter für die neue Studienrichtung an der Montanuniversität Leoben. „Es gibt natürlich schon einige Studiengänge, die sich mit speziellen Fragestellungen beschäftigen: entweder nur Solartechnik, nur Gebäudetechnik, nur der elektrische Bereich oder rein der wirtschaftliche Aspekt. Wir werden im neuen Vollstudium ein Basiswissen im gesamten Energiebereich vermitteln“, so Raupenstrauch, der auch auf die starke Nachfrage aus der Industrie verweist. „Ein Diplomingenieur, der die technische Universität verlässt, bekommt in der Industrie meist als erste Aufgabe, Prozesse energieeffizienter zu machen, um einerseits Energie zu sparen und darüber hinaus auch CO2 zu reduzieren. Es gibt aber derzeit noch keinen Diplomingenieur, der die passende Ausbildung hat, um dies vollständig bewerkstelligen zu können“, so Raupenstrauch.

MBA Abschluss-Modul in der dynamischen Weltmetropole Shanghai

Mit Mitte April begann für 28 Studierende des International Executive MBA – International Management das letzte Modul ihrer 2 jährigen Ausbildung. Alumnis berichteten den KollegInnen schon zuvor, dass sie ein faszinierendes Modul erwarten würde. Die intensive Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur und das vermittelte kompakte Know-How verhilft zu einem besseren Verständnis des chinesischen Wirtschaftswunders. Dementsprechend groß war die Erwartungshaltung der Studierenden an dieses finale Modul ihrer MBA Ausbildung. Der erste Tag an der renommierten Fudan Universität begann mit der Ansprache des Dekans der Fudan School of Management, Prof. Yin. Für ihn ist es eine Freude, den bereits 7. MBA Jahrgang aus Salzburg an der Universität begrüßen zu dürfen, unterstreicht dies doch die besondere Beziehung zwischen den beiden Institutionen. "Diese Kooperation wurde seit mehreren Jahren erfolgreich aufgebaut, mit Stolz können wir sagen, dass wir im Beziehungsnetzwerk (chinesisch "Guanxi") mit unseren Partnern an der Fudan Universität optimal vertreten sind", so Dr. Gerhard Aumayr, Executive Dean der SMBS.

Finanzstrafrecht 2012 – Forum für Praktiker

Am 12. Juni 2012 findet die von LeitnerLeitner organisierte Veranstaltung „Finanzstrafrecht 2012 – Forum für Praktiker“ unter der fachlichen Leitung von Mag. Rainer Brandl und Mag. Norbert Schrottmeyer statt. Die hochkarätige Fachtagung mit dem Schwerpunkt 2012 „Kleine Fehler – große Wirkung – Auswege aus der Hinterziehungsfalle“

 

widmet sich den Themen:
„Anonymverfügung“ im Finanzstrafrecht (§ 30a FinStrG)
¬ Darstellung der Regelung und
¬ deren Interpretation
¬ Praxiserfahrung aus Sicht des Finanzamtes und der Beratung
Aussitzen durch Verjährung?
¬ Verfolgungsverjährung anhand von Beispielen
¬ Querverbindungen zur Bemessungsverjährung
Selbstanzeige und tätige Reue
¬ Aktuelles von der Selbstanzeige/Praxis zur Neuregelung
¬ Wann sollte gleichzeitig auch tätige Reue geübt werden?
Vorsorgliche Offenlegung im Zeitalter FinanzOnline –
Möglichkeiten/Umfang/Maßstab/Grenzen
¬ Verwaltungspraxis zur ausreichenden Offenlegung bzw vertretbaren Rechtsansicht zur
Vermeidung des Tatbestandes des § 33 Abs 1 FinStrG
Das Privileg der Berater und Vertreter (§ 34 Abs 3 FinStrG)
¬ Verhältnis zwischen dem Abgabepflichtigen und seinem Berater oder Vertreter
¬ Grenzen des gegenseitigen Vertrauens
¬ aktuelle VwGH-Rechtsprechung und Folgerungen daraus
Es werden praktische Erfahrungen ausgetauscht und diskutiert.
Für die Tagung konnten namhafte Referenten gewonnen werden:
¬ Mag. Rainer Brandl, LeitnerLeitner
¬ Dr. Anton Mairinger, Verwaltungsgerichtshof
¬ Dr. Gudrun Pohanka, Finanzamt Baden Mödling
¬ Dr. Franz Reger, Bundesministerium für Finanzen
¬ Mag. Mario Schmieder, Kerschbaum Partner Rechtsanwälte
¬ Dr. Michaela Schmutzer, Unabhängiger Finanzsenat Wien
¬ Mag. Norbert Schrottmeyer, LeitnerLeitner

 

Programm und nähere Informationen: www.leitnerleitner.com
christina.gaunersdorfer@leitnerleitner.com

CityRadeln: Saisonstart für die „Strampeltiere“

Foto: Stadt Graz/Summer

Das CityRadeln, die Erfolgsgeschichte der städtischen Abteilung für Verkehrsplanung, startet am Mittwoch, 25. April 2012, in die dritte Saison. Für die „Strampeltiere“ lautet ab dann wieder das Motto: Auf die Radln – fertig – los! Gleich sieben Mal lädt die Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz bis Ende August die RadfreundInnen zum CityRadeln auf in Fahrtrichtung autofreien Straßen ein. Besondere Highlights werden dabei zwei Vollmondtouren sein, die eine besondere Stimmung beim Radeln durch das nächtliche Graz erlebbar machen. Die allererste Startklappe der Saison fällt am Mittwoch, 25. April 2012, um 18 Uhr auf dem Mariahilferplatz, die 17,5 Kilometer lange Hartl Sport-Tour führt durch die Bezirke Innere Stadt, St. Leonhard, Jakomini, Liebenau, Puntigam und Gries. Für viele HobbyradlerInnen ist die Chance, Rad an Rad mit drei absoluten „Sportskanonen“ zu rollen, sicher auch ein Ansporn: Schließlich hat sich der Triumphator des vorjährigen „Race Across America“, das als härtestes Ultra-Radrennen der Welt gilt, Christoph Strasser, für den 25. April ebenso angesagt wie der Sieger des Radrennens rund um Österreich, Edi Fuchs, und Extremradler Franz Preihs. 

Termine des CityRadelns 2012:

Jeweils um 18 Uhr starten auf dem Mariahilferplatz die Touren am 23. Mai, 27. Juni, 25. Juli und 29. August, zu den Vollmondtouren geht am 4. Juni und 3. Juli jeweils um 21 Uhr ebenfalls vom Mariahilferplatz aus auf Graz-Rundreise.

Informationen im Internet: www.graz.at/cityradeln

Pünktlichkeit erneut gesteigert

Foto: VVT

Die Tiroler Nahverkehrszüge steigerten im Monat März erneut ihre Pünktlichkeit und schaffen ein „All time high“. 98,4% aller Züge – das heißt alle Züge der S-Bahnlinien und REX-Linien - erreichten ihre Haltestellen zeitgerecht. Dies bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. 2010 lag dieser Wert im März bei 96,9% im vergangenen Jahr 2011 im Vergleichsmonat März bei 98,1%. Der für die Mobilität verantwortliche Landeshauptmann Stellvertreter Anton Steixner zeigt sich zufrieden: „Mit über 98% Pünktlichkeit erreichen die Tiroler Nahverkehrszüge einen noch nie dagewesenen Spitzenwert. Das freut mich als Mobilitätslandesrat, aber noch mehr die täglichen Pendler und das ist entscheidend.“ VVT-Geschäftsführer Jörg Angerer: „Mit den aktuellen Pünktlichkeitswerten erfüllen die ÖBB Nahverkehrszüge mehr als nur die vertraglich fixierten Qualitätskriterien des Verkehrsverbund Tirol (VVT). Wir erreichen hier einen historischen Höchststand“. Die erfolgreiche Steuerung der Züge erfolgt zum Großteil über die moderne Betriebsführungszentrale der ÖBB-Infrastruktur AG am Innsbrucker Hauptbahnhof – wo Arbeitsplätze vergleichbar mit einem Flughafentower angesiedelt sind. Über Mausklick und zahlreichen Bildschirmen werden Weichen und Signale bedient, alle Infos des Tiroler Bahnverkehrs laufen hier zusammen. Mehr und pünktlicher Häufiger und pünktlicher sind die S-Bahn und Rex-Linien heute unterwegs. Vor 5 Jahren wurde mit der Inntal-S-Bahn zwischen Hall i. T. und Telfs/Pfaffenhofen die erste Linie eines ständig wachsenden Schnellbahnnetzes im Großraum Innsbruck in Betrieb genommen. Heute verbessern insgesamt 6 Linien den Nahverkehr in ganz Tirol mit starken Fahrplantakten. Wichtig ist da auch, dass die Pünktlichkeit – das wichtigste Kundenbedürfnis – ständig geprüft und verbessert wird. SmartRide informiert Flexible Fahrgastinformation für unterwegs bietet der VVT mit SmartRide für iPhones und Android-Smartphones. Die App bietet Infos und Ticketpreise zu allen Bus-, Bahnlinien in Tirol: Von der Haustüre bis zur gewünschten Destination auf allen Linien in ganz Tirol – so auch für alle S-Bahnlinien. Mit SmartRide findet man schnell und einfach zum Ziel. Erhältlich ist die kostenlose App bei Google Play und im Apple App Store.

„Nein“ zu enorm hohen neuen Parkgebühren

Foto: Weinkirn

Offensichtlich wird in Wien an Ideen gebastelt, den Autoverkehr aus der Stadt zu verbannen. Unter dem Motto „mit Vollgas zu einem autofreien Wien“, hat die Wiener Stadtregierung exorbitante Erhöhungen von Parkgebühren von über 60% geplant und trifft damit den städtischen Handel voll. Dies ist jedoch der falsche Weg, denn die Wirtschaft ist in einem großen Ausmaß vom motorisierten Verkehr, also vom Individualverkehr und vom Lieferverkehr abhängig. Parkpickerl-Zonen sollen künftig auch auf große Teile der Gürtelaußenbezirke ausgeweitet werden und damit nicht genug. Erhöhungen von Parkgebühren werden Kunden und Geschäftsleute bis ins Mark treffen. Straßenrückbauten in Fußgängerzonen und flächendeckende Tempo-30-Zonen sollen den Lieferverkehr immer mehr behindern. Es stellt sich damit jedoch die Frage, wie die Wiener Handelsgeschäfte in Zukunft mit Waren versorgt und wie innerstädtische Geschäftsstraßen attraktiv gehalten werden können? Wer immer das Autofahren in Wien vermiesen will, dem sei gesagt, dass er damit die Kunden aus unseren Wiener Geschäftsstraßen hinaustreibt - und zwar zu den Einkaufszentren ins Wiener Umland, wo tausende Parkplätze kostenlos zur Verfügung stehen. Der Trend zum motorisierten Einkaufen am Stadtrand wird damit zunehmen. Gleichzeitig gehen in der Stadt Umsätze verloren und Existenzen und Arbeitsplätze werden gefährdet. Das ist offenbar das Ziel der Stadtregierung. Sie will scheinbar jener Branche, die am meisten Umsatzsteuer liefert, in existenzielle Bedrängnis bringen. Zwar werden die Kosten des Parkpickerls für Bewohner und betriebliche Fahrzeuge etwas gesenkt, für die vielen Kunden der Geschäfte, die aus einem anderen Teil Wiens kommen oder vom Umland, bringt das aber leider nichts. Gerade in einer Zeit, in der wegen des hohen Spritpreises nur wirklich nötige Fahrten durchgeführt werden, bedarf es weder der City-Maut noch sonstiger Androhungen der Wiener Verkehrsstadträtin. Es muss alles getan werden, dass die innerstädtische Handelslandschaft erhalten bleibt. Der Handel braucht die Umsätze um zu überleben und die Stadt braucht den Handel, um attraktiv zu bleiben.

AMB und Mörth setzen Rekord-Fenster neu in Szene

Foto: Messe Graz

Geradlinig, modern und aufmerksamkeitserregend präsentiert sich der neue Messeauftritt von Rekord-Fenster. AMB – Ausstellungsservice und Messebau GmbH wurde Mitte des Jahres von der Werbeagentur Mörth & Mörth mit der Realisierung des neuen Messestandes beauftragt, der jetzt übergeben wurde. Unter dem Motto „Da bist du platt“ wurde beim Design auf großflächige, hinterleuchtete Grafiken und ein extravagantes Lichtkonzept gesetzt. Den absoluten Eye-Catcher stellen die 5 Meter hohen Türme sowie das vollflächig hinterleuchtete Keyvisual dar. Um auf die verschiedenen Messeanforderungen optimal reagieren zu können, wurde ein modulares Konzept entwickelt, das österreichweit für verschiedenste Veranstaltungen und Flächen (von 40 bis 100 Quadratmeter) eingesetzt werden kann.

Übernahme

Foto: Tele2

Der auf die Betreuung von Unternehmen spezialisierte österreichische Internet Service Provider Silver Server bekommt einen neuen Eigentümer: Tele2 übernimmt, vorbehaltlich der Genehmigung der Bundeswettbewerbsbehörde, das Unternehmen. Tele2 verstärkt damit sein Engagement im B2B-Bereich und baut seine starke Position als größter alternativer Telekommunikationsanbieter in Österreich weiter aus. "Die Business-Kunden beider Unternehmen werden vom Zusammenschluss und vom gemeinsamen Netzausbau profitieren", so Alfred Pufitsch, CEO von Tele2 in Österreich. Oskar Obereder, Gründer und Eigentümer von Silver Server: "Nach 17 erfolgreichen und spannenden Jahren habe ich mich zum Verkauf des Unternehmens entschlossen. Mit Tele2 habe ich den idealen Partner gefunden, um die Zukunft des Unternehmens und die professionelle Betreuung unserer Kunden langfristig zu sichern."

Fachkräfte: Potenzial nutzen!

Foto: SFG

Vor dem Hintergrund der wieder sehr aktuell gewordenen Bildungsdebatte sind innovative Modellprojekte stets sehr willkommen und erregen Aufmerksamkeit. Dem Fachkräftemangel entgegenwirken will man bei der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG – ein geschickter Schachzug dafür ist das Programm „Take Tech 2011“. Laut Dr. Burghard Kaltenbeck, Geschäftsführer der SFG ist es das erklärte Ziel dieses Projektes die Informationslücke zu schließen, welche die Entscheidung massiv beeinflusst, welchen Ausbildungs–oder Lehrweg junge Steirerinnen und Steirer wählen wollen. Dadurch soll brach liegendes Potenzial ausgeschöpft werden. In diesem Sinne geht man mit Take Tech in die heimischen Schulen und stellt die Vielzahl an interessanten Möglichkeiten für die jungen Menschen aktiv dar. Dass man sowohl Fachhochschul-und Universitätsabgänger als auch engagierte Lehrlinge gemeinsam benötigt wird am Beispiel des Projektes „BioPersMed“ , welches kürzlich auf der MedUni Graz präsentiert wurde, gezeigt. Ziel ist es für Patienten künftig möglichst personalisierte Behandlung zu bieten. „Gerade der Forschungsbereich eröffnet zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten und neue Wege. Mit dem Vorzeigeprojekt BioPersMed sollen Volkskrankheiten wie Herzinfarkt oder Zuckerkrankheit zukünftig individuell und viel effektiver behandelt werden können. Hier sind vor allem gut ausgebildete AbsolventInnen von Fachhochschulen und Universitäten sowie engagierte Lehrlinge gefragt“, hält Projektleiterin Dr. Karine Sargsyan fest. 2011 sind 2.300 SchülerInnen aus 70 Schulen in 90 verschiedenen Leitbetrieben unterwegs um sich über die Vielzahl an Karrieremöglichkeiten zu informieren. Für Dr. Christian Buchmann (VP), Landesrat für Wirtschaft, Kultur und Europa, steht fest: „Interessierte und technikbegeisterte Jugendliche sind die kompetenten Fachkräfte von morgen und als solche der Motor unserer innovativen heimischen Unternehmen. Darum setzen wir mit Take Tech 2011 dort an, wo das größte Potenzial besteht – in den heimischen Schulen.“

Innovationskongress 2011

Am 17. und 18. November findet im Congress Center Villach der vom Klagenfurter Institut für Innovation veranstaltete Innovationskongress 2011 statt. Österreichs größte Veranstaltung zum Thema findet heuer unter dem Motto „Die Kunst der Innovation - von der Idee zum Erfolg" statt. Unter der Gesamtmoderation von ORF-Reporter Armin Wolf werden namhafte Gäste, beispielsweise Sektionschef Mag. iur. Andreas Reichhardt vom Bundesministerium für Verkehr Innovation und Technologie, Der Präsident des Management Club Österreich, DI Herbert Paierl, Univ. Prof. Dr. Oliver Gassmann, Direktionsvorsitzender des Instituts für Technologiemanagement der Universität St. Gallen und noch viele mehr Einblicke in die komplexe Materie Innovation geben.