Von Venedig ans Nordkap

Unser eifriges Team ist seit 01.07.2011 on Tour und radelt von Venedig ans Nordkap.

Die gesamte Reise können Sie täglich unter http://venedignordkap.blogspot.com verfolgen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf unserem Blog und laden Sie herzlich dazu ein, Kommentare zu verfassen!

Aktuell kam das Team rund um den Grazer Zeitschriftenverleger Wolfgang Hasenhütl via Fahrrad auf dem Weg von Venedig ans Nordkap an eben diesem Ziel an, und im Rahmen dieser Tour erreichten die sechs, ursprünglich sieben (Zwei mussten aus zeitlichen Gründen aussteigen, einer kam nach) Herren jetzt auch den letzten Punkt der Reise, die „nördlichste Stadt der Welt“ Hammerfest. Dort werden wir als radelnde „Botschafter“ der Steiermark dem Norwegisch-königlichen Eisbärenklub beitreten. Die sportliche Herausforderung, die auch unter einem Charity-Gedanken zugunsten behinderter Kinder steht, unser Team tausende Kilometer abspulen ließ und bisher auch einen gewaltig hohen Höhenmeterstand brachte (siehe Grafik unten), wird von drei Radfahrern und drei Begleitern bestritten. Unser Beitritt beim Eisbärenclub brachte tolle neue Erkenntnisse über die Gesichte Hammerfests und die Bestreben, die Natur zu schützen. Nach einem Rundgang und der Aufnahme durch den Leiter des Clubs höchstpersönlich sind wir nun Vollmitglieder des königlichen Eisbärenklubs. Ziel ist es, die Traditionen und das Umweltbewusstsein des Nordens weiterhin für nachkommende Generationen zu respektieren und zu bewahren. Zur Berichterstattung wird ein täglicher Blog verfasst, der unter http://venedignordkap.blogspot.com/ erreichbar ist. Über eine Erwähnung in ihrem Medium beziehungsweise den einen oder anderen Besuch auf unserer Seite würden wir uns sehr freuen! Wie erwähnt unterstützen wir damit auch die Organisation „Help4Kids“, wo Eltern von behinderten Kindern in der Betreuung geholfen wird, sich zu entspannen und sie in ihrem komplizierten Erziehungsleben zu entlasten.

Die Strecke

Venezia/Lido - Punta Sabbioni - Jesolo - Eraclea - Portoguaro - S. Vito - San Daniele - Osoppo - Carnia - Pontebba - Tarvisio - Villach - Gmünd - Katschberg - Obertauern - Radstadt - Hüttau - Werfen - Golling - Hallein - Salzburg - Salzach - Braunau - Eggenfelden - Vilsbiburg - Landshut - Neustadt an der Donau - Ingolstadt - Eichstätt - Gunzenhausen - Rothenburg ob der Tauber - Wertheim - Aschaffenburg - Hanau - Altenstadt - Lauterbach - Jarlitz - Bad Hersfeld - Kassel - Hann. Münden - Hameln - Nienburg - Bremen - Lilienthal - Zeven - Bremervörde - Stade - Glückstadt - Brunsbüttel - Heide - Friedrichstadt - Husum - Dagebüll - Niebüll - von dort mit dem Autozug nach Westerland (Sylt) - Havneby - Rømø - Skærbæk - Ribe - Starup - Give - Silkeborg - Bjerringbro - Hobro - Frederikshavn - Göteborg - Vårgårda - Vara - Skara - Skövde - Mariestad - Töreboda - Kristinehamn - Filipstad - Vansbro - Johannisholm - Mora - Orsa - Sveg - Ytterhogdal - Rätansbyn - Tands - Byn - Brunflo - Östersund - Bye - Hammerdal - Ström - Lövberga - Hoting - Dorotea - Vilhelmina - Storuman - Blattnicksele - Sorsele - Arvidsjaur - Mooskosel - Jokkmokk - Gällivare - Kreuzung zur E10 1- Piilijärvi - Vittangi - Ned. Soppero - Idivuoma - Kareasuando - Kaaresuvanto (Finnland) - Palojoensuu - Enontekiö - Läppajärvi - Palojärvi - Kivijärvi (Grenze Norwegen) - Kautokeino - Nr. 92 - Alta - Altagard - (Zeltplatz) Skaidi - Russenes - Kafjord - Honningsvag - Skarsvag - Nordkap

Das Team

Wolfgang Hasenhütl
Zeitschriftenverleger und Initiator des Nordkap-Projektes


Wolfgang H. strampelt sich an vorderster Front die Seele aus dem Leib, um nach zahlreichen anderen Longtrips kreuz und quer durch Europa auch diesmal seinen Ehrgeiz (manch Ahnungsloser nennt es vielleicht Wahnsinn...) unter Beweis zu stellen. Er rief, und die anderen kamen erneut. Zeichnet sich bisher durch seinen Megaman-Arm (bzw. den Geräuschpegel bei der unfreiwilligen, völligen Enthaarung selbigen Unterarmes im Zuge der Entfernung des Tapes), Latino-mäßige Radlerbräune aus.

Wolfgang Stieböck
AHS-Lehrer im Ruhestand

 

Wolfgang St. ist unser Experte für Kultur und Etikette und ist nicht nur bedingt durch die Tatsache, dass er der am längsten Junggebliebene unserer illustren Runde ist, einer der Ruhepole, wenn's mal etwas chaotischer zugehen sollte. Wolfgangs väterliches (großväterlich ist bei solch einem dynamischen Zeitgenossen ein Frevel vor dem Herrn) Element ist sowohl für die Radler als auch die Begleiter jederzeit spürbar. Er ist außerdem wohl der einzige Mann, dessen Lebenspartnerin stets zwischen zwei Bäume gespannt werden muss und der kein Mensch zu schwer ist - nie haben wir jemanden erlebt, der eine dermaßen innige Beziehung zu seiner Hängematte und auch seinem Rad pflegt.

Hans Petritsch
Arzt für Allgemeinmedizin

 

„Miraculix" Petritsch hat mittlerweile den Posten unseres „Obergiftlers" inne, da er stets mit Energiegetränken und derartigen Mitteln Gewehr bei Fuß steht, um Radlerbeine entweder startklar zu machen oder ihnen einen ordentlichen Schuss Entspannung zu gönnen. Um Missverständnisse vorweg zu vermeiden - ausschließlich völlig einwandfreie Substanzen finden den Weg in die Töpfe seiner Zaubertränke. Als Wolfbändiger ist Hans ebenfalls aktiv, mit stoischer Ruhe und abgeklärter Selbstverständlichkeit rückt er den Untätern zu Leibe.

 

 

Stefan Petritsch
Medizinstudent (knapp vom Arzt sein entfernt)

 

Es war eine recht spontane Entscheidung, dass auch Petritsch der Jüngere an unserem Projekt teilnehmen würde. Den anderen Radlern wird es wohl nur recht gewesen sein, da er den Altersschnitt unserer „Pedalritter" auf den ersten paar Etappen ordentlich nach unten korrigiert hat. Ist sich für keinen Anstieg zu schade, für keine noch so rasante Abfahrt zu zögerlich. Unsere Herren im besten Alter werden allerdings bald auf den Tempomacher verzichten müssen, der ab der Mitte der sechsten Etappe zusammen mit seinem Vater wieder den Heimweg antreten wird.

Peter Hasenhütl
Medizinstudent

 

Ab der sechsten Etappe können wir einen Neuzugang für unseren Höllenritt ans Nordkap verzeichnen - Peter wird zu uns stoßen und sich ab dann gemeinsam mit dem Radlerteam rund um seinen „Alten (besser junggebliebenen) Herrn" todesmutig in die Pedale treten. Wir freuen uns bereits auf den Neuzugang, der laut Aussage seines Freundes Sebastian Pongratz neben gewaltigem Ehrgeiz mit einem überirdischen Appetit gesegnet ist und wohl den Anteil der beiden Petritschs an unserer Verpflegung einer unmittelbaren Verwertbarkeit zuführen wird.

Günther Rath
Mädchen für alles ;)

 

Wo sollen wir beim Günther bloß anfangen... Seine Fähigkeiten und Aufgabenbereiche lassen einen verwundert aufblicken, dass auch er ein Mensch mit nur zwei Händen ist. Das Tempo, mit dem er arbeitet, ist beängstigend und man ist sich im ersten Moment sicher, einen Oktopus vor sich zu sehen, der an fünf Baustellen zugleich tätig ist. Spielt er einmal nicht den zehnfachen Weltmeister im Tetris, wenn er wieder einmal Kisten und Taschen in Auto und Anhänger schlichtet (blöderweise verschwinden diese dann nicht, wenn man eine Reihe bildet) verzaubert er uns mit seiner kulinarischen Extravaganz, die selbst Paul Bocuse zu einem Wiaschtlstand-Wirt in einem Hinterhof degradieren würde. An unserem Günther sind außerdem ein Magazinar und ein Kabarettist verloren gegangen - mit einer unglaublichen Präzision kennt er die Position jedes einzelnen unserer geschätzten Million Gegenstände, und sei es ein Stecknadelkopf, der unter der Fußmatte liegt. 

 

Sebastian Pongratz
Student auf der TU Graz

 

Wer diesen Blog seit dem ersten Tag regelmäßig verfolgt (und ich gehe davon aus, dass Ihr das alle brav tut ;) ) durfte bereits mit dem Sebi in Interaktion treten, da er beim ersten Etappeneintrag den „Stammblogger" der Tour wacker vertreten hatte. Die dort erwähnte Selbstbezeichnung „Mann fürs Grobe" ist so unpassend nicht, da er sich für keine Arbeit zu schade ist und als Günthers rechte Hand diesen kräftig entlastet. Recht bald durften wir jedoch erkennen, dass er genauso ein ausgeprägtes Feingefühl für Elektronik und im Umgang mit uns allen besitzt. Er wird allerdings auch damit leben müssen, dass er die Verantwortung trägt, dass wir auf unserer Reise massenweise blanke Wälder rund um die Campingplätze hinterlassen werden - wenn des Nachts die „Sebi-Säge" läuft, streckt selbst ein Redwood-Baum die Patschen. Egal was er macht, er macht es konsequent, und das zieht sich eben durch die gesamten 24 Stunden des Tages...