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Nur ein Marketing-Gag?


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Der Begriff Industrie 4.0 ist seit vielen Jahren allgegenwärtig und dennoch gibt es noch immer Missverständnisse und Irrtümer. Industrie 4.0 revolutioniert nicht nur große Unternehmen und sie endet keinesfalls am eigenen Werkstor.

Von Christian Wieselmayer

Zu diesen und anderen Irrtümern hat sich Winfried Felser, Unternehmensberater und stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Logistikorientierte Betriebswirtschaft in Paderborn ebenso geäußert, wie jüngst auch Automatisierungsexperte Udo Traussnigg, Studiengangsleiter Automatisierungstechnik der FH Campus 02 in Graz. Beide beschreiben und revidieren die größten Industrie-4.0-Irrtümer.

Nur ein Schlagwort von Marketingstrategen

Oft hört man, Industrie 4.0 sei nur ein Schlagwort von Marketingstrategen. Streng historisch betrachtet muss man sagen, dass das zum Teil auch seine Berechtigung hat, denn ursprünglich wurde der Begriff von der Deutschen Bundesregierung als Schlagwort kreiert. „Industrie 4.0 hat aber sehr wohl Substanz, Hintergrund und Strategie aufzuweisen“, meint Udo Traussnigg, „und geht damit weit übers reine Marketing hinaus.“ Was allerdings das aktuelle öffentliche Erscheinungsbild betrifft, könne man sich des Eindrucks  nicht erwehren, dass es sich lediglich um ein Marketinginstrument handle. Traussnigg: „Mit Industrie 4.0 entstand ein neuer, unverbrauchter Begriff, der als Träger für die Medienarbeit dienen konnte und sich voll durchgesetzt hat. Und erst die so entstandene breite Aufmerksamkeit in Industrie, Öffentlichkeit und Politik hat den enormen Vorschub der dahinter stehenden Philosophie und Technologien ermöglicht.“ Industrie 4.0 ist also sehr wohl ein Marketingschlagwort – gleichzeitig aber auch sehr viel mehr.

Den gesamten Artikel finden Sie in unserer aktuellen Ausgabe.

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