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„Plan T“ – Masterplan für Tourismus

Masterplan für Tourismus

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Fast zehn Jahre ist es her, dass sich die Bundespolitik ausführlich mit einer Strategie für den österreichischen Tourismus beschäftigt hat. Die jetzige Bundesregierung hat den Tourismus im Regierungsprogramm verankert und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus mit der Erarbeitung eines Masterplans für den Tourismus beauftragt.

Von Florian Eckel

Der Startschuss für den „Plan T – Masterplan für Tourismus“ ist gefallen. Gemeinsam mit der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich, den Bundesländern und den wichtigsten Stakeholdern sowie Expertinnen und Experten werden in den nächsten Monaten konkrete Schritte für dessen Erarbeitung und Fertigstellung erfolgen. „Der Tourismus ist von herausragender Bedeutung für Österreich. Mit 16 Prozent Anteil am BIP geben die über 90.000 in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft tätigen Betriebe mehr als 700.000 Menschen direkt oder indirekt Beschäftigung. Somit steht jeder fünfte Vollzeitarbeitsplatz Österreichs in Verbindung mit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Mit dem neuen Masterplan möchte ich eine Basis für eine sinnvolle und nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismus legen“, meint Tourismus-Ministerin Elisabeth Köstinger, die die Initiative gemeinsam mit der Obfrau der Bundesparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, Petra Nocker-Schwarzenbacher, und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter vorstellte.

Tirols volle Unterstützung

Landeshauptmann Günther Platter zeigte sich erfreut über die neue Initiative und sicherte der Tourismus-Ministerin volle Mitarbeit und Unterstützung im gesamten Prozess zu: „Gerade Tirol als führendes Tourismusland im Alpenraum ist interessiert an einer strukturierten und zukunftsorientierten Herangehensweise. Meine Erwartungen sind groß, zumal diese Bundesregierung als eine ihrer ersten Maßnahmen die notwendige Absenkung des Mehrwertsteuersatzes auf Nächtigungen umgesetzt hat. Ich bin voller Zuversicht, dass wir den positiven Schwung im Sinne der Branche nun aufgreifen und weiterführen werden.“ Platter zeigte bereits die für ihn wichtigsten Problemfelder auf, denen er besonderes Augenmerk schenken möchte: „Die Themen im Tourismus sind vielschichtiger geworden. Einerseits bietet das Geschwisterpaar Tourismus und Landwirtschaft große Chancen, wenn man allein an die Kulinarik denkt. Andererseits stellt uns der eklatante Fachkräftemangel vor große Herausforderungen in einer Branche, in der der Mensch und die Gastlichkeit im Mittelpunkt stehen. Und drittens stellen uns Phänomene wie AirBnb und Co. vor Herausforderungen, auf die wir österreichweite Antworten brauchen“, so Platter. Auch Spitzenvertreter des Tiroler Tourismus wie Spartenobmann Josef Hackl, Hotellerie-Obmann Mario Gerber oder Seilbahn-Obmann Franz Hörl sehen den Startschuss für den „Plan T“ als positives Signal.

Foto: Land Tirol

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