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Österreichs Logistikbranche im Welt-Spitzenfeld

Logistik Österreich

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Logistik

Österreich liegt im Weltbank-Logistik-Index 2018 auf dem prominenten Platz vier. Die heimische Speditionswirtschaft fordert von der Politik weiterhin Unterstützung zur Stärkung des Logistikstandortes Österreich ein.

Es war ein wohltuende Botschaft, die da im Juli des vergangenen Jahres die österreichische Logistikbranche und damit verbunden auch die österreichische Wirtschaft als Ganzes aus Washington erreichte: Die Weltbank hatte ihren alle zwei Jahre erscheinenden „Logistics-Performance-Index“ (LPI) veröffentlicht und darin scheint Österreich auf dem sehr prominenten Platz vier in der Weltrangliste auf. Deutschland ist auf dem ersten Platz, gefolgt von den Niederlanden und Japan. Das geografisch kleine Österreich im Vergleich mit 160 Ländern weltweit ganz oben als reputierlicher Logistikstandort freut die heimische Logistik-Branche, die im Zeitalter allgegenwärtiger Digitalisierung, Internet der Dinge oder Künstlicher Intelligenz vor großen Herausforderungen steht. Beim österreichischen Zentralverband Spedition & Logistik (ZV) sieht man die Platzierung auf Rang vier als besonders herausragend, rangierte Österreich doch im Jahr 2014 noch auf Platz 22 im LPI. „Jetzt zählt die österreichische Logistik ganz klar zur Weltspitze. Das ist nicht zuletzt der Leistung und Qualität der heimischen Logistikunternehmen zuzuschreiben und ein starkes Signal für den österreichischen Logistik- und Wirtschaftsstandort“, so der Tenor aus dem ZV, der sich als Interessenvertretung der Logistikwirtschaft versteht. Der LPI der Weltbank ist nicht zuletzt ein wichtiger Indikator für die Ansiedlung von internationalen Unternehmen und damit besonders relevant für den heimischen Wirtschaftsstandort. Für den ZV ist klar: „Jetzt gilt es, dieses Ergebnis positiv zu nutzen und national wie international unsere hervorragende Logistikdienstleistungsqualität zu vermarkten.“

Speditionsbranche präsentierte Masterplan 2025

Mit dem guten Abschneiden beim LPI verknüpft der ZV gleich klare Forderungen an die heimische Verkehrspolitik, weiterhin gemeinsam mit der Branche zielgerichtete Initiativen und Aktivitäten zu realisieren, um diesen Platz vier zu verteidigen. Österreich ist wichtiger Logistikstandort für Zentral-, Südost- und Osteuropa. 11.000 Unternehmen beschäftigen hierzulande unmittelbar 160.000 Personen mit einem Umsatz in Höhe von 33,6 Milliarden Euro. Darin enthalten ist eine direkte Wertschöpfung in Höhe von 8,6 Milliarden Euro. Jeder Beschäftigte der österreichischen Logistikwirtschaft sichert bis zu 3,5 Arbeitsplätze in der österreichischen Volkswirtschaft. Jeder Euro an Wertschöpfung der Logistikbranche in Österreich sichert bis zu 4,11 Euro an Wertschöpfung in Österreichs Wirtschaft. Die LPI-Platzierung ergibt sich aus sechs Schlüsselfaktoren: Zollabfertigung, Infrastruktur, Dienstleistungsqualität, dem Preis internationaler Sendungen, den Möglichkeiten zur Sendungsverfolgung sowie der Häufigkeit, mit der Waren pünktlich ihr Ziel erreichen. In den Index fließen Bewertungen auf einer Skala von 1 bis 5 ein. Der Logistik-Standort Österreich hat – trotz erfreulichem Platz vier im LPI – aus Sicht des ZV noch zahlreiche Baustellen. Daher wird die österreichische und europäische Verkehrspolitik vom ZV zur Schaffung von entsprechenden Rahmbedingungen aufgefordert. Niedergeschrieben finden sich die zahlreichen Forderungen im „Masterplan 2025 – Eine Strategie zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich“, den der ZV stellvertretend für alle seine Mitgliedsunternehmen Anfang September der Öffentlichkeit vorstellte.

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Reports.

Foto: Schenker

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