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Benzin, Strom, Wasserstoff – was darf es sein?

Treibstoff

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Treibstoff der Zukunft

Soll’s ein Diesel oder ein Benziner sein? Noch vor einigen Jahren beschränkten sich die Entscheidungsmöglichkeiten einzig auf diese beiden Sorten von Treibstoff. Danach ist die Mischung aus Benzin und Strom hinzugekommen – der Hybrid erblickte das Licht der Autowelt und lässt zumindest auf Kurzstrecken die Boliden summend durch die Straßen gleiten.

Heute steht die Mobilität vor einem epochalen Wandel: Die meisten Autohersteller haben Elektroautos im Programm und an der Reife für die Großserienproduktion des Wasserstoffantriebs wird eifrig gebastelt. Abhängig vom Einsatzzweck führt derzeit aber noch kein Weg vorbei an Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb. Diesel und Benziner sind noch lange nicht tot. „Der Verbrennungsmotor wird auch bis 2030 zentraler Antrieb für unsere Fahrzeuge sein. Die Wissenschafter prognostizieren, dass dann noch bei 72 Prozent der neu zugelassenen Fahrzeuge ein Verbrennungsmotor im Einsatz sein wird – in Plug-in-Hybriden, Hybriden und als alleiniger Antrieb“, schreibt der ÖAMTC im Dossier „Mobilität & Klimaschutz“.

Diesel und Benziner werden sauberer

Intensiv wird an weiteren Verbesserungen des Abgasverhaltens gearbeitet, um die immer strengeren Abgasnormen erfüllen zu können. Gut so, denn eine gesunde Umwelt muss uns allen am Herzen liegen und Rohöl ist auch nicht unbegrenzt bis in alle Ewigkeit verfügbar. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Von einer Modellgeneration zur nächsten sinkt der Kraftstoffverbrauch deutlich. Bis zum Jahr 2030 soll um 28 Prozent weniger Co2 aus den Auspufftöpfen kommen als noch vor zwei Jahren.

Im Aufschwung: Hybridantrieb

Immer mehr in den Mittelpunkt rücken auch Hybridmodelle, also Autos, bei denen ein Benzin- oder Dieselmotor mit einem Elektromotor kombiniert wird. Die Batterie für die e-Maschine wird entweder durch Rekuperation oder an einer Haushaltssteckdose aufgeladen und reicht für die meisten Kurzstreckenfahrten. Als interessante Alternative unter den Verbrennungsmotoren hat sich der Erdgasantrieb entwickelt. Das Aggregat kann mit Benzin und Erdgas gefahren werden und verbucht deutliche Emissionsvorteile gegenüber herkömmlichen Antriebskonzepten für sich. Auf Hochtouren laufen aber die Entwicklungsaktivitäten der Autohersteller im Bereich des reinen Elektroantriebs. Der internationale Genfer Automobilsalon im März hat einen interessanten Überblick auf aktuell verfügbare Elektromodelle, aber auch auf künftige Stromautos gegeben.

Elektromobilität verändert unseren Alltag

Österreich will bis 2050 einen weitestgehend klimaneutralen Verkehrssektor erreichen. Dabei stellt Elektromobilität einen wichtigen Baustein dar. Um EU-Vergleich zählt Österreich zu jenen Ländern mit dem höchsten Anteil von reinen E-Autos bei den Neuzulassungen. Bei Elektroautos der neuesten Generation wird aber mehr ausgewechselt als nur der Motor. Vielmehr werden Entwicklungen angestoßen, die unseren Alltag verändern. Elektromobilität bringt auch neue Services rund um das vernetzte Fahren mit sich – von intelligenten Ladeinfrastrukturen bis hin zu Abrechnungsmodellen und der Steuerung mancher Fahrzeugfunktion per App vom Smartphone. Eine völlig neue Mobilitätsdimension wird das autonome Fahren eröffnen. Teilautomatisiertes Fahren ist heute schon mit modernen Fahrzeugmodellen möglich, wie viele Modellgenerationen noch vergehen müssen, bis auch der Fahrer nur noch Fahrgast ist, darüber scheiden sich die Ansichten und Meinungen der Experten.

Warten auf den Durchbruch

Zweifellos braucht es ordentliche Impulse seitens der Automobilindustrie in Form einer breiten Auswahl zu vernünftigen Preisen, aber auch seitens der öffentlichen Hand, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Wie schnell sich die E-Mobilität durchsetzt, hängt letztendlich auch vom Ausbau der Ladeinfrastruktur und von Kaufanreizen für Kunden ab. Ein Vorbild könnte Norwegen sein, wo Elektroautos von der Importsteuer und der Mehrwertsteuer befreit sind. Darüber hinaus genießen sie einen privilegierten Status auf den Straßen, wie Mautbefreiungen, kostenlose Fährfahrten und in einigen Städten auch kostenlose Parkplätze. Anreize dieser Art wirken. Schließlich besaß fast jedes zweite 2018 in Norwegen neu zugelassene Auto einen Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb.

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Reports.

Foto: Mercedes-Benz

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