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Rasante Veränderungen bestimmen die Zukunft


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Arbeitsplatz 2030

Der Arbeitsplatz der Zukunft steht bei vielen Unternehmen weit oben auf der Agenda. Die größten Herausforderungen dabei sind die IT-Infrastruktur und die Akzeptanz der Mitarbeiter. In der Realität jedoch ist die Büroarbeit in Österreich nach wie vor klassisch organisiert. Der moderne Arbeitsplatz der Zukunft lässt (noch) auf sich warten.

Wie modern ist der Arbeitsplatz der Österreicher, wo verrichten sie ihre Bürotätigkeiten hauptsächlich und was wünschen sich die Arbeitnehmer von einem „Future Workplace“? Um es kurz zusammenzufassen: die Büroarbeit in Österreich ist nach wie vor klassisch organisiert, der moderne Arbeitsplatz der Zukunft lässt auf sich warten. im Auftrag von Citrix, einem US-amerikanischen Softwareunternehmen, das in 35 Ländern aktiv ist, wurden im August 2018 österreichische Arbeitnehmer befragt, die (auch) vom Büro aus arbeiten. 95,6 Prozent der Arbeit- nehmer, die einer Büroarbeit nachgehen, verrichten diese immer noch hauptsächlich vom Büro aus. Nur hin und wieder nutzt man andere Möglichkeiten und arbeitet im „Home-office“ (25 Prozent zumindest fallweise), 13,1 Prozent arbeiten auch von einem anderen Ort aus bzw. rund elf Prozent von unterwegs. Dieses klare Ergebnis verwundert an- gesichts der Tatsache, dass heute eine Vielzahl an technischen Lösungen und moderne Infrastruktur zur Verfügung stehen, die ein vollwertiges mobiles Büro jederzeit und flexibel möglich machen. Fast36 Prozent der Österreicher verrichten ihre Tätigkeit übrigens in einem Mehrpersonenbüro (drei bis zehn Personen), den Luxus eines Einzelbüros genießen immerhin 23,4 Prozent. Dabei ist das Thema Future Workplace den Unternehmen weitaus wichtiger als Themen wie z.B. Internet of Things. Im Schnitt ist „New Work“ direkt nach der IT-Sicherheit die wichtigste Herausforderung der Unternehmen. Da die Akzeptanz der Mitarbeiter für Veränderungen wichtiger denn je ist, muss allerdings sichergestellt sein, dass die Arbeitnehmer in den Prozess der Transformation eingebunden werden. Der „War for Talents“ wird bis zum Jahr 2030 bereits so scharf geführt werden, dass Arbeitgeber in den Büros ein Wohlfühl-Ambiente kreie ren müssen, um gute Leute zu halten oder noch bessere anzulocken.

Future Workplace:  Wann wird der Traum Wirklichkeit?

58,1 Prozent der Österreicher empfinden ihren Arbeitsplatz bereits jetzt als „modern“, 12,1 Prozent als weniger oder überhaupt nicht modern. Knapp 80 Prozent der Befragten arbeiten am eigenen Schreibtisch und nutzen einen fixen Arbeitsplatz, 9,5 Prozent geben „Desk-Sharing“ an. Fragt man nach dem „Future Workplace“ und den Aspekten, die sich Arbeitnehmer künftig an ihrem Arbeitsplatz wünschen würden, stehen die moderne technische Ausstattung  mit  neuesten  Geräten  mit knapp 70 Prozent an der Spitze, knapp gefolgt von moderner Möblierung mit 66,5 Prozent, besserer Vernetzung und Zugriff von allen Geräten und Orten aus mit 56 Prozent bzw. dem Wunsch nach flexibleren  Arbeitszeitmodellen  mit  52,2  Prozent. Mehr Arbeiten vom „Home-Office“ aus wünschen sich 38,3 Prozent. Eigentlich bescheidene Wünsche, wenn man bedenkt, dass die „digitale Transformation“ längst alle Lebensbereiche – ob im Beruf  oder  im Alltag  –  betrifft.  „Das,  was  sich  die Österreicher vom zukünftigen modernen Arbeitsplatz wünschen, ist in vielen Ländern schon längst Realität. Einen Future Workplace anzubieten, ist nicht so schwer – man muss es nur wollen“, ermuntert  Wolfgang  Mayer,  Country  Manager  Citrix Österreich, Unternehmen, den eingeleiteten Wandel weiter voranzutreiben.

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Reports.

Foto: iStock.com/Chiradech

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