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Wohnen und Arbeiten werden eins


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Gewerbeimmobilien im Westen

Ehemalige Gewerbe- und Industriegebiete werden zu neuen Stadtteilen.

Von Christian Wieselmayer

Die ursprüngliche Idee von Gewerbeparks stammt aus den 1990er-Jahren und kommt aus den USA. Das Ziel war eine ganzheitliche Gestaltung von Bauflächen mit ausgewogenen Anteilen an Büro-, Ausstellungs-, Service- und Lagerflächen mit großer Flexibilität. Diese Ansätze wurden weitergedacht und führen nun zur Entwicklung neuer Stadteile, die Arbeiten, Wohnen und Freizeit kombinieren, wie Beispiele aus den westlichen Bundeländern zeigen. Ein herausragendes Beispiel von der Entwicklung eines einstigen Industriegebiets zum lebendigen Stadtteil ist die Errichtung des sogenannten Stadtwerks in der Stadt Salzburg. Zehn Jahre nach Beginn der ersten Arbeiten fand die Entwicklung eines neuen und anfangs viel diskutierten, in seinen Ergebnissen oft noch wenig bekannten Salzburger Stadtteiles Anfang 2019 seinen baulichen Abschluss. Mit Fertigstellung der privatfinanzierten Baukörper sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität ist einer der spannendsten innerstädtischen Transformationsprozesse nun Realität. Mit jährlich über 300 Veranstaltungen, 1.300 Bewohnern, 52 Unternehmen, 1.500 Studierenden sowie vielfältigen Angeboten aus den Bereichen Bildung, Kultur, Kinderbetreuung und Gastronomie hat sich das Stadtwerk vom einst kritisch diskutieren zu einem hochwertigen, lebendigen und vielfältigen Quartier in unmittelbarer Nähe zur Salzburger Altstadt entwickelt. „Der Start des ganzen Projektes war aus damaliger Sicht nicht ganz einfach. Ich gebe auch gerne zu, dass ich dem Projekt zunächst skeptisch gegenübergestanden bin. Diese Skepsis bezog sich auf die Dichte und Höhe, woraus sich erhebliche Anforderungen für die Projektentwicklung ergeben haben. Wir haben mit der Planungs- und Errichtungsgesellschaft Prisma sowie gemeinnützigen Bauträgern professionelle Partner dafür gefunden. Aus heutiger Sicht kann ich sagen, dass wir auf ein gut gelungenes Projekt blicken können, das zu einer urbanen Lösung für die Nutzergruppen geführt hat. Damit ist ein neuer pulsierender Kern für den Stadtteil Lehen entstanden“, fasst Bürgermeister Harry Preuner die Verwirklichung des Projekts zusammen.

Stadtwerk – eine einzigartige Kombination

Heute stellt sich das Stadtwerk als einzigartige Kombination von Wohnen, Arbeiten und ergänzenden Standortqualitäten dar. Der südliche Teil des Stadtwerks hat sich als innovativer Firmenstandort mit Branchenschwerpunkten in den Bereichen Bildung und Life Sciences etabliert. Neben der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, dem Blutlabor Richter Mustafa und der Volkshochschule Salzburg haben sich eine Vielzahl weiterer namhafter Organisationen angesiedelt. Rund 90 freifinanzierte Mietwohnungen, ein Supermarkt und gastronomische Angebote sorgen für eine zusätzliche Aufwertung des Standorts. Zu Fuß ist die Salzburger Innenstadt in rund einer Viertelstunde erreichbar.

 

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Reports.

Foto: PRISMA / Hertha Hurnaus

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