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Smarte Materialien intelligent erzeugt

smarte Materialien

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Werkstoffproduktion

Die Entwicklung innovativer und umweltschonender Produktionsmethoden geht Hand in Hand mit jener von neuen Werkstoffen. Materialien bekommen so verbesserte Eigenschaften und lassen sich umweltschonend für einen neuen Lebenszyklus aufbereiten. 

Wodurch unterscheidet sich eine Shampooflasche von einer Mineralwasserflasche aus Kunststoff? Ein entscheidender Faktor ist das Material. Während es für die aus PET bestehenden Wasserflaschen einen funktionierenden Kreislauf für die Wiederverwertung gibt, werden Verpackungen aus Polypropylen und Polyethylen kaum noch verwertet. Das liegt u.a. an den chemischen Eigenschaften dieser sogenannten Polyolefine, die das Recycling äußerst herausfordernd machen. Umgekehrt repräsentiertdiese Gruppe fast die Hälfte der Kunststoffe bei Haushaltsverpackungen aus. Grund genug für acht Leitbetriebe und Forschungseinrichtungen, gemeinsam ein Pilotprojekt für diese Abfälle zu entwickeln. „Damit ist erstmals die gesamte Kunststoff-Wertschöpfungskette versammelt, um einen Musterprozess zu entwickeln – ein starkes Ausrufezeichen des Kunststoffstandortes OÖ“, so der . Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner. 

Das EU-Kreislaufwirtschaftspaket setzt für die Kunststoffindustrie ambitionierte Ziele: Heute müssen 22,5 Prozent aller Kunststoffverpackungen rezykliert werden. 2025 sollen es 50 Prozentsein. In Österreich werden zwar bereits 34 Prozenterreicht, dennoch wird das Ziel nur zu schaffen sein, wenn schon am Beginn der Wertschöpfungskette darauf geachtet wird, dass die Materialien nach ihrer Nutzung bestmöglich gesammelt, sortiert und verwertet werden können. Damit Verarbeiter aber auch verstärkt Rezyklate bei der Herstellung von Kunststoffprodukten einsetzen, brauchen sie sichere Materialqualitäten. Und hier muss noch Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie Überzeugungsarbeit geleistet werden. 

 Polyolefine im Visier 

Das Projekt „CIRCUMAT“ legt den Schwerpunkt auf Abfälle aus Polypropylen und Polyethylen. Denn im Gegensatz zu PET, für das es bereits in manchen Bereichen einen etablierten Kreislauf gibt, werden Polyolefine aus dem Post-Consumer Bereich bis dato nur wenig verwertet. Ein Grund dafür ist die mangelnde Stabilität der Polyolefine gegenüber dem Abbau während des Recyclingprozesses und danach. 

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Reports.

Foto: : IMAT/TU Graz

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