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Was soll uns VUCA sagen?

Unternehmensstrategie

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Unternehmensstrategie

Anpassung ist vielleicht nicht immer die beste Strategie. Besonders dann, wenn sich das Umfeld ohnehin schneller verändert als wir uns selbstverändern können. 

 

Von Thomas Duschlbauer

VUCA steht für „Volatility, Uncertainty, Complexityund Ambiguity“ – also Unberechenbarkeit, Ungewissheit, Komplexität und Ambivalenz. Dabei ist es fraglich, wann denn dieses „postnormale“ Zeitalter wirklich begonnen hat. Denn schon am Ende der Ära des Kalten Krieges, zu Beginn der 1990er-Jahre, wurde erstmals der Begriff der VUCA-Welt in militärischen Kreisen verwendet.Inzwischen wird das Kürzel eingesetzt, um diese post-normale Welt in ihren sehr vielfältigen und zugleich verwirrenden und widersprüchlichen Aspekten zu analysieren und zu beschreiben, oft auch im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Ära der Digitalisierung, die alle Lebensbereiche betrifft und ebenso mit dem Buzzword Industrie 4.0 verbunden ist.  

Gleichzeitig geht es um die Frage, wie Unternehmen in dieser VUCA-Welt agieren sollen, welche Strategien angesagt sind, um weiter den Anspruch, innovativ und erfolgreich zu sein, zu erfüllen. Und ebenso geht es um die Frage, wie ein auf Zukunft und Langfristigkeit ausgerichteter Dialog mit Kunden aussehen kann. Denn diese und ihre Einstellungen sind nun scheinbar wesentlich vielfältiger, unterschiedlicher und vor allem ständig wechselnd im Vergleich zu „früheren Zeiten“.  

Die VUCABaustellen 

Bereits in der Phase der Ausbildung gibt es heute eine stark gestiegene Vielzahl an Möglichkeiten, diese zu gestalten. Bildungs- und Karrierewege können heute sehr unterschiedlich aussehen und sind immer häufiger non-linear – auch wenn das viele Personalern offenbar immer noch nicht wahrhaben wollen. Hinsichtlich des weiteren Lebenslaufes ist die Wahrscheinlichkeit kleiner geworden, dass Menschen beim selben Unternehmen in Pension gehen, bei dem sie in jungen Jahren begonnen haben. Dazu kommt ein hoch diverses Angebot an Freizeitmöglichkeiten, zumindest für jene, die sich diese leisten können. Und die „guten alten“ Rollenbilder von Mann und Frau, von Vater und Mutter lassen sich längst immer öfter mit Worten wie „vielfältig“ und „individuell“ beschreiben. Ähnliches gilt für Einstellungen zu dem, was im Leben, in der Gesellschaft als gut und richtig oder als wichtig erachtet wird. Dies hängt sicher auch mit dem – zumindest theoretisch – möglichen Zugang zu einer Flut an Informationen zusammen. Wobei es zu betonen gilt, dass es in der Menschheitsgeschichte zu jeder Zeit Menschen gab und gibt, die sich außerhalb gesellschaftlicher Konventionen und Normen bewegen, ja dazu beitragen, diese zu brechen.  

Den gesamten Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Reports.

Foto: Masterfile/RF/DVAG

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