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Motor für die Volkswirtschaft


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Messen sind nach wie vor Publikumsmagnete

Messen existieren bereits seit dem frühen Mittelalter in Europa. Damals waren dies Veranstaltungen, die auf besonderen von Landesherren bzw. Kaisern oder Königen verliehenen Privilegien beruhten. Heute existieren weltweit rund 350 Messegelände, auf denen jährlich mehr als 7.000 Messen und Ausstellungen stattfinden, Tendenz steigend.

Von Christian Wieselmayer

Moderne Messen stellen heute einen bedeutenden Wachstumsmotor für die Volkswirtschaft dar, indem sie erhebliche Kaufkraftzuflüsse, Steuereinnahmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen bewirken. Gleichzeitig kommt ihnen unternehmenspolitisch ein hoher Stellenwert als Marketinginstrument der ausstellenden Wirtschaft zu, dienen sie doch auch in der heutigen Informationsgesellschaft als Treffpunkt von Angebot und Nachfrage und stellen für Aussteller wie für Besucher Kommunikationsereignisse dar.

360 Millionen Euro Bruttowertschöpfung

Um die Wertschöpfung der Geschäftstätigkeit allein der Congress Messe Innsbruck (CMI) zu berechnen, hat das WIFO die volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte in einer umfassenden Studie analysiert. Die Ergebnisse der Studie bestätigen die große wirtschaftliche und touristische Bedeutung der Congress Messe Innsbruck. Mit rund 360 Millionen Euro Bruttowertschöpfung werden etwa 5.800 Arbeitsplätze gesichert sowie Steuereinnahmen in Höhe von 120 Millionen Euro und Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 62 Millionen Euro generiert. Mit jährlich weit über einer halben Million Besuchern bei rund 450 bis 500 Veranstaltungen ist die Congress Messe Innsbruck der Leitbetrieb unter den Tiroler Veranstaltungshäusern und ein wichtiger Motor des heimischen Wirtschaftsgeschehens. „Durch Veranstaltungen erwirtschaftete Einkommen fließen in den Wirtschaftskreislauf zurück und lösen in weiterer Folge zusätzliche Wertschöpfungseffekte aus“, erklärt Studienautor Oliver Fritz vom WIFO.

„Besucher von Veranstaltungen wie auch Personen, die aktiv an der Durchführung der Veranstaltung beteiligt sind, reisen zu den Veranstaltungen an und fragen während ihres Aufenthaltes Verpflegungs-, Unterkunfts- sowie Freizeitleistungen nach.“ All dies sei mit Wertschöpfung und Wohlstandseffekten in der Veranstaltungsregion, aber auch – über Handels- und Zulieferverflechtungen – in anderen Regionen verbunden, erklärt Fritz. „Als Leitbetrieb der Tiroler Veranstaltungshäuser ist es unsere Zielsetzung, sowohl den Wissenschafts- und Forschungsstandort als auch den Kultur-, Tourismus- und Bildungsstandort und spürbar den Wirtschaftsstandort zu stärken“, hebt CMI-Direktor Christian Mayerhofer hervor. Für Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf bestätigen diese Ergebnisse somit die hohe Bedeutung des Veranstaltungswesens in Tirol. „Das Tiroler Bruttoregionalprodukt (BRP) liegt mit 45.200 Euro pro Kopf weit über dem EU-Durchschnitt von 30.000 Euro. Zu verdanken ist dies auch Unternehmen wie der Congress Messe Innsbruck, die einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftsleistung unseres Bundeslandes liefern“, betont Tirols Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

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Foto: Cafe Racer

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