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Stärken und Schwächen von Österreichs Familienunternehmen


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Family-Business-Forschung

Was wäre Österreich ohne seine traditionsreichen Familienunternehmen von Porsche über Swarovski, Red Bull und Sacher bis hin zu Internorm? Erfolgreiche Familienunternehmen sind sowohl für die heimische Volkswirtschaft als auch für die globale Wirtschaftsleistung von Bedeutung.

Rund 88 Prozent der österreichischen Unternehmen sind Familienunternehmen. Diese beschäftigen in Summe knapp 1,8 Millionen Mitarbeiter und erwirtschaften Umsätze in der Höhe von fast 400 Milliarden Euro. Nicht umsonst werden sie oft als Rückgrat der österreichischen Wirtschaft bezeichnet.
Vor zehn Jahren wurde das interdisziplinäre Forschungsinstitut für Familienunternehmen an der WU Wien gegründet. Unter der Leitung von Prof. Hermann Frank, der sich mit seinem Institut dem Erforschen von Familienunternehmen und Unternehmerfamilien widmet, einerseits um ein besseres Verständnis für diese Art von Unternehmen zu erlangen und andererseits die zugrundeliegenden Erfolgsfaktoren zu identifizieren.
Zum zehnjährigen Jubiläum bietet nun eine umfassende Studie Einblick in die Welt der familiengeführten Betriebe. „Die spezifischen Stärken und Schwächen dieses Unternehmenstyps ergeben sich aus dem Zusammenwirken zweier ganz unterschiedlicher Systeme, nämlich des Systems ‚Familie‘ und des Systems ‚Unternehmen‘“, erklärt Hermann Frank. „Der Familieneinfluss kann Quelle strategischer Vorteile, aber auch ein Nachteil sein, wenn die Familie keine geeinte Position zur Wahrnehmung dieses Einflusses aufweist. Die unterschiedlichen Ausprägungen dieses Einflusses und dessen Auswirkungen auf den betrieblichen Erfolg und Misserfolg sind zentraler Gegenstand der Family-Business-Forschung.“


Nachfolge als Herausforderung

„Die Nachfolge und Übergabe stellt für viele Familienunternehmen eine große Herausforderung dar, besonders dann, wenn der Betrieb seit längerer Zeit stagniert“, betont der Wissenschaftler. „Die familieninterne Nachfolge geht seit einigen Jahren zurück. Insofern sind Management-Buy-outs oder Buyins von zunehmender Bedeutung.“ Dass Familienunternehmen grundsätzlich klein sein müssen, ist ein Irrglaube, weiß Frank. Sie umfassen alle Größenklassen und Branchen. „Deren Anteil bei mittelgroßen Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern liegt bei zirka 67 Prozent, bei den großen Unternehmen sind zirka 50 Prozent Familienunternehmen.“

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Foto: 123rf.com

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