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Wiener Joboffensive 50plus


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Erwerbslosigkeit steigt wieder

Die Digitalisierung hat einen Investitionsboom ausgelöst, der stetig an Dynamik gewinnt. In vielen Branchen ist daher ein Wettlauf um Innovationen und technologische Führerschaft entbrannt.

Rund 500 älteren arbeitsuchenden Wienerinnen und Wienern sollen durch die eben angelaufene Joboffensive 50 plus neue Beschäftigungschancen im Bereich der Gemeinde Wien, gemeinnützigen Einrichtungen, die mit der Stadt Wien kooperieren, aber auch von der privaten Wirtschaft geboten werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 12,2 Millionen Euro für die Projektdauer bis Ende 2020. „Zwei Drittel der Kosten trägt das AMS, das restliche Drittel stellt die Stadt über den Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (waff) zur Verfügung“, erklärt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Bewerben können sich Personen, die bereits länger als ein Jahr keinen Job mehr haben bzw. länger als drei Monate beim AMS vorgemerkt sind. Ziel ist es, dass möglichst viele, die im Rahmen der Joboffensive 50 plus einen neuen Job bekommen, auch über diesen Zeitraum hinaus weiterbeschäftigt werden. Angebote für einjährig befristete Dienstverhältnisse gebe es „quer durch alle Branchen“, versichert Hanke – „von Bürojobs über den Sozialbereich bis zum IT-Sektor. Ziel ist es jedoch, möglichst viele Personen auch nach Auslaufen der Aktion für längere Zeit als Mitarbeiter zu behalten“. Vor dem Kick-off waren bereits 1.800 offene Stellen von 65 Organisationen gemeldet – ein großer Teil davon von der Gemeinde oder von stadteigenen Unternehmungen wie den Wiener Linien, dem Fonds Soziales Wien oder dem Krankenanstaltenverbund. Gesucht werden etwa Schulwarte, U-Bahn- und Straßenbahnfahrer, Bädermitarbeiter oder Köche. Caritas und Volkshilfe wiederum benötigen Personal für Möbeltransporte oder Reinigung. Auch Supermärkte und Bäckereien beteiligen sich.

Bürgermeister Michael Ludwig wies ausdrücklich darauf hin, dass ältere Menschen nach wie vor schlechte Karten am Arbeitsmarkt haben. Die Zahl der vorgemerkten über 50-Jährigen ist von 2012 mit 21.713 bis 2018 mit 34.988 um 61 Prozent gestiegen. Der Anteil dieser Personengruppe an der Gesamtzahl der Arbeitslosen in Wien ist im selben Zeitraum von 20 auf 23,7 Prozent angewachsen. „Das Vorurteil, dass Ältere teurer und mehr im Krankenstand sind, hält einer Überprüfung nicht stand“, so der Landeschef. „Junge Menschen zwar weniger lang, aber dafür häufiger.“

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Foto: PID Christian Jobst

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