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Steirische Industrie Teil der Lösung


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Klimaschutz

Beim Klimaschutz ist die Industrie Teil der Lösung und nicht das Problem. Doch Klimaaktivisten prangern immer wieder auch heimische Unternehmen als „Klimakiller-Konzerne“ an. Tatsache ist, dass kaum irgendwo sonst klima- und umweltschonender Industriegüter produziert werden als hierzulande. Die steirischen Industriebetriebe investieren Millionen in die Forschung nachhaltiger Technologien, die weltweit mehr Emissionen einsparen, als die Produktion in der Steiermark verursacht. Ein Plädoyer für den heimischen Industriestandort!

Von Stefan Rothbart

Am 31. Jänner dieses Jahres blockierten Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten die Zufahrt zum Werk von Magna Steyer in Graz und bezeichneten den Konzern in Presseaussendungen als „Klimakiller-Konzern“. Die Forderungen der Aktivisten offenbaren nicht nur ein Halbwissen über volkswirtschaftliche Zusammenhänge, sondern auch darüber, wie effizient und nachhaltig Industrieproduktion in der Steiermark im Vergleich zu anderen Weltgegenden ist. Steiermark ist ein Hightech-Industrieland mit enorm hohen Umweltstandards, die weltweit ihresgleichen suchen. Noch klimafreundlicher wäre, gar nicht zu produzieren, doch das ist keine Alternative.

Natürlich geht es immer noch besser – und daran wird auch stetig gearbeitet. Es braucht aber einerseits ein Verständnis, dass Umstellungsprozesse nicht von heute auf morgen geschehen können und dass die Wertschöpfung der Industrie benötigt wird, um Maßnahmen für Klima- und Umweltschutz überhaupt finanzieren zu können. Den KlimaaktivistInnen sei daher nahegelegt, zu verstehen, dass ohne heimische Industrieproduktion auch das Geld und somit die politische und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit fehlt, um den nachhaltigen „SystemChange“ zu bewerkstelligen.

„Heimische Industrie hat Notwendigkeit längst erkannt!“

Maximilian Oberhumer, Spartenobmann Industrie der WK Steiermark „Der Klimawandel ist mit Sicherheit eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – und die Antwort darauf sind Forschung und Entwicklung. Diese Notwendigkeit haben die heimischen Industriebetriebe längst erkannt. Und seit Jahren halten zahlreiche weiß-grüne Unternehmen internationale Vorreiterrollen in einer Vielzahl an technologischen Feldern inne, die entscheidend für eine globale klimaneutrale Zukunft sind. Egal ob es die Nutzung von Abwärme aus heimischen Industriebetrieben für die städtische Fernwärmeversorgung oder auch das neue Wasserstoff-Batterie-Hybrid-Auto der AVL ist oder ob man an die weltweit erste CO2-neutrale Brauerei in Göss, die energieproduzierenden Fassaden der SFL oder an das geplante „Hybridstahlwerk“ der voestalpine denkt: Die Bandbreite steirischer Industrielösungen für eine bessere, grünere Zukunft reicht von neuen Werkstoffen und GreenBuilding-Innovationen über alternative Antriebstechnologien bis hin zu „grüner Effizienz“ und maßgeblicher Ressourcenschonung. Die Industrie ist also nicht das „Problem“ – wie nur allzu oft mangels besseren Wissens auch gerne öffentlichkeitswirksam skandiert wird –, sondern wesentlicher Teil der Lösung der Klimaproblematik.“

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Foto: iStock.com/Petmal

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