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Eingliederung von Menschen mit Behinderung


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Wie Unternehmen Fachkräfte suchen und finden können

Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, speziell im ersten Arbeitsmarkt, sind ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen. Viele Tausend Menschen in Österreich haben derzeit keine reale Chance auf einen Arbeitsplatz, obwohl sie gerne arbeiten möchten und unter den angepassten Rahmenbedingungen auch volle Leistung bringen.

Von Christian Wieselmayer

Die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit Behinderung nimmt drastisch zu und Experten schlagen Alarm: Die Statistik zeigt eine Rekordarbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderung. Rund 1,4 Millionen Menschen sind in Österreich in irgendeiner Form behindert. Vielen ist das gar nicht anzusehen, da sie etwa nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sondern psychische Leiden (Burnout, Depressionen) aufweisen. Dramatisch ist die Situation von Menschen mit Behinderung auf dem österreichischen Arbeitsmarkt auf jeden Fall, denn sie sind in hohem Ausmaß vom Erwerbsprozess und damit von einem wesentlichen Teil des gesellschaftlichen Lebens ausgenommen. „In einer Gesellschaft, die sich vor allem über die Erwerbsarbeit definiert, ist das für die Betroffenen nicht nur in einem hohen Ausmaß beschämend, sondern bewirkt auch, dass sie ein Leben lang von Sozialleistungen leben müssen und deshalb oftmals von Armut bedroht sind“, heißt es aus den Behindertenverbänden. Umgekehrt entgeht Unternehmen ein großes Potenzial an Talenten und Vielfalt. „Die Gründe dafür sind althergebrachte Vorurteile und ein Sozial- und Bildungssystem, das nicht voll an Inklusion glaubt. Dabei gibt es unzählige Beispiele für gelungene Inklusion von Menschen mit Behinderung, die Unternehmen und Organisationen nicht nur aus sozialem ‚Gutestun‘, sondern auch aus handfesten betrieblichen Vorteilen realisierten“, sagt Martin Essl, Gründer der Essl Foundation. Die Essl Foundation konzentriert sich in ihrer Arbeit auf Innovationen, die Menschen mit Behinderungen unterstützen.

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Foto: iStock.com/lisegagne

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