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Steirer zahlen immer mehr mit Bankkarte und Smartphone


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„Turbo“ bei Geld-Trends

Die letzten Monate rund um den Lockdown ab Mitte März 2020 haben sich auch auf das tägliche Geldleben der Steirer deutlich ausgewirkt. Das zeigen die Analysen von Raiffeisen bei den eigenen Kunden für das Bundesland Steiermark für die Monate Jänner bis Mai 2020 im Vergleich zum selben Zeitraum 2019.

Die bargeldfreien Zahlungen mittels Debit- und Kreditkartenzahlungen sowie Smartphone verzeichneten einen wahren „Turbo“. Das Wachstum im gesamten Jahr 2019 betrug zehn Prozent, allein in den ersten fünf Monaten 2020 legten die bargeldfreien Zahlungen um 25 Prozent zu. Mittlerweile liegen die bargeldfreien Zahlungen von Raiffeisen Steiermark bei über 100.000 pro Tag. 75 Prozent dieser Zahlungen werden kontaktlos vorgenommen. Vordergründig scheint dieser Trend durch gesundheitliche Aspekte befeuert, doch der nähere Blick zeigt, dass der Anteil bereits zu Jahresbeginn vor Corona bei rund 71 Prozent lag. Wichtigstes Argument für diese Zahlmethode sind der Komfort und die Sicherheit. Erfreulich: Bei insgesamt 15 Millionen Zahlungen seit Jahresanfang kam es zu keinem einzigen Schadensfall für Kunden.

Smartphone-Zahlungen: Verdoppelung der Zahlungen

Eine vergleichsweise junge Geschichte beim bargeldfreien Zahlen haben Smartphones. Raiffeisen bietet diese Möglichkeit sowohl für Apple- als auch Android-Geräte. Auch hier zeigen die Entwicklungen steil nach oben, denn seit Jänner haben sich die Transaktionen verdoppelt. Aktuell macht der Anteil der Smartphone-Zahlungen erst vier Prozent aus, doch dies könnte sich rasch ändern. „In zwei bis drei Jahren könnte bereits die Mehrzahl der Zahlungen mittels Smartphone erfolgen“, schätzt Martin Schaller, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, und ergänzt: „Raiffeisen legt größtes Augenmerk auf Komfort und Sicherheit, denn dies sind die wesentlichen Kriterien für erfolgreiche digitale Lösungen.“

Bargeld: 25 Prozent weniger Behebungen, aber um 20 Prozent höhere Summen

Interessante Entwicklungen zeigen im Gegenzug die Bargeldbehebungen an den rund 400 steirischen Raiffeisen Bank-Automaten, also etwa jedem zweiten Geldautomaten in der Steiermark. Gab es 2019 monatlich rund eine Million Behebungen, so sanken diese um rund 25 Prozent auf 750.000 pro Monat. Während die Anzahl an Bargeldbehebungen sank, stieg die Summe pro Behebung um 20 Prozent auf mittlerweile 230 Euro. Schaller: „Bargeld hat nach wie vor hohe Bedeutung. Daher sorgt Raiffeisen mit dem dichtesten Bank-Automaten- Netz für die sichere Versorgung.“  

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Foto: Raiffeisen

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