HomeWirtschaftsnachrichten DonauraumDas Licht am Ende des Tunnels

Das Licht am Ende des Tunnels


Treten Sie mit uns in Kontakt! – Unsere Redaktionsteam nimmt Ihr Lob und Ihre Kritik gerne entgegen.
Wir freuen uns auf Ihre Reaktion und einen konstruktiven Gedankenaustausch.
Bernhard HofbauerMag. Tanja Lackner
Chefin vom Dienst
+43 316 834020-41
redaktion@euromedien.at

Arbeitsmarkt Oberösterreich

Eine Entspannung des Arbeitsmarktes zeichnet sich in Oberösterreich ab, wobei Jugendliche gerade jetzt am meisten Unterstützung bei der Jobsuche benötigen.

Die Wirtschaft nimmt langsam wieder Fahrt auf, was sich auch in den Beschäftigungsstatistiken niederschlägt: „Wie erwartet hat das schrittweise Wiederhochfahren der Wirtschaft, insbesondere die Geschäftsöffnungen sowie das Comeback der Gastronomie, zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in Oberösterreich geführt: Ende Mai waren in unserem Bundesland um 6.745 Menschen weniger arbeitslos als Ende April dieses Jahres. Zugleich ist die Zahl der Beschäftigten um 6.947 auf 657.000 Personen angestiegen. Mit 7,3 Prozent verzeichnet Oberösterreich im Mai die niedrigste Arbeitslosenquote im Bundesländer-Vergleich, vor Vorarlberg mit 9,4 Prozent und Salzburg mit 9,5 Prozent. Österreichweit beträgt die Arbeitslosenquote 11,5 Prozent“, stellte Landeshauptmann Thomas Stelzer im Juni zur Arbeitsmarktsituation in Oberösterreich fest.

Sommer könnte die Wende bestätigen

„Wenn die weitere Entwicklung rund um das Coronavirus in Österreich trotz der Lockerungsmaßnahmen weiterhin stabil bleibt, werden die jüngsten Schritte zum Wiederhochfahren des Tourismus mit der Wiedereröffnung der Hotels, der Beherbergungs- und der Freizeitbetriebe sich ebenfalls positiv auf den Arbeitsmarkt in Oberösterreich auswirken. Denn die Tourismuswirtschaft hat zu den am härtesten getroffenen Branchen gezählt hat“, zeigt sich Landesrat Achleitner zuversichtlich. „Es ist bereits jetzt ein Drittel der Arbeitslosen, die seit der Corona- Krise neu dazugekommen sind, wieder in Beschäftigung. Aktuell 51.370 Arbeitslose in Oberösterreich bedeuten aber trotzdem nach wie vor eine deutlich erhöhte Arbeitslosigkeit, auf die wir uns leider auch noch längere Zeit einstellen werden müssen. Aber jede und jeder Arbeitslose ist eine und einer zu viel und daher werden wir uns mit dieser Situation keinesfalls abfinden. Vielmehr werden wir weiterhin alles daransetzen, möglichst viele Menschen in Beschäftigung zu halten oder wieder in Beschäftigung zu bringen“, kündigt Achleitner an.

„So wurde ein OÖ. Arbeitsmarktdialog gestartet, um gemeinsam Maßnahmen zu erarbeiten, wie der OÖ. Pakt für Arbeit und Qualifizierung nachgeschärft werden kann, um auf die Auswirkungen des Coronavirus entsprechend zu reagieren, vor allem auch im Bereich der Jugendbeschäftigung. Im Rahmen unseres Oberösterreich-Pakets zur Bewältigung der Corona-Krise haben wir auch bereits ein eigenes OÖ. Arbeitsmarktpaket geschnürt, durch das sieben Millionen Euro für Arbeitsmarktmaßnahmen in Oberösterreich zu Verfügung stehen“, hebt Landeshauptmann Stelzer hervor.

„Oberösterreich als das Lehrlings-Bundesland Nummer eins hat sich in den vergangenen Wochen besonders stark bei der Bundesregierung für eine Unterstützung der Lehrausbildung starkgemacht. Erfreulicherweise hat die Bundesregierung nun mit dem neuen Lehrstellen-Bonus eine wichtige Fördermaßnahme gesetzt. Hier erhalten Unternehmen von der Bundesregierung 2.000 Euro für jeden Lehrvertrag, der im Zeitraum 16. März bis 31. Oktober 2020 abgeschlossen wurde bzw. wird. Davon werden insbesondere auch Oberösterreichs Betriebe profitieren. Wobei auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Oberösterreich Ende Mai um 1.312 gegenüber Ende April dieses Jahres gesunken ist“, erklärt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.  

Alles lesen? Hier geht's zum ganzen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftsnachrichten Donauraum

Foto: noomcpk2528

Mehr aus dem Donauraum erfahren?

No comments

leave a comment