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Sicherheit in der digitalen Welt 

Data-driven Facility Management ermöglicht den intelligenten Betrieb von Gebäuden und Prozessen. Das kommt Eigentümern, Nutzern und Facility-Dienstleistern zugute.

Von Ursula Rischanek

Daten sind das neue Gold – ein Spruch, der auch im Facility Management Gültigkeit besitzt. Wobei für das Gebäudemanagement aber nicht nur bauliche Daten, sondern vor allem jene zur Nutzung der Immobilie interessant sind, heißt es in einem Whitepaper zum Thema Data-driven Facility Management, welches das auf Facility Management spezialisierte Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder gemeinsam mit dem Facility-Managementdienstleister Gegenbauer vor kurzem veröffentlicht hat. „Bereits seit Jahren werden diverse Überwachungs-, Steuerungs-, Regelungs-und Optimierungseinrichtungen webbasiert unterstützt“, weiß auch Peter Edelmayer, Geschäftsführer von Dussmann Service Österreich. So können beispielsweise Leistungen und Verbräuche beobachtet und analysiert werden.

Viel Potenzial

Doch die Daten bergen noch deutlich mehr Potenzial: Mit intelligenten Zählern, Sensoren, Gebäudesystemen und Geräten lässt sich nämlich auch das Verhalten der Nutzer messen. Etwa, welche Meetingräume und Arbeitsplätze am häufigsten benützt werden, welche Flächen eher gemieden werden und vieles mehr. diese Nutzungsdaten können dem Whitepaper zufolge mit der Gebäudetechnik verknüpft werden, womit Beleuchtung, Heizung oder Kühlung an die Belegungsrate angepasst werden können. Das führt zu optimalen Arbeitsbedingungen und steigender Mitarbeiter-zufriedenheit. Außerdem verringert die effiziente Nutzung den Verschleiß der Anlagen, was sich positiv auf die Wartungskosten auswirkt. Auch Predictive Maintenance (vorausschauende Instandhaltung) ist ein Beispiel für datengetriebene Servicemodelle. Durch die Vernetzung von Maschinen und Anlagen werden per Sensor erfasste Zustandsdaten während des Betriebs überwacht, um etwa den Inspektions- oder Wartungszeitpunkt einer Maschine präzise zu prognostizieren. Noch weiter denken Tools, die Gebäudeleitsysteme auf Basis künstlicher Intelligenz effizienter verwalten als der Mensch. Durch selbstlernende Komponenten kann das System sogar autonome Entscheidungen treffen. Die Analyse von Immobiliendaten ermöglicht somit eine zielgerichtete, transparente, kundenorientierte und planbare Serviceerbringung. Das bietet sowohl Mehrwerte für den Kunden als auch für den Facility-Service-Dienstleister. Diese beispielsweise sind durch dieses Wissen in der Lage, ihre Services zu verbessern und einfacher mit Kunden und Drittdienstleistern zu kooperieren. Damit unterstützen sie ihre Kunden dabei, Kosten und Risiken zu reduzieren.

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Foto: iStock.com/Metamorworks

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