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Lehre und Meister im Aufwind


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Salzburger Handwerkspreis 2020 verliehen

Der Handwerkspreis ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise des Landes.
„Made in Salzburg“ hat hohen Stellenwert.

Von Felix Meiner

Der Salzburger Handwerkspreis wurde heuer bereits zum 30. Mal verliehen. Aus Gründen der Corona- Pandemie fand die Verleihung nicht wie üblich im „Haus für Mozart“ im Salzburger Festspielbezirk statt, sondern in kleiner Runde beim Steinmetz-Meisterbetrieb Erich Reichl in Hallein. Und damit sind wir auch schon im Zentrum des Geschehens, denn der Meisterbetrieb ist für die Renovierung der Salzburger Franziskanerkirche mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. „Es ist natürlich sehr schade, dass wir auf die große Feier unserer Preisträger im Rahmen der ‚Festspiele des Handwerks‘ im Haus für Mozart verzichten müssen. Dennoch war es uns ein Anliegen, die Sieger des heurigen Jubiläums-Handwerkspreises persönlich zu würdigen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Besonders in schwierigen Zeiten ist es wichtig, auf die großartigen Leistungen unserer Unternehmen und den Stellenwert der Wirtschaft als Basis für Staat und Gesellschaft hinzuweisen“, betonte Spartenobmann Josef Mikl bei der Preisverleihung am 29. September in Hallein. „Der Handwerkspreis ist ein starker Beleg für die Vielfalt, Innovations- kraft und den hohen Qualitätsstandard der Salzburger Gewerbe- und Handwerksbetriebe“, machte Mikl anlässlich der anschließenden Bekanntgabe der Sieger deutlich. Die Bandbreite der Einreichungen war auch heuer groß: Sie reichte von technisch aufwendigen Sanierungen über innovative Neuentwicklungen bis hin zu traditionellen Handwerksarbeiten. Die Basis für diese „Top-Qualität made in Salzburg“ ist das hochwertige duale Ausbildungssystem. Dieses auf der ganzen Welt anerkannte Berufsbildungssystem sei unser großer Schatz, den es zu erhalten gilt, so Mikl abschließend. WKS-Präsident Peter Buchmüller gratuliere allen Siegern des Salzburger Handwerkspreises zu ihren hervorragenden Projekten. „Der Salzburger Handwerkspreis“, so der WKS-Präsident, „ist einer der renommiertesten Wirtschaftspreise des Landes und zeigt Jahr für Jahr, zu welch meisterlichen, kreativen und innovativen Leistungen Salzburgs Gewerbe- und Handwerksbetriebe fähig sind.“

Die heurigen Sieger

Besser als in der Verleihung des Preises könnte die Vielfalt des Salzburger Handwerks nicht zum Ausdruck gebracht werden. Zum Siegerprojekt wurde die Restaurierung der Außenfassade der Franziskanerkirche, einer der ältesten Kirchen auf dem Boden der Stadt Salzburg, gekürt. Die Arbeit war ein Gemeinschaftsprojekt der Erich Reichl GmbH aus Salzburg und des Spengler-Unternehmens Paradeiser GmbH aus Dorfbeuern. In den Erhalt der historischen Bausubstanz, einer Konglomeratfassade, wurden rund 7.000 Arbeitsstunden investiert. Alte Handwerkstechniken wie das Verbleien von Stein zur Verbesserung der Wasserführung kamen zum Einsatz. Die Behebung von statischen Problemen wurde unter anderem durch Verankerungen unter der Oberfläche, Unterfangungen der Balustraden und die Neuherstellung kaputter Profilelemente bewerkstelligt.

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Foto: WKS/Kolarik

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