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Smart Cities and Communities


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Sanierungsmaßnahmen werden von EU unterstützt

Steigender Endenergieverbrauch und CO2 -Ausstoß in den Städten gefährden neben der Gesundheit und dem Klima auch den heimischen Wirtschafts- und Lebensraum und somit die Lebensqualität. Vor diesem Hintergrund setzen Nord- und Südtiroler Wohnbauträger auf die Reduktion des Energieverbrauchs.

Von Florian Eckel

Bei anstehenden Sanierungen setzen Nord- und Südtiroler Wohnbauträger gemeinsam mit den Energieversorgern einerseits auf eine Reduktion des Energieverbrauchs und des CO2-Ausstoßes und andererseits auf den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energiequellen in der Strom-, Wärme- und Kälteversorgung. Der enorme Investitionsaufwand für die Sanierungsmaßnahmen soll aber ohne zusätzliche Kosten für die Mieter durchgeführt werden. In Innsbruck und Bozen wird mit Unterstützung der EU durch das Projekt Sinfonia bei anstehenden Sanierungsarbeiten in die Optimierung von Wärmenetzen, in die hochwertige und kosteneffiziente Sanierung von Wohngebäuden sowie in den Aufbau eines Hybridnetzes investiert.  Die  beiden  Landeshauptstädte werden dadurch zu europaweiten Pionierregionen für „Smart Cities and Communities“. Bis Mitte 2020 werden technische Innovationen und Maßnahmenpakete in Teilen der beiden Städte – sogenannten „Smart Districts“ – den Energiebedarf um 40 bis 50 Prozent senken, den Anteil der erneuerbaren Energie am Gesamtbedarf um 20 Prozent steigern, den CO2 -Ausstoß reduzieren und die Lebensqualität steigern. Die Ziele und Maßnahmen hinter dem zukunftsweisenden Stadtsanierungsmodell werden unter dem Projektnamen Sinfonia im Förderprogramm „Smart Cities and Communities“ der Europäischen Kommission mit bis zu 27 Millionen Euro gefördert – Geld, das bewirkt, dass anstehende Sanierungsmaßnahmen auf weit höherem Niveau umgesetzt werden können und das damit den Menschen in den Smart Districts direkt zugutekommt.

Innsbruck und Bozen werden Smart Cities

Gemeinsam entwickeln Tiroler Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Wohnbauträger technisch anspruchsvolle und auf andere urbane Regionen übertragbare Maßnahmen zur hochwertigen Gebäudesanierung sowie zur Umsetzung intelligent vernetzter Strom-, Kälte- und Wärmenetze mit einem hohen Anteil an Energie aus erneuerbaren Quellen. Solche Maßnahmen werden im Anschluss für fünf weitere europäische Städte – Rosenheim (D), La Rochelle (F), Sevilla  (ESP),  Paphos  (CYP)  und  Boras (SWE) als sogenannte Early Adopter Cities – adaptiert und zur Umsetzung vorbereitet. Weitere neun europäische Städte (Cluster Cities) zeigen an den Ergebnissen aus Innsbruck und Bozen bereits heute Interesse. Die beiden Städte machen Sinfonia damit zu einem Leuchtturmprojekt, das Innsbruck und Tirol neben Wertschöpfung, Wissen und Lebensqualität auch internationale Sichtbarkeit zur Zukunftsfrage Energie bringen wird.

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Foto: iStock.com/aydinmutlu

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