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System Außenwirtschaft Austria:


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Kleines Land, großes Netzwerk

Österreich ist ein kleines Exportland mit einem großen Netzwerk. Die Wirtschaftsdelegierten der Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich sind mit über 100 Stützpunkten in über 70 Ländern der Welt im Einsatz. Ein einzigartiges System, das den Exporterfolg garantiert.

Interviews von Stefan Rothbart

Weltweit halten rund 800 Mitarbeiter mit 80 Nationalitäten und 70 Muttersprachen in 71 Außenwirtschaftscentern und 35 Außenwirtschaftsbüros die Exportgeschäfte für Österreich am Laufen. Rund 62.000 heimische Exporteure werden von dem breiten Netzwerk aus WKO-Wirtschaftsdelegierten weltweit betreut. Diese Frauen und Männer tragen entscheidend zum Erfolg österreichischer Exportbetriebe bei. „Die große Stärke der Außenwirtschaft Austria ist unser globales Netzwerk in über 100 Ländern. Weltweit vertreten 70 WKO-Wirtschaftsdelegierte rund um die Uhr die Interessen der rot-weißroten Exportbetriebe. Und sie stehen unseren Unternehmern in allen Belangen stets mit Rat und Tat zur Seite. Von individuellen Beratungen über Unterstützung bei Zahlungsverzögerungen bis hin zur Anbahnung neuer Geschäftskontakte. Mit unseren umfangreichen Services leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die österreichische Exportwirtschaft und stärken damit auch den heimischen Standort“, berichtet Michael Otter, Abteilungsleiter der AW bei der WKO, über die Stärken des Netzwerks. Auch während Covid-19 erwies sich das breite Netzwerk der WKO-Wirtschaftsdelegierten als unverzichtbare Stütze der heimischen Exportwirtschaft. Wir haben mit Caroline Adenberger, WKO-Wirtschaftsdelegierte in Katar, über ihre Arbeit und die speziellen Herausforderungen im Corona-Jahr gesprochen.

Wie wird man WKO-Wirtschaftsdelegierte? Welche Qualifikationen und Qualitäten sollte man mitbringen?

Die Ausbildung zur Wirtschaftsdelegierten erfolgt über das Trainee-Programm der Außenwirtschaft Austria der WKO. Ein Master in Wirtschaft, Jus oder einem technischen Studium mit Wirtschaftskenntnissen gehört neben Sprachkenntnissen und Auslandserfahrung zu den Anforderungen. Wichtige persönliche Voraussetzungen sind Offenheit und Interesse gegenüber anderen Kulturen und Ländern und ein hohes Maß an persönlicher und professioneller Flexibilität. Man verbringt den Großteil der beruflichen Laufbahn im Ausland und wechselt für gewöhnlich alle fünf Jahren den Dienstort. Dies bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich, sowohl beruflich als auch für das familiäre Umfeld.

Was reizt Sie an diesem Beruf?

Österreich ist ein Exportland. Eines von zehn österreichischen Unternehmen ist im Export tätig. Wenn man die Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte betrachtet, so haben sich unsere Exporte zum Zeitpunkt des EUBeitritts Österreichs im Jahr 1995 von etwa 37 Milliarden Euro mehr als vervierfacht, nämlich auf über 154 Miliarden Euro in 2019. Die überwiegende Mehrheit der 62.000 österreichischen Exporteure des Jahres 2019 sind Kleinund Mittelbetriebe. Die Außenwirtschaft Austria betreut jährlich rund 24.000 österreichische Unternehmen, davon sind fast drei Viertel Kleinstund Kleinunternehmer. Es ist eine sehr schöne und immer wieder spannende Aufgabe, als Servicepartner für österreichische Firmen direkt vor Ort im Zielmarkt da zu sein und als Brückenbauer einen Beitrag zu Österreichs Exportwirtschaft leisten zu dürfen.   

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Foto: iStock.com/mnbb

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