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Der Blick ist auf die Zukunft gerichtet


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Salzburg

Salzburg soll als eine der erfolgreichsten europäischen Regionen erhalten und weiterentwickelt werden. Unter diesem Motto will Wilfried Haslauer das Land aus der Krise und in eine nachhaltige Zukunft führen.

Von Siegfried Hetz

Es war die Ende 2012 aufgedeckte Finanzkrise, die Landeshauptmann Wilfried Haslauer die vorgezogene Landtagswahl im darauffolgenden Jahr gewinnen ließ. Wie sich später herausstellte, belief sich der Schuldenstand auf 2,2 Milliarden Euro. Sieben Jahre später, bei Ausbruch der Pandemie, war dieser Betrag auf die Hälfte reduziert, was auch den jährlichen Zinsendienst von 58 auf 29 Millionen sinken ließ. Im Jahr zwei der Pandemie sind die Kassen allerdings leer, und das Schlimmste steht noch bevor.

Corona hat den Tourismus in Stadt und Land völlig zum Erliegen gebracht. Das Minus beim Wintertourismus 2020/21 lag durchschnittlich bei 90 Prozent. Das fraß nicht nur die letzten Reserven der Betriebe auf, auch den Tourismusverbänden fehlen die Einnahmen aus Ortstaxe und Tourismusabgaben. Touristiker sprechen dabei insgesamt von einem Betrag landesweit von rund 50 Millionen Euro. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die Struktur des Tourismus neu aufzustellen ist; nicht viel anders läuft es im Kulturbereich.
Wilfried Haslauer kennt sich mit Krisen aus. Zu Beginn seiner Regierungszeit waren es die Turbulenzen in der eigenen Partei. Nach der Finanzkrise war die „Flüchtlingskrise“ zu bewältigen – und jetzt fordert ihn und das Land die Pandemie heraus. Wobei die größte Herausforderung nicht nur im Meistern der Krise besteht, sondern darin, zeitgleich wesentliche Weichen für die Zukunft zu stellen. Klima, Verkehr und die Neuaufstellung von Tourismus und Kultur zählen dabei zu den großen Herausforderungen.

Masterplan Klima und Energie 2030

Das große Ziel lautet: In 30 Jahren soll Salzburg klimaneutral, energieautonom und nachhaltig sein. Der Weg dorthin: der Masterplan Klima und Energie, ein Kompass zum ersten Etappenziel im Jahr 2030. „Wir haben ihn gemeinsam und ressortübergreifend erarbeitet. Er leitet uns an, Tempo, Zeitplan und Richtung einzuhalten“, fassen Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn und Landesrätin Andrea Klambauer zusammen.
Im Fokus des Plans steht eine Änderung des Mobilitätsverhaltens durch entsprechende Angebote der kombinierten Mobilität. „Effiziente Energienutzung sowie der gleichzeitige Umstieg auf erneuerbare Energie ist auch in Zukunft der einzige Weg, um eine sichere, leistbare und umweltverträgliche Energieversorgung sicherzustellen. Wir bekennen uns daher bewusst zu ambitionierten, nachhaltigen Energiezielen und betrachten das Thema Klima und Energie als Querschnittsmaterie, die in alle Bereiche wirken soll“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Das Etappenziel 2030 für Salzburg lautet: Minus 50 Prozent an Treibhausgasen im Vergleich zu 2005, ein 65-Prozent-Anteil von erneuerbaren Energien, Strom wird zu 100 Prozent aus „Erneuerbaren“ erzeugt. Die Maßnahmen, die die Regierung bis 2030 umsetzen will, betreffen alle Bereiche im Bundesland Salzburg: Verkehr, Mobilität, Gebäude, Energie, Raumordnung und Gemeinden sowie die Vorbildwirkung des Landes. Insgesamt sollen so bis 2030 die jährlichen Treibhausgasemissionen um einen Wert verringert werden, der 1,55 Millionen Tonnen CO2 entspricht.

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Foto: Land Salzburg/Neumayr-Leopold

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