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Kinderbetreuung in Unternehmen


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Familienfreundlichkeit

Das Angebot einer bedarfsorientierten betrieblichen Kinderbetreuung ist bereits zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor im Employer Branding geworden.

Von Felix Meiner

Familienfreundlichkeit ist in den letzten Jahren zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor im Employer Branding geworden. „Für Beschäftigte sind die Betreuungsmöglichkeiten, die ihnen Arbeitgeber bieten können, wichtige Faktoren bei der Unternehmenswahl. Firmen mit einer bedarfsorientierten betrieblichen Kinderbetreuung können nicht nur Standort-und Kostenvorteile nutzen, sondern sich auch als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Damit haben sie einen klaren Vorteil beim Recruiting und bei der Mitarbeiterbindung und sichern sich die Fachkräfte für die Zukunft. Denn eines muss man sagen, Corona hat vieles gestoppt, nicht jedoch den Fachkräftemangel“, betont WKS-Präsident Peter Buchmüller. Außerdem zeigen zahlreiche Studien, dass familienfreundliche Betriebe nicht nur eine verbesserte Position im Wettbewerb um Fachkräfte innehaben, sondern deren Mitarbeiter auch motivierter, loyaler und zuverlässiger sind. Darüber hinaus kommt es nachweislich zu weniger personellen Fluktuationen, Krankenständen und Fehlzeiten. Auch bei der Suche nach international hoch qualifizierten Mitarbeitern muss oft zuallererst die Frage nach einer zufriedenstellenden Kinderbetreuung geklärt sein.

Die neu eingerichtete Beratungsstelle soll ein Ergänzungsangebot zu den öffentlichen und privaten Kinderbetreuungsangeboten schaffen. Wenn Unternehmen ihre Position im Wettbewerb halten und stärken wollen, müssen ihre Beschäftigten effizient und flexibel arbeiten können. Viele Betriebe wollen soziale Verantwortung übernehmen und können zielgenau dazu beitragen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für ihre Beschäftigten zu verbessern. Davon profitieren nicht nur die Beschäftigten und ihre Familien, sondern selbstverständlich auch die Unternehmen selbst.

Betriebliche Kinderbetreuung stärken

Da die bestehenden öffentlichen und privaten Angebote nicht ausreichen bzw. für viele Familien oft schwer zu finanzieren sind, ist der Ausbau der betrieblichen Kinderbetreuung eine notwendige Ergänzung. Die Pläne und das Engagement von Unternehmen, die Kinderbetreuung innerbetrieblich auszubauen und entsprechend zu investieren, gilt es zu unterstützen – insbesondere, da die Umsetzung mit hohen Finanzierungskosten einhergeht, sei es durch Neubau eines Gebäudes oder durch bauliche Adaptionen, die für eine Kinderbetreuungseinrichtung notwendig sind.

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Foto: iStock.com/RainStar

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