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„Health Hub Tirol“


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Starker Standort für Gesundheit

Tirol ist ein starker Standort bezogen auf den österreichischen Lifescience-Sektor mit zahlreichen Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, e-health, Pharma, Biotechnologie und Chemie. Um Innovationen weiter zu forcieren, wurde nun das Projekt „Health Hub Tirol“ ins Leben gerufen.

Von Florian Eckel

Mit derzeit rund 11.000 Beschäftigten in Wirtschaft und Wissenschaft sowie einem Branchenumsatz von 2,25 Milliarden Euro hat der Lifescience-Sektor in Tirol in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. „Tirol positioniert sich seit Jahren als Standort für Lifesciences. Aufgrund der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Sektors und weil sein Erfolg unmittelbar mit jenem des Gesundheitsstandortes verknüpft ist, wird die Tiroler Landesregierung dieses Stärkefeld mithilfe des Projekts ‚Health Hub Tirol‘ mit 4,5 Millionen Euro unterstützen“, betont Landeshauptmann Günther Platter. Die Bedeutung des Lifesciences-Sektors für Tirol zeigt sich auch bei den Exportzahlen: Im Jahr 2019 wurden aus Tirol Waren im Wert von 13,2 Milliarden Euro exportiert – knapp ein Viertel davon entfällt auf den Pharmabereich. Trotz Corona-Krise konnten die Ausfuhren im Pharmabereich im ersten Halbjahr 2020 um ein Drittel auf 1,5 Milliarden Euro und jene der chemischen Industrie um ein Viertel auf 42 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden. „Die Voraussetzungen in Tirol bei den Lifesciences sind bereits sehr gut. Dass wir beispielsweise die Penicillin-Produktion weiterhin in Tirol halten konnten und zuletzt auch Novartis angekündigt hat, in Tirol einen Impfstoff gegen Corona produzieren zu wollen, zeigt das Potenzial, das wir in diesem Bereich haben“, ist die ehemalige Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf überzeugt.

Lücke bei Infrastruktur schließen

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass es einen Mangel an Laborflächen für interessierte Biotech-Unternehmen und Start-ups in Tirol gibt. „Diese Flächen sind aber notwendig, damit wir Lifescience-Unternehmen die Möglichkeit geben können, in Tirol zu forschen und sich hier niederzulassen. Mit dem ‚Health Hub Tirol‘ wollen wir die Lücke beim räumlichen Angebot schließen und mit einem eigenen Förderungsprogramm so[1]wie Services für die Unternehmen kombinieren“, so Zoller-Frischauf. Ein „Health Hub“ setzt sich aus den Elementen Infrastruktur wie Labor- oder Büroräumlichkeiten und einer Förderung von maximal 800.000 Euro pro Projekt für eine Projektdauer von höchstens drei Jahren zusammen. Hinzu kommen Services, wie beispielsweise Finanzierungsberatung, Förderungsbetreuung oder Geschäftsmodell-Entwicklung sowie Kapital durch Zugang zum Investorennetzwerk der Standortagentur Tirol und einem eigenen Lifescience-Fonds.

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Foto: istock.com/janiecbros

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