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Export-Power


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Positionierung und Weiterentwicklung

Kärnten, die Steiermark und das Burgenland haben stark vom EU-Binnenmarkt profitiert. Österreichs Süden ist zu einer der führenden europäischen Export- und Industrieregionen herangewachsen. Für die Zukunft müssen die Weichen allerdings neu gestellt werden. Es geht um die richtige Positionierung und Weiterentwicklung des Standortes in den Bereichen Logistik-Infrastruktur, Digitalisierung, GreenTech und erneuerbare Energien. Die Süd-Achse hat dabei das Potenzial, zu einer der stärksten europäischen Wirtschaftsregionen zu werden.

Von Stefan Rothbart

Rund 1427 Euro pro Kopf verdienen die Steirerinnen und Steirer dank dem EU-Binnenmarkt laut Bertelsmann Stiftung mehr. In Kärnten sind es 1414 Euro und im Burgenland im Schnitt 1083 Euro mehr. Damit haben die Steiermark und Kärnten mitunter am stärksten unter allen europäischen Regionen vom gemeinsamen europäischen Markt profitiert. Das Burgenland hat etwas weniger Einkommensgewinne, aber im europäischen Vergleich immer noch mehr als die meisten Regionen. Diese Zahlen sollten jeden und jede überzeugen, wie zentral der europäische Binnenmarkt für den Wohlstand der Regionen ist. Heute zählt die sogenannte Süd-Achse, bestehend aus Kärnten, die Steiermark und dem Burgenland, zu den wirtschaftlich stärksten Regionen in ganz Europa, gemessen an Einkommen, Exportvolumen und Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung.

Export-Power aus dem Süden

Besonders der Export-Sektor ist zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor geworden. Vor Corona konnten sowohl die Steiermark als auch Kärnten neue Exportrekorde feiern. An diese Erfolge gilt es jetzt wieder anzuschließen. Dafür muss aber einiges vonseiten der Wirtschaft und der Politik getan werden. Durch die Pandemie sind die Exporte stark eingebrochen. Vom ersten Halbjahr 2019 auf das erste Halbjahr 2020 sind die Exporte in der Steiermark um 21,9 Prozent, in Kärnten um 12,1 Prozent und im Burgenland um 6,9 Prozent zurückgegangen. Dieser teils starke Rückgang verdeutlicht nur, wie zentral die Exportwirtschaft für die Wertschöpfung und den Wohlstand für diese Bundesländer ist.

Wirtschaftliche Rolle weiterentwickeln

Der Süden Österreichs ist eine wahre Cluster-Region: ob Automotiv-Cluster, Green-Tech-Cluster, Silicon-Alps-Cluster, Humantechnologie-Cluster oder Software-Internet-Cluster. Die Steiermark und Kärnten positionieren sich innerhalb Europas bereits jetzt als Hightech-Standorte mit starkem Forschungsschwerpunkt. Die Herausforderung wird sein, die Rolle des Standortes innerhalb des europäischen Wirtschaftsgefüges weiterzuentwickeln. Die Themenfelder E-Mobilität, Klimaschutz, GreenTech, Logistik und erneuerbare Energien sind für alle drei Bundesländer von zentraler Bedeutung.

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Foto: Andritz AG

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