HomeWirtschaftsnachrichten DonauraumWirtschaft im Walzertakt

Wirtschaft im Walzertakt


Treten Sie mit uns in Kontakt! – Unsere Redaktionsteam nimmt Ihr Lob und Ihre Kritik gerne entgegen.
Wir freuen uns auf Ihre Reaktion und einen konstruktiven Gedankenaustausch.
Bernhard HofbauerMag. Tanja Lackner
Chefin vom Dienst
+43 316 834020-41
redaktion@euromedien.at

Das ökonomische Potenzial der Donau

Die Donau ist nicht nur eine der wichtigsten Wasserstraßen und Handelswege in Europa seit dem Mittelalter, sondern durchfließt auch eine der stärksten länderübergreifenden Wirtschaftsregionen in Europa.

Von Marie-Theres Ehrendorff

Die Donau, Europas zweitlängster Fluss nach der Wolga, führt auf 2857 Kilometer 6855 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Durch Österreich fließt der Strom rund 349 Kilometer, wo auch die Hälfte der Bevölkerung angesiedelt ist. Das macht diesen Donauraum so einmalig, zumal sich die Wirtschaftsleistung Österreichs in diesem Raum konzentriert. Die Donau wird bereits seit dem Mittelalter wirtschaftlich genützt. Im 16. Jahrhundert waren es Wein, Salz, Eisen, Stahl und Holz, die auf der Donau transportiert wurden. Zwar verlagerte sich mit der Erfindung der Eisenbahn der Transport zunehmend auf die Schienen, was sich mit der Dampfschifffahrt allerdings wieder änderte. Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierten der Warentransport sowie Vormaterialien für die Industrie wie Kohle und Erze den Verkehr auf der Donau, was sich bis heute bewährt hat. Auf der Donau in Österreich werden jährlich rund zehn Millionen Tonnen Güter transportiert. Dabei sind Erze und Metallabfälle die am häufigsten transportierten Güter. Das ist auch ein Grund, warum die Industrie und viele Unternehmen sich entlang des Donauflusses gerne ansiedeln.

Wirtschaftsknoten Hafen Wien

Der Hafen Wien ist der bedeutendste Container-Terminal Österreichs mit einem Lagerareal so groß wie rund 40 Fußballfelder. Er umfasst drei Güterhäfen, Freudenau, Albern sowie Lobau, in denen pro Jahr rund 1000 Frachtschiffe abgefertigt werden. Durch seine optimale Anbindung an die Verkehrsträger Schiff/Bahn/Lkw und die Nähe zum Flughafen Wien Schwechat fungiert er als nationale und internationale Logistikdrehscheibe.
Besonders die Bauwirtschaft, die oft große Mengen an Material transportieren muss, profitiert von der guten Hafen-Infrastruktur: Güter können rasch von Schiff auf Straße oder Schiene verladen werden. Ein großes Container-Terminal und ein zertifiziertes Zollager sind ebenso hilfreich. Der Hafen Wien zählt auch – mit 270.000 Quadratmeter Hallen- und Freilagerflächen – zu den wichtigsten Lagerhaltern des Landes. Das größte österreichische Containerterminal und Containerdepot am Hafen Wien wickelt jährlich rund 376.000 Container ab. Seit 2018 wird das gesamte Terminal durch 100 Prozent Wasserkraft versorgt – das entspricht einem Jahresverbrauch von 300 Einfamilienhäusern. Der Wiener Hafen fördert auch Betriebsansiedelungen, wofür mit dem Projekt HQ7 weitere Logistikflächen geschaffen wurden

Alles lesen? Hier geht's zum ganzen Artikel in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftsnachrichten Donauraum

Foto: LBS Redl

Mehr aus dem Donauraum erfahren?

previous article
next article
No comments

leave a comment