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IAA – Mobilität von morgen neu gedacht


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IAA Mobility

Zum 61. Mal lud der Verband der deutschen Automobilindustrie zur Internationalen Automobilausstellung. In diesem Jahr war mit München nicht nur der Ausstellungort ein neuer. Unter dem Namen „IAA Mobility“ wurden das Konzept und auch der Name der Messe grundlegend geändert.

Von Dirk Seybold

Alles neu“ war die Devise der 61. Auflage der Internationalen Automobilausstellung 2021. So wurde aus der IAA, die seit 1897 veranstaltet wird, die „IAA Mobility“, um den Wandel von der reinen Fahrzeugmesse hin zur Mobilitätsmesse zu unterstreichen. Dies war nach der Teilung der Messe in den Nutzfahrzeug- und Pkw-Bereich im Jahr 1992 die tiefgreifendste Veränderung in der jüngeren Vergangenheit. Ein weiteres Novum war der Austragungsort. Denn mit München fand die IAA erstmals seit 1951 nicht in Frankfurt am Main statt.
Mit diesen Veränderungen wollte man dem geänderten Zeitgeist Rechnung tragen und den zuletzt sinkenden Besucherzahlen entgegenwirken.

Neues Konzept

Das Messekonzept wurde für die „IAA Mobility“ komplett überarbeitet. Dazu wurde die Messe in die vier Bereiche Summit, Conference, Open Space und Blue Lane unterteilt. Der Summit umfasste hierbei das klassische Konzept einer Messe. So konnten in neun Messehallen im Rahmen von Marken- und Produktpräsentationen die neuesten Innovationen führender Automobilhersteller, Zulieferbetriebe und Technologieunternehmen genauer in Augenschein genommen werden.
Unter Conference firmierte ein Dialogformat innerhalb der Messe, bei dem Visionen und Ideen der nachhaltigen Mobilität von morgen in den Bereichen Car/Digital, Urban und Bike von Experten diskutiert wurden.
Der Open Space war sozusagen das zweite Messegelände, bei dem Teile der Münchener Innenstadt zur Ausstellungs- und Erlebnisfläche für Besucherinnen und Besucher wie auch für Münchnerinnen und Münchner wurden. Im Rahmen dieses Bereichs wurden auch Konzepte für das Parken der Zukunft, das autonome Parken, vorgestellt und auch Ideen zur Mikromobilität mit Scootern und E-Bikes konnten in einem eigenen Parcours ausprobiert werden.
Die Blue Lane war eine festgelegte Route zwischen dem Messegelände und der Ausstellungsfläche in der Innenstadt, die sowohl als Transportweg zwischen den Messestandorten als auch als Teststrecke fungierte, auf der man IAA Mobility im wahrsten Sinn des Wortes erfahren konnte. Auf dieser zwölf Kilometer langen Strecke, die eigens für die IAA eingerichtet wurde und klimafreundlichen Fahrzeugen vorbehalten war, konnten mehr als 250 Modelle unterschiedlicher Hersteller, aber auch Bikes Probe gefahren werden.

Mobilität von morgen

Neben dieser Neuaufstellung des Messekonzepts war der Inhalt der IAA, die heuer erstmals als IAA Mobility ausgetragen wurde, erweitert. So hat sich der Fokus von einer Ausstellung von Fahrzeugneuheiten hin zu einer Messe für alle zukünftigen Mobilitätslösungen verschoben. Der Mobilitätssektor unterliegt einer nie da gewesenen Transformation und die gleichzeitigen Planungen auf europäischer Ebene zur Erreichung der Klimaziele sind die Eckpfeiler, wie Konzepte für die Zukunft aussehen können und welche Weichen dafür gestellt werden müssen.
So waren neben Automobilherstellern auch Fahrradhersteller vielfach auf der Messe vertreten. In zwei Hallen konnten Besucher sich über aktuelle und zukünftige Modelle des Zweiradmarktes informieren. Auf dem Messegelände, dem Summit, konnten auch Fahrräder onroad wie offroad auf einem mehr als 4.000 m2 großen Gelände Probe gefahren werden.
Auch aus dem Bereich des öffentlichen Verkehrs wurden Innovationen vorgestellt. So gab es einen autonomen Shuttlebus zu sehen, der selbstständig fahren, aber auch laden kann. Somit ist nicht nur autonomes Fahren möglich, auch das Laden läuft vollautomatisch ab.

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Foto: iStock.com/christianchen

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