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Mit viel Initiative in die Energie-Offensive


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Wasserstoffinitiative

Die „Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas“ (WIVA P&G) verfolgt das Ziel, mit der Herstellung und Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff in den Bereichen Energie, Industrie und Mobilität die Umstellung der österreichischen Volkswirtschaft auf eine weitestgehend CO2-neutrale Struktur zu demonstrieren.

Der Forschungsverein WIVA P&G koordiniert und realisiert insofern die Vorzeigeregion mit einer österreichweiten und international sichtbaren Struktur. Gleichzeitig bündelt und vernetzt er die Erfahrungen aus mehr als 30 abgeschlossenen und laufenden Projekten und sieht die Umsetzung von zumindest 25 geplanten Subprojekten sowie die Integration weiterer Projekte vor. In diesem Rahmen wird die gesamte Wertschöpfungskette – von der Herstellung und Speicherung von grünem Wasserstoff über die chemische Umsetzung zu Methan und anderen Kohlenwasserstoffen bis zur Verbrennung und Rückverstromung in verschiedenen Anwendungsfeldern und -prozessen – veranschaulicht. Denn für die Weiterentwicklung des europäischen und des österreichischen Energiesystems bedarf es einer verstärkten Integration und Implementierung von erneuerbarem Wasserstoff und daraus generierten weiteren Kohlenwasserstoffen, wie etwa Methan. „Die Energiewirtschaft ist in einem stetigen Umbruch. Die Umstellung auf erneuerbare, fluktuierende Energieträger benötigt neue Zugänge. Erneuerbare gasförmige Energieträger werden bei der Umstellung eine entscheidende Rolle spielen“, unterstreicht Horst Steinmüller, der Geschäftsführer von WIVA P&G, die Bedeutung der Forschungsanstrengungen.
Österreich als zentrale Energiespeicherregion, Knotenpunkt im Energietransport und bedeutender Standort für erneuerbare Energieträger ist zudem perfekt geeignet als

Energie-Vorzeigeregion, die stark vernetzt die Umstellung des Systems auf erneuerbare gasförmige Energieträger wie den Wasserstoff darstellen kann. „Da diese in Österreich produziert und verwendet werden können, verringert sich durch die Umstellung die Importabhängigkeit und erhöht sich die inländische Wertschöpfung. Österreichische Unternehmen können in den kommenden Jahren sowohl als Anlagenkomponentenhersteller als auch als Anwender eine wichtige vorzeigbare Rolle spielen“, blickt Horst Steinmüller in die Zukunft.

Namhafte Partner mit an Bord

Die Vorzeigeregion WIVA P&G dient somit auch als ein wesentlicher Treiber für Wasserstoffinnovationen „made in Austria“. Zahlreiche namhafte österreichische Unter[1]nehmen sind Mitglied von WIVA P&G und bündeln hier ihr Know-how in diesem Bereich. Nach zuerst fünf Projekten im Innovationsverbund erhielt WIVA P&G zu Beginn des Jahres 2021 die Zusage für die Förderung von fünf weiteren Demonstrationsprojekten durch den Klima- und Energiefonds im Rahmen des Forschungsprogramms Vorzeigeregion Energie. Darüber hinaus ist der Verein an weiteren Projekten als Partner aktiv beteiligt. „Die stete Vernetzung innerhalb von WIVA P&G ist der Treiber für Innovationen“, so Steinmüller, der darauf verweist, dass WIVA P&G ein innovationsförderndes Umfeld für österreichische Industrieprojekte in den Bereichen Industrie, Mobilität und Energie schafft.

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Foto: Fronius

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