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Facility Management 

Die Unterstützung hybriden Arbeitens und Nachhaltigkeit gewinnen im Facility-Management zunehmend an Bedeutung.

Von Ursula Rischanek

Leere Schulen, Büros und Hotels sowie ein nahezu vollständig geschlossener Einzelhandel – die Pandemie hat während der diversen Lockdowns auch die Facility-Management-Branche kalt erwischt. „Das Routinegeschäft hatte eine Delle“, sagt dazu Alexander Redlein, Professor für Facility-Management an der TU Wien. Reinigung und Kantinenbetrieb beispielsweise liefen auf Sparflamme beziehungsweise waren geschlossen, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wurden hintangestellt. Der Durchhänger sei jedoch nur kurz gewesen, bald habe die Branche wieder geboomt, weiß Redlein. Gründe dafür seien die gestiegenen Anforderungen an die Reinigung, aber auch die Lüftungs- und Klimatechnik sowie der zusätzliche Bedarf im Bereich Sicherheit gewesen. So müssen beispielsweise die 3G-Vorschriften kontrolliert werden, Reinigungsintervalle wurden verkürzt und Ähnliches.

Zurück zum Wir-Gefühl

Darüber hinaus hat die Pandemie neue Aufgabengebiete eröffnet: „Alle Umfragen zeigen, dass die Mitarbeiter in Zukunft nicht mehr auf Homeoffice verzichten wollen“, weiß Redlein. Arbeitgeber müssten sich damit anfreunden, dass dieses ein Bestandteil der Arbeitswelt geworden sei. „Facility-Manager können Unternehmen nun auf ihrem Weg zum hybriden Arbeiten unterstützen“, ist der TU-Professor überzeugt. Einerseits gehe es darum, das Homeoffice der Mitarbeiter professionell aufzustellen, etwa durch ergonomische Schreibtische und Stühle. „Nur weil daheim gearbeitet wird, heißt das nicht, dass der Arbeitnehmerschutz keine Bedeutung mehr hat“, sagt Redlein. Auch die IT sei in Hinblick auf Cybersecurity dadurch mehr denn je gefordert: „In Corona-Zeiten haben die Cyberangriffe deutlich zugenommen“, weiß der FM-Experte. Andererseits gehe es darum, Arbeitgeber dabei zu unterstützen, die Büros so zu gestalten, dass Arbeitnehmer an mehreren Tagen pro Woche auch gerne wieder dorthin gingen. Dabei stünde nicht nur das Thema Activity Based Working, bei dem die traditionellen festen Arbeitsplätze durch ein offenes Angebot aus verschiedenen für die jeweilige Tätigkeit geeignete Arbeitsplatz-Optionen ersetzt werden, im Fokus. „Viele Mitarbeiter haben das Büro ein Jahr oder länger nicht betreten und die Kollegen nur virtuell gesehen. Da geht das Wir-Gefühl verloren, entsprechende Bürokonzepte sollen es wieder fördern“, sagt Redlein.

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Foto: iStock.com/Petmal

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