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Stürmische Zeiten auf vier Rädern


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Mikrochips

Bedingt durch den Mangel an Mikrochips, verlängert sich die Lieferzeit von Neuwagen auf ein Jahr und mehr und auch Gebrauchtwagen sind Mangelware. Das wird zur Geduldsprobe für Händler und Kunden. Verschärfend kommen auch noch Wetterextreme, wie etwa das Unwetter in Graz Ende Juli, hinzu.

Von Dirk Seybold

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über einen Bereich berichtet wird, in dem sich die Auswirkungen des Halbleitermangels bemerkbar machen. Der Chipmangel ist in der aktuellen Berichterstattung allgegenwärtig und zu einer fixen Größe in den Nachrichten geworden. Davon ganz empfindlich getroffen wurde der Automobilsektor. Werke müssen die Arbeit niederlegen, die Belegschaft ist in Kurzarbeit und Kunden sind zum Warten verdonnert.

Geduld ist gefragt

Neuwagenkäufer müssen viel Geduld aufbringen, bis sie ihr neues Auto in Empfang nehmen können, denn Wartezeiten von zwölf Monaten sind mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme. Ein Ende dieses Trends ist vorerst nicht in Sicht, wie der Obmann des Bundesgremiums des Fahrzeughandels der Wirtschaftskammer, Klaus Edelsbrunner, erläutert. Seiner Information zufolge, er ist selbst Autohändler, wird sich die Situation nicht vor 2023 entspannen.

Mangelware Gebrauchtwagen

Doch nicht nur Neuwagenbestellungen sind betroffen, dieser Trend setzt sich auch in den Gebrauchtwagen- und Servicebereich fort. Denn dadurch, dass weniger Neuwagen ausgeliefert werden können, sind naturgemäß auch weniger Gebrauchtwagen verfügbar, erläutert der Experte. Diese wenigen Fahrzeuge sind schnell vergriffen, da es für ein Gebrauchtfahrzeug gleich mehrere Interessenten gibt. Standzeiten für Gebrauchtwagen gibt es so gut wie nicht, meist sind sie schon wieder verkauft, bevor sie die Ausstellfläche des Händlers erreichen, führt Edelsbrunner weiter aus.
Diese erhöhte Nachfrage spiegelt sich auch in den Preisen wider. Wer momentan seinen Gebrauchtwagen loswerden will, hat gute Chancen, einen besseren Preis dafür zu bekommen, wer hingegen auf der Suche ist, wird etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, sofern überhaupt das passende Fahrzeug zu finden ist

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Foto: iStock.com/BeeBright

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