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Wirtschaft Vorarlberg

Erstmals hat das WIFO die Wettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Wirtschaft in einem strukturierten internationalen Vergleich mit ihren wesentlichen Konkurrenzregionen in Europa analysiert. Das Ergebnis: Vorarlberg braucht den Vergleich nicht zu scheuen.

Von Florian Eckel

Das Ergebnis der umfassenden Studie zur Wettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Wirtschaft ist, dass Österreichs westlichstes Bundesland in Hinblick auf sein ökonomisches Entwicklungsniveau und die Effizienz seines regionalen Produktionssystems eine Spitzenposition unter den Industrieregionen in Europa erreicht hat. Zugleich zeigt die Arbeit unter Studienautor Peter Mayerhofer aber auch wesentliche Herausforderungen und Entwicklungspotenziale auf und benennt Ansatzpunkte für die regionale Wirtschaftspolitik, um die erreichten Wettbewerbsvorteile für die Zukunft abzusichern.

Entscheidende Faktoren identifiziert

Europaweit wurden 49 Regionen identifiziert, die ähnliche Standortbedingungen und Spezialisierungen aufweisen wie Vorarlberg. Diese Gruppe „hoch entwickelter industrieorientierter Regionen in Europa“ (HIRE 49) dient für die vergleichende Analyse als „Benchmark“ und befindet sich vorrangig in einem räumlichen Korridor, der von Nordeuropa bis Oberitalien reicht, mit besonderen Konzentrationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dabei nimmt die Arbeit mit international harmonisierten Daten Grundlagen für die Periode 2000–2019 eine mittelfristige Perspektive ein und schließt das Jahr der Covid-19-Krise aus der Analyse aus, um robuste und strukturell gültige Aussagen zu erlauben. Die Vielzahl relevanter empirischer Ergebnisse wurde abschließend in Form komprimierter SWOT-Profile (Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken) zusammengefasst, bewertet und daraus kompakte wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen abgeleitet. Neben der Fachkräftesicherung sei die Innovationskraft ein ganz entscheidender Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg Vorarlbergs. Als besondere Stärken des Standorts Vorarlberg verweist Landeshauptmann Markus Wallner auf die vielen familiengeführten Unternehmen, die fest in den Regionen verwurzelt sind, und auf die große Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, die Betriebe wie auch Beschäftigte auszeichnen. Fazit, so der Landeshauptmann: „Wir sind wirtschaftlich top, aber um es zu bleiben, müssen wir die Herausforderungen annehmen und unser Entwicklungspotenzial ausschöpfen.“

Strategische Ansatzpunkte entwickeln

„Die Studie bietet vergleichende Ergebnisse zu den zentralen Ergebnisindikatoren in Wachstum und Beschäftigung, aber auch zur Innovationsorientierung der regionalen Wirtschaft, ihrer sektoralen Positionierung im Kreis der Konkurrenzregionen sowie zur Verfügbarkeit und Qualifikation der regionalen Humanressourcen“, sagt Studienautor Peter Mayerhofer: „Auf dieser Basis werden zentrale Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg benannt und Überlegungen zu potenziell ertragreichen strategischen Ansatzpunkten für die regionale Wirtschaftspolitik entwickelt.“

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Foto: Land Vorarlberg/A.Serra

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