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Circular Economy Vorarlberg


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Innovationsnetzwerk

Die grüne Transformation der europäischen Wirtschaft hat längst begonnen. Das fordert bestehende Geschäftsmodelle heraus, bringt aber auch neue Chancen auf den internationalen Märkten.

Von Florian Eckel

Auf EU- und Bundesebene präsentieren Programme wie der EU-Green-Deal oder die österreichische Kreislaufwirtschaftsstrategie Antworten auf die drängenden Klima- und Umweltherausforderungen und eine neue Wachstumsstrategie für den europäischen Wirtschaftsraum. Mit dem neuen Innovationsnetzwerk „Circular Economy Vorarlberg“ (CEV) hat Vorarlberg in einem breiten Schulterschluss auf regionaler Ebene einen Leistungsverbund geschaffen, um dieses wichtige Thema voranzutreiben und die hei[1]mischen Unternehmen in allen Belangen der Circular Economy bzw. Green Economy zu informieren und zu unterstützen. Mit dem neuen Circular-Economy-Vorarlberg-Netzwerk wird eine breite Einbindung der Wissenschaft, der Vorarlberger Industrie sowie innovativer Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in ein neues Innovationsnetzwerk in Angriff genommen. Ziel ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige und großteils zirkuläre Wirtschaft zu leisten, erklären Landesstatthalterin (LH-Stv.) Barbara Schöbi-Fink und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler gemeinsam mit WISTO-Geschäftsführer Jimmy Heinzl bei der Vorstellung dieser Initiative. Durch die Initiierung von innovativen Projekten, Forschung und Entwicklung (F&E) und Qualifizierungsangeboten sowie durch einen internationalen Netzwerkaufbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Vorarlberg in Sachen Digitalisierung auf dem Weg in Richtung Green Economy als Vorzeigeregion hervorzuheben.

Kreislaufwirtschaft hat großes Potenzial

„Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg ist international vernetzt und steht mit einer Fülle an innovativen Unternehmen auf festen Beinen“, betont Landesstatthalterin Schöbi-Fink: „Eine Stärke unseres Standortes ist das Miteinander – diese Zusammenarbeit soll durch das Circular-Economy-Netzwerk weiter forciert werden. Wir sehen im Bereich der Kreislaufwirtschaft über alle Branchen hinweg ein großes Potenzial. Durch die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen Initiativen von Vorarlberger Unternehmen können wir diese Möglichkeiten für die Region bestmöglich ausschöpfen.“ Landesrat Tittler hebt hervor, dass Vorarlbergs Wirtschaft schon immer stark im Bereich Nachhaltigkeit engagiert war. Als Beispiele nennt er das Klimaneutralitätsbündnis mit 170 beteiligten Betrieben und die Ökoprofit-Zertifizierung mit 300 involvierten Betrieben. Einen weiteren Beleg liefert die aktuelle Patent-Statistik: In einer kürzlich vorgestellten Studie zur Wettbewerbsfähigkeit liegt Vorarlberg bei Patentanmeldungen in Umwelttechnologien auf Platz zwei im Vergleich von 49 hoch entwickelten industrieorientierten Regionen in Europa (HIRE 49). „Das Thema Circular Economy schlägt bei allen Institutionen und Unternehmen auf und bietet somit ein enormes Potenzial für unsere Wirtschaft, das es nutzbar zu machen gilt“, so Tittler.

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Foto: iStock.com/Thanrada1988

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