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Mit dem Strom gegen den Stau


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Verkehrssituation Linz

Die Wasserstraße könnte einen Beitrag zur Entlastung der Verkehrssituation in Linz leisten.

Mit mehr als 174.000 Erwerbstätigen und etwa 210.000 Arbeitsplätzen ist Linz der Wirtschaftsmotor für Oberösterreich. Sowohl für die städtische Bevölkerung als auch für viele Menschen aus dem Umland stellt Linz den Arbeitsmittelpunkt dar. 108.000 Menschen pendeln derzeit laut Statistik Austria zur Arbeit in die Landeshauptstadt. Das bedeutet, dass die Hälfte der in den Arbeitsstätten in Linz erwerbstätigen Personen nicht in der Landeshauptstadt wohnt. Linz ist somit nach Wien das zweitgrößte Einpendlerzentrum Österreichs. Vor allem in den nahegelegenen Gemeinden nördlich der Donau arbeitet ein großer Anteil der aktiv erwerbstätigen Personen in der Landeshauptstadt. Diese starken Pendlerverflechtungen machen es notwendig, verstärktes Augenmerk auf zukunftsorientierte Verkehrslösungen für den gesamten Raum Linz zu legen.

Pionierarbeit

Seit vielen Jahren taucht immer wieder die Idee eines Wassertaxis auf der Donau auf. Die Trasse dafür ist mit der Donau bereits vorhanden, es müssten daher lediglich die Boote dafür angeschafft und die Anlegestellen ausgebaut werden. Internationale Vorbilder gibt es dafür ebenfalls, etwa mit Venedig oder dem Chao Phrao River in Bangkok.
Im Juli 2019 startete das Brüderduo Luger mit seinem Donaubus Ottensheim/Linz-Katamaran einen ersten regelmäßigen Liniendienst auf der Donau. Die Idee wurde angenommen. Mittlerweile verkehren bereits zwei solcher Katamarane zwischen Ottensheim und Linz. Das Brüderpaar Markus und Peter Luger wuchs in Ottensheim auf und hatte schon immer einen sehr intensiven Bezug zur Donau. So verfügen beide über langjährige Erfahrung auf Fähren und Schiffen. Heuer zog sich Markus Luger aus dem Unternehmen zurück, weshalb Peter Luger die beiden Fährlinien mit Unterstützung seiner Familie betreibt.
Diesen Sommer griff auch Gemeinderat Lorenz Potocnik von Linzplus diese Potenzial erneut auf: „In Hamburg wird die Elbe intensiv von Pendlern mit Schnellbooten im Liniendienst genutzt. Auch für Linz läge ein Schnellboot-Betrieb mit größerem Gerät zwischen Ottensheim bis hinunter in den Linzer Süden auf der Hand“, so Potocnik, der zunächst eine Machbarkeitsstudie von der Stadt Linz fordert, zumal er in dieser Form der Mobilität großes Potenzial sieht.

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Foto: Wirthi

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