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Nachhaltigkeit im Fokus


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Nachhaltigkeit Vorarlberg

Der Gedanke der Nachhaltigkeit der Vorarlberger Seilbahnwirtschaft steht immer wieder im Zentrum des öffentlichen Interesses. Aus diesem Grund hat die Fachgruppe der Vorarlberger Bergbahnen alle Maßnahmen und Fakten rund um das Zukunftsthema gesammelt und in einem Folder aufbereitet.

Von Christian Wieselmayer

Nachhaltigkeit ist eines der großen Themen unserer Zeit. Wie nachhaltig ganze Branchen oder einzelne Unternehmen wirtschaften, steht dabei oft im Mittelpunkt des öffentlichen Diskurses. Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg hat daher eine Bestandsaufnahme vorgenommen, um noch gezielter Maßnahmen setzen zu können. Sämtliche von den heimischen Seilbahnbetrieben gesetzten Nachhaltigkeitsmaßnahmen sowie aktuelle Studien und weiterführende Fakten wurden erfasst und für die Öffentlichkeit aufbereitet. Außerdem wurde im Zuge des Prozesses eine neue Nachhaltigkeits-Dachmarke geschaffen, die künftig alle Maßnahmen der Bergbahnen in diesem Bereich bündelt. „Unser Ziel war es, den Status quo zu eruieren. Wir wollen handlungsfähig sein – und dafür müssen wir wissen, wo wir konkret stehen, was bereits umgesetzt wird und wo noch Luft nach oben ist. So können wir an den richtigen Schrauben drehen, um uns weiterzuentwickeln. Und das ist das große Ziel. Gleichzeitig möchten wir aber auch zeigen, was wir im Bereich Nachhaltigkeit schon alles umsetzen – und zwar nicht nur mit Worten, sondern anhand von Fakten“, erklärt Andreas Gapp, Fachgruppenobmann der Vorarlberger Seilbahnen, die Beweggründe hinter dem Projekt. Dabei wurde das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich auf ökologischer, ökonomischer und sozialer Ebene betrachtet.

Ökologische Nachhaltigkeit

Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit gehen die Vorarlberger Bergbahnen bewusst und ressourcenschonend mit Wasser, Energie und endlichen Rohstoffen um. Der achtsame Umgang mit dem Ökosystem, die Förderung der Biodiversität sowie die Reduzierung der Emissionen stehen im Vordergrund. Konkrete betriebliche Maßnahmen sind beispielsweise die nachhaltige Energiegewinnung durch Erdwärme, Solarthermie und Fotovoltaikanlagen. Viele Bergbahnen sind nach ISO 14001 (Umweltmanagementnorm) und ISO 50001 (Energiemanagementnorm) zertifiziert. Zusätzlich wird von der Mehrheit eine ermäßigte oder kostenlose Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPVN) beziehungsweise mit Skibussen angeboten. Darüber hinaus gibt es im Hinblick auf Begrünungsmaßnahmen und Landschaftspflege zahlreiche Kooperationen mit Landwirten und Grundeigentümern.

Die Entwicklung messbar machen

„Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2018 zeigt, dass der Bergurlaub in Österreich – egal ob im Sommer oder im Winter – zu den Urlaubsarten mit dem geringsten CO2-Fußabdruck zählt. Dennoch wollen die Seilbahnen Verbesserungspotenziale heben. In einem nächsten Schritt möchten wir daher Tools implementieren, welche die weitere Reise am Weg der Nachhaltigkeit messbar machen“, erklärt Michael Tagwerker, Geschäftsführer der Fachgruppe der Vorarlberger Bergbahnen. Eines dieser Tools wird ein von der Bundesvertretung entwickelter CO2-Fußabdruck-Rechner sein. Dieser kann anhand eines international anerkannten Berechnungsmodells den CO2- Verbrauch der Bergbahnen ermitteln und stellt auch Branchen-Benchmarks bereit. Das erleichtert den Unternehmen, Einsparungspotenziale zu erkennen und Emissionen gezielt zu reduzieren.

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Foto: böhringer friedrich

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