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Energiewende braucht starke Stromnetze

v.r.: Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner mit Werner Steinecker, Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich

Aktualisierung des Stromnetz-Masterplans für OÖ

Linz, 23. Juni 2022 – „Ein leistungsfähiges Stromnetz, das sowohl Versorgungssicherheit als auch eine hohe Versorgungsqualität bietet, ist nicht nur entscheidend für die Aufrechterhaltung unserer Lebensqualität, sondern auch essentiell für den Wirtschafts- und Industriestandort Oberösterreich. Darum haben wir bereits 2018 den ‚OÖ. Stromnetz-Masterplan 2028‘ präsentiert. Auf Basis der zehnjährigen Ausbauplanung der drei Netzbetreiber Austrian Power Grid AG, Netz OÖ GmbH und Linz Strom Netz GmbH finden sich in diesem Masterplan 34 Projekte auf den Spannungsebenen ≥ 110 kV und Umspannwerke mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von einer Milliarde Euro. Der massive Ausbau der erneuerbaren Energien und die verschärften Klimaschutz-Zielsetzungen auf europäischer Ebene haben die Erfordernisse beim Ausbau der Stromnetze massiv verändert. Dazu sind jetzt auch noch die Auswirkungen der geopolitischen Entwicklungen auf die Energiemärkte gekommen. Deshalb wird bereits mit Hochdruck an einem neuen ‚Stromnetz-Masterplan 2032‘ gearbeitet, um die Strom-Infrastruktur in Oberösterreich noch schneller auf die aktuellen und künftigen Anforderungen auszurichten“, kündigt Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner an.

„Der Netzausbau auf allen Ebenen der Übertragungs- und Verteilnetze wird zum Schlüsselinstrument für die Energiewende mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien wird auch die Stromerzeugung dezentralisiert. Eine massive Dezentralisierung gibt es aber nicht nur bei der Einspeisung von Strom, sondern auch beim Verbrauch, etwa durch die E-Mobilität. Hier müssen wir die Elektrifizierung der Mobilität in allen Regionen unseres Landes ermöglichen und sichern“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Foto: Land OÖ/Daniel Kauder

Grazer Talentcenter der WK Steiermark

WK-Steiermark-Präsident Josef Herk, Direktor Karl-Heinz Dernoscheg und Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner freuen sich, den 30.000sten Talente-Check an die Schüler der MS Liezen vergeben zu dürfen.

30.000ster Talente-Check vergeben

Graz, 22. Juni 2022 – Jugendlichen gemäß ihren Talenten und Begabungen mögliche Karrierewege aufzuzeigen, das ist das Ziel des Talente-Checks der WKO Steiermark. Dafür wurde im September 2016 ein eigenes Talentcenter ins Leben gerufen, das 2019 beim Kongress der International Chamber of Commerce in Rio de Janeiro zur weltweit besten Bildungsinitiative gekürt wurde.

„Die Berufswelt wird immer bunter. Mit den Talente-Checks unterstützen wir Jugendliche beim optimalen Start ins Berufsleben. Umso mehr freut es uns, dass wir in der Steiermark nun den 30.000sten Talente-Check vergeben konnten“, so WK-Steiermark-Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.

Dieser ging an eine Gruppe von Schülern der MS Liezen. „Für Kinder ist dieses Angebot eine tolle Chance zum einen in ihren Interessen und Talenten bestärkt zu werden, zum anderen vielleicht neue Möglichkeiten für den zukünftigen Berufsweg zu entdecken“, betonte MS-Liezen-Pädagogin Judith Martinez beim Besuch dieser Tage. Schließlich fließen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in die Talente-Checks, dafür garantiert die Kooperation mit der Grazer Karl-Franzens-Universität. Die umfangreiche Testbatterie beinhaltet vor allem kognitive Fähigkeiten, Motorik, Aufnahmefähigkeit sowie allgemeine und berufsrelevante Kenntnisse. Die objektiven Ergebnisse aus diesen Stationen können dann in Form eines Talentreports über die Webseite www.talentcenter.at abgerufen werden.

Foto: Fischer

Moderne Ausbildungsstätte als klares Bekenntnis zur Region

illwerke vkw eröffnet Energie Campus Montafon

Bregenz/Vandans, 20. Juni 2022 – Im Rahmen eines kleinen Festakts eröffnet die illwerke vkw in Vandans im Montafon ihr hochmodernes neues Ausbildungszentrum. Der viergeschossige Holzhybrid-Bau beherbergt ab sofort über 50 Lehrlinge, die in den Fachbereichen Metalltechnik, Elektrotechnik, Mechatronik, Seilbahntechnik, IT und kaufmännische Berufe ausgebildet werden.

„In der Vergangenheit hat Vorarlbergs Energiedienstleister der internen Ausbildung neuer Fachkräfte hohe Bedeutung zugemessen und sich einen Namen dadurch gemacht, dass man Leuchtturmprojekte wie das Obervermuntwerk II mit Know-how im eigenen Haus umsetzen konnte. Als ausgezeichneter Lehrbetrieb gehört die illwerke vkw zu den größten Ausbildungsbetrieben in Vorarlberg. Die Investition in einen „Energie-Campus“ ist ein klares Signal, dass man diesen erfolgreichen Weg weitergehen will“, betont Landeshauptmann Markus Wallner.

Mit dem nagelneuen Energie Campus Montafon erhöht der Energieversorger noch einmal die Qualität der Ausbildungs-Infrastruktur. Der Holzbau-Cubus nach einem Entwurf des Büros Hermann Kaufmann nimmt im Betriebsgelände in Vandans/Rodund eine zentrale Position ein. Das unterstreicht die Strategie des Unternehmens in den Bereichen Ausbildung und lebenslanges Lernen. Für die Zukunft der Lehre für Fach- und Führungskräfte nahm das Unternehmen 7,4 Millionen Euro in die Hand.

Neue Wege ging die illwerke vkw auch bei der Planung und Konzeption des Campus. Erstmals bei einem Gebäude des Energieversorgers wurde über die gesamte Projektzeit das so genannte BIM-System eingesetzt. Building-Information-Modeling steht für einen digitalen Planungsansatz, bei dem alle Gewerke direkt in einen digitalen Masterplan eingearbeitet werden. Auf diese Weise haben alle Projektbeteiligten zu jedem Zeitpunkt alle verfügbaren und benötigten Informationen.

Foto: illwerke vkw

Unternehmerin für mehr Nachhaltigkeit

Das Team von Frau in der Wirtschaft OÖ

Frau in der Wirtschaft OÖ startet neue Kampagne

Vorchdorf, 20. Juni 2022 – Bei der heurigen Sommernacht von Frau in der Wirtschaft richteten die oö. Unternehmerinnen ihren Blick in die Zukunft. Die Veranstaltung in der Kitzmantelfabrik in Vorchdorf war gleichzeitig der Startschuss für die neue Kampagne „Ich bin Unternehmerin für mehr Nachhaltigkeit Punkt“. (Der Punkt ist, dass Frauen in Oberösterreich rund die Hälfte der Betriebe führen. Mit Beratung, Service und Netzwerk unterstützt sie Frau in der Wirtschaft dabei. Punkt.)

„Über 39.000 Unternehmerinnen übernehmen tagtäglich Verantwortung für unsere Zukunft. Wir wollen aufzeigen, was selbständige Frauen quer durch alle Regionen in Oberösterreich teilweise bereits seit vielen Jahren zum Thema Nachhaltigkeit leisten“, erklärt Margit Angerlehner, Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft OÖ. Das Thema Nachhaltigkeit soll zukünftig auch von Frau in der Wirtschaft noch intensiver umgesetzt werden.

Als erste „Unternehmerin für mehr Nachhaltigkeit“ wurde Christine Dirneder aus Perg geehrt. „Für uns als Familienbetrieb, der Regionalität lebt, ist Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit, die gar nicht mehr bewusst angestrebt werden muss. Sie ist bei uns Alltag“, berichtet Dirneder. Die Mühle fördert die Landwirte und Manufakturen der Region, produziert mit regionalen Rohstoffen und eigener Wasserkraft. Durch den Regionsbezug hat das Unternehmen nur die kürzesten Wege, was wiederum sowohl Frische als auch Nachvollziehbarkeit und Transparenz garantiert. Christine Dirneder hat 2009 die Geschäftsführung der bis dahin als Einzelunternehmen geführten Mühle in der neu gegründeten Dirneder Mühle GmbH & Co KG übernommen.

Foto: Cityfoto

Iventa. The Human Management Group

Sandra Zach-Rabl, Standortleitung Iventa Graz, Martin Mayer, Managing Partner, Cornelia Steiner, Senior Consultant, Edith Baumgartner, Managerin Personalberatung

21-jähriges Jubiläum am Standort Graz

Wien/Graz, 20. Juni 2022 – Iventa. The Human Management Group feiert heuer mehrfach: ihr 31-jähriges Bestehen und 21 Jahre Standort Graz. Das Büro in Graz wurde vor 21 Jahren eröffnet und ist seitdem ein fester Bestandteil der Iventa-Erfolgsgeschichte. Anlässlich des pandemiebedingt untypischen Jubiläums lud Iventa vor Kurzem rund 100 Kunden, Medienpartner und die eigenen Mitarbeiter zum Kundenfest. Unter dem Motto „IVENTA WÄCHST W31TER“ beging Iventa. The Human Management Group heuer ihr 31. Firmenjubiläum.

Seit 2001 bietet Iventa mit einem eigenen Standort sein gesamtes Leistungsspektrum in Süd- und Südostösterreich an. Vor allem im Bereich der Personalsuche und -auswahl inklusive Active Sourcing oder Executive Search/Research für die gezielte Direktansprache der Kandidaten bringt das Grazer Personalberatungs-Team viel Kompetenz, Wissen, Know-how und jahrelange Erfahrung mit.

2021 übernahm Sandra Zach-Rabl die Standortleitung von Iventa-Graz-Gründerin Edith Baumgartner. Seitdem leitet Zach-Rabl ein mittlerweile siebenköpfiges Team: Mit Edith Baumgartner, die sich weiterhin Personalberatungsprojekten und Kundenbetreuung widmet, ist auch Cornelia Steiner als erfahrene Beraterin auf Senior-Level mit an Bord. Recruiting & Research Specialists Katharina Adam, Teresa Czernin, Caterina Höller und Jessica Raunjak komplettieren das Grazer Team.

Das Angebot des steirischen Standorts umfasst die Besetzung diverser Positionen, jedoch liegt der Schwerpunkt im Top-Management und in gehobenen Spezialisten-Positionen. Durch die enge Zusammenarbeit mit anderen Geschäftsbereichen der Iventa werden auch die Themen Media, Employer Branding sowie Personal- und Organisationsentwicklung abgedeckt.

Foto: Julia Blaha

Öffentlicher Verkehr OÖ

LR Günther Steinkellner

Hohe Nachfrage am KlimaTicket

Linz, 20. Juni 2022 – Ende Oktober vergangenen Jahres startete das KlimaTicket in Oberösterreich. Mit großem Erfolg: Mittlerweile haben bereits über 20.000 Kunden ein KlimaTicket OÖ erworben und profitieren damit von der einfachen und attraktiven Nutzung des umfangreichen öffentlichen Verkehrsangebots in ganz Oberösterreich mit nur einem Ticket. Rund 68 Prozent davon haben ein KlimaTicket OÖ Regional gekauft, mit dem sie mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Oberösterreich – ausgenommen der Stadtverkehre in Linz, Wels und Steyr – fahren können. Etwa jedes vierte Ticket wurde mit Ermäßigung vorwiegend für junge Fahrgäste unter 26 Jahren ausgestellt.

In der Vergangenheit konnten Besitzer von Jahreskarten des OÖ Verkehrsverbundes in der Regel nur auf der von ihnen gewählten Strecke von A nach B unterwegs sein. Seit 26. Oktober 2021 ermöglicht das KlimaTicket OÖ, je nach gewählter Kategorie, entweder im bevorzugten regionalen Teilbereich oder sogar im ganzen Verbundgebiet Oberösterreich das gesamte Netz des öffentlichen Verkehrs kostengünstig zu nutzen.

„Ich freue mich sehr, dass sich bereits so viele Oberösterreicher für ein KlimaTicket OÖ entschieden haben und nun bereits über 20.000 Fahrgäste günstig und klimaschonend mit der neuen Jahresnetzkarte unterwegs sind. Die Einführung des KlimaTickets OÖ war ein wichtiger Schritt im Rahmen von MOBIL ANS ZIEL, der Mobilitätsinitiative des Landes OÖ. Aber uns muss klar sein, dass es noch viele Maßnahmen brauchen wird, um ein nachhaltig, attraktives Mobilitätsangebot zur Verfügung stellen zu können. Wir werden hart daran arbeiten, dass dies auch gelingt“, zeigt sich Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner erfreut über die gute Entwicklung beim KlimaTicket OÖ.

Foto: Land OÖ

Zentraler Knoten im Netzwerk Oberösterreich

Haus der Wirtschaft wird ein Haus für alle

Linz, 15. Juni 2022 – Die Wirtschaftskammer Oberösterreich hat sich bei ihren Handlungsfeldern und wirtschaftspolitischen Zielen im Rahmen ihres Masterplans für den Wirtschaftsstandort OÖ auf die fünf Themenschwerpunkte Fach-/ Arbeitskräfte, Nachhaltigkeit/Ökologisierung, Innovation/ Digitalisierung, Entlastung sowie Export festgelegt. Diese 2017 begonnene Neuausrichtung soll nun auch durch einen architektonischen Umbau strategisch unterstützt und ergänzt werden.

Vor zwei Jahren hat ein WKOÖ-Projektteam seine konzeptionelle, strategische Arbeit gestartet und im Rahmen dieser umfangreichen Detailarbeit die Vorgaben für die Architektur gemacht und ein Konzept entwickelt, wie am Bestand das Haus der Wirtschaft für die Unternehmer weiterentwickelt werden kann. Diese bauliche Adaptierung wurde nun vom Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Oberösterreich genehmigt und beschlossen. Die Errichtungskosten für das Haus der Wirtschaft betragen inkl. anteiliger USt. 36,35 Millionen Euro.

Der geplante Umbau ist Teil des Weiterentwicklungsprozesses in der WKOÖ. Das Haus der Wirtschaft bietet nicht nur eine fachliche Heimat, wenn es um Interessenvertretung, Service und Bildung geht, sondern auch eine emotionale Werteheimat. „Wir werden Vision, Mission und Selbstverständnis im Sinne einer hundertprozentigen Mitgliederorientierung über einen funktionalen und zielgruppenfokussierten Umbau nach innen und außen sichtbar machen. Unser Haus der Wirtschaft ist der Platz, wo Unternehmertum gedacht, gelebt, gelernt und begleitet wird. Es ist ein Haus, in dem wir die Gründer von morgen inspirieren und in ihrer Kreativität und Risikobereitschaft unterstützen werden, denn neue Ideen sind für unsere Zukunft von enormer Bedeutung, weil sie die Innovationskraft der gesamten Wirtschaft stärken“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Foto: WKOÖ

Konzernweiter Ideenwettbewerb

Vorstandsvorsitzender Karl Weidlinger

Feuerwerk an Ideen beim Baukonzern SWIETELSKY

Linz, 15. Juni 2022 – Mit einem „Festival der Ideen“ befeuerte die Swietelsky AG ihre Entwicklung zum innovativen Leuchtturm der Branche. Tausende Mitarbeiter im In- und Ausland wurden vom Vorstand im Frühjahr 2022 dazu aufgerufen, ihre Ideen und Zukunftsvorschläge in vier verschiedenen Kategorien einzureichen. Die Kategorien „Innovation“, „Ökologie“, „Fairness“ und „Miteinander“ entsprechen den Schwerpunkten der Konzern-Nachhaltigkeitsstrategie. Nicht weniger als 350 Einreichungen zählte man zuletzt, die im ersten Schritt von Expertenkomitees seriös gesichtet, geprüft und bewertet wurden.

Bei einer Kongressveranstaltung wurde nun den rund 300 Führungskräften eine Shortlist an Ideen präsentiert und zur Abstimmung vorgelegt. Im Ergebnis blieb eine „Big Idea“ in jeder Kategorie übrig. Bei der direkt anschließenden großen Mitarbeiterveranstaltung im Linzer Design Center wählten rund 1300 Kollegen aus dieser Shortlist SWIETELSKY´s Idea of the Year mittels Online-Voting auf ihren Handys. Als Sieger gingen Markus Steiner (Salzburg), Kurt Maier (Kärnten/Osttirol) und Sonja Sesser (Zentrale) mit ihrem Konzept für eine Unternehmens-APP hervor.

In seiner Rede brachte Vorstandsvorsitzender Karl Weidlinger Sinn und Zweck der Aktion auf den Punkt: „Was mir persönlich wichtiger ist als jede einzelne Idee für sich genommen, ist die generelle Botschaft, die mit unserem Festival der Ideen verknüpft ist: Ihr seid uns wichtig, auf eure Ideen kommt es an. Hört niemals auf kreativ zu sein und bringt eure Gedanken und Geistesblitze in eurem jeweiligen Berufsalltag ein. Diese Eigeninitiative macht uns stark und kann unsere Position als innovativer Leuchtturm der Branche auf lange Sicht garantieren.“

Foto: SWIETELSKY/Wakolbinger

Pole Position am Dienstrad-Leasing-Markt

Donna Galle, Geschäftsführerin von Lease a Bike Österreich

Dienstrad-Anbieter erschließt ein Drittel des Marktes

Wien, 13. Juni 2022 – Im April 2022 ist Lease a Bike (LAB) in Österreich gestartet. Knapp zwei Monate danach kann der europäische Dienstradleasing-Marktführer bereits Partnerschaften mit rund 150 heimischen Fahrradhändler-Standorten vorweisen.

„Obwohl das Konzept in Österreich noch sehr jung ist, wenden sich mittlerweile auch Fahrradhändler von sich aus an uns, weil sie immer mehr Anfragen zum Thema Dienstrad-Leasing erhalten“, sagt Donna Galle, Geschäftsführerin von Lease a Bike Österreich. Ziel ist, bis Jahresende 250 Händlerstandorte abzudecken. Dies würde rund der Hälfte des Fahrradhändler-Gesamtmarktes in Österreich entsprechen. Auch auf Kundenseite sieht die Performance bisher gut aus: „Wir konnten bereits einige Unternehmen von den LAB-Services überzeugen, mit weiteren, namhaften Firmen führen wir aktuell Gespräche“, so Galle.

Dienstrad-Leasing ist eine Möglichkeit für Unternehmen jeglicher Größe, ihren Mitarbeitern einen gesunden, nachhaltigen Benefit zu bieten. Die Mitarbeiter wählen ihr Wunschrad beim Fachhändler aus, der an die Leasinggesellschaft verkauft, über die das Rad finanziert wird. Lease a Bike führt die Beteiligten mit seiner Dienstradleasing-Plattform zusammen und unterstützt beim gesamten Prozess, wobei die Unternehmen die eigentlichen Kunden sind. „Wir merken, dass die Reaktionen auf unseren Ansatz von allen Seiten sehr positiv sind, sobald die Menschen Dienstrad-Leasing näher kennengelernt haben. Wir erwarten, dass die Nachfrage nach Diensträdern in Österreich ähnlich stark steigen wird, wie in Deutschland“, so Galle. Dort zählt LAB zu den Top-Anbietern, in den Niederlanden ist man zudem Marktführer.

Foto: ivanashoots

Ort der Begegnungen

Start zum Benefizlauf

20 Jahre Kurort Bad Blumau

Bad Blumau, 10. Juni 2022 – Die Gemeinde Bad Blumau zelebrierte Anfang Juni mit einem großen Fest das Jubiläum zu 20 Jahren Kurort Bad Blumau. Mit dabei waren zahlreiche Ehrengäste, darunter unter anderem Landesrätin MMag. Barbara Eibinger-Miedl, LAbg. Hubert Lang, LAbg. Wolfgang Dolesch, LABg. Lukas Schnitzer, Franz Majcen Landtagspräsident a.D., Bürgermeisterin Andrea Kohl, oder auch der Bürgermeister von Fürstenfeld Franz Jost, und viele Besucher aus den umliegenden Gemeinden. Unter den Festgästen war auch KR Robert Rogner, der maßgeblich für die wirtschaftliche Entwicklung der Thermengemeinde Bad Blumau verantwortlich ist und in seiner Rede voller Stolz von der Erfolgsgeschichte des Friedensreichen Hügelwiesenlands erzählt, denn schließlich wurde einer der ärmsten Gemeinden der Steiermark zu einem aufstrebenden Kurort und Anziehungspunkt für Kunstinteressierte und Ruhesuchende aus der ganzen Region.

KR Rogner war es ein persönliches Anliegen, vor den Feierlichkeiten noch einen Benefizlauf zugunsten bedürftiger Familien in der Ukraine zu veranstalten. Pro gelaufenem Kilometer kam ein Euro in einen Spendentopf, welcher dann von KR Rogner verdoppelt wurde. 104 Läufer waren unterwegs und es konnten in über 600 Runden somit 620 Euro erlaufen werden. Die gesamte Spende beträgt nun € 1.240. Der Zieleinlauf um 14 Uhr wurde als Zeichen der Einigung gesammelt gelaufen.

Foto: Christian Thomaser

Konstruktives erstes Arbeitsgespräch

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner mit dem neuen Staatssekretär für Digitalisierung und Breitbandausbau, Florian Tursky

Flächendeckender Glasfaserausbau wichtiger Schritt für Standort Oberösterreich

Linz, 10. Juni 2022 – „Oberösterreich hat die Schaffung eines eigenen Staatssekretariats für Digitalisierung und Breitbandausbau als wichtiges Signal für die Bedeutung dieser beiden Themen für den Wirtschaftsstandort sehr begrüßt. Ein erstes Arbeitsgespräch mit dem neuen Staatssekretär Florian Tursky in Wien hat mich in dieser Meinung bestärkt – er hat unter anderem großes Verständnis für das Anliegen gezeigt, den raschen Ausbau des schnellen Internets in Oberösterreich und den anderen Bundesländern mit entsprechenden Bundesmitteln sicherzustellen“, unterstrich Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner nach seinem Antrittsbesuch beim neuen Digitalisierungs-Staatssekretär. „Für uns ist klar, wenn wir den flächendeckenden Glasfaserausbau in Oberösterreich mit vollem Schub fortsetzen wollen, dann erfordert das zusätzliches gebündeltes Vorgehen von Gemeinden, Land und Bund sowie der Privatwirtschaft“, stellte Landesrat Achleitner fest.

Derzeit verfügen 78 Prozent der oberösterreichischen Haushalte über eine kabelgebundene Versorgung ≥ 100 Mbit/s. Mit der Fertigstellung aller derzeit in Bau bzw. Planung befindlichen Projekte wird dieser Anteil auf 83,5 Prozent steigen. Das ist möglich geworden, weil bei der ersten Breitband-Milliarde des Bundes 40 Prozent aller Bundesmittel für den Ausbau der Breitband-Infrastruktur nach Oberösterreich geholt werden konnten. „Bei der ersten Ausschreibung im Rahmen der zweiten Breitbandmilliarde wurden wieder eine Reihe von Projekten aus Oberösterreich eingereicht. Aber auch aus anderen Bundesländern war die Beteiligung groß“, unterstrich Landesrat Achleitner.

Foto: BKA/Dunker

eLearning AWARD 2022

Dr. Barbara Czak-Pobeheim, Geschäftsführerin der Volksbank Akademie beim VR-Brillen-Test

Volksbank Akademie setzt neue Maßstäbe

Wien, 09. Juni 2022 – Die Volksbank Akademie, das zentrale Aus- und Weiterbildungsinstitut des Volksbanken-Verbundes, setzt ihren Siegeszug beim internationalen „eLearning AWARD“ fort und wurde in der Kategorie „Coaching“ mit einem Preis ausgezeichnet. Punkten konnte die Volksbank Akademie mit ihrem immersiven Blended Learning und Virtual Reality Coaching Programm, das in Kooperation mit der Unternehmensberatung BankenImpuls Consulting und dem eLearning Anbieter CREATE entwickelt wurde. Damit schließt das Aus- und Weiterbildungsinstitut an den Erfolg der vergangenen Jahre an, denn: Nach den Kategorie-Siegen im Bereich „Blended Learning“ im Jahr 2018 und „Virtual Reality“ im Jahr 2019 setzte sich die Volksbank Akademie 2021 im Bereich „Learning Experience“ durch.

Im Bereich der Aus- und Weiterbildung werden Virtual-Reality-Technologien bereits seit einigen Jahren eingesetzt. In der Regel dienen diese jedoch oftmals dazu, Lagerräume und Maschinenbedienung zu simulieren. Mit ihrem Blended Learning und Virtual-Reality-Coaching-Programm hat sich die Volksbank Akademie auf Neuland begeben und nutzt VR-Technologien für die didaktische Vermittlung von Soft Skills für die Kundenberatung. Dazu erklärt Dr. Barbara Czak-Pobeheim, Geschäftsführerin der Volksbank Akademie: „Mit dem Blended Learning und Virtual Reality Coaching Programm ist es uns gelungen, ein authentisches und immersives Lernerlebnis zu schaffen. Unsere Kundenberater haben so die Möglichkeit, Handlungsalternativen in der Produktargumentation, der Einwandbehandlung und beim Vertragsabschluss zu erlernen. Wir freuen uns, dass die Kombination aus Virtual Reality, realem Coaching und eLearning-Elementen nicht nur bei den Beratern, sondern auch bei der hochkarätigen Jury des ‚eLearning AWARD 2022‘ auf Zuspruch stößt.“

Foto: Volksbank Akademie

Senkung der Energiesteuern

WK-Steiermark-Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg

Die ersten 35.000 Unterschriften sind geschafft

Graz, 08. Juni 2022 – Seit Monaten gehen die Preise für Strom, Gas und Treibstoffe durch die Decke. Mit schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft: Immer mehr Betriebe in immer mehr Branchen klagen über exorbitante Mehrkosten, die mittlerweile ein existenzbedrohendes Ausmaß erreicht haben.

Aus diesem Grund hat die WK Steiermark „unternimmwas“ gestartet.  Eine Initiative, die möglichst viele Unternehmerinnen und Unternehmer zu Botschaftern einer gemeinsamen Forderung machen will: nämlich die dringende Senkung der Energiesteuern. 35.000-mal wurde der Forderungskatalog in den vergangenen Wochen unterschrieben. „Ein starkes Zeichen dafür, dass es JETZT spürbare Entlastungen braucht“, betonen WK-Steiermark-Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.

Mit einem Leitantrag im Wirtschaftsparlament soll dieses Signal noch einmal verstärkt werden. Noch im Juni will man dann auch die Unterschriften an die Bundesregierung übergeben, die aus Sicht der Wirtschaft in dieser Frage „dringenden Handlungsbedarf“ habe. Denn mit acht Prozent liegt die Inflation derzeit auf dem höchsten Wert seit 1975. Haupttreiber ist der enorme Preisanstieg bei Energie: Um 226 Prozent ist der Strom-Großhandelspreis im vergangenen Jahr nach oben geschossen, der Gaspreis sogar um 424 Prozent. Und damit hat auch das Steuern- und Abgabenvolumen exorbitante Höhen erreicht. „Es kann nicht sein, dass der Staat zu den größten Profiteuren dieser Preislawine zählt“, so Herk und Dernoscheg. Die Politik dürfe in dieser elementaren Frage nicht länger Ideologie über Pragmatismus stellen, „Energie muss leistbar sein“, fordert die WK-Führungsspitze.

Foto: Foto Fischer

Anforderungen werden komplexer

V.l.: Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, Sabine Wirnsberger (Institut für Familienförderung), Gerald Friedrich, Ingrid Krammer (beide Amt für Jugend und Familie)

Neues Familien.Kompetenz.Zentrum eröffnet

Graz, 08. Juni 2022 – „Die Anforderungen an Eltern werden immer komplexer. Das Leben mit Kindern kann stressig sein und erfordert heute mehr denn je ein Gleichgewicht verschiedener Bedürfnisse, Ansprüche und Anforderungen zu schaffen“, weiß Jugend- und Familienstadtrat Kurt Hohensinner, „mit dem neuen Familien.Kompetenz.Zentrum setzen wir einen großen Meilenstein, um Eltern in unserer Stadt noch besser zu beraten und zu begleiten.“ Das offene Haus in der Grabenstraße 90b wurde nun feierlich eröffnet und ist ab sofort DIE Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Familie. In räumlicher Hinsicht stehen ein großer offener Bereich für Informationsveranstaltungen, Seminare etc., sowie Beratungsräume und Büros, eine große Küche und ein Freizeitraum zur Verfügung. Im Außenbereich ergänzen Gemüsegarten, Lounge und Kinderspielplatz die umfangreichen Möglichkeiten. Rund 150.000 Euro wurden in die Adaption von Gebäude und Außenanlagen investiert.

„Seit ich für das Familienressort zuständig sein darf, ist mir die Bündelung und der Ausbau der Elternberatung und -begleitung ein großes Anliegen. Mit „Klein hat’s fein“ haben wir 2018 ein Vorreiterprojekt für Eltern von Kleinkindern realisiert. Mit dem Familien.Kompetenz.Zentrum gehen wir nun noch einen Schritt weiter“, erklärt Hohensinner. „Ich freue mich, dass wir diesen Schritt gerade jetzt setzen können. Zum einen hat uns die Pandemie als Gesellschaft, aber besonders auch Eltern immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Zum anderen hat auch unsere große Familienstudie im letzten Jahr gezeigt, dass familiäre Unterstützungsangebote als hilfreich angesehen und nachgefragt werden, vor allem soziale, strukturierende und psychologische Ressourcen.“

Foto: Stadt Graz/Fischer

Website Speed Studie 2022

Geschäftsführer Dietmar Engler

Absoluter Nachholbedarf bei Oberösterreichs Unternehmen

Leonding, 08. Juni 2022 – Im Rahmen der „Website Speed Studie 2022“ hat LeadEngine knapp 100 oberösterreichische Maschinenbau-Unternehmen und deren Webseiten analysiert. Im Fokus der Untersuchung standen die sogenannten Google Core Web Vitals: Ladegeschwindigkeit (LCP), Responsiveness (FID) und Visual Stability (CLS). Eine Optimierung dieser Qualitätssignale ist einer der Online-Marketing-Trends 2022. Warum? Gute Messwerte erhöhen die Nutzerfreundlichkeit und wirken sich somit positiv auf das Google-Ranking aus – der Platz, an dem eine Seite in den Suchergebnissen angezeigt wird. Die Bewertung der Website hat enormen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Inhalte und folglich auf den Verkaufserfolg.

„Durch die Optimierung der Website Speed wird der Sales Funnel breiter. Mehr relevanter Traffic durch geringere Absprungraten und bessere Rankings in Google bedeuten letztlich, dass bei einer konstanten Abschlussquote im Vertrieb der Umsatz steigt, wenn die Ladegeschwindigkeit einer Webseite verbessert wird“, erklärt Dietmar Engler, Geschäftsführer der LeadEngine GmbH.

Bei nur sieben Prozent der analysierten Unternehmensseiten ist die mobile Website-Geschwindigkeit „gut“, 46,5 Prozent liegen mit der Bewertung „verbesserungswürdig“ im Mittelfeld. Bei knapp der Hälfte (46,5 Prozent) der Unternehmen herrscht Alarmstufe Rot; sie werden sogar mit „schlecht“ bewertet. Betrachtet man die Ergebnisse im Detail, wird deutlich, dass der Handlungsbedarf bei den mobilen Websites höher ist. Laut Statista machen mobile Daten bereits 54 Prozent des gesamten Datenverkehrs aus. Mobile Devices haben somit den Desktop-Computer als meistgenutztes Gerät für den Internetzugang überholt. Die Optimierung dieser hinkt hinterher.

Foto: LeadEngine

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