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OÖ Holzbautag im Zeichen des nachwachsenden Rohstoffs

Landesinnungsmeister Josef Frauscher (vorne rechts) und Innungsgeschäftsführer Markus Hofer (vorne 2. von rechts) gratulierten den Holzbau-Meistern.

Urkunden und Medaillen für langjährige Selbstständigkeit

Linz, 29. September 2022 – Mehr als 100 Holzbau-Meister kamen zum „Update Holzbau 2022“ im Rahmen des 2. Oberösterreichischen Holzbautags der Landesinnung Holzbau OÖ, um sich über aktuelle Entwicklungen im Holzbau auszutauschen. Als nachwachsender Rohstoff, der in Österreich ausreichend vorhanden ist, waren die letzten Verwerfungen zwar zu spüren, aber nicht in demselben Ausmaß wie in anderen, energieintensiven Branchen. Experten erörterten, wie vertragliche Lösungen zu einem fairen Umgang mit Preissteigerungen gestaltet werden können, sowie über Marktdynamiken und Hintergründe für Kostenveränderungen beim Rohstoff Holz. Architekt Markus Klaura referierte darüber, wie man in der Planung mit ressourcenschonendem Einsatz auf eine unsichere Marktlage eingehen kann.

Beständig und trendig: Holz ist das älteste Baumaterial und wohl eines der wandelbarsten überhaupt. Immer öfter wählen Bauherren wieder die Natürlichkeit. „Bereits 42 Prozent der Bauvorhaben in Oberösterreich werden mit dem heimischen Bau- und Werkstoff ausgeführt“, freut sich Josef Frauscher, Landesinnungsmeister Holzbau OÖ. Altbewährte Materialien in neuem Kleid, so könnte das jüngste Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Baustoffs Holz zusammengefasst werden.

„Der Holzbau-Meister als Generalunternehmer bietet perfekten Service und alles aus einer Hand, ist modern und traditionell zugleich. Kein Wissen geht dabei verloren, weil es vom Vater zum Sohn bzw. vom Meister zum Lehrling weitergegeben wird“, so Frauscher bei der Ehrung verdienter Holzbauunternehmen.

Foto: A. Röbl

Loxone-Aufklärungskampagne

Rüdiger Keinberger, CEO Loxone

Intelligente Automation: So lässt sich die Energiekrise meistern

Kollerschlag, 29. September 2022 – Die Fakten sprechen für sich: Mehr als 40 Prozent der Energie weltweit werden für den Betrieb von Gebäuden verwendet. Im privaten Bereich werden nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 71 Prozent der Energie zum Heizen genutzt. Die restlichen 29 Prozent entfallen etwa zu gleichen Teilen auf die Warmwasserbereitung sowie den Betrieb sonstiger Elektrik wie etwa der Beleuchtung.

Die Haus- und Gebäudeautomation kann die Energieeffizienz in all diesen Bereichen steigern. So lassen sich bis zu 40 Prozent Energiekosten – und mehr – sparen. Und das ohne Einbußen beim Komfort. Dank Funktechnologie ist ein Einbau in Bestandsgebäuden auch kurzfristig sogar noch im Herbst möglich, selbst in Mietwohnungen.

Rüdiger Keinberger, CEO von Loxone, sieht große Unterschiede am Markt und betont die Notwendigkeit der Aufklärungskampagne: „Viele Studien und Untersuchungen konzentrieren sich auf smarte Heizthermostate. Hier sind im privaten Wohnbereich bereits Einsparungen von bis zu zehn Prozent möglich. Im gewerblichen Bereich im Durchschnitt 20 Prozent. Aber anders als andere Hersteller verfolgen wir bei unserer intelligenten Gebäudeautomation einen ganzheitlichen Ansatz und können die Einsparungen weiter anheben. So nutzt der Miniserver als Gehirn jeder Loxone-Lösung jede Optimierungsmöglichkeit, die sich erreichen lässt. Hier ist neben der Integration der Beschattung und der Lüftung insbesondere die Präsenzerkennung unserer Lösung ein wichtiger Hebel. Denn ein Raum muss nur dann beheizt und beleuchtet werden, wenn er tatsächlich benutzt wird. Deshalb sind mit Loxone höhere Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich die Regel, nicht die Ausnahme.“

Angesichts der aktuellen Strom- und vor allen Dingen Gaspreise rechnet sich zudem ein Einstiegspaket zum Teil schon innerhalb eines Jahres.

Foto: Loxone

Grundstückserweiterung und abgeschlossenes UVP-Verfahren

AMAG schafft Grundlagen für die strategische Entwicklung des Standorts Ranshofen

Ranshofen, 29. September 2022 – Mit drei gezielten Maßnahmen schafft die AMAG Austria Metall AG die Basis für eine langfristig strategische Weiterentwicklung des Standorts Ranshofen. Die Maßnahmen umfassen den Abschluss des UVP-Verfahrens für die Erweiterung der Gießerei nach 3,5 Jahren, den Ankauf eines Grundstücks sowie den Neubau des Umspannwerks.

Nach rund 3,5 Jahren Verfahrensdauer (inkl. Vorbereitungszeit von fünf Jahren) der Umweltverträglichkeitsprüfung zur beantragten Erweiterung der Walzbarrengießerei in Ranshofen wurde nun mit Beschluss des Verwaltungsgerichtshofes das UVP-Verfahren beendet. In allen Instanzen wurde die Umweltverträglichkeit des Projekts bestätigt und dieses unverändert gemäß ursprünglicher Einreichung im Juni 2019 genehmigt. Damit beginnt nun die Planungsphase. Die entstandene Verzögerung wird jedenfalls aufgrund der geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu massiv gestiegenen Investitionskosten führen. Mit der Erweiterung der Gießerei und der Recyclingaktivitäten trägt die AMAG Austria Metall AG zur Kreislaufwirtschaft und somit zur Umsetzung des europäischen Green Deals bei.

Mit dem kürzlich abgeschlossenen Grundstückerwerb erweitert die AMAG ihre industriegewidmeten Grundstücksreserven auf 25 Hektar. Die wesentlichen Flächen liegen angrenzend an das Recycling Center Ranshofen sowie an das neue Walzwerk und geben der AMAG die nötige Flexibilität und den Spielraum für die nachhaltige Absicherung des strategischen und profitablen Wachstums. Diese Reserven sind vor allem in Anbetracht langwieriger Umwidmungsverfahren für Grundstücke von besonderer Bedeutung, um im Bedarfsfall Erweiterungsprojekte überhaupt zu ermöglichen.

Zur Umsetzung der Dekarbonisierung des AMAG Standorts Ranshofen ist eine Substitution von Erdgas durch Umstellung auf grünen Wasserstoff bzw. elektrische Energie erforderlich. Für diesen Umstieg ist die umfassende Erneuerung der elektrischen Infrastruktur eine unabdingbare Voraussetzung. Durch die Errichtung eines neuen Umspannwerks gemeinsam mit der Austrian Power Grid AG (kurz APG) wird dafür ein wesentlicher Schritt gesetzt.

Foto: AMAG

Jahrestagung ABTA

v.l.: Roman Neumeister (ABTA), Guido Hackl (AF-KLM Group), Sabine Toplak (Accor)

Geschäftsreisen 2022 – alles bleibt anders

Wien, 29. September 2022 – Unter dem Motto „Geschäftsreisen 2022 – Alles bleibt anders“ fand nach zweieinhalbjähriger pandemiebedingter Pause Mitte September wieder eine Jahrestagung der ABTA statt, diesmal im „Jaz in the City Vienna“-Hotel und erstmals unter der Ägide des im März dieses Jahres gewählten neuen Präsidenten Roman Neumeister. Moderiert wurde die Tagung von Neumeister selbst im Wechselspiel mit Vizepräsidentin Sabine Toplak.

Das durchgängige Thema der Tagung war die Nachhaltigkeit, das sich in allen Vorträgen der geladenen Referenten in verschiedenster Form wiederfand. Zum Auftakt und Aufbereitung des Themas hielt Keynote-Speakerin Ester Horvath, weltweit ausgezeichnete Fotografin des Alfred-Wegener-Institutes in Deutschland, einen spannenden Vortrag über ihre Teilnahme zwecks Fotoreportage an einer Expedition zum Nordpol und Aufenthalt in einer Klimaforschungsstation in der Arktis, die wichtige Klimadaten für unsere Zukunft liefert.

Michael Kieslinger, CEO Fluidtime Data Services GmbH sprach über intermodale Mobilität. Guido Hackl, Country Manager Air France-KLM Austria, Czech Republic & Slovakia, referierte über Sustainable Flights und die Ambitionen der Air France-KLM Group. Unter dem Titel „Business Travel – Zurück in die Zukunft“ stellten sich in einer spannenden Gesprächsrunde Hannes Schwarz, Managing Director Travel Mondial, Philipp Schauer, kfm. Geschäftsführer von Columbus Reisen und Dr. Georg Nader, Geschäftsführer BTU Business Travel Unlimited GmbH den Fragen des neuen ABTA-Präsidenten, der diesen Programmpunkt moderierte.

Zum Abschluss skizzierte Neo-Päsident Roman Neumeister die neue Linie der ABTA und lud die anwesenden Mitglieder zur regen Mitgestaltung des Verbandsprogrammes ein, vor allem auch den Erfahrungsaustausch und die interaktive Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern in den neu gebildeten Fachausschüssen zu intensivieren.

Foto: ABTA

Schlüssel gegen Fachkräftebedarf liegt in der Qualifizierung

v.l.: DI Wolfgang Kurz, Leiter der Coders.Bay, Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, Vizebürgermeisterin Tina Blöchl, Gerhard Straßer, Landesgeschäftsführer des AMS Oberösterreich und Marion Urbanides, Leiterin der Coders.Bay

Programmierschmiede Coders.Bay startet wieder durch

Linz, 27. September 2022 – „Mit dem diesjährigen ‚Pakt für Arbeit & Qualifizierung‘ (PAQ) der mit einem Rekordbudget von 350 Millionen Euro ausgestattet ist, unterstützen Arbeitsmarktservice OÖ, Land OÖ und Sozialministeriumservice OÖ sowohl die Arbeitssuchenden als auch die Arbeitskräftesuchenden, denn der Schlüssel im Kampf gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftebedarf liegt gleichermaßen in der Qualifizierung. Ein Vorzeigebeispiel der Pakt-Maßnahmen, die Coders.Bay, startet nun nach dem Wechsel in größere Räumlichkeiten wieder voll durch und ermöglicht alleine in diesem Jahr bis zu 660 Menschen in unserem Land praxisnahe Ausbildungen im IT-Bereich. Gemeinsam mit dem AMS OÖ unterstützen wir als Land Oberösterreich dieses wichtige Projekt, das einen wertvollen Beitrag zur Qualifizierung, digitalen Transformation und ganzheitlichen Kompetenzentwicklung junger Menschen leistet“, betonte Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner bei der Wiedereröffnung nach dem Umzug der Coders.Bay in größere Räumlichkeiten in der Tabakfabrik Linz.

Seit 2019 unterstützen das AMS Oberösterreich und das Land Oberösterreich die Coders.Bay mit jährlich rund 1,2 Millionen Euro im Rahmen des Paktes für Arbeit und Qualifizierung. Im Rahmen des Programmes werden Ausbildungen zu Coding/Programmieren, Netzwerktechnik, SAP und seit diesem Monat auch CAP-Ausbildungen mit dem neuen Schwerpunkt ‚CyberSecurity‘ für Privatpersonen und Betriebe angeboten. Als Schulungsträger fungiert das BFI Oberösterreich, das das Projekt operativ umsetzt.

„Die Coders.Bay ist eine bestens geeignete Plattform zur Förderung bislang unentdeckter Talente im IT-Bereich“, betont AMS-Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer. „Der Arbeitsmarkt im Coding-Bereich ist praktisch leergefegt. Daher setzt das AMS OÖ alternative Ausbildungsschritte – auch im niederschwelligen Bereich. Dazu gehören etwa Coding-Module in unseren Kursen für Arbeitsuchende. Die Vermittlungschancen für die neu ausgebildeten Fachkräfte sind ausgezeichnet.“

Foto: Land OÖ/Margot Haag

Elektropraktiker mit Fotovoltaik-Spezialisierung

v.l.: Walter Cernin, Wifi-Produktmanager, Barbara Simic, Absolventin, Manuela Grais, AMS Tirol

Fachkräfteoffensive des AMS Tirol

Innsbruck, 26. September 2022 – Ende Mai startete im Wifi Innsbruck die Ausbildung zum Elektropraktiker mit Fotovoltaik-Spezialisierung. Eine Frau und acht Männer haben diese erfolgreich abgeschlossen und einige starten nun hoch motiviert in die Lehrausbildung.

Alfred Lercher, Landesgeschäftsführer des AMS Tirol, freut sich über den Erfolg: „Im Rahmen der Fachkräfteoffensive Tirol werden Menschen ohne abrufbare Fachausbildung in besonders stark nachgefragten Berufen wie beispielsweise Pflege, Klima und Technik höherqualifiziert. Das können Ausbildungen wie eine Lehre sein oder eben Schulungen in einen Fachbereich hinein, wie dieser Kurs ,Elektropraktiker mit Photovoltaik-Spezialisierung‘. Mich freut besonders, dass diese erfolgreich absolvierte Ausbildung nun die Initialzündung für eine Lehrausbildung ist. Acht der neun Absolventen wollen mit der Lehrausbildung beginnen, wieder über das AMS, gemeinsam mit ihren Betrieben. Das zeigt ganz deutlich, wie wichtig es ist, Menschen die Tür in neue Arbeitsbereiche zu öffnen.“

Dem AMS steht ein Bündel an Werkzeugen zur Verfügung, um Menschen und Jobs zusammenzubringen. Beispielsweise die „Qualifizierung nach Maß“ mit der die frisch gebackenen Elektropraktiker nun im Betrieb die Lehre beginnen können.

Foto: AMS Tirol

 

 

Hypo Vorarlberg steigert Ergebnis im ersten Halbjahr 2022

Michel Haller, Vorstandsvorsitzender der Hypo Vorarlberg

Wirtschaft in den Kernmärkten aktuell noch stabil

Bregenz, 23. September 2022 – Die Hypo Vorarlberg hat das erste Halbjahr 2022 dank einer starken Entwicklung im Kundengeschäft erfolgreich abgeschlossen. Das IFRS-Ergebnis vor Steuern verbesserte sich zum 30. Juni auf 71,87 Millionen Euro, nach Abzug von Steuern lag das Ergebnis bei 54,15 Millionen Euro.

Das operative Geschäft hat sich im ersten Halbjahr 2022 positiv entwickelt. Das Gesamtvolumen der Darlehen und Kredite ist gestiegen – die Forderungen an Kunden als wesentliche Säule des Geschäftsmodells, waren um 2,5 Prozent höher als im Vorjahr. Die Konzern-Bilanzsumme stieg um 3,4 Prozent auf 16,2 Milliarden Euro. Die Zinserträge standen dennoch unter Druck, so lag der Zinsüberschuss zum 30. Juni 2022 bei 79,08 Millionen Euro (-19,6 %), der Provisionsüberschuss stieg um 11,4 Prozent und betrug 17,76 Millionen Euro. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 4,7 Prozent auf 54,78 Millionen Euro.

Die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie waren in den ersten sechs Monaten 2022 kaum mehr spürbar und die Folgen des Ukraine-Kriegs haben sich noch nicht sehr negativ ausgewirkt. Aufgrund der stabilen Lage der Kunden sind die Risikovorsorgen und Wertminderungen weiterhin auf niedrigem Niveau. „Unser Geschäftsmodell bewährt sich besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Dass wir in diesem Umfeld ein solches Halbjahresergebnis ausweisen können, zeigt, dass wir als Bank sehr gut aufgestellt sind und nach wie vor das uneingeschränkte Vertrauen unserer Kunden genießen”, so Vorstandsvorsitzender Michel Haller.

Foto: A. Lamprecht

50.000 Gigawattstunden an sauberer Energie

Die Solaranlage auf dem Dach des Amazon-Verteilzentrums Wien-Simmering

Amazon kündigt neue Projekte an

Wien, 22. September 2022 – Amazon hat bekanntgegeben, sein Portfolio an erneuerbaren Energien weltweit auszubauen: 71 neue Projekte erzeugen zusätzliche 2,7 Gigawatt (GW) an sauberer Energie. Zu den neuen Projekten zählen unter anderem ein Solarpark in Südamerika (Brasilien), sowie die ersten Solarparks in Indien und Polen. Weltweit werden Amazons Projekte bei vollem Betrieb die Kapazität haben, insgesamt 50.000 Gigawattstunden (GWh) an sauberer Energie zu erzeugen. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 13,4 Millionen europäischen Hauhalten.

„Wir bringen neue Wind- und Solarkraftprojekte ans Netz, um unsere Büros, Logistik- und Rechenzentren sowie Ladengeschäfte mit Strom zu versorgen – für Millionen Kunden weltweit. Hierbei sind wir auf dem Weg, all unsere Betriebsabläufe bis 2025 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien zu versorgen“, sagt Adam Selipsky, CEO von Amazon Web Services. „Weltweit suchen Länder nach Möglichkeiten, um die Energiewende voranzutreiben. Laufende Investitionen wie unsere können dazu beitragen, diese Entwicklung zu beschleunigen – während wir gemeinsam daran arbeiten, die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern.“

Als weltweit größter privater Abnehmer von erneuerbaren Energien betreibt Amazon nun insgesamt 379 Projekte für erneuerbare Energien in 21 Ländern, darunter 154 Wind- und Solarparks sowie 225 Solardachprojekte. Das entspricht einer Gesamtkapazität von 18,5 GW an erneuerbaren Energien. Bereits Ende 2021 hat Amazon einen Anteil von 85 Prozent an erneuerbaren Energien im gesamten Unternehmen erreicht.

In Europa betreibt Amazon derzeit 117 Projekte für erneuerbare Energien. Dazu zählt die Solaranlage auf dem Verteilzentrum in Wien-Simmering.

Foto: Amazon

Greiner AG startet Pilotprojekt für klimafreundliche Mobilität

Am Greiner Campus in Kremsmünster haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, ihr Elektroauto klimafreundlich aufzuladen.

Über ein Viertel der Mitarbeiter nutzt ein einzigartiges Angebot

Kremsmünster, 21. September 2022 – „Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Nur mit vollelektrischer Fortbewegung und vielen weiteren Nachhaltigkeits-Aktivitäten werden wir die Effekte der Klimakrise klein halten können“, so Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender von Greiner.

Die Greiner AG hat für ihre Mitarbeiter ein Leasingmodell für Elektrofahrzeuge entwickelt. Mehr als ein Viertel der Mitarbeiter der Greiner AG hat das Angebot im Rahmen des Pilotprojekts in Anspruch genommen und fährt seit kurzem elektrisch. Die Mitarbeiter nutzen Modelle von BMW und Cupra und können ihre Autos klimafreundlich am Arbeitsplatz laden.

„Ein Großteil unserer Mitarbeiter ist auf das Auto angewiesen. Es freut mich, dass so viele von ihnen von Verbrennungs- auf Elektromotor umgestiegen sind. Das zeigt, dass bei Greiner Nachhaltigkeit wirklich gelebt wird“, so Kühner.

Das Angebot galt dieses Jahr für Mitarbeiter der Greiner AG im Rahmen eines Pilotprojekts. Die Wartung des Autos und eine Vollkasko- sowie Rechtsschutzversicherung waren ebenso inkludiert wie die klimafreundlichen Lademöglichkeiten am Greiner Campus in Kremsmünster. Mit der möglichen Ausweitung der Aktion im nächsten Jahr sollen weitere Mitarbeiter angesprochen werden. Auch die Ausrollung auf Greiners Sparten Greiner Packaging, Greiner Bio-One und NEVEON wird gerade geprüft, damit in Zukunft möglichst viele Greiner-Mitarbeiter unter günstigen Bedingungen auf Elektromobilität umsteigen können.

Die Ausrichtung zu nachhaltiger Mobilität geht bei Greiner mit dem massiven Ausbau von Fotovoltaik (PV) einher. Die Greiner AG und ihre drei Sparten installieren an acht Greiner-Standorten in Österreich PV-Anlagen. Hier wird mittels Solarzellen Sonnenstrahlung in elektrische Energie umgewandelt. Ein Teil des von Greiner benötigten Stroms wird somit direkt an den Standorten selbst erzeugt. „Greiner setzt auf nachhaltige, grüne Alternativen und geht mit diesem großen Projekt einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität“, so Stefan Grafenhorst, Global Head of Sustainability & Corporate Affairs der Greiner AG.

Foto: Christian Huber

25 Jahre Pappas Steiermark

v.l.: Anton Lindhoudt (Verkaufsleiter Transporter), Franz Prutsch (Betriebsleiter Pappas Premstätten), Wolfgang Prisching (Geschäftsführer Pappas Steiermark), Alexander Gugg (Geschäftsführer Pappas Steiermark), Peter Hutter (Verkaufsleiter Lkw)

T-Klasse-Präsentation und Herbstfest

Premstätten, 20. September 2022 – Nun ist auch in der Steiermark die neue Mercedes-Benz-T-Klasse am Markt – ein Multi-Talent für Familienalltag und Freizeitabenteuer.
Zu diesem Anlass wurde vor Kurzem nun auch der neue Pappas-Gebrauchtwagenstandort in Premstätten präsentiert, sowie das 25-Jahr-Jubiläum ausgiebig gefeiert. Die Pappas Steiermark GmbH organisierte ein Herbstfest mit Kunden, Ehrengästen und Freunden des Hauses.

Zu den Highlights des Tages gehörten ein Bieranstich mit der 1. Vizebürgermeisterin von Premstätten, Ingrid Baumhackl und dem Bürgermeister a.D., Anton Scherbinek, eine 30 Meter hohe Drehleiter der Feuerwehr Kalsdorf, ein Grillstand mit der Feuerwehr Premstätten, eine Nutzfahrzeugausstellung, das Kinderprogramm mit „Jakotopia“, Werkstattführungen und ein Gewinnspiel! Als Nachmittagsprogramm sorgte die Musikgruppe „EGON 7“ sensationelle Stimmung!

Foto: Pappas Steiermark GmbH

 

 

20 Jahre Hypo Vorarlberg in Graz

Das Grazer Team der Hypo Vorarlberg

Wer viel vorhat, kommt zu uns

Graz, 20. September 2022 – Vor Kurzem lud die Grazer Filiale der Hypo Vorarlberg zur 20-Jahr-Feier ins „mp09“ im Headquarter von Michael Pachleitner.

Der steirische Regionaldirektor Dr. Ernst Albegger und zwei der drei Vorstände aus Bregenz, Mag. Michel Haller und DI(FH) Philipp Hämmerle MSc, freuten sich über die zahlreichen Gäste. Auch das herbstliche Regenwetter konnte der guten Stimmung in der Location nichts anhaben.

Durch den Abend führte ORF-Moderator Hanno Settele in gewohnt souveräner Manier. Die musikalische Begleitung erfolgte durch den Saxophonisten Ingo Herzmaier. Außerdem gab es Kabaretteinlagen von Martin Kosch.

Das 22-köpfige Team in Graz freut sich auf die kommenden Jahre ganz nach dem Motto: Wer viel vorhat, kommt zu uns.

Foto: Daniela Jakob

Erfahrener Industrialisierer mit Start-up-Mentalität

Johann Ecker, Sprecher der Geschäftsführung

Steyr Automotive präsentierte sich bei IAA

Steyr/Hannover, 20. September 2022 – Unter dem Slogan “We move tomorrow’s world!” präsentierte sich Steyr Automotive anlässlich der IAA Transportation 2022 in Hannover der internationalen Fachpresse und dem Branchenpublikum mit seiner Leistungspalette als Auftragsfertiger, als Komplettanbieter im Bereich Forschung und Entwicklung und auch mit ersten Designstudien und Konzeptfahrzeugen eigener Marke.

„Wir sind im Werk am Standort Steyr stolz auf unsere Tradition und unsere mehr als hundertjährige Historie“, betonte Johann Ecker, Sprecher der Geschäftsführung von Steyr Automotive. „Diese lange Geschichte bedeutet nicht nur einen enormen Erfahrungsschatz in der Entwicklung und Produktion von Nutzfahrzeugen, sondern ist auch Beleg für die Resilienz dieses Werkes und seiner Belegschaften, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Flexibel auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren, liegt praktisch in unserer DNA.“

Mit der Übernahme des Werkes von MAN Truck & Bus vor einem Jahr, durchläuft das Unternehmen – neben dem Management der allseits bestehenden Herausforderungen wie Corona, Knappheit bei der Teileversorgung oder Energiekrise – einen umfassenden Transformationsprozess.

„Unser Fokus liegt ganz klar darauf, diesen traditionsreichen Standort in die Zukunft zu führen und als Kompetenzzentrum für die Mobilitätsanforderungen von morgen zu etablieren. Das bedeutet, mit einem völlig neuen Geschäftsmodell, das wir auf drei Eckpfeiler gestellt haben, Fuß zu fassen. Dabei agieren wir als eigenständiges Unternehmen mit kurzen Entscheidungswegen. Man könnte uns als ,erfahrene Industrialisierer mit Start-up-Mentalität‘ bezeichnen“, so Ecker.

Foto: Steyr Automotive

ANDRITZ AG feiert 170 Jahre Jubiläum

Dr. Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG

Von der Eisengießerei zum weltweit führenden Technologiekonzern

Graz, 20. September 2022 – Ein besonderes Highlight findet heuer für die ANDRITZ AG in Graz statt: Vor genau 170 Jahren gründete der Ungar Josef Körösi die „k. k. privilegierte Maschinenfabrik und Eisengießerei“ in Andritz bei Graz und legte damit den Grundstein für die weltweit erfolgreiche ANDRITZ-Gruppe.

Heute zählt ANDRITZ zu den Technologie- und Marktführern im Bereich Wasserkraft, in der Zellstoff- und Papierindustrie, in der metallverarbeitenden Industrie und Stahlindustrie sowie für kommunale und industrielle Fest-Flüssig-Trennung.

„In unserem Jubiläumsjahr blicken wir mit Stolz auf die letzten 170 Jahre Firmengeschichte und 100 Jahre Lehrlingsausbildung zurück.  Was 1852 mit der Produktion von Metallwaren wie Drahtnägeln, Ketten und Eisengittern begann, ist heute eines der wichtigsten Unternehmen und Arbeitgeber des Landes. Dahinter stehen Pionierarbeit, Unternehmertum, Innovationskraft und Mut, all das resultiert in großen technologischen Entwicklungen. Ich freue mich, ANDRITZ in die Zukunft zu führen und gemeinsam mit über 27.000 Mitarbeitern in aller Welt die nächsten Kapitel unserer Erfolgsgeschichte zu schreiben“, so Dr. Joachim Schönbeck, Vorstandsvorsitzender der ANDRITZ AG.

In den letzten Jahrzehnten ist die ANDRITZ-Gruppe sehr stark gewachsen. So wurden seit 1990 nicht nur rund 80 Unternehmen mit ergänzendem Produkt- und Technologieportfolio erworben und in die Gruppe integriert, sondern auch durch Forschung und Entwicklung das organische Wachstum vorangetrieben. Jährlich wendet ANDRITZ inklusive auftragsbezogener Arbeiten rund drei Prozent des Umsatzes für Innovation sowie für Forschung und Entwicklung auf. Schwerpunkte liegen dabei auf der Entwicklung nachhaltiger Produkte und der Digitalisierung.

Foto: C&G Pictures/G. Donauer

Das war die Frauenthal EXPO 2022

Thomas Stadlhofer und Dragan Skrebic, Frauenthal Handel Gruppe

Mehr Profiwissen für zufriedene Konsumenten

Wien, 19. September 2022 – In der dritten Auflage der Messe hat sich gegenüber 2018 die Veranstaltungsfläche knapp verfünffacht. Das Interesse der Branche war groß – sowohl bei Ausstellern als auch bei Besuchern. Knapp 7.000 Fachbesucher informierten sich vom 14. – 16. September über die Trends und Innovationen zum Thema Haustechnik.

In Zeiten von Klimawandel, Rohstoffknappheit und Lieferengpässen ist ein bestens informierter Handwerker oder Bauträger das A und O für den Auftraggeber. So drehte sich in der gesamten Halle A alles um die Haustechnik. Der Fachbesucher fand auf rund 18.000 m2 Innovationen, Trends und Lösungen für die Bereiche Sanitär, Installation, Heizung & Klima und heuer erstmals Elektro. Für den Tiefbau und die Industrie wurden die neuesten Highlights bei Armaturen und Rohrleitungstechnik vorgestellt. Am Puls der Zeit ist der Veranstalter Frauenthal mit einem breiten Angebot zu den Themen E-Mobilität, Fotovoltaik und Stromspeicher.

Nach der coronabedingten Pause freute sich die gesamte Branche auf die Frauenthal EXPO und natürlich auf das persönliche Gespräch und die neusten Informationen. Thomas Stadlhofer, Vorstandsvorsitzender der Frauenthal Handel Gruppe, zieht sehr zufrieden Bilanz: „Bei der dritten Auflage unserer EXPO haben wir die Ausstellungsfläche verfünffacht. Dass so viele Kunden zur EXPO 2022 kamen, ist für uns die Bestätigung, dass wir 2018 mit der Ausrichtung einer Branchenmesse die richtige Entscheidung getroffen haben. Dass wir heuer am ehemaligen Standort der Aquatherm so viele Kunden begeistern konnten, freut uns natürlich ganz besonders.“

Dragan Skrebic, Gesamtverantwortlicher Vertrieb & Marketing, ergänzt: „Wir konnten Kunden vom Bodensee bis zum Neusiedlersee begrüßen. Das heißt, die Strahlkraft der EXPO geht weit über Wien hinaus. Unsere Frauenthal-EXPO hat heuer wieder ein völlig neues Level erreicht. Das macht Lust auf mehr.“

Foto: Frauenthal Handel Gruppe

Kelag: Vorstandsbestellung und Halbjahresergebnis 2022

Kelag-Vorstand Reinhard Draxler

Reinhard Draxler zum Vorstand der Kelag bestellt

Klagenfurt, 19. September 2022 – Auf der Agenda des Aufsichtsrates der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft stand vor Kurezm unter anderem die Bestellung eines Mitgliedes des Vorstandes. Diese Entscheidung ist notwendig geworden, weil Vorstandssprecher Manfred Freitag am 30. April 2023 das Unternehmen pensionsbedingt verlassen wird. Der Aufsichtsrat bestellte nun einstimmig Reinhard Draxler mit Wirkung 1. Mai 2023 zum Mitglied des Vorstandes der Kelag.

„Basis der Entscheidung des Aufsichtsrates ist die hohe technische Kompetenz von Reinhard Draxler, seine langjährige Erfahrung in der E-Wirtschaft und seine langjährige Erfahrung in der Führung eines Unternehmens“, erklärt Gilbert Isep, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kelag. „Wir sind davon überzeugt, damit ein gutes, dynamisches Vorstandsteam für die Zukunft zu haben.“

Reinhard Draxler wird die KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft ab 1. Mai 2023 gemeinsam mit Danny Güthlein führen. Draxler arbeitet seit 2001 im Kelag-Konzern, seit 2015 ist er Geschäftsführer der KNG-Kärnten Netz GmbH.

Außerdem wuchs der Umsatz des Kelag-Konzerns im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem Niveau des Halbjahres 2021 um 3,7 Prozent auf 627,4 Millionen Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 37,2 Millionen Euro und belief sich auf 131 Millionen Euro (2021: 94 Millionen €).

„Wir sind derzeit im eigenen Geschäft mit Ergebnisrückgängen von in Summe rund elf Millionen Euro konfrontiert, die im Wesentlichen durch die außergewöhnlich niedrige Wasserführung von nur 83,3 Prozent im ersten Halbjahr (2021: 123,4 %) und einem negativen Vertriebsergebnis aufgrund historisch hoher Preisstellungen an den Strombörsen bedingt sind. Das anteilige Geschäftsergebnis der VERBUND Hydro Power GmbH (VHP) stieg demgegenüber um rund 49 Millionen Euro und konnte somit die genannten negativen Effekte überkompensieren“, erläutert Danny Güthlein, Mitglied des Vorstandes der Kelag. An der VHP hält die Kelag eine Beteiligung von rund zehn Prozent.

Foto: Kelag

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