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SozialCard:

Sozialstadtrat Kurt Hohensinner und FPÖ-Klubobmann Armin Sippel

Mit Kleinkinderzuschuss gegen Kinderarmut

Graz, 11. Juni 2021 – „Die SozialCard ist ein wichtiger Beitrag der Stadt Graz zu einem funktionierenden Sozialsystem“, weiß Grazer Sozialstadtrat Kurt Hohensinner, „unser Auftrag an die SozialCard ist nicht nur jener, finanzielle Hilfestellungen zu geben, sondern vor allem auch Menschen mit geringem Einkommen ein möglichst großes Maß an gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.“ Besonders im Fokus sind dabei die Kinder. „Ich möchte, dass Graz eine Stadt ist, in der alle Kinder ihre Talente und Stärken bestmöglich entfalten können. Der finanzielle Hintergrund der Eltern darf dabei nicht die entscheidende Rolle spielen“, so Hohensinner weiter.  Bereits im April wurde die Möglichkeit der Gratis-Vereinsmitgliedschaft in Sportvereinen für Kinder von SozialCard-Beziehern eingeführt. Nun geht man noch einen Schritt weiter.

Mit Beschluss im kommenden Gemeinderat wird der Grazer SozialCard eine neue Leistung hinzugefügt: der Kleinkinderzuschuss. Die neue finanzielle Unterstützung in Höhe von 40 Euro kommt allen Kindern von SozialCard-Beziehern zugute, die unter 6 Jahre alt sind bzw. über 6 Jahre aber noch nicht die Schule besuchen. Aktuell werden damit rund 1.000 Grazer Kinder unterstützt. Die Ausgabe des Kleinkinderzuschuss erfolgt mittels zweckgebundenen Sachgutscheinen von Sodexo. Geplant sind rund 25 Einlösestellen, die besonders auf die Bereiche Kindermode und -bekleidung, sowie Kinderzubehör jeglicher Art fokussieren. Eine gesonderte Online-Anmeldung ist nicht notwendig. Der Versand der Gutscheine erfolgt gemeinsam mit der Schulbeihilfe Ende August/Anfang September.

„Bis dato wurden im Rahmen der SozialCard nur Kinder unterstützt, die bereits die Schule besuchen. Wir alle wissen aber, dass Eltern gerade auch im Kleinkindalter mit vermehrten Kosten zu kämpfen haben. Diese Lücke schließen wir jetzt“, so der Jugend-, Familien- und Sozialstadtrat.

Foto: Stadt Graz/Fischer

Flughafen Graz:

TUI startet mit 15 Direktflügen in den Sommer

Graz, 11. Juni 2021 – Urlaubsstart am Flughafen Graz. TUI startet als größter Reiseveranstaltungs-Partner für den Flughafen Graz mit einem breiten Flugangebot für den Sommer wieder durch. „Gleich nachdem die Reisebeschränkungen gelockert wurden, sind die Buchungen stark gestiegen. Innerhalb kurzer Zeit waren viele Fliege ausgebucht“, bestätigt Gottfried Math, Geschäftsführer von TUI Österreich. Am 16. Juni heben die ersten Urlaubsflieger von Graz wieder ab. Hauptzielland ist Griechenland mit den Inseln Kreta, Rhodos, Kos und Korfu. Besondere Insidertipps sind heuer aber Karpathos und Zakynthos, wo Österreicher exklusiv unter sich bleiben dürften, denn Flüge von anderen Ländern aus werden derzeit kaum angeboten. Auch Mallorca (Spanien), Antalya (Türkei), Hurghada (Ägypten) werden wieder angeflogen werden. Am 2. August gibt es auch ganz neu eine wöchentliche Verbindung von Graz nach Lanarca (Zypern).

Pauschalreisen dürften heuer auch sehr beliebt sein, denn aufgrund der noch herrschenden Covid-19 Sicherheitsbestimmungen gibt es aktuell keine sicherer Arte und Weise in den Urlaub zu reisen als über einen Reiseveranstalter wie TUI, wie Gottfried Math von TUI Österreich bestätigt. Mit dem bei jeder Buchung inkludierten Covid-Protect-Reiseschutz von TUI ist man bestens für alle Eventualitäten gerüstet.

TUI und der Flughafen Graz blicken positiv auf die nächsten Monate. „Der Impffortschritt und verbesserte Testmöglichkeiten legen den Grundstein für sicheres Reisen. Wir rechnen damit, dass es insbesondere in den Sommermonaten einen starken Nachholeffekt geben wird und in den Sommerferien die Flieger auf vielen Strecken schnell ausgebucht sein werden“, sagt Gottfried Math.

Foto: Oliver Wolf/Flughafen Graz

Land OÖ startet neues Aktionsprogramm:

Bürgermeister Dr. Christian Kolarik, Kronstorf, Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Kölblinger, Vöcklabruck und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

Stärkung der Ortskerne statt Bauen auf der grünen Wiese

Linz, 11. Juni 2021 – Leerstände und Brachflächen stellen eine vielfältige Herausforderung dar. Neben den gewerblichen Brachflächen, die meist großflächig und damit weithin sichtbar sind oder dem „offensichtlichen“ Leerstand in den Erdgeschoßzonen, verbirgt sich Leerstand oftmals in den oberen Etagen von Gebäuden, sowohl in Städten und Marktgemeinden aber auch in ländlichen Siedlungen, ja selbst in Städten mit hohem Zuzug. „Deshalb haben wir ein eigenes Aktionsprogramm des Landes OÖ erarbeitet, mit dem wir durch Aktivierung von Leerständen und Brachen für eine Orts- und Stadtkernbelebung sorgen wollen“, erläutert Landesrat Achleitner

Neues OÖ. Aktionsprogramm zur Orts- und Stadtkernbelebung

Das Aktionsprogramm soll Gemeinden und Städte dabei unterstützen, leerstehende Gebäude und Brachflächen, die für die Entwicklung der Gemeinden und Städte besonders wichtig sind, wieder einer möglichst nachhaltigen Nutzung zuzuführen.
Um vor allem jene Objekte zu aktivieren, die im Hinblick auf die Belebung der Orts- und Stadtkerne den größten Hebel bieten und um die in Folge erforderlichen Investitionen möglichst zielgerichtet entwickeln zu können, gilt es zunächst, entsprechende strategische Überlegungen im Vorfeld anzustellen.
Neben den Gemeinden und Städten stehen aber auch die Immobilienbesitzer im Fokus des Programmes, da diese im Hinblick auf eine erfolgreiche Nachnutzung natürlich Schlüsselakteure sind, die es zu motivieren gilt.
Das wesentliche Ziel des Programmes ist, möglichst viele der leerstehenden Objekte wieder einer nachhaltigen Nachnutzung zuzuführen und damit Impulse für die Belebung der Orts- und Stadtkerne zu setzen. Das Programm beinhaltet daher auch Fördermaßnahmen für Investitionen, die auf das Gebäude selbst, aber auch auf eine allenfalls erforderliche Attraktivierung des Gebäudeumfeldes abzielen.

Foto: Land OÖ / Vanessa Ehrengruber

BDO Steiermark:

Dr. Peter Pilz, Partner und Standortleiter in Graz, nahm für BDO den Preis des besten Steuerberaters in der Steiermark entgegen.

Bereits zum zweiten Mal „Bester Steuerberater des Jahres“

Wien, 11. Juni 2021 – Auch 2021 suchten IFA und „Die Presse“ den besten Steuerberater des Jahres. BDO sicherte sich bereits zum zweiten Mal den Titel in der Steiermark. „Die Pandemie und v.a. die dadurch notwendig gewordenen Maßnahmen, wie Förderungen und Kurzarbeit, hatten einen immensen Beratungsbedarf zur Folge, der sich durch alle Branchen zog. Besonders herausfordernd war, dass den unterschiedlichen Rahmenbedingungen von KMU, Konzernen und Gemeinden Rechnung getragen werden musste, um alle unsere Kunden adäquat unterstützen zu können. Ich bin sehr stolz, dass unser Team diesen Beratungsbedarf mit großem persönlichen Einsatz bedienen konnte und dass dieser von unseren Kunden in Form des Votings direkt gewürdigt wurde. Wir werden alles tun, um dem Vertrauen, das uns damit ausgesprochen wird, auch in Zukunft gerecht zu werden“, betont Dr. Peter Pilz, Partner bei BDO und Standortleiter in der Steiermark.

Auch in der Kategorie, in der es vor allem um langfristige persönliche Beziehungen geht, konnte BDO den Preis für sich sichern: Dr. Berndt Zinnöcker ist bester Steuerberater im Bereich Private Clients und Stiftungen. „Dieser Preis ist für BDO und auch für mich persönlich eine besondere Auszeichnung. Sie unterstreicht unsere Verankerung im Bereich der Privatkunden und Stiftungen in Österreich, die häufig in einer unserer Kernzielgruppen – dem österreichischen Mittelstand – beheimatet sind. Das über Jahre gewonnene Vertrauen dieser Kundengruppe ist in allererster Linie eine Teamleistung des BDO Steuerbereichs, da gerade in diesem Segment zahlreiche Fragestellungen wie Umgründungen, internationales Steuerrecht, etc. zusammenlaufen“, freut sich Dr. Berndt Zinnöcker.

Foto: BDO

Green Banking Pionier auf Erfolgskurs:

Raiffeisenbank Gunskirchen überschreitet Milliardengrenze beim Geschäftsvolumen

Gunskirchen, 08. Juni 2021 – Die eigenständige Genossenschaftsbank, die mit dem Umweltcenter der Raiffeisenbank Gunskirchen Vorreiter für nachhaltige Geldanlagen und Green Banking in Österreich ist, blickt auf ein trotz Corona sehr erfolgreiches Jahr 2020 zurück. Erstmals übertrifft die Raiffeisenbank Gunskirchen die Milliardengrenze beim Geschäftsvolumen. Der wichtigste Wachstumstreiber beim Geschäftsvolumen ist das Umweltcenter mit einem Plus von 28 Prozent. Damit wird bereits mehr als ein Drittel des Wachstums der gesamten Raiffeisenbank Gunskirchen mit dem Umweltcenter erzielt.

„Wir sind mit der Entwicklung des vergangenen Geschäftsjahres sehr zufrieden und konnten trotz des herausfordernden Umfelds ein beeindruckendes Wachstum verzeichnen“, freut sich Dr. Hubert Pupeter, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Gunskirchen über das erfolgreiche Jahr 2020.

Bei der Anzahl der Kunden konnte die Bank mit einem Plus von 7,5 Prozent auf 12.700 ordentlich zulegen, auch hier ist das Umweltcenter für einen Großteil des Wachstums verantwortlich. „Mit unserer Fokussierung auf nachhaltige Anlage- und Giroprodukte, grüne Finanzierungen und echtes Green Banking sind wir zur Anlaufstelle für umweltbewusste Anleger aus ganz Österreich geworden“, freut sich Mag. Kristina Proksch, Leiterin des Umweltcenters, über den starken Zustrom an Neukunden.

„Durch unsere gute Geschäftsentwicklung konnten wir auch zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Besonders im Umweltcenter sind wir immer auf der Suche nach engagierten Mitarbeitern, die unsere Werte teilen und mit uns gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft arbeiten möchten“, betont Pupeter.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Raiffeisenbank Gunskirchen trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein solides Wachstum.

Sport Austria Finals:

v.l.n.r.: Holding-Marketingleiter Richard Peer, Sportminister Werner Kogler, Sport-Austria-Präsident Hans Niessl, Holding-CEO Wolfgang Malik

Holding Graz ist Sponsorin eines sportlichen Events der Extraklasse

Graz, 08. Juni 2021 – Nach dem 3×3 Olympic Qualifier waren die Sport Austria Finals das nächste Ausrufezeichen für die Sportstadt Graz. Als Hauptsponsor hat die Holding Graz mit den Graz Linien an den vier Wettkampftagen u.a. Freifahrten für die rund 6.000 Athleten, Trainern und Betreuern ermöglicht. Der Sport spielt in den Aktivitäten der Holding Graz eine vielfältige Rolle – so unterstützt der kommunale Dienstleister etwa auch das von der Stadt Graz ausgerufene Sportjahr als Premium Partner sowie einzelne Leuchtturmprojekte daraus, wie das 3×3 Basketball-Event oder eben die Sport Austria Finals.

Das Sportsponsoring der Holding Graz beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Spitzensport, sondern ist im Sinne der Corporate Social Responsibility, der im Unternehmensleitbild fest verankerten sozialen Verantwortung der Holding, sehr vielfältig angelegt – von der Spitze bis zur Breite. Daher passt auch die Unterstützung der Sport Austria Finals, die sowohl dem österreichischen Spitzensport als auch dem Breitensport positive Impulse verleiht, ideal ins Sponsoringportfolio der Holding.

„Besondere Bedeutung haben für die Holding Graz Kooperationen und Unterstützungen von Sportevents, an denen auch Kunden und Mitarbeiter aktiv teilhaben können, wie eben bei den Sport Austria Finals“, so Holding Graz-CEO Wolfgang Malik.

Bei der Eröffnung der „kleinen olympischen Spiele“, die ihre Premiere Anfang Juni in der Murmetropole feierten, waren auch Sportminister Werner Kogler sowie Sport-Austria-Präsident Hans Niessl vertreten.

Foto: Holding Graz

Restart – ready for take off:

v.l.n.r.: Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, Norbert Draskovits (Geschäftsführer Flughafen Linz GesmbH), Josef Donhauser (Geschäftsführer DoN Gruppe), Bürgermeister Klaus Luger

Linz Airport startet mit neu gestaltetem Terminal in die Sommersaison

Linz, 08. Juni 2021 – Die Covid 19-Pandemie hat die gesamte Luftverkehrswirtschaft hart getroffen. Krisen bieten aber auch immer Chancen. Nach der thermischen Sanierung seines Passagierterminals hat der Linz Airport die pandemiebedingte, passagierarme Zeit dafür genutzt, die Neugestaltung des Innenraums voranzutreiben und konsequent umzusetzen.

„Im Gegensatz zum Frachtgeschäft mussten wir im Passagierverkehr eine lange Durststrecke überstehen. Mitte Juni werden wieder die ersten Passagiermaschinen abheben. Wir haben deshalb die letzten Monate dazu genutzt, das „Innenleben“ unseres Passagierterminals neu zu gestalten. Oberste Prämisse war, die Abläufe für unsere Passagiere noch rascher, einfacher und komfortabler zu gestalten“, erläutert Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport.

„Oberösterreich als exportorientiertes Wirtschaftsbundesland benötigt einen modernen, serviceorientierten, aber auch ökologisch nachhaltigen Flughafen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Linz GesmbH ist.

Im Zuge der Modernisierung des Innenbereichs wurden die Reisebürocounter erneuert, die Autovermieter in den Ankunftsbereich integriert, die Sicherheitsstraßen erweitert und das Café Frederick & Sons in Zusammenarbeit mit dem Betreiber DoN neu errichtet. Zudem wurde der gesamte Terminal und auch die Parkplatzanlagen auf LED-Beleuchtung umgerüstet.

Auch die Umgestaltung des Transitbereichs ist bereits abgeschlossen. Im Zentrum stand das ebenfalls mit DoN errichtete Frederick & Sons Marketplace, das Einkaufsmöglichkeiten mit einem gastronomischen Angebot für die Passagiere kombiniert. Sowohl das Café in der Abflughalle als auch das Marketplace im Transitbereich wurden von den Innenarchitekten des Teams Stelzer-Wögerer geplant und umgesetzt.

Foto: Flughafen Linz GesmbH

Grazer Wechselseitige Versicherung AG:

Mag. Klaus Scheitegel, Generaldirektor der GRAWE

GRAWE tritt Nachhaltigkeitsinitiative UN Global Compact bei

Graz, 02. Juni 2021 – Die Grazer Wechselseitige Versicherung AG ist seit Mai 2021 Teil der United Nations Global Compact, der weltweit größten und wichtigsten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Global sind weitere 13.000 Unternehmen dieser Initiative bereits beigetreten. Die Vision, eine nachhaltige Weltwirtschaft auf Grundlage universeller Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung zu fördern entspricht auch jener der GRAWE.

Das Bedürfnis für nachhaltige Versicherungsprodukte stetig wächst, wird in den nächsten Jahren verstärkt in Anleihen investiert, bei denen die Gelder sozialen und umweltbezogenen Themen gewidmet werden. Aus diesem Grund bietet die GRAWE ein nachhaltiges Produkt der fondsgebundenen Lebensversicherung an, hier werden ausschließlich Investmentfonds, die Träger des Österreichischen Umweltzeichens sind, verwendet. Diese Fonds zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben ökonomischen Faktoren auch Kriterien im Sinne der ökologischen, sozialen und ethischen Nachhaltigkeit berücksichtigen – nicht konforme Wirtschaftszweige werden ausgeschlossen.

Da die GRAWE in allen österreichischen Bundesländern ihre Wurzeln hat, sind regionale Kooperationen ein zentrales Anliegen des Unternehmens. Es werden Organisationen unterstützt, die den Grundwerten des Unternehmens entsprechen, von deren Aktivitäten sie überzeugt ist und die dazu beitragen, die Nachhaltigkeit und das heimische Kulturgut zu fördern. „Für die GRAWE ist es auch in Zukunft wichtig, einer nachhaltigen Veranlagungsstrategie im Bereich der Wertpapiere und Immobilien zu folgen und zugleich verstärkt Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Aus diesem Grund sind wir der Nachhaltigkeitsinitiative UN Global Compact beigetreten“, erklärt GRAWE Generaldirektor Mag. Klaus Scheitegel.

Foto: Ralph König/GRAWE

Treppenlifte

Uneingeschränkte Mobilität im Alter

Wien, 31. Mai 2021 – Keine Bevölkerungsgruppe wächst so sehr wie die Generation über 50: ganze 43 Prozent der österreichischen Bevölkerung werden im Jahr 2030 das 50. Lebensjahr erreicht oder überschritten haben. Marktforscher nennen diese Generation „Best Ager“ und verweisen neben dem stattfindenden demografischen Wandel auch auf einen Bewusstseinswandel. Laut einer Umfrage möchte fast jeder zweite Bürger seinen Lebensabend selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden verbringen – ein Umstand, der auch aufgrund des geringen Bestandes von barrierefreiem Wohnraum in Österreich die Nachfrage an Umbaumaßnahmen erhöhen wird. Manfred Krethen, Geschäftsführer des Homelift-Anbieters Saniplus aus Irschen (Kärnten), klärt über Hintergründe und Möglichkeiten auf.

Krethen räumt zunächst mit dem Mythos auf, dass Mobilitätsprodukte für Zuhause nur einer sehr begrenzten Anzahl von Personen das tägliche Leben erleichtern: „Rund eine Million Menschen gaben in einer Umfrage der Statistik Austria an, von Bewegungseinschränkungen betroffen zu sein, 40.000 sind auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen. Darunter fallen natürlich nicht nur ältere Menschen, sondern auch solche mit körperlichen Einschränkungen, zum Beispiel durch Unfälle, Krankheiten oder genetisch bedingte Faktoren. „Die auf dem Markt verfügbaren Angebote für Lifte unterscheiden sich je nach Markt, Verfügbarkeit und gebotenem Service“, weiß Homelift-Experte Manfred Krethen.  Das zehnköpfige Kärntner Familienunternehmen unter der Leitung von Manfred Krethen bietet seit 2014 Treppenlifte als Full-Service-Lösungen an. Moderne Treppenlifte lassen sich heute selbst bei steilen oder kurvigen Treppenhäusern in fast allen Fällen realisieren, so Krethen.

Foto: Saniplus

WIFI-Kursprogramm 2021/22:

v.l.n.r.: Georg Spiegelfeld (WIFI Kurator), Doris Hummer (Präsidentin WKOÖ), Harald Wolfslehner (WIFI Institutsleiter)

Qualifikationen und Kompetenzen für die Zukunft

Linz, 31. Mai 2021 – Für die Qualifikationen und Kompetenzen der Zukunft ist das WIFI der Wirtschaftskammer Oberösterreich der verlässliche Partner für die Wirtschaft. Mit zukunftsorientierten Ausbildungskonzepten können sich die Oberösterreicher in der Fachkraftschmiede WIFI beruflich neu oder höher qualifizieren. Das WIFI OÖ bietet im Kursprogramm 2021/22 viele neue wie auch bewährte Lehrgänge und Kurse in Präsenz vor Ort im WIFI Linz und in den 12 regionalen Bildungszentren an. Über 15 Prozent der Aus- und Weiterbildungen sind neu oder inhaltlich an den aktuellen Bedürfnissen der Berufsbilder angepasst und überarbeitet.

Auf dem Programm stehen ebenso Live-Online-Lehrgänge und -Kurse. „Aus einer aktuellen Umfrage wissen wir, dass 60 Prozent der befragten WIFI-Kunden schon online gelernt haben. Die Vorteile des Online-Lernens werden vor allem in der freien Zeiteinteilung, in der Zeitersparnis und in der Ortsunabhängigkeit gesehen. Das Online-Lernen ist somit gekommen, um zu bleiben“, betont WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. Das Programm 2021/22 enthält über 200 Kurse und Lehrgänge, die zur Gänze online stattfinden werden. Neben reinen Live-Online-Kursen gibt es viele Mischformen des Präsenz- und Online-Lernens in verschiedensten Kombinationen und Intensitäten. Auch wenn die Zustimmung zum Online-Lernen in den letzten Monaten deutlich gestiegen ist, so sind weiterhin rund 87 Prozent der Unternehmer und 90 Prozent der WIFI-Kunden überzeugt, dass ein herkömmlicher Kurs vor Ort durch Online-Lernen nicht vollständig ersetzt werden kann.

Um den Bedürfnissen der oö. Klein- und Mittelbetriebe noch mehr zu entsprechen, wurde auch das Angebot der WIFI-Unternehmer-Akademie erweitert. „Unsere Kunden bevorzugen ganz klar kurze, kompakte Formate zu brandaktuellen Themen“, so WIFI-Kurator Georg Spiegelfeld.

Foto: Alexander Schwarzl

Millionen-Investment für VIEW Elevator:

OÖ HightechFonds investiert gemeinsam mit ARAX und Business Angels

Friedburg/Linz, 31. Mai 2021 – Mit einer zweiten Finanzierungsrunde sichert sich das Innviertler Start-Up View Elevator Kapital für das weitere Wachstum und wird zum smarten Rundum-Versorger für Aufzugsbetreiber und Manager.

Einen Aufzug kann im Grunde jedes Kind bedienen. Die technischen Maßnahmen und rechtlichen Vorschriften im Hintergrund sind jedoch extrem komplex. „Mit unserem neuen Tool, dem LiftBook, sorgen wir dafür, dass auch diese Arbeiten smart, sicher und simpel von der Hand gehen. Und das unabhängig vom Hersteller!” erläutert Günter Baca, COO bei VIEW Elevator. So gelingt es im Aufzugs-Management und Monitoring Einsparungspotenziale von bis zu 50 Prozent zu heben und die Zeiteffizienz um bis zu 30 Prozent zu verbessern.

Mit Künstlicher Intelligenz, Smart Computing und der Vernetzung aller an der Errichtung, der Wartung und dem Betrieb von Aufzügen Beteiligten, eröffnet die LiftBook-Plattform neue Möglichkeiten für Haus- und Immobilienverwalter: Eine „all-in-one” Lösung für Bestandsverwaltung, Wartung, Rechtssicherheit bei den Betreiberpflichten, Alarmsystem, Fehlalarm-Vermeidung und Werbung im Aufzug. „Ergänzend dazu bieten wir mit dem VIEW Tablet eine smarte Hardware-Lösung für die Kommunikation im Lift, die zeitgleich eine Notfall- und Vandalismus-Erkennung ist”, so Gründer Johannes Schober.

„Das Gründerteam von VIEW hat eine Marktlücke erkannt, eine USP entwickelt und die richtigen Produkte gebaut. Die ersten Kunden sind superhappy. Insofern ist das große Investoren-Interesse an der Finanzierungsrunde auch zu erklären”, so Thomas Meneder vom OÖ HightechFonds. Der heimische Venture Capital Fonds begleitet das Start-Up bereits seit drei Jahren und unterstützt die Entwicklung auch als Sparringspartner und mit seinem Netzwerk. Neben dem HightechFonds investieren Arax Capital Partners und die Business Angels in das Unternehmen.

Foto: OÖ Hightechfonds

AMS Steiermark:

„startYOURfuture“ in der Industrie

Graz, 28. Mai 2021 – Mit einem Klick zum sicheren Lehrplatz: Das AMS Steiermark und die Plattform „Die Industrie“ bringen auch heuer wieder steirische Industriebetriebe und Lehrstellensuchende zusammen. Bei den drei Online-Lehrstellenbörsen „startYOURfuture – Deine Lehre in der Industrie“ präsentieren am 1., 2. und 10. Juni 2021 35 Industrie-Unternehmen aus der ganzen Steiermark sich und ihre mehr als 130 offenen Lehrstellen interessierten Jugendlichen. Die Firmen stehen per Chat für Fragen zur Verfügung, Termine für Bewerbungsgespräche können direkt vereinbart werden.

„Schnell und unkompliziert können Jugendliche sich auf virtuellem Wege einen ersten Eindruck von den Betrieben verschaffen und sich über die angebotenen Lehrplätze informieren“, betont die stellvertretende Landesgeschäftsführerin des AMS Steiermark, Christina Lind. „Eine Lehre in der Industrie bietet beste Zukunftsaussichten für unsere Jugendlichen – nutzt diese Chancen! Allein im Bereich der Metall- und Elektroberufe sind derzeit 965 offene Lehrstellen beim AMS gemeldet.“ „Die steirischen Industriebetriebe leben Nachhaltigkeit und liefern mit ihren Technologien Antworten auf Klimafragen. Mit einer Industrielehre können junge Frauen wie Männer von der Steiermark aus an Lösungen für die Welt mitarbeiten und den Grundstein für ihren persönlichen Karriereweg legen“, erklärt Max Oberhumer, Geschäftsführer von Sappi Gratkorn und Vorsitzender der Plattform „Die Industrie“.

Zum Auftakt der drei Online-Lehrstellenbörsen stellen sich am Dienstag, dem 1. Juni, Betriebe aus dem Grazer Zentralraum vor, am nächsten Tag sind obersteirische Firmen an der Reihe. Den Abschluss bilden am Donnerstag, dem 10. Juni, Unternehmen aus der Süd-, West- und Oststeiermark. Die Firmenpräsentationen bleiben auch nach dem 10. Juni im Internet verfügbar.

Lenzing AG:

Nächster Meilenstein auf dem Weg zu klimaneutraler Produktion erreicht

Lenzing, 28. Mai 2021 – Die Lenzing Gruppe, führender Anbieter von nachhaltig erzeugten Spezialfasern für die globalen Textil- und Vliesstoffbranchen, marschiert weiterhin konsequent in Richtung gruppenweite CO2-Neutralität. Mit der erfolgreichen Fertigstellung und Inbetriebnahme einer Luftreinigungs- und Schwefelwiederaufbereitungsanlage am Standort Lenzing ist ein weiterer Meilenstein auf diesem ambitionierten Weg erreicht. Lenzing investierte seit dem Baustart im Jahr 2019 EUR ca. 40 Mio. in dieses Projekt.

Dank dem Einsatz modernster Technologie erlaubt die Anlage, den CO2-Ausstoß des Standortes Lenzing um 15.000 Tonnen zu senken. Darüber hinaus gewährleistet sie eine Erhöhung der Eigenversorgung mit kritischen Prozessrohstoffen, wodurch die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes gestärkt wird.

„Mit dieser Investition macht Lenzing den nächsten Schritt in der Umsetzung ihrer Klimaziele und erzielt gleichzeitig eine deutlich höhere Unabhängigkeit bei einem ihrer Schlüsselrohstoffe“, sagt Christian Skilich, Mitglied des Vorstandes der Lenzing Gruppe. Lenzing legte sich 2019 strategisch fest, ihre gruppenweiten Treibhausgasemissionen pro Tonne Produkt bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren. Das Ziel für 2050 lautet klimaneutral zu sein.

Über Lenzing

Die Lenzing Gruppe steht für eine ökologisch verantwortungsbewusste Erzeugung von Spezialfasern aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Mit ihren innovativen Produkt- und Technologielösungen ist Lenzing Partner der globalen Textil- und Vliesstoffhersteller und Treiber zahlreicher neuer Entwicklungen. Aufgrund ihrer konstant hohen Qualität sowie ihrer biologischen Abbaubarkeit und Kompostierbarkeit eignen sich Lenzing Fasern auch bestens für den Einsatz in Hygieneprodukten und für Anwendungen in der Landwirtschaft.

Foto: Lenzing AG/BAVARIA LUFTBILD VERLAGS GMBH

Convention Bureau Oberösterreich:

v.l.n.r.: Olga Strahammer (Tabakfabrik Linz), Monika Nöbauer (Courtyard by Marriott Linz), Renee-Karolin Kohl (Business Class Steyr), Ingrid Pichler (Convention Bureau Oberösterreich), Claudia Pauzenberger (Wesenufer Hotel & Seminarkultur an der Donau), Siegfried Lemmerer (Kongress- und Theaterhaus Bad Ischl)

Branchenaustausch beim Event-Business-Talk

Linz, 28. Mai 2021 – Zum virtuellen Branchen-Talk lud das Convention Bureau Oberösterreich am 20. Mai 2021. Unter dem Motto „Service als Ober(österreich)-Prämisse“ erwartete das Publikum eine Oberösterreich Lounge, in der es das Tagungsland zu erkunden galt, zwei spannende Podiumsdiskussionen sowie ein kulinarisch-kulturelles Rahmenprogramm.

„Wichtig war uns, den Teilnehmern nicht nur das Tagungsland auf ganz neue Art zu präsentieren, sondern auch die Möglichkeit zu geben, in den persönlichen Austausch mit den Eventexperten zu gehen“, berichtet Daniela Groffner vom Convention Bureau Oberösterreich. Der erste Event-Business-Talk wurde hybrid abgehalten. Alle Convention Bureau Partner waren vor Ort im Ars Electronica Center anwesend, während die rund 80 Teilnehmer aus Österreich und Deutschland virtuell zugeschaltet waren.

Das für zwei Stunden angesetzte, kostenfreie Event beinhaltete zwei Podiumsdiskussionen, die mit Eventexperten aus den Reihen der Convention Bureau Partner geführt wurden. Während der Talks hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu posten, die dann von den Eventprofis beantwortet wurden. „Im Anschluss gab es in den virtuellen „Meet the Expert“-Sessions noch die Chance, sich für offene Fragen persönlich mit den Protagonisten im jeweiligen Zoom-Raum zu treffen, auszutauschen und nachzufragen“, erklärt Ingrid Pichler vom Convention Bureau.

„Als Impulsgeber für die Event- und Tagungsbranche hat das Convention Bureau Oberösterreich ein neues Event-Format kreiert und die oberösterreichischen Eventprofis vor den Vorhang geholt. Diese Mischung aus Information, Diskussion, Möglichkeit ‚persönlicher‘ Gespräche und Rahmenprogramm ist in Zeiten wie diesen eine wertvolle Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Veranstaltern Lösungen aufzuzeigen“, bekräftigt Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer Oberösterreich Tourismus.

Foto: Oberösterreich Tourismus GmbH

Pakt für Linz:

Kommunales Investitionspaket greift und verändert das Stadtbild

Linz, 28. Mai 2021 – Der Arbeitsmarkt leidet auch in der Landeshauptstadt immer noch unter den Folgen der Corona-Krise. Die Arbeitslosenquote im Raum Linz erholt sich zwar, liegt aber immer noch über dem Niveau vor der Pandemie. Die Stadt Linz organisierte bereits wenige Tage nach dem verordneten Stillstand Mitte März 2020 Hilfspakete für Unternehmer, um die Betriebe zu entlasten und Arbeitsplätze abzusichern. Mieten und Pachten in stadteigenen Gebäuden wurden erlassen, und Gewerbetreibende sowie die Gastronomie soweit es für die Stadt möglich war, von Gebühren befreit. Trotz aller öffentlichen Unterstützungen sind gewisse Wirtschaftsbereiche immer noch von den Auswirkungen der Krise betroffen. Hier gilt es auch weiterhin die Linzer Wirtschaft so gut es geht zu unterstützen.

Über die Parteigrenzen hinweg schnürten die Stadtregierungsmitglieder daher ein Maßnahmenpaket, das Linz aus der Krise herausführen und die Wirtschaft gezielt ankurbeln soll. „Wer schnell investiert, investiert doppelt“, umreißen die Vertreter der vier Linzer Stadtregierungs-Parteien, Bürgermeister Klaus Luger, die Vizebürgermeister Markus Hein und Bernhard Baier, sowie Stadträtin Eva Schobesberger, ihre gemeinsame Strategie. Auch der Solidaritätsfonds, mit dem betroffenen Linzern finanziell unter die Arme gegriffen wird, wird bis Jahresende verlängert werden.

Im Dezember 2020 beschloss der Linzer Gemeinderat unter dem Titel „Pakt für Linz“ ein Investitionspaket mit einem Volumen von 65 Millionen Euro.  Bis zu 26 Millionen Euro könnten davon mittels Zweckzuschüssen vom Bund laut dem Kommunalen Investitionsgesetz refundiert werden. Die Höhe des Zweckzuschusses beträgt maximal die Hälfte der Gesamtkosten bei den einzelnen Projekten, der Großteil des Pakts fürs Linz fließt in konjunkturfördernde Projekte, um die Bauwirtschaft und die Produktion anzukurbeln.

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