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Rating von INNIO Jenbacher hochgestuft

Upgrade von der Silber- auf die Goldmedaille

Jenbach, 25. Jänner – INNIO gab heute bekannt, dass der Geschäftsbereich Jenbacher von EcoVadis im Rahmen seiner jährlichen Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Damit zählt INNIO Jenbacher zu den besten ein Prozent der von EcoVadis bewerteten Unternehmen dieser Branche. Mit der Hochstufung von Silber auf Gold würdigt EcoVadis die Verbesserungen und Beiträge zu nachhaltigem Wachstum von INNIO Jenbacher im vergangenen Jahr.

Die jährlich durchgeführte EcoVadis-Bewertung konzentriert sich auf 21 Aspekte, die in vier Hauptbereichen zusammengefasst sind: Umwelt, Arbeit & Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Diese Kriterien beruhen auf internationalen Nachhaltigkeitsstandards, einschließlich der Prinzipien des UN Global Compact, der Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation und der Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI).

„Als globaler Anbieter von nachhaltigen Energielösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette konzentrieren wir uns auf die kontinuierliche Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsperformance. So können wir gewährleisten, dass wir sowohl unsere Emissionen als auch unseren CO2-Fußabdruck reduzieren“, sagte Olaf Berlien, President und CEO von INNIO. „Wir lassen uns freiwillig von führenden Ratingorganisationen wie EcoVadis bewerten, um sicherzustellen, dass unsere Produkte, Dienstleistungen und Prozesse die strengsten Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Dass uns EcoVadis innerhalb von weniger als einem Jahr nun eine Goldmedaille verliehen hat, bestätigt unsere Nachhaltigkeitsstrategie.“

Foto: INNIO

Steirischer Handel fordert:

Ende der 2G-Kontrollen mit Einführung der Impfpflicht

Graz, 24. Jänner 2022 – „Wenn die Impfpflicht in Kraft tritt, muss das ein Ende der 2G-Kontrollen im Handel bedeuten“, betont der steirische Handelsobmann Gerhard Wohlmuth im Rahmen einer bundesweit akkordierten WKO-Aktion. Schließlich gelte die Impfpflicht ab 1. Februar überall; sie punktuell im Handel zu kontrollieren wäre ein rechtlicher Widerspruch in sich. Auch die epidemiologische Sichtweise spricht für die Abschaffung der 2G-Pflicht im Handel, gilt dort für alle Konsumenten doch ohnehin eine grundsätzliche Maskenpflicht, deren Einhaltung das Infektionsrisiko fast zur Gänze ausschließt. „Die Abschaffung der 2G-Kontrollen ist daher die logische Konsequenz“, so Wohlmuth.

Das bestätigt auch ein Rechtsgutachten, das Priv.-Dozent Dr. Bernhard Müller (DORDA Rechtsanwälte) im Auftrag der Bundessparte Handel in der WKO erstellt hat: Nach diesem Gutachten besteht der Zweck der bevorstehenden Impfpflicht darin, die Impfquote zu erhöhen und die Spitäler damit langfristig zu entlasten. Bisher sollte ein Lockdown für Ungeimpfte zum Impfen motivieren. Diese Motivation ist aber angesichts der Impfpflicht nicht mehr notwendig. Der Eingriff in die Erwerbsfreiheit, der mit der 2G-Pflicht im Handel (samt 2G-Kontrollen) verbunden ist, verliert somit durch die Impfpflicht jedenfalls seine Verhältnismäßigkeit. Anders ausgedrückt: Die 2G-Pflicht im Handel (samt 2G-Kontrollen) wird spätestens mit Einführung der Impfpflicht verfassungswidrig.

„Das oberste Ziel der letzten Monate war: Kein neuerlicher Lockdown! Aus diesem Grund haben, wir die 2G-Kontrollen mitgetragen, ein nochmaliger Lockdown wäre das Aus vieler Unternehmen gewesen. Jetzt ist jedoch der Zeitpunkt, wo mit dieser Zusatzbelastung der Händler und der Handelsmitarbeiter wieder Schluss sein muss. Wir können nicht ewig Kontrolleure spielen, anstatt uns unserer Arbeit zu widmen“, mahnt Wohlmuth. Zumal die Erfahrungen mit dem Überprüfen der 2G-Nachweise keineswegs positiv seien: „Viele Händler sind mit zunehmender Aggression konfrontiert. Wenn wir den Lockdown für Ungeimpfte und die 2G-Kontrollen beenden, wird sich diese Situation hoffentlich wieder normalisieren“, so der Handelsobmann.

Foto: iStock.com/style-photography

Verkehrsergebnis 2021

Vorsichtiger Optimismus für 2022

Linz, 20. Jänner 2022 – Die anhaltende Covid19-Pandemie hatte auch 2021 Auswirkungen auf die Entwicklung des Verkehrsaufkommens am Linz Airport. Bei der Luftfracht erzielte der Linz Airport mit 62.600 Tonnen ein neues All-time-High. Dabei verzeichneten sowohl die regulären Frachtflugverbindungen mit DHL Express und Turkish Cargo als auch der Luftfrachtersatzverkehr (Trucking) sehr gute Ergebnisse. Ausschlaggebend für den neuen Abfertigungsrekord waren allerdings die rund 50 Sondertransporte, die im vergangenen Jahr abgefertigt wurden.

„In der Luftfracht haben wir uns international eine hervorragende Reputation erarbeitet. Dies gilt insbesondere für die Abfertigung von Sondertransporten mit Großraumflugzeugen. Unsere Kunden schätzen die Flexibilität und die Professionalität, die wir ihnen gemeinsam mit unseren Partnern anbieten können. Gerade die Abfertigung der weltweit größten Transportmaschine, der Antonov 225, ist operativ eine besondere Herausforderung. Es war für uns daher ein großer Vertrauensbeweis, dass diese Maschine gleich dreimal nach Linz geschickt wurde“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport.

Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, Eigentümervertreter des Landes Oberösterreich und Vorsitzender des Aufsichtsrates unterstreicht die Bedeutung des Linzer Flughafens als Logistikdrehscheibe. „Als führendes Exportbundesland Österreichs sind wir ganz besonders auf eine gute Verkehrsinfrastruktur bei allen Verkehrsträgern angewiesen. Der Linzer Flughafen hat seine Position im Luftfrachtgeschäft in den letzten Jahren eindrucksvoll ausgebaut und sich nicht nur für den Export, sondern auch für den Import zu einer wichtigen Drehscheibe entwickelt. Gerade in der aktuellen Pandemie-Situation trägt er damit auch ganz wesentlich zur Versorgungssicherheit der Bevölkerung bei.“

Foto: Flughafen Linz GesmbH

Rekordjahr für die österreichische Investmentfondsbranche

Trend zu nachhaltigen Fonds ungebrochen

Wien, 18. Jänner 2022 – Das österreichische Fondsvolumen der Wertpapier-Verwaltungsgesellschaften (VWGs) erhöhte sich seit Jahresbeginn 2021 um 14 Prozent auf rund 218,8 Milliarden Euro. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 14 Milliarden Euro, wobei auf institutionelle Anleger 4,3 Milliarden Euro entfielen und auf den Publikumsfondsbereich 9,9 Milliarden Euro. Die höchsten Nettomittelzuflüsse erreichten die vermögensverwaltenden Fonds mit rund 9,7 Milliarden Euro, gefolgt von den Aktienfonds mit rund 3,3 Milliarden Euro. Die Gesamthöhe der Ausschüttungen betrug 2021 satte 1,1 Milliarden Euro und die Kursgewinne beliefen sich auf rund 13,8 Milliarden Euro.

Performancesieger im Ein-Jahres-Zeitraum waren Aktienfonds mit Veranlagungsschwerpunkt Österreich mit einem Plus von rund 32,6 Prozent, gefolgt von Aktienfonds mit Veranlagungsschwerpunkt Europa ex. UK mit rund 30,8 Prozent und Nordamerika mit 27,2 Prozent. Im Rentenbereich war die Wertentwicklung in Fremdwährung mit plus 0,3 Prozent am besten.

Im Bereich der nachhaltigen Investmentfonds erhöhte sich das Fondsvolumen seit Jahresbeginn von 17,4 Milliarden Euro um rund 10,5 Milliarden Euro auf 27,8 Milliarden Euro bzw. 60 Prozent. Die nachhaltigen Investmentfonds erreichten einen Nettomittelzufluss von 7,6 Milliarden Euro. Die Ein-Jahres-Performance der nachhaltigen Aktienfonds betrug 22,8 Prozent, gemischte nachhaltige Portfolios legten um 10,8 Prozent zu. Im Zehn-Jahres-Bereich stiegen nachhaltige Aktienfonds jährlich um 7,4 Prozent im Wert, nachhaltig gemischte Fonds zeigen ein jährliches Plus von 4,3 Prozent p.a.

Insgesamt verwalteten die 15 österreichischen Verwaltungsgesellschaften per Ende Dezember 2021 exakt 1.964 Wertpapierfonds, davon 1011 Publikumsfonds und 953 institutionelle Fonds. Es wurden 298 Investmentfonds geschlossen und 186 fusioniert. Gleichzeitig wurden im vergangenen Jahr 74 Fonds neu aufgelegt.

Genehmigungsbescheid für Lenzing AG

Lenzing-AG-Vorstand DI Christian Skilich und Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner im Vorjahr bei einem Lokalaugenschein in Lenzing am geplanten Standort auf der geschlossenen Deponie Ofenloch.

Weg frei zur größten Fotovoltaik-Freiflächenanlage in OÖ

Linz, 14. Jänner 2022 – „Oberösterreich will seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Energiewende durch die Nutzung erneuerbarer Energien weiter ausbauen. Dazu streben wir bis 2030 eine Verzehnfachung der Solarstromerzeugung an. Einen wichtigen Impuls dazu plant der oö. Faserkonzern Lenzing. Er ist nicht nur ein Leitbetrieb in Oberösterreich, sondern auch ein Vorzeigeunternehmen in Sachen Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Mit dem Bau der größten Fotovoltaik-Anlage setzt die Lenzing AG einen weiteren Meilenstein in Richtung CO2-neutralen Industriestandort. Mit dem Genehmigungsbescheid für die Freiflächen-PV-Anlage auf der ehemaligen Deponie Ofenloch durch die Abteilung Raumordnung wird der Weg für die Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projektes geebnet“, betont Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner. Denn diese rechtskräftige Widmung ist auch die Grundlage für den Erlass des noch ausstehenden Naturschutzbescheides. Nach Vorliegen des bereits in Aussicht gestellten abfallrechtlichen Abänderungsbescheides für die Deponiefläche als weiteren Schritt kann der Faserkonzern dann die geplante PV-Anlage errichten, die jährlich 5.500 Megawattstunden Strom erzeugt. „Das entspricht dem Jahresstrombedarf von mehr als 1.700 Haushalten und ist die bisher größte PV-Anlage auf einer Freifläche in Oberösterreich“, zeigt Landesrat Achleitner auf.

„Oberösterreich ist bei der Solarstrom-Erzeugung im Bundesländervergleich bereits führend. So war das vergangene Jahr 2021 mit einer Steigerung von bis zu 30 Prozent ein Rekordjahr beim Fotovoltaik-Ausbau. Die Solarstrom-Erzeugung wurde um mehr als 100-MW-Peak gesteigert, sowohl durch PV-Anlagen von Betrieben als auch von Haushalten“, hebt Landesrat Achleitner hervor.

Foto: Land OÖ/Andreas Maringer

Neue Brücke für Oberösterreich und Niederösterreich

Donaubrücke Mauthausen verlangt schnelles Handeln

Mauthausen, 12. Jänner 2022 – Die Donaubrücke bei Mauthausen ist in die Jahre gekommen. Trotz mehrmaliger umfangreicher Sanierungen und innovativer Maßnahmen sind durch die laufenden Arbeiten nur punktuell Ausbesserungen von Schäden an der alten Konstruktion möglich. Weiters wurde für die Brücke ein spezielles Salzstreugerät für den Winterdienst konstruiert. Für eine dauerhafte Generalsanierung müsste die Brücke mehrere Monate komplett gesperrt werden. Oberösterreich und Niederösterreich forcieren daher die möglichst rasche Umsetzung der neuen „Donauquerung Mauthausen“, denn für die Region Enns-Donau-Winkel ist die Brücke unentbehrlich.

Für die lokale Bevölkerung und die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler ist die Donaubrücke tagtäglich eine wichtige Verkehrsachse. Die ansässigen Betriebe überqueren die Donau für Transporte vor Ort sowie zur Anbindung an das Straßen- und Bahnnetz. Die Brücke verbindet die beiden Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich und ist damit von zentraler Bedeutung für die gesamte Region.

Aufgrund des zunehmend schlechteren Zustandes besteht dementsprechend dringender Handlungsbedarf. Um die Querung der Donau bei Mauthausen möglichst durchgehend aufrechtzuerhalten, muss man den Bau der neuen Donaubrücke zeitnah umsetzen. Deswegen hat es oberste Priorität, den Bau der Brücke am neuen Standort mit Zu- und Abfahrt rechtzeitig und unabhängig vom Gesamtvorhaben fertigzustellen und daher im Jänner 2022 die Verfahren nach den Marterienrechten nur für die Brücke einzureichen. Darüberhinaus wird an der Einreichung des Gesamtprojektes für Mitte 2022 mit Hochdruck weitergearbeitet.

Die neue Donaubrücke ist 700 Meter flussabwärts geplant und reicht vom Knoten B3 in Oberösterreich über die Donau bis zum Knoten Pyburg in Niederösterreich.

Bild: Land OÖ

Umsatzmarke von 100 Millionen Euro geknackt

Mag. Peter Bartos, Partner & Geschäftsführer bei BDO

BDO Austria erzielt neuen Umsatzrekord

Wien, 11. Jänner 2022 – „Teamspirit und herausragende Qualität sind die Grundpfeiler unserer Zusammenarbeit sowohl mit den Kollegen intern als auch mit unseren Kunden. Wir sind sehr stolz, dass uns unsere Kunden auch im vergangenen Geschäftsjahr ihr Vertrauen geschenkt haben“, so Mag. Peter Bartos, Partner und Geschäftsführer bei BDO.

Die BDO-Austria-Gruppe konnte ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2020/21 um rund 6,5 Millionen Euro auf 102,7 Millionen steigern. An acht Standorten in ganz Österreich sind mittlerweile über 900 Mitarbeiter für das Prüfungs- und Beratungsunternehmen tätig und decken die Bereiche Audit, Tax, Advisory sowie Business Services & Outsourcing ab.

Das internationale BDO-Netzwerk steigerte den Umsatz um 10,8 Prozent auf 11,8 Milliarden US-Dollar, wobei die EMEA-Region 35 Prozent erzielte. Die Anzahl der Mitarbeiter wuchs um 6,8 Prozent, sodass nun 97.292 Kollegen bei BDO beschäftigt sind. Weltweit ist BDO mit 1.728 Offices in 167 Ländern für Kunden da.

„Aller Voraussicht nach wird auch 2022 kein einfaches Jahr für Österreichs Unternehmen. Wir werden daher alles daransetzen, unsere Kunden auch weiterhin mit voller Kraft bei der Bewältigung der kommenden Herausforderungen zu unterstützen“, betont Mag. Peter Bartos.

Foto: BDO

Erfolgreicher Technologie-Import

Selina Photovoltaic GmbH bringt Experten-Know-how aus Norwegen nach Österreich

Wien, 11. Jänner 2022 – Die zukunftsweisende Entwicklung „Snow Management System“ des norwegischen Unternehmens Innos, das zu den Pionieren grüner Energielösungen zählt, macht ein manuelles Dachschneeabschöpfen, mit allen damit verbundenen Risiken, obsolet. Die Wirkweise des Systems ergibt sich aus der Kombination aus Fotovoltaik und einem einzigartigen Schneeschmelzsystem. Im Jahr 2020 wurde das System mit dem Prädikat „PV Magazine Top Business Model 2020“ ausgezeichnet.

Nach zahlreichen erfolgreich umgesetzten Projekten in Norwegen, ist das System jetzt auch in PV-Anlagenprojekte in Österreich und der Schweiz integrierbar: Für beide Länder ist die auf Industrie- und Gewerbeanlagen spezialisierte Selina Photovoltaic GmbH exklusiver Lizenzpartner.

Das Snow Management System löst das Problem der kurzfristigen statischen Überbelastung, die im Extremfall zum Gebäudeeinsturz führen kann. Beheizbare PV-Module mit integrierten Gewichtssensoren, die die Schneelast messen und melden, sichern die Gefahr der Gewichtsüberlastung ab.

Im Optimalfall wird das System schon bei Neuerrichtung einer PV-Anlage integriert, ein nachträglicher Einbau, also eine Implementierung in eine bestehende Anlage, ist nur mit erheblichem Aufwand möglich. Alle dahingehenden Überlegungen sollten also bereits in der Planungs- und Entwicklungsphase berücksichtigt werden. „Generell ist auch zu bedenken, dass ein manuelles Schneeräumen auf bestehenden Anlagen in den meisten Fällen ohne Beschädigung der Module gar nicht möglich ist“, erklärt Mag. Egmont Fröhlich, Geschäftsführer der Selina Photovoltaic GmbH. „Es muss auch nicht das gesamte Dach mit Heizmodulen belegt werden, wie viele notwendig sind, hängt von den individuellen Gebäudegegebenheiten ab“, so Fröhlich weiter. Bei einem Systemeinbau bleiben alle Garantien auf Anlagenkomponenten erhalten.

Foto: Selina Photovoltaic GmbH

Mobil ans Ziel

Infrastrukturlandesrat Mag. Günther Steinkellner

Ausbau der OÖ Bahninfrastruktur

Linz, 10. Jänner 2022 – „Um die Menschen in unserem Land ‚mobil ans Ziel‘ zu bringen, sorgen wir gemeinsam mit unseren Partnern dafür, dass die Modernisierung von bestehenden Strecken und Bahnhöfen Fahrt aufnimmt. Durch die größte Schienenoffensive in der Geschichte Oberösterreichs werden bis 2030 mehr als 725 Millionen Euro in den Erhalt der Regionalbahnen, die Modernisierung von Bahnhöfen, die Sicherheit bei Eisenbahnkreuzungen und die Elektrifizierung von Streckenabschnitten investiert. Nachhaltigkeit, die Stärkung der Regionen, Modernität und Mobilität gehen somit Hand in Hand“, fasst Infrastruktur-Landesrat Mag. Günther Steinkellner die Infrastrukturoffensive OÖ zusammen.

2022 werden in Oberösterreich eine Reihe von Bahnhofsumbauten und damit wesentliche Erneuerungs- und Modernisierungsmaßnahmen gesetzt. Entlang der Salzkammergutstrecke werden die Verkehrsstationen Bahnhof Traunkirchen, die Haltestelle Traunkichen-Ort, der Bahnhof Obertraun-Dachsteinhöhlen sowie die Haltestelle Obertraun-Koppenbrüllerhöhle im Lauf des Jahres 2022 modernisiert. Auf der Summerauerstrecke werden der Bahnhof Freistadt sowie die Haltestelle Lasberg in Angriff genommen. Der sich bereits im Umbau befindende Bahnhof St. Georgen an der Gusen wird im laufenden Jahr fertiggestellt. Die Bahnhofsumbauten in Mattighofen, Munderfing und Mauerkirchen auf der Mattigtalbahn starten im heurigen Frühjahr. Ebenfalls werden die Arbeiten an den elektronischen Stellwerken in Gunskirchen, Schwanenstadt und Linz Wegscheid in diesem Jahr finalisiert. Ein bedeutender Anteil der heurigen 287 Millionen Euro Investitionen der ÖBB fließt somit in die OÖ Infrastrukturoffensive.

Mit der OÖ Infrastrukturoffensive erfährt sowohl der von Industrie geprägte Zentralraum eine Aufwertung wie auch der ländliche Raum. Mit dem Erhalt der Regionalbahnen wurde seinerzeit ein wichtiges Fundament geschaffen, um die Entwicklungspotentiale und charakteristischen Besonderheiten der Regionen zu stärken und zu fördern.

Foto: FPÖ Oberösterreich

EBNER erwirbt Mehrheit an Hazelett

Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte

Leonding, 10. Jänner 2022 – Mit dem Erwerb der Mehrheit der Anteile an der Hazelett-Strip-Casting-Corporation aus Colchester, Vermont, USA, ist Hazelett ein neues Mitglied der EBNER-Gruppe mit Hauptsitz in Leonding, Österreich, geworden. Das Unternehmen Mino S.p.A. mit Sitz in Alessandria, Italien, wird weiterhin Anteilseigner bleiben, ebenso wird David Hazelett sowohl Anteilseigner als auch Präsident bleiben.

Die EBNER-Gruppe bestehend aus den Unternehmen EBNER Industrieofenbau in Leonding/Österreich, EBNER Furnaces in Wadsworth/USA, EBNER Industrial Furnaces in Taicang/China, Gautschi Engineering in Ranshofen/Österreich, HPI in Ranshofen/Österreich, GNA alutech in Montreal/Kanada und EED in Taicang/China ist führender Hersteller von Wärmebehandlungsanlagen für die Stahl- und Buntmetallindustrie sowie führender Hersteller von Schmelzöfen, Gießanlagen und Wärmebehandlungsanlagen für die Aluminiumindustrie. Zusammen mit Mino wird die EBNER-Gruppe zukünftig auch komplette Prozesslinien für die Aluminium-Flachbandproduktion anbieten können, die mit der Hazelett-Doppelband-Gießanlagentechnologie ausgestattet sind.

„Als Familienunternehmen haben Hazelett und EBNER die Freiheit längerfristig zu denken und somit Investitionen in Forschung und Entwicklung, den Aufbau langfristiger Beziehungen und den Schutz unserer Umwelt zu fördern“, sagt David Hazelett. Und Robert Ebner, CEO der EBNER-Gruppe, fügt hinzu: „Vom ersten Moment an, als ich David Hazelett traf, war mir klar, dass wir viele idente Werte teilen. Uns beiden ist wichtig, in Forschung und Entwicklung zu investieren, der Konkurrenz immer einen Schritt voraus zu sein, Anlagen im eigenen Haus zu fertigen, Kunden weltweit erstklassig zu bedienen und ein engagiertes Team von Experten um sich zu haben, die an dieselben Werte glauben.“

Foto: Ebner

Fuhrpark des Bundesministeriums für Inneres neu bestückt

Rahmenvertrag über 590 Millionen Euro an die Porsche Bank vergeben

Wien, 03. Jänner 2022 – Österreichs Polizisten können weiter auf moderne und bestens gewartete Fahrzeuge zurückgreifen. Das Innenministerium hat einen neuen Rahmenvertrag mit der Porsche Bank abgeschlossen. Der Rahmenvertrag für den Fuhrpark umfasst 590 Millionen Euro und ist international ausgeschrieben worden. Die Laufzeit begann am 1. Jänner 2022 und beträgt mindestens zehn Jahre. Unter den neuen Fahrzeugen sind Modelle wie VW Touran, VW Passat, VW Bus, Audi A3, Audi A6, SEAT Leon, ŠKODA Octavia und ŠKODA Kodiaq zu finden. Auch vollelektrische Fahrzeuge gehen in den Polizeidienst, allen voran der neue VW ID.4.

Bei der Pressekonferenz zur offiziellen Übergabe des neuen Vertrages an die Porsche Bank, sagte der österreichische Innenminister Gerhard Karner: „Mit diesem Vertrag wird sichergestellt, dass die Polizisten, die täglich vom Bodensee bis zum Neusiedlersee Dienst machen, mit modernsten Autos unterwegs sind. Früher war das so, dass Autos bis zu 300.000 Kilometer gefahren sind, das war nicht zeitgemäß. Heute können wir sicherstellen, dass unsere Polizei einen modernen Arbeitsplatz hat, auch wenn sie unterwegs ist.“

Die neuen Streifenwagen der Polizei verfügen über eine umfangreiche, hochwertige Ausstattung mit beispielsweise (abhängig vom Modell) elektronischer Klimaanlage, automatisch abblendendem Innenspiegel, Multifunktionslenkrad, Vordersitze mit Lendenwirbelstützen, DSG und vielem mehr. Dazu wurden die neuen Polizeiautos mit speziellen Features wie neuen Blaulichtbalken, zwei zusätzlichen Blaulichtmodulen, zusätzlichem Suchscheinwerfer, Umfeldbeleuchtung sowie Infrarotmodulen ausgestattet.

Foto: Porsche Holding GmbH

Tiroler Arbeitsmarkt stemmt sich gegen Krise

Kein Anstieg der Arbeitslosigkeit trotz Lockdown

Innsbruck, 03. Jänner 2022 – Mit Stichtag 31.12.2021 waren in Tirol 16.889 Personen arbeitslos. Im Vergleich zum Dezember 2020 sind das um -21.838 Menschen weniger (-56,4 %). Österreichweit liegt der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei -26,8 Prozent mit insgesamt 336.276 Arbeitslosen.

Bei 16.889 Arbeitslosen und 342.000 unselbständig Beschäftigten (+29.000 Beschäftigte im Vorjahresvergleich) betrug die Arbeitslosenquote im Dezember 2021 in Tirol 4,7 Prozent (Vergleich Dezember 2020: 11,0 %, Dezember 2019: 4,2 %).

Im Dezember 2020 waren in Tirol noch 38.727 Menschen arbeitslos. Mit Dezember 2021 sind 16.889 Menschen ohne Arbeit und beim AMS vorgemerkt. (2019 waren es 15.783.) Die Arbeitslosigkeit ist in Tirol in den letzten Wochen fast wieder auf das Vorkrisenniveau gesunken.

Alfred Lercher, Landesgeschäftsführer des AMS Tirol meint dazu: „Die Betriebe haben gelernt, mit der Krise umzugehen und das AMS leistet mit der Kurzarbeit einen wichtigen Beitrag. Die angekündigte Förderung „Saisonstarthilfe“, die ab 7. Jänner beantragt werden kann, wird Betriebe ebenfalls unterstützen. Sorge bereiten allerdings die zu erwartenden Auswirkungen von Omikron.“

Ein erster Rückblick zeigt deutlich, wie sehr sich der Arbeitsmarkt im letzten Jahr erholt hat. 2021 kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang der Arbeitslosenzahl in Tirol und zwar um -20,0 Prozent bzw. 5.793 Personen auf 23.135 vorgemerkte Arbeitslose im Jahresschnitt. Nach Regionen betrachtet ist die Arbeitslosigkeit in allen Tiroler Bezirken im Jahr 2021 deutlich gesunken.

Baufortschritte im Stadtgut Steyr

Arbeiten laufen auf Hochtouren

Steyr, 03. Jänner 2022 – Gute Neuigkeiten gibt es bei den Bauvorhaben im Wirtschafts- und Dienstleistungspark Stadtgut in Steyr. Während die Firma Gebatech bereits mitten im Umzug steckt, laufen die Bauarbeiten bei Exmanco auf Hochtouren.

Exmanco-Geschäftsführer Roland Zacha freut sich, dass alles nach Plan verläuft. Die Asphaltierung ist abgeschlossen, die Humusierung in Arbeit, im Verkaufsbereich wird gerade der Boden beschichtet, die Elektroinstallationen, sowie Heizungstechnik werden umgesetzt und die Werkstatt wird mit Maschinen ausgestattet. „Wir kommen sehr gut voran und werden im März eröffnen“, ist Zacha zufrieden.

Einen Schritt weiter ist der Gebäudetechnikspezialist Gebatech. Hier sind die Baumaßnahmen so weit fertig. „Ich freue mich, dass wir die Standort-Vorteile des Stadtguts voll und ganz nutzen können, denn gerade für den Kundendienst ist die freie Anbindung an die Autobahn ein großer Vorteil“, sagt Geschäftsführer Thomas Gruber.

Auch Daniela Zeiner, Geschäftsführerin der Stadtgut-Unternehmensgruppe freut sich über die Entwicklungen im Wirtschaftspark. „Das Interesse am Stadtgut ist groß. Wir stehen auch mit anderen Unternehmen in Grundstücksverhandlungen“, erzählt Zeiner. Neben den spannenden Betriebsansiedelungen und der hervorragenden Lage an der B309 bietet das Stadtgut Steyr weitere besondere Vorteile. „So beinhaltet das Stadtgut-Bonusprogramm viele attraktive Vergünstigungen für die Mitarbeiter des Wirtschaftsparks. Darüber hinaus möchten wir den Austausch auch auf Führungsebene fördern und planen daher viermal im Jahr ein Stadtgut-Frühstück. Wir laden alle Stadtgut-Entscheidungsträger herzlich ein, mit uns in ungezwungener Atmosphäre gemütlich zu frühstücken und zu netzwerken“, sagt Zeiner.

Foto: TIC Steyr

Rückführung von Staatsgeldern

DI Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG

Volksbanken zahlten weitere 124 Millionen Euro zurück

Wien, 03. Jänner 2022 – Mit der Bezahlung von weiteren 124 Millionen Euro haben die Volksbanken vereinbarungsgemäß bereits 200 Millionen von insgesamt 300 Millionen Euro Staatshilfe zurückbezahlt. Die letzte Tranche von 100 Millionen Euro ist für 2023 vorgesehen. „Die positive Ertrags- und Eigenkapitalentwicklung ermöglichte uns die pünktliche Rückführung der Staatsgelder bei gleichzeitigen Investitionen in die stetige Verbesserung der Servicequalität und Optimierung der internen Prozessabläufe. Der Volksbanken-Verbund ist zudem sehr zuversichtlich, auch die restliche Tranche in Höhe von 100 Millionen Euro plangemäß im Jahr 2023 rückführen zu können“, kündigt Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG und Sprecher des Volksbanken-Verbundes, an. Zugleich möchte Fleischmann das Tempo beim Wachstumskurs in Österreich weiter erhöhen.

Nach der erfolgreichen Neuorganisation in den Jahren 2015 bis 2018 konzentrieren sich die Volksbanken seither wieder voll auf die Kundenbetreuung und das Ertragswachstum. Dies schlug sich zuletzt neuerlich positiv auf die Zahlen wieder. Nach der erfreulichen Entwicklung bei den Kreditvorsorgen konnte der Volksbanken-Verbund den Nettogewinn im 1. Halbjahr 2021 im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 von 30,3 Millionen auf 92,6 Millionen Euro mehr als verdreifachen. Die harte Kernkapitalquote ist zudem seit Ende 2020 von 14,1 Prozent auf 14,5 Prozent weiter gestiegen und ist Ausdruck der soliden Eigenkapitalausstattung des Sektors.

Foto: Robert Polster

223 Kinderwünsche erfüllt

Merkur-Vorstandsteam mit Mitarbeitern

Merkur Versicherung spielt Christkind

Graz, 21. Dezember 2021 – Die Reise, die im 222-jährigen Merkur-Jubiläumsjahr begonnen hat, geht weiter. Im Dezember haben die Mitarbeiter des Grazer Merkur Versicherung abermals ihre Zeit der guten Sache gewidmet. Im Rahmen eines Herzensprojekts wurden diesmal 223 Kinderwünsche gesammelt, um sozial benachteiligten oder kranken Kindern eine Freude zu bereiten. Gemeinsam mit den bewährten Partnern aus dem Vorjahr: der Lebenshilfe Österreich, Rainbows Steiermark, dem Sterntalerhof, Pro Juventute, Affido, dem Anton-Afritsch-Kinderdorf, dem SOS Kinderdorf, dem mobilen Palliativteam Graz und Graz-Umgebung und der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde.

„Anderen eine Freude zu bereiten, ist das größte Geschenk, das man sich selbst machen kann. Besonders schön ist es zu beobachten, dass sich unsere Mitarbeiter in ihrer Freizeit für jene einsetzen, die es wirklich benötigen. Als Versicherung ist soziales Engagement gelebtes Selbstverständnis, das wir pflegen und weitergeben. Dieses Projekt gemeinsam mit all den Kinder- und Jugendhilfsorganisationen umzusetzen, und ein karitatives Bewusstsein zu schaffen, macht uns als Team stolz“, sagt Ingo Hofmann, CEO der Merkur Versicherung.

Nach dem Zufallsprinzip wurde den teilnehmenden Mitarbeitern jeweils ein von den Kindern selbst verfasster Wunsch zugeteilt. Eigenverantwortlich kümmerten sich die Kollegen um den Kauf und die Verpackung des Geschenks, inklusive persönlichem Weihnachtsgruß. Die Pakete wurden pünktlich zugestellt, damit sie rechtzeitig unter dem Christbaum landen.

Foto: Merkur

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