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Erfolge in der Corona-Krise:

Das stripeZ-Modul besteht aus LED-Elementen mit geringer Linsenhöhe und integriertem Kühlelement.ZK

ZKW holt vier Awards

Wieselburg, 29. Mai 2020 – Trotz des angespannten wirtschaftlichen Umfelds in der Automotive-Industrie kann ZKW respektable Erfolge verbuchen. Der Wieselburger Lichtsysteme-Spezialist holt in den vergangenen Wochen vier namhafte Auszeichnungen: In China erhielt ZKW den „Best Improvement Award“ von Shanghai General Motors (SGM) für besondere Leistungen als Zulieferer. Für den europäischen Markt wurde ZKW von General Motors mit dem „Supplier quality excellence Award“ prämiert. Mit dem neu entwickelten stripeZ LED-Lichtmodul holte ZKW nicht nur den „German Design Award“, sondern auch den begehrten „Automotive Brand Contest“ in der Kategorie Future, Mobility & Parts. „In Zeiten wie diesen freuen wir uns besonders über die Auszeichnungen. Sie bestätigen einmal mehr unseren Innovationskurs und den starken Kundenfokus“, erklärt Oliver Schubert, CEO der ZKW Group.

Top-Zulieferunternehmen

Im Januar erhielt die ZKW-Niederlassung im chinesischen Dalian den Shanghai General Motors Best Improvement Award. Dieser würdigt die besonderen Leistungen des Projektteams, das den Frontscheinwerfer für den Buick Regal entwickelt hat – insbesondere die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit SGM. In Europa prämierte General Motors ZKW mit dem Supplier Quality Excellence Award 2019 für die hervorragenden Leistungen als Zulieferer. Der Lichtsysteme-Hersteller nahm den Preis, der die konstant hohe Fertigungsqualität würdigt, bereits zum achten Mal in Folge in Empfang. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die persönliche Übergabe der Zertifikate jedoch verschoben werden, stattdessen gab es Anerkennungsurkunden.

Prämierte Lichttechnologie

Für sein innovatives stripeZ LED-Lichtmodul, das ein Auge nachahmt, holt ZKW den German Design Award in der Kategorie Automotive Parts & Accessories. Ausschlaggebend für die Jury war das besonders kompakte Design des Lichtelements, das neue Gestaltungsmöglichkeiten der Hauptscheinwerfer und Frontpartie des Fahrzeugs erlaubt.

Foto: ZKW Group

Flughafen Linz:

Der Flughafen Linz und die GrowNow Group freuen sich, die erste deutschsprachige Luftfrachtakademie mit Start im September 2020 am Flughafen Linz bekannt zu geben.

Eröffnung der ersten deutschsprachigen Luftfrachtakademie

Linz, 29. Mai 2020 – Fachexperten unterrichten 13 verschiede Luftfrachtkurse mit insgesamt 123 Schulungstagen im Schulungsplan 2020 und 2021 zu den Themen Grundkenntnisse, Produkte, Sicherheit, Verkauf- und Kundenbetreuung, Qualität, Handling, Umwelt und Prozessverbesserung. Innovative und praxisbezogene Lernkonzepte, entwickelt speziell für die Logistik- und Verladeindustrie bilden das Fundament der ersten deutschsprachigen Luftfrachtakademie. Der Flughafen Linz bietet während der Lehrgänge die einzigartige Möglichkeit direkt im Luftfrachtlager die Abläufe hautnah und praxisorientiert kennen zu lernen.

Gerade in Krisenzeiten nimmt die Wichtigkeit von Luftfrachttransporten zu und stellt lebenswichtige, effiziente und effektive Versorgungslinien dar. Dies wird sich auch in einem erhöhten Lern- und Schulungsbedarf in der Luftfracht im gesamten deutschsprachigen Raum über die kommenden Jahre wiederspiegeln.

Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Flughafen Linz: „Wir haben uns über die Jahre zum größten, regionalen Frachtflughafen Österreichs entwickelt und punkten bei unseren Kunden mit Flexibilität und hoher Servicequalität. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit im Schulungsbereich mit der GrowNOW Group und die Entscheidung zum zentralen Standort Linz als Schulungszentrum für die erste deutschsprachige Luftfrachtakademie. Dies unterstreicht den Stellenwert und die Kompetenz des Linzer Flughafens in puncto Luftfracht.“

Roland Zistler, Geschäftsführer GrowNOW Group: „Es macht uns stolz, unsere langjährige Erfahrung in der Entwicklung und im Unterricht von Luftfrachtschulungen nun auch in deutscher Sprache dem gesamten deutschsprachigen Luftfrachtmarkt anbieten zu können. Der Flughafen Linz, in bester Verkehrslage zwischen München und Wien, mit direkten Flugverbindungen nach Frankfurt und Düsseldorf, ist der idealste Ort und beste Partner für unsere Luftfrachtakademie.“

Foto: Flughafen Linz GesmbH

Mehr Lichtkomfort mit Sicherheit und Effizienz:

Neu im Sortiment auf der Conrad Sourcing Plattform: Die sensorgesteuerten LED-Leuchten Surface Circular von Ledvance

Sensorgesteuerte LED-Technologie Surface Circular von Ledvance

Wels, 26. Mai 2020 – Conrad Electronic erweitert sein Sortiment des deutschen LED-Anbieters Ledvance um die sensorgesteuerte Leuchte Surface Circular und damit sein Angebot für professionelle Gebäudetechnik.

„In Zeiten steigender Energiekosten und aus Umweltgründen ergibt sich die Anforderung, den Energiebedarf haustechnischer Anlagen im privaten wie öffentlichen Bereich zu senken. LEDs sind hier perfekt geeignet, sofern sie Anforderungen an Lichtatmosphäre, Design und Komfort erfüllen“, so Bettina Junge, Produktmanager bei Conrad Electronic. „Mit der sensorgesteuerten Surface Circular von Ledvance erweitern wir unser Angebot um eine weitere professionelle und hochwertige Lösung in der Gebäudetechnik von einem international agierenden deutschen Anbieter.“

Herzstück der neuen Surface Circular Leuchten ist die hochentwickelte Sensortechnologie im Inneren, die eine noch individuellere Einstellung für die Bewegungserkennung (Erfassungsbereich von bis zu 8 m und 110°), Dämmerungsschaltung beziehungsweise Tageslichterkennung (Schwellwert: 25 lx) oder Haltezeit (5 Sekunden bis 10 Minuten) ermöglicht.

Einsetzbar als Decken- oder Wandleuchte bietet die Surface Circular eine hohe Lichtausbeute von bis zu 80 lm/W, einen Lichtstrom von bis zu 1.920 lm und einem Ausstrahlungswinkel von 120°. Damit eignet sie sich als Ersatz traditioneller Flächenleuchten. Verglichen mit herkömmlichen Kompaktleuchtstofflampen kann der Energiebedarf um bis zu 55 % gesenkt werden.

Das hochwertig schlichte Design und das warmweiße Farbangebot von 3.000 bzw. 4.000K ermöglichen den Einsatz für Innenräume jeder Art – vom Büro über die Ladenfläche bis hin zu Treppenhäusern und Empfangsbereichen. Die nötige Robustheit für den flexiblen Einsatz wird durch die Spritzwasser-Schutzklasse IP44 und den Stoßfestigkeitsgrad IK03 belegt.

Foto: Ledvance

Neue Generation der Trockensortierung:

Die Fertigstellung und Übergabe des Projektes ist für Mai 2023 geplant.

SPRINGER und SCA setzen erfolgreiche Partnerschaft fort

Friesach, 25. Mai 2020 – Der schwedische Konzern SCA setzt mit einem aktuellen Großauftrag einmal mehr auf die zukunftsweisende Spitzentechnologie und die innovativen Produktlösungen von SPRINGER: Das österreichische Familienunternehmen entwickelt und baut eine neue, innovative und leistungsstarke Trockensortieranlage für SCA Bollsta.

Zum Einsatz kommen maßgeschneiderte Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen, wie z. B. der riemenlose Trimmer“ „SPRINGER-E-CUT 200, die vollautomatische Verpackungsmaschine „SPRINGER-ED 3000 Wrapper“ das „SPRINGER-Robotic Labeling System“ (RLS), sowie das „SPRINGER-IOT und GO-LIVE!“-System, mit dem ein vollständiger digitaler Zwilling der realen Anlage erstellt und mit Live-Datenanbindung zum Leben erweckt wird.

„Wir freuen uns, dass wir die erfolgreiche Partnerschaft mit SCA fortsetzen. Die neue Trockensortieranlage vereint digitale Spitzentechnologie mit Benutzerfreundlichkeit und Effizienz“, so CEO Timo Springer Maschinenfabrik GmbH. Unser schwedischer Vertriebspartner LOAB hat hier die Vertragsgespräche optimal begleitet und die Interessen von SCA und Springer auf einen Nenner gebracht oder zusammengeführt. Basis für die Auftragsvergabe waren eine zweijährige, sehr intensive Projektbearbeitung, sowie die neuesten Innovationen von Springer, so Gert Fischinger Leiter Projektplanung.

Die Anlage zählt zu den größten Einzelanlagen sowie zu den schnellsten am Markt und schafft bis zu 230 Bretter pro Minute und 28 Übergaben pro Minute, damit ist eine jährliche Nachsortierkapazität von mehr als 750.000 m³ Brettware erreichbar und dies mit nur drei Anlagenbedienern. Sämtliche Anlagenbereiche werden im Werk Springer vorinstalliert, vormontiert und in Betrieb genommen.

Foto: SPRINGER

Wirtschaft startet „Comeback für Kärnten“

Kontinuität im Präsidium der Wirtschaftskammer Kärnten: WK-Präsident Jürgen Mandl (Mitte) mit den Vizepräsidenten Günter Burger (Freiheitliche Wirtschaft), Carmen Goby, Otmar Petschnig und Alfred Trey (SWV)

WK-Präsident Mandl vom Wirtschaftsparlament einstimmig wiedergewählt

Klagenfurt, 25. Mai 2020 – In einer seit Wiedereröffnung der Handelskammern 1946 wahrscheinlich einmaligen Form kam vergangenen Dienstagabend das Kärntner Wirtschaftsparlament zu seiner Frühjahrssession zusammen: Nur die Hälfte der sonst über hundert Delegierten verteilte sich mit großem Abstand und Mund-Nasen-Schutz im Festsaal, das Programm wurde knapp gehalten.

Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl, der in der Wahl am 4. und 5. März den Anteil seiner „Liste Kärntner Wirtschaft“ von 64 Prozent bei der Wahl 2015 auf über 77 Prozent steigern konnte, wurde ohne Gegenkandidat einstimmig wiedergewählt. Ebenso einstimmig erfolgte die Annahme des Rechnungsabschlusses für 2019, der mit Gesamteinnahmen von 29.971.767,12 Euro ein ausgeglichenes Ergebnis ausweist.

„Es geht aufwärts!“

In der Rede des alten und neuen Präsidenten Mandl nahm die aktuelle wirtschaftliche Situation aufgrund der Coronakrise eine zentrale Rolle ein. Mandl hielt sich dabei kaum mit Betrachtungen der Vergangenheit auf, sondern bezeichnete die beginnenden Grenzöffnungen in Europa, die mit Schulbeginn wieder stärker in den Alltag eingezogene Lebensnormalität und die Wiedereröffnung der Ämter und Behörden als Anlass zur Hoffnung: „Der ‚Recovery Watch‘ der Wirtschaftskammer, der Echtzeitindikatoren wie die wöchentlichen BIP-Entwicklungen der OeNB, den Stromverbrauch in Österreich, Fahrgastzahlen oder Einzelhandelsfrequenzen misst, erkennt bereits eine Bewegung in Richtung der Vorkrisenwerte. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen: Es geht aufwärts!“

Wirtschaft als Grundlage

Nachdem Optimismus für Unternehmer eine Grundvoraussetzung sei, wies Mandl auf drei durchaus positive Aspekte dieser ansonsten sehr herausfordernden Phase hin: Dass Wirtschaft ist nicht alles, aber Grundlage für alles sei, sei binnen kürzester Zeit jedem klargeworden. „Wenn der Wirtschaftsmotor an Drehzahl verliert, sind die Auswirkungen unüberschaubar und unkontrollierbar. Sie reichen vom Bundesbudget, das derzeit nicht einmal präsentiert werden kann, über die Sozialversicherungen und die Gemeindefinanzen bis zum örtlichen Sport- und Gesangsverein“, unterstrich Mandl.

Foto: WKK/Gert Eggenberger

Donau:

Portalkran im Einsatz

Freie Fahrt in Greifenstein

Greifenstein, 25. Mai 2020 – Mit Ende der Schleusenrevision in Greifenstein werden alle 18 Schiffsschleusen an der österreichischen Donau wieder einsatzbereit sein. Unter Einhaltung umfassender Sicherheitsmaßnahmen rund um Covid-19 stehen trotz Verzögerungen bei Ersatzteillieferungen und Zulieferfirmen die Schleusen Ende Mai für die Schifffahrt zur Verfügung.

Kraftwerke bilden ein Hindernis für die Schifffahrt

Um die Kraftwerke an der Donau passieren zu können, stehen je Kraftwerk zwei gewaltige Schleusen zur Verfügung. VERBUND als Kraftwerksbetreiber ist für die Wartung und Instandhaltung zuständig. Je nach Plan werden die Schleusenkammern in der Wintersaison, wenn die Ausflugsschifffahrt pausiert, zu Revisionsarbeiten trockengelegt. Der verbleibende Schiffsverkehr wird in dieser Zeit über die zweite Schleusenkammer abgewickelt.

„Unter den schwierigen Umständen gratuliere ich der gesamten Belegschaft zur hervorragenden Arbeit. Die Belastung der Teams war groß, denn wir mussten aus Sicherheitsgründen die Kraftwerksmannschaft teilen: eine Hälfte arbeitete an der Schleuse, die andere Hälfte im Kraftwerk. Durch die strikte Isolierung vermeiden wir eine mögliche Ansteckung, aber der Druck war groß“, so Karl Heinz Gruber, Geschäftsführer der VERBUND Hydro Power GmbH zu den außergewöhnlichen Herausforderungen.

„Die Donau ist die wichtigste Ost-West-Transportachse für die Wirtschaft, sowohl für den Gütertransport, als auch für den Fremdenverkehr. Wir öffnen mit dieser Maßnahme der Transportwirtschaft und den Zulieferern diese wichtige und sichere Transportmöglichkeit wieder uneingeschränkt. Wir hoffen, dass die Wirtschaft wieder Fahrt aufnimmt und sowohl Handel als auch Tourismus sich schrittweise erholen“, so Michael Amerer, Geschäftsführer der VERBUND Hydro Power GmbH.

Monatelange Wartungs- und Reparaturarbeiten

Im trockenen Zustand offenbaren sich die beeindruckenden Dimensionen des Bauwerks. Die Schleusenkammern sind 230 Meter lang, 24 Meter breit und mehr als 20 Meter tief. Die stählernen Stemmtore wiegen mehr als 100 Tonnen pro Flügel und werden bis zu tausend Mal im Jahr bewegt. Bis zu vier Schubschiffe finden in einer Schleusenkammer Platz. Ein Schleusungsvorgang benötigt ca. 60 Mio. Liter Donauwasser. Geregelt wird der Schiffsverkehr vom Personal der viadonau.

Foto: VERBUND

MNS-Masken:

Daniela Brückler, Inhaberin von Hager Job Fashion: „Unsere Masken ermöglichen nahezu freie Atmung und sind nachhaltig.“

Es geht auch ohne China

Kirchberg-Thening, 20. Mai 2020 – Die „Maskenpflicht“ im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie stößt nicht immer auf Gegenliebe. Die in Supermärkten verteilten Einweg-Produkte sind unbequem, vernebeln die Sicht von Brillenträgern, „verzieren“ manche Gehsteige und sorgen generell für ein Umweltproblem.

Die obligatorische Bedeckung von Mund und Nase aus Stoff hat im Vergleich dazu wesentliche Vorteile: Sie kann gewaschen und damit wiederverwendet werden und sie ist bequemer zu tragen. Genau diese Kriterien erfüllen die von „Hager Job Fashion“ produzierten Masken.

Den Grundstein legten der Medizintechnik-Cluster und der Kunststoff-Cluster der oö. Standortagentur Business Upper Austria. Frau Brückler von Hager Job Fashion hat sich im März an uns gewandt, weil sie Spezialmaterial für die Produktion von Masken suchte. Mit Hilfe der Kontakte des Kunststoff-Clusters konnte eine Quelle bei Lenzing Plastics aufgetan werden“, erzählt Projektmanagerin Laura Lidauer.

„Wir waren auf der Suche nach einem Lieferanten für Spezial-Vlies und kamen dank der Netzwerke mit der Firma Lenzing Plastics in Kontakt. Die Zusammenarbeit hat von Beginn an hervorragend funktioniert“, betont Daniela Brückler, die mit ihrem Ehemann das Traditionsunternehmen „Hager Job Fashion“ übernommen und vor der Schließung gerettet hat.

Zum Kerngeschäft mit Berufskleidung kam durch die Corona-Krise auch der Wunsch nach Schutzmasken. „Wir hatten sehr viele Anfragen und haben darauf prompt reagiert“, sagt Brückler. Im Online-Shop ist Mund-Nasenschutz in beliebiger Stückzahl erhältlich – auf Wunsch können die Masken auch mit einem Logo oder Mustern bedruckt werden. Lenzing Plastics ist ein idealer Partner: Das Unternehmen ist Weltmarktführer für Produkte aus Polyolefinen und Fluorpolymeren.

Foto: Hager Job Fashion

75-jähriges Bestehen:

Die Steirische Volkspartei feiert am 18. Mai Jubiläum

Graz, 18. Mai 2020 – Der kommende Montag ist heuer ein kleiner Feiertag für die Steirische Volkspartei. Am 18. Mai 1945 wurde die Landespartei im Konventsgebäude der Kreuzschwestern in Graz gegründet. Und es wäre wohl ein größerer Festtag geworden, denn ein Dreivierteljahrhundert dürfte man durchaus feierlich begehen. Doch die Coronakrise und ihre Beschränkungen lassen dies selbstverständlich nicht zu, daher „weicht“ die Steirische Volkspartei mit ihrem Jubiläum ins World Wide Web aus und blickt in der kommenden Woche online auf die Geschichte der Partei zurück.

„In Zeiten wie diesen gibt es klarerweise Wichtigeres als zu feiern. Das haben wir als Steirische Volkspartei zuletzt auch ganz klar mit unserer Steirerband-Aktion „Aufeinander schauen ist steirisch“ bewiesen, mit der wir schon 100.000 Euro einnehmen und vielen Menschen helfen konnten“, erklärt Landesparteigeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg, „dennoch wollten wir das 75-Jahre-Jubiläum nicht ganz außer Acht lassen, schließlich darf man auch auf die zahlreichen Erfolge der letzten Jahrzehnte stolz sein. Die Intention war daher, ein umfangreiches Online-Programm zusammenzustellen, mit dem wir alle wichtigen Persönlichkeiten aus der Steirischen Volkspartei vor den Vorhang bitten wollen.“

Die „Geburtstagswoche“ wird am Montag mit einer Online-Rede des Landesparteiobmannes Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer eröffnet. Danach folgen viele weitere interessante Beiträge und Inhalte. So wurde etwa die Jubiläums-Lektüre aus 2015 von Politikwissenschafter Klaus Poier digital um fünf weitere Jahre erweitert. Filmproduzent Herbert Martinschitz verlängerte den 70-Jahre-Film über die Steirische Volkspartei um die Jahre 2015 bis 2020. Schützenhöfer und Frau Landeshauptmann a. D. Waltraud Klasnic schwelgen in ganz speziellen Podcast-Folgen in Erinnerungen. Und natürlich kommen auch die aktuellen Landesräte Juliane Bogner-Strauß, Barbara Eibinger-Miedl, Christopher Drexler und Johann Seitinger sowie Klubobfrau Barbara Riener zu Wort. Alle Beiträge sind auf der Homepage www.stvp.at bzw. auf Facebook und YouTube zu sehen.

Fotocollage: Erwin Scheriau, ÖVP/Jakob Glaser, Foto Fischer und Archiv Steirische Volkspartei

IV-Steiermark Präsident Georg Knill:

Georg Knill, Präsident der IV Steiermark

„Haben in der Steiermark noch viel vor“

Graz, 18 Mai 2020 – Wie eine Umfrage der Industriellenvereinigung (IV) Steiermark zeigt, entwickelt sich die Industriekonjunktur im Jahr 2020 in mehreren Phasen: Die Krise hat die Industrie mit voller Wucht getroffen, wenngleich derzeit in einigen Betrieben noch Aufträge aus dem ersten Quartal abgearbeitet werden können.

Das Bild verändert sich in den kommenden Monaten jedoch merklich. Coronabedingt ausbleibende neue Auftragseingänge fehlen in den heimischen Produktionen – dementsprechend reduziert sich die Auslastung über den Sommer. Mit der Zuversicht auf eine zunehmende Öffnung und Stabilisierung der internationalen Märkte, steigt auch die Erwartung auf eine höhere Produktionsauslastung gegen Jahresende.

„Aktuell ist die Situation der Unternehmen sehr unterschiedlich. 14 Prozent der Betriebe sind nur zur Hälfte oder sogar weniger ausgelastet, gleichzeitig können 27 Prozent ihre Planzahlen nahezu einhalten. Diese beiden Extrempole beginnen sich im weiteren Verlauf des Jahres anzunähern. Zu erwarten ist, dass sich die Auslastung bei rund 80 Prozent einpendeln wird.“, schildert Gernot Pagger, Geschäftsführer der IV-Steiermark die derzeitige Situation.

Für IV-Steiermark Präsident Georg Knill ist klar, dass in Anbetracht dieser Einschätzung eine Verlängerung der Corona-Kurzarbeit über den September hinaus unerlässlich ist. „Bei einer prognostizierten Unterauslastung von 20 Prozent müssen wir rasch wissen, auf welchen arbeitsmarktpolitischen Rahmen wir uns im Herbst einzustellen haben. Nur so können wir gewährleisten, dass die bisherigen Anstrengungen, die Mitarbeiterzahlen stabil zu halten, nicht vergebens waren“.

Aufschwung nur bei steigender Nachfrage

Waren es vor vier Wochen noch Lieferketten und die Verfügbarkeit von Tagespendlern, so wird nunmehr die ausbleibende Nachfrage als primärer limitierender Faktor für die Produktion eingeschätzt: Bei 78 Prozent der befragten Unternehmen stellt die globale Marktentwicklung das derzeit größte Produktionshemmnis dar.

Foto: IV Steiermark

Positive Bilanz

v.l.n.r.: Vorstandsdirektor Christian Kladiva, Vorstandsmitglied und -sprecher Ingo Hofmann und Vorstandsmitglied Helmut Schleich

Die Merkur Versicherung AG weist für 2019 eine solide Prämienentwicklung aus.

Graz, 18. Mai 2020 – Die abgegrenzten Prämien über alle Sparten betragen 522,2 Millionen Euro und konnten mit einem Plus von + 5,8 Prozent sogar das Vorjahreswachstum übertreffen (2018: + 5,1 Prozent). Die Anzahl der versicherten Risken konnte ebenso gesteigert werden, sie lag am Bilanzstichtag bei 1.015.974 Risken (2018: 1.004.391 Risken). Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2019 ist durch sinkende laufende Finanzerträge aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus belastet. Zusätzlich belasten der Brexit und der Handelsstreit zwischen USA und China die Kapitalmärkte. Der Gewinn vor Steuern (EGT) erreichte rund 10,0 Millionen Euro.

Vorstandsmitglied und -sprecher Ingo Hofmann: „Das Ergebnis des Jahres 2019 belegt das solide Fundament unserer Versicherungsgruppe und insbesondere das der Merkur Versicherung AG. Vor dem Hintergrund des anhaltenden niedrigen Zinsumfeldes sind die aktuellen Zahlen durchweg als positiv zu bewerten. Unsere Marke und unsere innovativen Produkte haben weiter an Strahlkraft gewonnen und werden auch weiterhin eine verlässliche Basis für eine zukünftige positive und marktüberdurchschnittliche Entwicklung sein. Für uns steht auch in Zukunft die Absicherung des Wunders Mensch im Mittelpunkt.“

Geschäftsbericht 2019: 222 Jahre Tradition und Innovation erleben

Die Merkur Versicherung wurde am 17.6.1798 in Graz gegründet. Sie ist damit Österreichs älteste noch bestehende Versicherung und sicher eine der innovativsten. Der Geschäftsbericht 2019 will zum Geburtstag der Merkur diese beiden Eckpunkte, Tradition und Innovation, dramatisieren. Die Geschichte der Merkur wird nicht nur im Druckwerk erzählt, sondern auch mit einer Web Augmented Reality Engine erlebbar gemacht (Link: https://1798.in3d.jetzt).

Foto: Merkur Versicherung AG/Chris Zenz

„Flutet die Becken“:

Das Thermen- und Erlebnisbad im Thermenresort Loipersdorf startet am 29. Mai

Bad Loipersdorf, 18. Mai 2020 – Mit großer Ungeduld haben viele darauf gewartet, jetzt wissen wir, wie sich der Betrieb im Thermenresort Loipersdorf ab 29.5. gestalten wird.

Das Thermen- und Erlebnisbad wird planmäßig am 29.5. wiedereröffnet. Auch die Thermengastronomie und die Massagespezialisten des Gesundheitszentrums freuen sich darauf, rechtzeitig zu Pfingsten unsere Gäste begrüßen zu dürfen.

Die Fakten im Überblick:

  • Es wird empfohlen, Eintritte schon im Vorfeld online unter www.therme.at/eintritt-buchen zu buchen.
  • Das Thermen- und Erlebnisbad mit seinen 529m Wasserrutschen, allen Attraktionen, Gastronomiebereichen und der Wohlfühloase Sonnensauna kann wie geplant am 29.5.2020 uneingeschränkt öffnen.
  • Die 1m-Abstandsregel gilt auch im Thermenresort Loipersdorf und ist dank 35.000qm Fläche leicht einhaltbar.
  • Mund-Nasenschutz muss in Feucht-Räumen (Duschen und Schwimmhallen) NICHT getragen werden. Auch im Wasser oder in der Sauna ist KEIN MNS erforderlich. Im Innenbereich (z.B. im Eingangsbereich, in den sanitären Anlagen, Umkleidebereichen) ist er für Gäste über 6 Jahre erforderlich., nicht aber im Wasser oder in der Sauna.
  • Hinweisschilder und Abstandsmarkierungen sind zu beachte! Die bestens geschulten Mitarbeiter im Thermenresort Loipersdorf werden ihre Gäste gerne dabei unterstützen, alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Chlor tötet Viren

Schon in der Vergangenheit konnte man im Thermenresort Loipersdorf auf hohe hygienische Standards weit über der Norm verweisen. Auch jetzt garantieren unsere Techniker durch ihre sorgfältige Arbeit sicheren Badespaß. Die schonende Aufbereitung des Thermalwassers erfolgt mit exakt berechneten Chlormengen. So wird Keimen, Pilzen und vor allem den Coronaviren der Garaus gemacht.

Auch abseits des Wassers wird die Sicherheit der Thermenresort-Besucher groß geschrieben und daher werden in allen Bereichen noch einmal die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen verstärkt.

Foto: TRL

VAMED nimmt Reha-Betrieb wieder auf:

VAMED Rehaklinik Baumgarten

Sicherheit und Qualität haben oberste Priorität

Wien, 13. Mai 2020 – Österreichs führender Reha-Anbieter, die VAMED, startet ab sofort die schrittweise Wiederinbetriebnahme ihrer österreichischen Rehabilitationseinrichtungen. Dazu Ludwig Bichler, VAMED-Unternehmenssprecher: „Wir freuen uns, nach dieser noch nie dagewesenen und für alle sehr fordernden Zeit auch mit unseren Rehabilitationseinrichtungen den Weg zurück zu einem vollständigen Rehabilitationsangebot für unsere Patienten zu ermöglichen. “

Die VAMED hat ihre Rehabilitationszentren im Zuge der Corona-Pandemie in den Dienst der öffentlichen Gesundheit gestellt und einen großen Teil ihrer Ressourcen für COVID-19-Erkrankte und andere Pflegebedürftige verfügbar gehalten.

Angesichts des deutlichen Rückgangs der Corona-Infektionen in Österreich nehmen die VAMED-Rehabilitationszentren – in enger Abstimmung mit den Behörden von Bund und Ländern – nun wieder ihren Betrieb auf. Bichler „Sicherheit und Qualität haben bei unseren Therapieangeboten höchste Priorität. Wir treffen umfangreiche Maßnahmen, um unsere Patienten ebenso zu schützen wie unsere Mitarbeiter, die in den Einrichtungen Großartiges leisten.“

Corona-Screening und umfangreiche Schutzmaßnahmen

Konkret gibt es für Patienten vor dem Therapiebeginn ein Screening auf eine Corona-Infektion. Auch die VAMED-Mitarbeiter werden laufend getestet. Tägliche Präventivmaßnahmen wie zum Beispiel Fiebermessungen, strikte Abstandsregelungen, das Tragen von Schutzmasken und laufende Desinfektionsmaßnahmen sind die Basis für eine sichere Rehabilitationsbehandlung in den VAMED-Einrichtungen. Diese hohen Sicherheitsvorkehrungen ermöglichen, dass alle Behandlungsformen zur Verfügung gestellt werden können. Die Patienten profitieren zudem von Kleingruppentherapien, da aufgrund der Abstandsregelungen das Therapieprogramm in kleineren Einheiten als gewöhnlich stattfindet.

Foto: VAMED/B. Lorenz

G‘standener Unternehmer:

v.l.n.r.: WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker bei der Angelobung

Ecker von WKÖ-Chef Mahrer zum neuen WKNÖ-Präsidenten angelobt

Wien, 13. Mai 2020 – Nach der einstimmigen Kür durch das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) ist Wolfgang Ecker nun vom Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, Harald Mahrer, offiziell zum neuen Präsidenten der WKNÖ angelobt worden.

Ecker sei „ein g‘standener Unternehmer, der das unternehmerische Herz am richtigen Fleck hat“ und „in Zeiten wie diesen der richtige Mann für die Kommandobrücke, der richtige Mann am Steuerrad des Schiffs der niederösterreichischen Wirtschaft“.

Eckers Vorgängerin Sonja Zwazl wurde von Mahrer mit der Großen Goldenen Ehrenmedaille der WKÖ ausgezeichnet. Zwazl habe sich leidenschaftlich und „im wahrsten Sinne des Wortes fast Tag und Nacht für Niederösterreichs Unternehmen eingesetzt“.

 

Foto: Nadine Studeny

AMS Tirol informiert:

Derzeit über 140.000 Menschen in Tirol in Kurzarbeit oder ohne Job

Innsbruck, 13. Mai 2020 – Mit 11.05.2020 sind in Tirol 42.980 Menschen arbeitslos gemeldet. Dazu kommen 96.318 Menschen in Kurzarbeit. Da die Arbeitslosenzahlen seit 04.05.20 wöchentlich veröffentlicht werden liegen nun folgende Zahlen vor:

Arbeitslosenzahlen WOCHENVERGLEICH: (vom 04.05. bis 11.05.2020): -1,8 % oder – 780 arbeitslos gemeldete Personen beim AMS Tirol

  • -11,2 % oder -187 Personen im Bau
  • +1,7 % oder + 348 Personen in Beherbergung und Gastronomie
  • +0,3 % oder + 14 Personen im Handel

Aktuelle Arbeitslosenzahlen VERGLEICH mit SHUTDOWN am 15.03.20:

+217,9 % oder + 29.458 arbeitslos gemeldete Personen beim AMS Tirol (im Vergleich zu 13.522 Personen am 15.03.2020)

  • -46,2 % oder -1.271 Personen im Bau
  • +933 % oder +18.371 Personen in Beherbergung und Gastronomie
  • +152,1 % oder +2.861 Personen im Handel

Anton Kern, Landesgeschäftsführer des AMS Tirol: „Gegenüber dem bisherigen Höchststand Mitte April 2020 von 45.782 arbeitslos gemeldeten Personen ist in Tirol die Arbeitslosigkeit leicht gesunken (-2.802 Personen oder -6,1 %) Das macht sich vor allem im Bau bemerkbar, während die Zahlen im Wirtschaftsabschnitt Beherbergung und Gastronomie weiterhin ansteigen.“

Die aktuellen Zahlen zur Corona Kurzarbeit:

Bis inklusive Montag, den 11.05.2020, wurden in Tirol 10.142 Corona-Kurzarbeitsanträge erfasst mit einem Planbetrag von 719 Mio. Euro für 96.318 Arbeitsplätze. Von diesen erfassten Anträgen konnten 9.411 (93 %) mit einer Bewilligungssumme von 687 Mio. Euro bereits genehmigt werden. Aktuell wurden in Tirol 9,3 Mio. Euro Corona-Kurzarbeitsbeihilfe an 1.406 Unternehmen ausgezahlt.

Die meisten Kurzarbeitsanträge in Tirol kommen aus dem Handel (2.193 Anträge oder 22 %) gefolgt vom Wirtschaftsabschnitt Beherbergung und Gastronomie (1.887 Anträge oder 19 %) sowie dem Bau mit 980 Anträgen oder 10 %.

Foto: AMS Tirol / energepic.com

Greiner trotzt schwächelnder Konjunktur:

AXEL KÜHNER, Vorstandsvorsitzender Greiner AG

Umsatz erneut gesteigert

Kremsmünster, 11. Mai 2020 – Im Geschäftsjahr 2019 konnte Greiner seinen Wachstumskurs in einem schwierigen Marktumfeld weiter fortsetzen. Die Diversifikation von Produkten und Märkten, die globale Ausrichtung sowie innovationsgetriebenes und nachhaltiges Handeln haben sich in Zeiten schwächelnder Konjunktur erneut bewährt. Greiner konnte den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 1,675 Milliarden Euro abermals steigern (GJ 2018: 1,631 Milliarden Euro). Auch der Cashflow steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 144 Millionen Euro (GJ 2018: 128 Millionen Euro). Sämtliche im Geschäftsjahr 2019 getätigten Investitionen wurden wieder aus dem Cashflow finanziert. 2019 investierte Greiner 99 Millionen Euro in Sachanlagen (GJ 2018: 108 Millionen) und war mit 10.745 Mitarbeitern an 140 Standorten in 34 Ländern weltweit aktiv. Zum Stichtag 31. Dezember 2019 beschäftigte Greiner 2.543 Mitarbeiter in Österreich, 6.251 Mitarbeiter im restlichen Europa, 775 Mitarbeiter in Asien, 821 Mitarbeiter in Nordamerika, 219 Mitarbeiter in Südamerika und 136 Mitarbeiter im Rest der Welt.

Richtung Zukunft denken: Greiner Campus, Innovation und Nachhaltigkeit

Zentrale Themen des vergangenen Geschäftsjahres waren neben der Eröffnung des Headquarter-Ausbaus Greiner Campus die Gründung des Corporate Incubator INNOVENTURES sowie das weitere Vorantreiben der Nachhaltigkeitsaktivitäten inklusive Veröffentlichung des ersten Nachhaltigkeitsberichts. „Die Eröffnung des modernen Büro- und Ausbildungszentrums Greiner Campus im Frühjahr 2019 schuf auch am Headquarter-Standort Kremsmünster die räumliche Basis für kontinuierliches Wachstum. Mit unserem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und der Veröffentlichung unseres ersten Nachhaltigkeitsberichts, in dem messbare Nachhaltigkeitsziele bis ins Jahr 2030 definiert wurden, übernehmen wir gruppenweit Verantwortung. Wir sind davon überzeugt, dass nur nachhaltige Unternehmen künftig auch wirtschaftlich erfolgreich sein werden“, sagt Vorstandsvorsitzender Axel Kühner.

Foto: Greiner AG

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