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EU-Arbeitsmarktbehörde nach Wien

Die europäischen Lohnniveaus gleichen sich nicht an, sondern bleiben auf dramatisch unterschiedlichen Niveaus. Der Lohndruck in Europa steigt – mit großen Auswirkungen auf den österreichischen und den Wiener Arbeitsmarkt. Auf Druck der Sozialdemokraten und Gewerkschaftern hat die EU-Kommission im März 2018 endlich den Gesetzesvorschlag für eine europäische Arbeitsmarktbehörde präsentiert, die grenzüberschreitend gegen Lohn-und Sozialdumping vorgehen soll. Wo die neue EU-Behörde angesiedelt sein wird, ist noch offen. Zum Schulterschluss zwischen Wien und Europa kam es zwischen Stadtrat Michael Ludwig, Delegationsleiterin der SPÖ-EU-Abgeordneten Evelyn Regner, SPÖ-Nationalratsabgeordneten Josef Muchitsch sowie der EU-Abgeordneten und Berichterstatterin für die Entsenderichtlinie Agnes Jongerius, die sich für den Standort Wien stark machen.

Foto: PID

Bundesforste bilanzieren mit zweitbestem Ergebnis in der Unternehmensgeschichte

Die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf AG) erwirtschaftete 2017 das zweitbeste Ergebnis seit der Ausgliederung aus der Bundesverwaltung 1997. „Das Geschäftsjahr zeigte sich trotz guter Wirtschaftslage voller Turbulenzen. Trotz erneuter Wetterkapriolen, hohem Schadholzanfall und einem sehr volatilen Holzpreis auf einem käuferfreundlichen Markt konnten wir ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen“, zieht Rudolf Freidhager, Vorstandssprecher und Vorstand für Forstwirtschaft und Naturschutz der ÖBf AG, eine erfreuliche Bilanz. „Wir schreiben das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte.“

Die Betriebsleistung kam mit 235,6 Mio. Euro um 4,3 % über dem Vorjahr (225,8 Mio.) zu liegen, der Gewinn vor Steuern (EBT) stieg um 38,0 % von 21,6 Mio. auf 29,8 Mio. Euro. Auch das EBITDA lag mit 44,1 Mio. Euro um 18,9 % deutlich über dem Vorjahreswert (37,1 Mio.) ebenso wie das EBIT, das um 45,3 % auf 32,4 Mio. Euro (Vorjahr: 22,3 Mio.) angestiegen ist. Größte Herausforderung war neben dem dynamischen Holzmarkt der Klimawandel und seine Folgen. Das zeigt sich nicht zuletzt an dem unverändert hohen Schadholzanteil von 46 % (2016: 51 %), der fast zur Hälfte auf Schäden durch Borkenkäfer zurückzuführen ist. „Allen Widrigkeiten zum Trotz haben wir durch intensive Steuerung die nachhaltige Holzerntemenge zum siebten Mal in Folge einhalten können“, so Freidhager anlässlich des vor kurzem stattgefundenen Bilanz-Pressegesprächs. „Unser Ziel bleibt weiterhin, der Natur nicht mehr zu entnehmen als nachwächst und damit nachhaltig die Substanz für nächste Generationen zu sichern – und das auch in Zeiten, in denen uns der Klimawandel durchschnittlich 15 Millionen Euro jährlich kostet“, betont Freidhager. 2017 wurden 1,484 Mio. Erntefestmeter (Efm) geerntet (2016: 1,515 Mio. Efm) und auch für das laufende Jahr 2018 wird ein punktgenaues Holzernteziel von 1,5 Mio. Efm angestrebt.

Foto: APA/L. Schedl

Follow me – Betriebsnachfolge Steiermark

Jedes Jahr gibt es in der Steiermark rund 1.000 Betriebsübernahmen. Ob das Wirtshaus um die Ecke, der Traditionsbetrieb im Nachbarort oder der Dienstleister von nebenan: Wenn Betriebe übergeben werden, sind kompetente Nachfolger gefragt. Schon knapp die Hälfte aller Unternehmen werden außerhalb der Familien übergeben. Dabei trifft Tradition immer auf Innovation und viele Nachfolger pendeln zwischen Revolution und Evolution. Bewährtes soll weitergeführt werden, und trotzdem soll der Betrieb die Handschrift des Nachfolgers tragen. Im besten Fall werden dabei aus einem Lebenswerk gleich zwei.

„Follow me“, die Betriebsnachfolgeinitiative der WKO Steiermark, macht sich auch in diesem Jahr wieder auf die Suche nach genau diesen Nachfolgergeschichten. Ausgezeichnet werden dabei steirische Unternehmerinnen und Unternehmer, die etwas übernommen haben, ohne sich dabei zu übernehmen. Nominiert werden können Betriebe aller Sparten und Größen – sowohl familieninterne als auch familienexterne Übergaben.

Die Wirtschaftskammer Steiermark bietet zum Thema Betriebsnachfolge umfassende Service- und Beratungsleistungen und konkrete Unterstützung bei der Nachfolge-Partnersuche (Nachfolgersuche/Unternehmenssuche). Im Rahmen des Follow me Awards wird in jeder Region ein Nachfolgebetrieb für den FOLLOW ME AWARD nominiert, in dem der Generationenwechsel gerade stattfindet oder bereits stattgefunden hat.

Wenn auch Sie Nachfolger kennen, die mit neuen Ideen frischen Wind in den Betrieb bringen, Unternehmer, die Tradition und Innovation erfolgreich verbinden, dann nominieren Sie diese ganz einfach unter http://followme.nachfolgen.at/follow-me-award-nominierung/ oder per Mail an followme@wkstmk.at.

Unter allen genannten Betrieben wählt eine Jury der Regionalstelle den jeweiligen Fixstarter für die Region aus. Letztlich gehen zwölf außergewöhnliche NachfolgerInnen im Herbst 2018 beim kombinierten Online-Offline-Voting auf Stimmenjagd.

Die Verleihung des Follow me Awards findet im Herbst 2018 statt. Die Bestplatzierten erhalten attraktive Sachpreise sowie ausführliche mediale Berichterstattung.

Foto: iStock.com/YakobchukOlena

Am Millstätter See beginnt die digitale Zukunft

Für sechs Tourismusbetriebe in Döbriach am Millstätter See verwirklicht Kelag-Connect das erste Glasfaser-Clusterprojekt in Kärnten. Die Gäste in den sechs Tourismusbetrieben – Camping Brunner, Camping Burgstaller, Seecamping und Schwimmbad Camping Mössler, Hotel Maier-Zanker, Ferienhotel Trattnig und Romantikhotel Seefischer – können heuer im Sommer für die digitale Kommunikation nahezu unbegrenzte Bandbreiten nutzen. Diese Betriebe werden an das Glasfasernetz von Kelag-Connect angeschlossen. Die Bauarbeiten für dieses Vorzeigeprojekt von Kelag-Connect, den Tourismusbetrieben und der Stadtgemeinde Radenthein sind weit fortgeschritten, derzeit werden die Lichtwellenleiter in die Leerverrohrungen eingeblasen.

„Über das Thema Glasfaser wird derzeit viel geredet, aber nicht so viel getan“, sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. „Wir setzen konkrete Projekte um, Döbriach ist unser erstes großes
Vorzeigeprojekt.“ Die Kelag hat seit den 1990er Jahren ein 2.000 km langes Glasfasernetz in Kärnten aufgebaut, um die eigenen Kraftwerke und Umspannwerke ferngesteuert betreiben zu können. Auf der Grundlage dieses Glasfaser-Backbones bietet nun Kelag-Connect Geschäftskunden den Zugang zum superschnellen Internet an. „Wir setzen ausschließlich auf Glasfaser – und das bis zum letzten Meter, das unterscheidet uns von allen Mitbewerbern“, betont Freitag. „Wir haben aber nicht nur 2.000 km Glasfasernetz, sondern auch die Erfahrung, die Ressourcen und das Team, um das Glasfasernetz zu betreiben, instand zu halten und auszubauen.“

Walter Brunner vom Camping Brunner bringt es auf den Punkt: „Wir Tourismusunternehmer stehen alle vor der gleichen Herausforderung: Unsere Gäste wollen im Urlaub intensiv digital kommunizieren, noch dazu gleichzeitig. Mit der bisherigen Infrastruktur auf Basis von Richtfunk sind wir an Grenzen gestoßen, es hat auch immer wieder witterungsbedingte Ausfälle gegeben. Nun verfügen wir über eine eigene Glasfaserleitung und können unseren Gästen den kostenlosen Zugang zum superschnellen Internet bieten. Es gibt keine bessere Lösung als die Glasfaserleitung bis ins eigene Unternehmen.”

Die Stadt Radenthein hat bei diesem Vorzeigeprojekt in Döbriach aktiv mitgearbeitet. „Unser Bauamt war von Anfang an eingebunden, so konnten wir Synergien nutzen“, sagt Bürgermeister Michael Maier. „Wir konnten Genehmigungen und Nutzungsvereinbarungen rasch erteilen und zur Einhaltung des straffen Zeitplans beitragen. Finanziert wird das Projekt von den Betrieben und von Kelag-Connect. Wir hoffen, dass auch die von Bund und Land in Aussicht gestellten Förderungen fließen werden.“ Nach Abschluss des ersten Pilotprojektes strebt die Stadtgemeinde einen weiteren Ausbau und neue Cluster-projekte in den anderen Ortsteilen von Radenthein an. „Kooperationen wie diese zeigen, dass es mit vereinten Kräften gelingen kann, die Standortnachteile im ländlichen Raum zu überwinden.“

Das Glasfasernetz von Kelag-Connect erreicht schon heute sehr viele Kärntner Gemeinden. „Wir können mit unserem Glasfaser-Backbone weitere Gemeinden erschließen“, sagt Heinz Sitter, Leiter IT der Kelag. „Voraussetzung dafür ist aber die Bereitschaft der Gemeinden, gemeinsam Clusterprojekte zu entwickeln und umzusetzen. Das Beispiel Döbriach zeigt, wie es gehen kann. Wir hoffen, dass viele Regionen diesem Beispiel folgen werden.“

Foto: Kelag

Erfolgsstory ÖBB – Andreas Matthä im Club Cuvée

Nicht nur über das zweitbeste Konzernergebnis der Geschichte der ÖBB konnte Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä im Club Cuvée berichten, sondern auch über beste neue Infrastruktur wie zum Beispiel dem zukünftigen Koralmtunnel, der Kärnten an Graz und die steirische Wirtschaftsregion anschließt. „Wenn man in 45 Minuten von Klagenfurt nach Graz fahren kann, ist das ein Meilenstein für pendelnde Arbeitskräfte, die in einem prosperierenden Wirtschaftsstandort Arbeit finden können. Hochgeschwindigkeiten bis zu 250m km/h werden dann möglich sein, 2023 wird diese Strecke in Vollbetrieb gehen,“ konnte Andreas Matthä berichten. Beim Nachfragen von Club Cuvée Initiator Ralph Vallon wurde deutlich, dass mit Carsharing Angeboten vor Ort die beste Mobilität gegeben ist, zukünftig auch elektrisch. Viele Aktivitäten wie internationale Kooperationen wie zum Beispiel in China oder im Railcargobereich sind für die ÖBB entscheidend, um neue Märkte weiter auszubauen. Der Komfort der ÖBB Fahrgäste wird ebenso gesteigert z.B. mit eigenen Ruhezonen, besseren WLAN Verbindungen und den mondernsten Bahnhöfen.

Der Club Cuvée Winzer des Abends kam aus der Thermenregion mit Josef Piriwe aus Traiskirchen und brachte sehr gute Weiß- und Rotweine zur Verkostung mit einem wunderbaren Chardonnay und einem interessanten Rösler, einer neuen Rotweinsorte. Das konnte auch den österreichischen Weinmarketingchef Willi Klinger erfreuen, der kurz über die guten Entwicklung des österreichischen Weines sprach.

Bei der anschließenden Verkostung gesehen: die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofes Brigitte Bierlein, Kurt Mann, Bäckerei der Mann, Unternehmer Hans Jörg Tengg, Vamed Vitality Direktor Gerhard Gucher, die Personalberater Günther Tengel und Manuela Lindlbauer, Hans Peter Spak, Hinkpasteten Eigentümer, Birgit Indra, Storemanagerin Armani am Kohlmarkt, die beiden Ärzte Röntgenologe Pipi Korn und  Reumaspezialist Josef Smolen, AKH, Volksbankdirektor Wolfgang Layr, Berater Heinz Staistny, Designerin Brigitte Just, die früheren top Manager Karl Javurek und Jonny Schweiger, mediclass GF Christoph Sauermann, LGT-Bankerin Gerlinde Layr- Gizycki, Markus Gremmel, Marketingdirektor Bawag PSK, Dominik Tengg, GF smart technologies, Investor Werner Neuwirth-Riedl, Uschi Nosal, Leiterin Novomatic Forum, Andrea Viehauser, Amtrop Jenewein und Raphaela Vallon-Sattler, IAA, u.v.m.

Foto: Christoph Mikes/Vallon Relations

Aus Tele2 wird Drei

Laut offizieller Pressemeldung verläuft die Integration von Tele2 und Drei planmäßig und nimmt mit der rechtlichen Verschmelzung einen weiteren Zwischenschritt auf dem Weg zu einem neuen Unternehmen. So treten seit kurzem Tele2 und Drei rechtlich unter einem gemeinsamen Firmennamen auf. Tele2 Telecommunication GmbH ist Geschichte. Der neue Unternehmensname lautet von nun an Hutchison Drei Austria GmbH.

“Nach dem Erwerb von Tele2 Mitte 2017 schreitet die Integration beider Unternehmen zügig voran”, so Drei-CEO Jan Trionow. “Mit der Verschmelzung beider Unternehmen zu einer rechtlichen Körperschaft haben wir einen weiteren Schritt in der Integration von Tele2 und Drei gesetzt. Der nächste Schritt wird auch die marktseitige Verschmelzung der beiden Unternehmen sein, die sich durch einen neuen, einheitlichen Markenauftritt für unsere Kunden und Partner bemerkbar macht.”

Die Marke Tele2 bleibt bis zur Markenzusammenführung im Sommer 2018 weiterhin bestehen. Für Kunden, Lieferanten und Partner von Tele2 bringt der neue Firmenname nur geringfügige Anpassungen mit sich, über die das Unternehmen direkt auf der Rechnung oder per Brief informiert.

Foto: iStock/pixelfit

BGF Gütesiegel für SinnWin-KundInnen

Vor Kurzem zeichnete die Steiermärkische Gebietskrankenkasse und der Fonds Gesundes Österreich 29 steirische Unternehmen mit den Gütesiegeln für Betriebliche Gesundheitsförderung aus. Das BGF Gütesiegel bescheinigt (durch Überprüfung einer externen Kommission) die erfolgreiche Umsetzung und Verankerung des ganzheitlichen Ansatzes zu Betrieblichem Gesundheitsmanagement im Unternehmen.

Unter den Ausgezeichneten befanden sich auch die beiden Unternehmen Ingenieurbüro Pilz GmbH & Partner Co KG sowie OK Service, Philip Eger – beide Betriebe wurden von Mag.a Claudia Schenner-Klivinyi von SinnWin betreut, um das BGF Gütesiegel zu erhalten.

Es handelte sich dabei um Kombinationsprojekte der gesetzlich vorgeschriebenen Evaluierung psychischer Belastung am Arbeitsplatz und eines Gesundheitsprojektes (BGF). Aufgrund der Erweiterung in ein BGF Gesundheitsprojekt waren auch Förderungen möglich, bei denen SinnWin, neben der externen Projektbegleitung, Förder- und Preiseinreichung, ebenfalls unterstützte.

SinnWin BGF KundIn Ingenieurbüro Pilz gewann zusätzlich 2017 den steirischen Gesundheitspreis „Fit im Job“ 2017.

Alle SinnWin KundInnen, die bisher um das BGF Gütesiegel angesucht haben, haben das BGF Gütesiegel erhalten, da in allen Phasen der Projektplanung und -umsetzung durch SinnWin auf die Einhaltung der BGF Kriterien geachtet wird.

Foto: STGKK

VOSSEN positioniert sich stark

VOSSEN, einer der führenden Frottierwarenhersteller Europas, hat es geschafft die Martführerschaft in den Kernmärkten Österreich und Deutschland weiter ausubauen. Daneben haben sich vor allem die Märkte Niederlande und Italien positiv entwickelt. Im vergangenen Geschäftsjahr hat sich gezeigt, dass VOSSEN bei immer mehr Kunden nicht nur als Lieferant einer Premiummarke, sondern vielmehr als innovativer Kooperationspartner der Heimtextilienbranche wahrgenommen wird. Zurückzuführen ist diese höchst positive Entwicklung auf die enge Abstimmung mit der Linz Textil AG, zu der VOSSEN seit 2004 zu 100% gehört. 2017 war geprägt von der umfassenden Sanierung der Logistik. Mit der Investition in der Höhe  von 1,2 Mio. ist es gelungen, die Voraussetzung für eine zeitgemäße Logistik am Standort Jennersdorf, an dem seit 50 Jahren Qualitätshandtücher produziert werden, zu schaffen.

Foto: iStock/CentralITAlliance

Tag der Sicherheit

GRAWE Generaldirektor Mag. Klaus Scheitegel

Jedes Jahr veranstaltet die Vereinigung Österreichischer Länderversicherer (VÖL) rund um den Florianitag den „Tag der Sicherheit“, der in der Steiermark von der Grazer Wechselseitigen Versicherung AG begleitet  wird.  Ziel  ist  es,  zur  Sensibilisierung  und  zum  Schutz  der  Bevölkerung  beizutragen. In diesem Jahr ist das Thema „Kindersicherheit im Straßenverkehr“.

Ob hektischer Frühverkehr oder Verkehrslawine nach Feierabend – für Fußgänger und Radfahrer stellt die Situation auf Österreichs Straßen jeden Tag eine Herausforderung dar. Die meisten Unfälle passieren am späten Nachmittag oder abends. Dunkel gekleidete Fußgänger kann ein Autofahrer erst ab etwa 30 Metern Entfernung wahrnehmen und somit auch sehr spät reagieren. Hell gekleidete Fußgänger sind bereits ab 90 Metern zu sehen. Noch mehr Sicherheit bieten lichtreflektierende Materialien, denn diese sind bereits aus fast 150 Metern sichtbar.

Kinder können Entfernungen und Geschwindigkeiten nur sehr schlecht einschätzen. Außerdem haben sie im Vergleich zu Erwachsenen ein sehr eingeschränktes Gesichtsfeld. Deswegen ist es vor allem für die kleinsten Verkehrsteilnehmer besonders wichtig, gut gesehen zu werden. Dennoch: in der Steiermark tragen auch 53 Prozent der Erwachsenen im Straßenverkehr keine gut sichtbare Kleidung oder Reflektoren. Oft wird aus modischen Gründen darauf verzichtet.

„Kinder  können  die  Gefahren  und  Risiken  des  Straßenverkehrs  oft  noch  nicht  richtig einschätzen. Hier bedarf es der Unterstützung von Erwachsenen. Wir möchten einen Beitrag leisten,  um  Kinder  für  andere  Verkehrsteilnehmer  deutlich  sichtbarer  zu  machen  und  Eltern sowie ihren Nachwuchs daran erinnern, wie wichtig die Sichtbarkeit vor allem auf den Straßen ist“, betont Generaldirektor Mag. Klaus Scheitegel. „Die Kindersicherheit im Straßenverkehr und besonders die Vorbeugung von Unfällen sind der GRAWE besondere Anliegen.“

Foto: Ralph König

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