HomeFirmen & Markt (Page 2)

Neuer Standort

v.l.n.r: NLL-Stv. Benjamin Herz, Jobmanagerin Andrea Taurer, Regionalleiter Christian Stöcher, Recruiterin Laura Auer

ACTIEF Jobmade goes VILLACH

Linz/Villach, 11. Mai 2022 – Der 13. österreichische Niederlassungsstandort von ACTIEF JOBMADE wurde kürzlich im Stadtzentrum von VILLACH (Nikolaiplatz 2) offiziell eröffnet. Mit diesem Schritt wurde nicht nur das bundesweite Netzwerk verdichtet, sondern auch die Betreuung aller Kunden und Mitarbeiter verbessert.

„Seit 13 Jahren sind wir bereits mit einer Niederlassung erfolgreich in Klagenfurt vertreten und setzen mit dieser Expansion ein weiteres wichtiges Zeichen sowohl für den Kunden- als auch Bewerbermarkt in Oberkärnten“, freut sich Regionalleiter Prok. Christian Stöcher.

Von den 1500 Zeitarbeitern die ACTIEF Jobmade aktuell beschäftigt, sollen davon in Kürze über 300 nur in Kärnten tätig sein. Über 150 verschiedente Jobangebote bei ca. 80 Unternehmen werden aktuell in Kärnten von ACTIEF Jobmade angeboten.

Foto: ACTIEF Jobmade

 

 

Starkes Fundament

Die Glorit-Geschäftsführung v.l.: Stefan Messar, Andrea Höllbacher, Lukas Sattlegger

Glorit schließt Jahresbilanz mit 60 Prozent Umsatzplus ab

Wien/Groß-Enzersdorf, 11. Mai 2022 – Die Jahresbilanz gibt Grund zur Freude bei Glorit: Das Geschäftsjahr 2021 wurde mit einem Umsatz von 136 Millionen Euro beendet. Damit erzielte der Premiumbauträger eine Umsatzsteigerung von 60 Prozent. Mit mehr als 200 Mitarbeitern und zahlreichen regionalen Partnerunternehmen ist Glorit inzwischen ein relevanter Wirtschaftsmotor in der Region. Trotz anhaltender Krisen und angespannter Marktsituation hat sich Glorit einmal mehr als stabiler Partner mit Handschlagqualität positioniert.

Der in Wien und Umgebung tätige Premiumbauträger Glorit gilt als besonders verlässlicher und sicherer Partner in der Realisierung und Anschaffung von hochwertigem Wohnraum. Der aktuelle Finanzbericht zeigt, dass der Erfolgstrend der letzten Jahre auch 2021 fortgesetzt werden konnte – und das trotz anhaltendem Krisen- und angespanntem Marktumfeld. Als herausfordernd erweist sich die aktuelle Rohstofflage. Durch das stets vorausschauende Agieren des Premiumbauträgers konnte die derzeitige Marktsituation jedoch abgefedert werden. „Wir haben unsere Einkaufsstrategie in den vergangenen zwei Jahren optimiert: Frühzeitig haben wir das Gespräch mit unseren Lieferanten gesucht und von Just-in-time- auf maximale Lagerhaltung umgestellt. So können wir nicht nur die aktuellen Projekte in der gewohnten Premium-Qualität weiterbauen, sondern laufend auch neue Projekte starten“, versichert Andrea Höllbacher, Co-Geschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Hausbau.

Foto: Glorit

Sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2021

Hannes Moser, Finanzvorstand Greiner AG & Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender Greiner AG

Greiner AG mit Rekordumsatz trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Wien, 10. Mai 2022 – „Das vergangene Jahr war herausfordernd, aber höchst erfolgreich: Wir haben mit mehr als 2,2 Milliarden Euro einen Rekordumsatz erwirtschaftet, und das in einem wirklich turbulenten globalen Umfeld, in dem Wachstum alles andere als selbstverständlich war“, so Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner AG bei der Präsentation des Geschäftsberichts 2021.

„Eine zunehmende Inflation, Probleme in den Lieferketten, Rohstoffknappheit, gestiegene Energie- und Lieferkosten – all das hat uns ziemlich auf Trab gehalten. Unter diesen Rahmenbedingungen haben unsere Sparten Großartiges geleistet. Wir konnten dabei unsere entscheidenden Stärken nutzen, nämlich Diversifikation, Innovation und Globalisierung“, so Kühner.

Hannes Moser, Finanzvorstand der Greiner AG: „Ein Jahr des besonderen Erfolgs liegt hinter uns: Alle vier Sparten konnten ihre Zielvorgaben übertreffen und durch die Bank wachsen.“ Greiner Packaging verbuchte einen Umsatz von 772 Millionen Euro was einem Wachstum von 11,5 Prozent gleichkommt. Die Schaumstoffsparte NEVEON schloss mit einem Umsatz von 735 Millionen Euro ab. Der Umsatzanstieg in Höhe von 53,3 Prozent war zum Teil auf die erstmalige vollumfängliche Konsolidierung der Eurofoam zurückzuführen. Der Umsatz der Medizintechniksparte Greiner Bio-One stieg um 0,4 Prozent auf 695 Millionen Euro. Hier wurde das Geschäft vor allem durch die mit der Bekämpfung der Covid-1-Pandemie verbundene hohe Nachfrage nach VACUETTE® Virus Stabilisierungsröhrchen und Laborbedarfsartikel gestützt.

Foto: Greiner AG

GRAWE-Geschäftsjahr 2021

v.l.n.r.: Vorsitzender des Vorstands der GRAWE-Vermögensverwaltung Dr. Othmar Ederer und Generaldirektor der Grazer Wechselseitigen Versicherung AG Mag. Klaus Scheitegel

Optimismus schafft Zukunft

Graz, 10. Mai 2022 – In wenigen Jahren feiert die GRAWE ihr 200-jähriges Bestehen. Immer wieder in dieser langjährigen Geschichte mussten unruhige Zeiten bewältigt werden. Der Schlüssel für den nachhaltigen Erfolg: Eine auf Respekt sowie unternehmerisches Engagement setzende Kultur und eine konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden. Fachliche Expertise, Gewissenhaftigkeit und ein optimistischer Blick in die Zukunft sind seit jeher Teil unserer Unternehmenskultur und der wichtigste Baustein für Erfolg. Die GRAWE hat es sich zum Ziel gesetzt, zukünftige Entwicklungen aktiv mitzugestalten und den Kunden sowie Mitarbeitern allzeit als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen.

Seit ihrer Gründung vor über 190 Jahren verzeichnet die GRAWE ein nachhaltiges Wachstum, welches sich auch in den aktuellen Zahlen widerspiegelt. Im Geschäftsjahr 2021 stiegen die gesamten Prämieneinnahmen der GRAWE AG um 6,8 Prozent auf 694,2 Millionen Euro. Das Prämienwachstum in der Schaden- und Unfallversicherung betrug 6,1 Prozent, in der Lebensversicherung konnte ein Plus von 9,3 Prozent verzeichnet werden. Der Vertragsbestand konnte im vergangenen Geschäftsjahr um 3,0 Prozent auf 2.359.244 Verträge gesteigert werden. Der Gewinn vor Steuern (EGT) erreichte einen Wert von 72,4 Millionen Euro. Die Entwicklung der GRAWE Group zeigt unterdessen ein Prämienwachstum von insgesamt 7,8 Prozent auf 1.070 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2021 ist es der GRAWE Group somit erstmalig gelungen, die Milliardengrenze bei den verrechneten Prämien zu erreichen und auch deutlich zu überschreiten. Ihr Gewinn vor Steuern (EGT) belief sich im Versicherungs-, Banken- und Immobiliensektor auf insgesamt 135,0 Millionen Euro.

Foto: GRAWE/Sophie Zechner

Pionier im Zeichen der Gesundheitsvorsorge

Xaver Seeliger, Geschäftsführer der Merkur Lifestyle GmbH

30 Jahre Merkur Lifestyle GmbH

Graz, 10. Mai 2022 – 1992 als Institut für Vorsorgemedizin und Physiotherapie gegründet, hat sich die damalige Merkur Recreation zu einem Wegbereiter in der Gesundheitsprävention entwickelt. Bis heute hat die Merkur Lifestyle GmbH, ein Unternehmen der Merkur Gruppe, mit über 150 Mitarbeitern mehr als 350.000 Kunden auf ihrem individuellen Weg zu einem bewussteren und gesünderen Leben begleitet. Und in Zukunft noch einiges vor.

Pioniere gehen Wege, die noch keiner zuvor gewagt hat: Als die Merkur Versicherung 1992 über den Tellerrand blickte, war nicht absehbar, dass sich aus dem Pioniergedanken, ein Institut für Vorsorgemedizin und Physiotherapie zu gründen, eine Dynamik im Bereich der Vorsorge entwickelt, die seitdem kontinuierlich wächst.

„Gesundheit ist kein Trendthema, sondern das wertvollste Gut, das es zu schützen gilt. Wir müssen beginnen, Gesundheit in ihrer Gesamtheit zu denken. Als Versicherung geht es uns darum, diesen Vorsorgegedanken zu unterstreichen und die persönliche Gesundheitskompetenz unserer Kunden zu stärken“, erklärt Christian Kladiva, Vorstandsdirektor der Merkur Versicherung.

Die Merkur Lifestyle GmbH als Tochterunternehmen der Merkur Gruppe spezialisiert sich auf Gesundheit, ganzheitlich gedacht. Und hat damit begonnen, als Vorsorge noch kein Trendthema war. 229 Partner, von Hotels über Fitness- und Yogastudios bis hin zu Ernährungscoaches, in Österreich, Kroatien, Italien und Südtirol sind Teil der Erfolgsstory. Aktuell kümmern sich an sechs eigenen Merkur-Health-Standorten österreichweit mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um das Wohlbefinden ihrer Kunden.

„Hinter einer Erfolgsstory stehen immer Menschen mit Mut, Neugierde und einem Teamspirit, der begeistert und nach vorne blickt“, erklärt Xaver Seeliger, Geschäftsführer der Merkur Lifestyle GmbH.

Foto: Merkur

Reisebranche fordert Aufhebung der 3G-Regel bei Einreise nach Österreich

Wettbewerbsnachteile für Reisebüros und Hotellerie

Wien, 09. Mai 2022 – „Nach zwei Jahren massiver Einschränkungen muss der Tourismus endlich wieder Luft zum Atmen bekommen. Die 3G-Regel ist sowohl für ausländische Gäste, die in Österreich Urlaub machen wollen, als auch für österreichische Reiserückkehrer in der derzeitigen Situation nicht mehr akzeptabel“, kritisiert Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Pandemie-Situation hat sich nicht nur in Österreich entspannt. Die meisten Herkunftsländer und Reiseländer weisen aktuell sogar noch niedrigere Inzidenzzahlen auf als Österreich. Der Trend zeigt jedenfalls überall klar nach unten. „Wo liegt also die sachliche Begründung für diese Einschränkung? Wir hoffen hier auf ein Einlenken des Gesundheitsministers, sonst bleibt uns als letzter Ausweg nur, eine Überprüfung der Verhältnismäßigkeit der Verordnung auf dem Rechtsweg in Erwägung zu ziehen“, meint Kadanka dazu.

In dieselbe Kerbe schlägt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie. „Die Einreisebeschränkung durch die 3G-Regel schafft aktiv einen Wettbewerbsnachteil für den Incoming-Tourismus und somit auch für alle österreichischen Hotels. Für eine so harte, weitreichende Beschränkung braucht es eine sachliche Rechtfertigung – die gibt es in diesem Falle nicht“, appelliert Kraus-Winkler eindringlich an den Gesundheitsminister, die 3G-Regel nun rechtzeitig vor dem Sommer abzuschaffen, um zu verhindern, dass der Incoming-Tourismus und die österreichische Hotellerie den nächsten, vermeidbaren Schaden davontragen.

Foto: Österreich Tourismus

United Cities of Tourism

Wien-Kampagne stärkt europäische Allianz im Städtetourismus

Wien, 05. Mai 2022 – Das Leben spielt sich in den Städten ab. Sie sind Treffpunkt, Kulturdrehscheibe, Mobilitätsknotenpunkt, Gemengelage aus lokalen wie internationalen Einflüssen und Treiber von Innovationen. Vor Covid-19 waren Städtereisen die Triebfeder im Tourismus – in Österreich und ganz Europa.

Wien setzt nach zwei Jahren zur postpandemischen Trendwende an und bei seiner neuesten Kampagne „United Cities of Tourism“ auf länderübergreifenden Zusammenhalt und starke Partner. Die Botschaft an Reisende in sechs Nahmärkten: Reise nach Wien – und hilf damit auch deiner Stadt! Austrian und ÖBB sind als Home Carrier bei der neuesten Wien-Tourismus-Kampagne mit an Bord und ermöglichen eine Premiere: Bei „United Cities of Tourism“ wird nicht nur um Wien-Reisende geworben – auch Wiener können bei der Kampagne mitmachen und werden in ausgewählte europäische Städte geschickt, um auch deren Tourismus zu stärken. Die Tourist Boards von London, Paris, Berlin, Mailand und Barcelona schließen sich am 15. Mai im Rahmen eines „Social Media Swap“ an.

„Covid-19 sorgte für drastische Einschnitte im globalen Städtetourismus, dessen vollständige Erholung noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Auf dem Weg aus der Pandemie eint Städtedestinationen vor allem aber eines: Optimismus, Mut und die Bereitschaft, den Re-Start voranzutreiben und die Resilienz der urbanen Tourismuswirtschaft für die Zukunft zu stärken. Die derzeitige Buchungslage in Wien stimmt positiv, trotz der geopolitischen Herausforderungen, denen sich derzeit ganz Europa stellen muss. Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum – Wiens Tourismusbranche weiß mit der Situation umzugehen und verspürt Aufbruchstimmung. Die neue Kampagne von Wien Tourismus, ÖBB und Austrian Airlines vermittelt nicht nur diese, sondern birgt auch eine Botschaft des Zusammenhalts“, erklärt Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Foto: iStock.com/CHUNYIP WONG

Sehr gute Ergebnisse trotz bewegter Zeiten

RLB-Generaldirektor Martin Schaller

Jahresergebnisse 2021 der Raiffeisen Steiermark

Raaba-Grambach, 02. Mai 2022 – Das operative Geschäft der Raiffeisen-Bankengruppe (RBG) Steiermark sowie der Raiffeisen-Landesbank (RLB) Steiermark entwickelte sich 2021 trotz der unsicheren Zeiten sehr gut. RLB-Generaldirektor Martin Schaller präsentierte nach zwei Jahren im Zeichen von Corona die Jahresergebnisse wieder am RLB-Standort in Raaba-Grambach. „Im Zentrum stand die intensive Kundenbetreuung. Im Winter rückten das vermeintliche Comeback der Wirtschaft und ein breiter Aufschwung näher, doch dann kam die Ukraine-Krise. Seither hat sich der sozioökonomische Fokus verschoben. Die Wirtschaft muss sich darauf einstellen, dass Krisen wieder zum Normalzustand gehören“, meint Martin Schaller.

Es habe sich gezeigt, dass Banken ein Puffer für die Wirtschaft seien: „Die guten Ergebnisse der vergangenen Jahre helfen nun. Raiffeisen ist aufgrund einer starken Eigenkapitalausstattung sehr solide aufgestellt“, betonte Schaller.

Auch Nachhaltigkeit ist in der Finanzwirtschaft längst angekommen, das zeigt sich deutlich im Kundengeschäft. So sind bei Raiffeisen mittlerweile 80 Prozent aller neu abgeschlossenen Wertpapierfonds nachhaltig. Auch die Finanzierungen von ökologischen Projekten und Investitionen legten mit 15 Prozent deutlich zu. Vor diesem Hintergrund unterstützt die RLB Steiermark-Kunden gezielt mit Spezialberatungen.

Foto: RLB Steiermark/Peter Riedler

Regionale Jobplattformen unterstützen bei Arbeitssuche

HRM Personal Institut startet kostenfreie Initiative

Bregenz, 02. Mai 2022 – Auf wienerjobs.at, steirerjobs.at, kaertnerjobs.at, salzburgerjobs.at, tirolerjobs.at und suedtirolerjobs.it mehren sich Stellenangebote in gelb-blauem Layout: Das Unternehmen HRM Personal Institut GmbH als Betreiber dieser regionalen Jobportale startete mit über 200 Arbeitgebern in Österreich und Südtirol die kostenlose Aktion, um geflüchteten Menschen aus der Ukraine einen Arbeitsplatz zu ermöglichen. Die Jobinserate erscheinen auf Deutsch und Ukrainisch – 600 sind bereits online.

„Die Hilfsbereitschaft der heimischen Unternehmen ist unglaublich. Schon nach zwei Wochen beteiligen sich 200 Arbeitgeber mit 600 Stellenangeboten. Und es kommen täglich welche dazu“, freut sich Dr. Simon Bertl, Geschäftsführer des HRM Personal Instituts mit Sitz in Bregenz. Der Betreiber der regionalen Jobplattformen wienerjobs.at, steirerjobs.at, kaertnerjobs.at, salzburgerjobs.at, tirolerjobs.at und suedtirolerjobs.it stellt Unternehmen, die geflüchtete Menschen aus der Ukraine einstellen wollen, kostenlose Inserate zur Verfügung.

Die Teilnahme ist einfach: Unternehmer senden die Inserate an die gewünschte Plattform, das Team übernimmt die Gestaltung, Übersetzung und Veröffentlichung. Diese erscheinen einheitlich in den ukrainischen Landesfarben gelb und blau, sowie zweisprachig auf Deutsch und Ukrainisch. Das Angebot umfasst drei Schaltungen pro Firma, die jeweils für 60 Tage online sind. Die Stelleninserate richten sich nicht ausschließlich an Flüchtlinge, sondern an alle Jobsuchenden. Zu finden sind sie mit dem Suchwort „Ukraine“ – z. B. www.wienerjobs.at/jobs/ukraine.

Foto: Adobe Stock/#216030270

Raiffeisenlandesbank OÖ veröffentlicht Jahresergebnis 2021

RLB-OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller

Hervorragendes Ergebnis unterstreicht starke Marktposition

Linz, 02. Mai 2022 – „Die Raiffeisenlandesbank OÖ hat den Neustart der heimischen Wirtschaft im Jahr 2021 eng begleitet, Investitionen ermöglicht und sich auch in turbulenten Phasen als starker, stabiler Partner erwiesen. Das hervorragende Ergebnis unterstreicht unsere starke Marktposition und schafft Spielraum für die Zukunft: Mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von 557,8 Millionen Euro können wir äußerst zufrieden sein“, sagt RLB OÖ-Generaldirektor Heinrich Schaller bei der Bilanzpressekonferenz in Linz, die via Videokonferenz abgehalten wurde.

Der Jahresüberschuss vor Steuern im Konzern konnte im Vergleich zum Vorjahr um 376,0 Millionen Euro oder 206,9 Prozent gesteigert werden und liegt im Geschäftsjahr 2021 bei 557,8 Millionen Euro. Starke Zuwächse von 18,9 Prozent verzeichnet die Raiffeisenlandesbank OÖ auch beim Betriebsergebnis, das im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 68,4 Millionen Euro auf 429,9 Millionen Euro zugelegt hat. Die Konzernbilanzsumme hat zudem heuer erstmals die 50-Milliarden-Euro-Schwelle überschritten und liegt mit einem Plus von 5,9 Prozent per Jahresende 2021 bei 51,4 Milliarden Euro.

Die gesamte Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich (Raiffeisenlandesbank OÖ Konzern und die 75 oö. Raiffeisenbanken) bestätigt in der konsolidierten Betrachtung ihre starke Position als wesentlicher Impulsgeber für das Bundesland Oberösterreich. Heinrich Schaller meint dazu: „Erfreulich ist auch die positive Entwicklung im operativen Geschäft, sowohl bei den Finanzierungen als auch bei den Kundeneinlagen wurden deutliche Zuwächse erzielt.“ So konnten die Finanzierungen (Forderungen an Kunden) um 6,1 Prozent auf 43,2 Milliarden Euro gesteigert werden, die Kundeneinlagen sind um 6,7 Prozent auf 38,0 Milliarden Euro gestiegen.

Foto: RLB OÖ

3D-Druck aus recyceltem Meeresplastik

ABB Robotics präsentiert die Zukunft des Einzelhandels

Wiener Neudorf/London, 27. April 2022 – Eine spannende 3D-Druck-Installation mit einem ABB-Roboter zeigt derzeit im Londoner Kaufhaus Selfridges, eines der bekanntesten Kaufhäuser in der Oxford Street, wie die Zukunft des Einzelhandels aussehen kann. Kunden können in einem der Schaufenster beobachten, wie ein ABB-Roboter verschiedene personalisierte Designobjekte aus Parley Ocean Plastic® druckt.

Die 3D-Druck-Installation ist Teil des Konzepts „SUPERMARKET“ von Selfridges. Es soll Verbraucher anregen, darüber nachzudenken, wie Waren hergestellt werden und welche Auswirkungen die Produktion auf die Umwelt hat.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Umweltorganisation und dem globalen Netzwerk Parley for the Oceans sowie der innovativen Designmarke Nagami entwickelt. Die Installation, bestehend aus der Simulationssoftware RobotStudio® sowie ABB‘s Industrieroboter IRB 6700, kann verschiedene Gegenstände aus Parley Ocean Plastic® herstellen, wie beispielsweise Möbel oder Haushaltswaren. Unter Anwendung des innovativen Kunststoffextruders von Nagami druckt der Roboter die Objekte direkt vor Ort entsprechend der Kundenbestellung, die per Bildschirmeingabe abgewickelt wird.

„Parley Ocean Plastic® wurde gegründet, um der Plastikverschmutzung und der Zerstörung unserer Weltmeere entgegenzuwirken“, sagt Cyrill Gutsch, Gründer und CEO von Parley. „Durch die Zusammenarbeit mit zwei führenden Branchengrößen, ABB und Nagami, können wir jetzt überall auf der Welt nach Bedarf drucken – und überführen so ein Problem in eine Lösung.“

Foto: ABB

Ausnahmejahr 2021

Mengensteigerungen und hohe Frachtraten generieren Rekordwachstum

Kempten, 27. April 2022 – Im Geschäftsjahr 2021 steigerte Dachser seinen konsolidierten Umsatz um 26,0 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. Nach dem lockdownbedingten Seitenschritt im Vorjahr kehrt der Logistikdienstleister auf einen dynamischen Wachstumspfad zurück. Für die positive Jahresbilanz verantwortlich waren die organischen Sendungs- und Tonnagesteigerungen von 6,3 bzw. 7,7 Prozent auf Konzernebene. Hohe Frachtpreise, verursacht durch die Verkehrsträger übergreifende Laderaumknappheit, machten den Umsatzsprung komplett.

„2021 war in vieler Hinsicht ein Ausnahmejahr; es gab extreme Herausforderungen zu bewältigen“, ordnet Dachser CEO Burkhard Eling ein. „Der Brexit, die COVID-19-Pandemie und globale Lieferketten an der Belastungsgrenze prägten das Jahr und sorgten für große Verunsicherung bei unseren Kunden. Es ist uns gelungen, auch in dieser Lage zuverlässige Logistiklösungen zu bieten sowie Qualität und Service auf hohem Niveau zu halten. Damit konnten wir Kunden enger an uns binden und insbesondere das Geschäft mit Großkunden gezielt ausbauen. Das war eine außerordentliche Leistung, die unseren Teams angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen alles abverlangt hat.“

Foto: iStock.com/MicroStockHub

Konjunkturumfrage der IV Steiermark

Potenzial durch gute Auftragsbestände

Graz, 25. April 2022 – Das derzeit hohe Maß an geopolitsicher und wirtschaftlicher Unsicherheit spiegelt sich auch in den Ergebnissen der jüngsten Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung Steiermark wider. „Die aktuelle Auftragslage wird mehrheitlich als gut bewertet, unsichere Lieferketten, steigende Preise und die Frage der Verfügbarkeit von Energieträgern lassen jedoch Planungssicherheit und Zuversicht der Betriebe sinken. Die Unternehmen sind gezwungen auf Sicht zu fahren und sich auf unterschiedliche wirtschaftliche Szenarien vorzubereiten. Ungebrochen hoch ist die Bereitschaft der Industrie, qualifiziertes Personal einzustellen“, fasst Gernot Pagger, Geschäftsführer der IV Steiermark zusammen.

Die Mehrheit, 58 Prozent der rückmeldenden Unternehmen, schätzt die gegenwärtige Situation gut ein. Gestützt wird diese Aussage von vollen Auftragsbüchern: Der Indikator zur Bewertung der Auftragsbestände liegt mit +76 deutlich über dem Wert des Vorquartals (+53). Ob diese Aufträge auch tatsächlich abgearbeitet werden können, hängt an der Verfügbarkeit von Vormaterialen und Rohstoffen, deren Preise massiv gestiegen und deren Verfügbarkeit deutlich gesunken ist. Insbesondere die Entwicklung der Pandemie in Asien könnte die steirische Industrie in den kommenden Wochen und Monaten vor große Herausforderungen stellen.

Auch der Arbeits- und Fachkräftemangel wird für das Nutzen der guten Auftragslage entscheidender Faktor bleiben. Jedes vierte Unternehmen in der Steiermark ist auf Personalsuche und will diese im zweiten Quartal 2022 auch in Form von Neuanstellungen abbilden. Gefragt nach einer Drei-Monats-Prognose gibt die Mehrheit der Betriebe an, das hohe Niveau der Produktionstätigkeit halten zu können. Dies freilich nur dann, wenn sich die Beschaffungsprobleme nicht weiter verschärfen.

Foto: iStock.com/Nico ElNino

Mehrjähriger Großauftrag für AMAG components

AMAG components arbeitet als wichtiger Lieferant von komplexen Einzelteilen
erfolgreich mit Ruag Aerostructures zusammen.

Lieferung von Bauteilen und Komponenten für den Airbus A320

Ranshofen/Übersee am Chiemsee, 25. April 2022 – AMAG components mit Sitz in Übersee am Chiemsee, seit Jahreswechsel eine Hundert-Prozent-Tochter der AMAG Austria Metall AG, arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit Ruag Aerostructures zusammen. Als wichtiger Lieferant von komplexen Einzelteilen und Baugruppen konnte AMAG components nun den bestehenden Lieferumfang für weitere Jahre absichern und Zusatzaufträge für neue Teile und Baugruppen erhalten. Über die Vertragsdetails zum Auftrag mit einem Gesamtvolumen von rund hundert Millionen Euro wurde Stillschweigen vereinbart.

„Dieser wichtige Auftragserfolg mit unserem langjährigen Kunden Ruag Aerostructures in Oberpfaffenhofen in Deutschland ist eine erfreuliche Bestätigung unserer klaren Ausrichtung auf Spezialprodukte von hoher Qualität sowie unserer Zuverlässigkeit bei der Liefertreue und im Service. Die Kombination der Kompetenzen in der Zerspanung an den deutschen Standorten mit jenen der nachhaltigen Produktion von Aluminiumvormaterial und Recycling in Ranshofen macht unser Angebot einzigartig“, so Gerald Mayer, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

Neben den technischen Anforderungen an die Produkte, die vornehmlich im Airbus-A320-Single-Aisle-Programm zum Einsatz kommen, stand insbesondere die Reduktion des Rohmaterialeinsatzes in der Produktion im Vordergrund. Die AMAG Austria Metall AG bietet hierzu die besten Voraussetzungen, da nahezu die gesamte Wertschöpfung – vom Rohmaterial (Primäraluminium, Aluminiumschrott) über das Halbzeug (Blech, Platte) bis zum einbaufertigen Einzelteil bzw. Baugruppe – aus einer Hand erbracht wird. Diese Aufstellung ist einzigartig und bringt für die Kunden Effizienz und Sicherheit.

Foto: AMAG

Erfreuliches Projekt

Spatenstich im Gewerbegebiet Wels-
Wimpassing

Spatenstich der HOGO-Gruppe

Wels/Wimpassing, 25. April 2022 – Das durch die Wels Betriebsansiedelungs-GmbH (WBA) entwickelte Gebiet in Wimpassing, welches sich beidseits der Prillingerstraße befindet, freut sich über das nächste große Projekt: An diesem neuen Standort der HOGO-Gruppe werden künftig über 550 Mitarbeiter beschäftigt. Die international tätige Holding hat somit zwei große Standorte in Wels.

Flexibilität für die auftraggebenden Kunden und die Arbeitnehmer steht bei der Welser HOGO-Gruppe im Mittelpunkt, die auf schnelle und innovative Personalleasing-Lösungen spezialisiert ist. Das Familienunternehmen hat sich als guter Arbeitgeber für die Zeitarbeit-Mitarbeiter, die täglich ihr Bestes in der Arbeit geben, positioniert. Inzwischen vertrauen ihnen schon über 700 Kunden aus verschiedenen Branchen. Für die Kunden bedeutet die HOGO-Kompetenz reduzierten Arbeitsaufwand in der eigenen Personalabteilung, schnelle Verfügbarkeit von Personal bei Auftragsspitzen, Urlaubsengpässen oder Krankheitsfällen und fix kalkulierbare Personalkosten. Seit der Gründung 2007 hat sich bei HOGO viel getan. Neben dem ursprünglichen Geschäft des Personalleasings hat die HOGO-Gruppe inzwischen sieben Tochterunternehmen. Seit 2018 durfte das Unternehmen jährlich eine Tochter dazugewinnen: Lokdrive GmbH (2018), HGH Car Solution (2019), HaiderLux GmbH (2020), Thaschi GmbH HOGO Facility Service (2021) und Boxxwater GmbH (2022).

Am neuen Standort, für den der Baubeginn im Frühjahr des kommenden Jahres erfolgen wird, werden fast alle Töchter der HOGO-Gruppe unter einem Dach zusammengefasst.

Foto: Wels Marketing & Touristik GmbH

No comments

Sorry, the comment form is closed at this time.