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OMV und Österreichische Post AG:

Thomas Gangl, OMV Chief Downstream Operations Officer und DI Peter Umundum, Vorstand für Paket & Logistik der Österreichischen Post unterzeichnen Absichtserklärung

Absichtserklärung für grünen Wasserstoff im Schwerlastverkehr unterzeichnet

Wien, 24. Februar 2021– Die OMV, das integrierte, internationale Öl-, Gas- und Chemieunternehmen mit Sitz in Wien und die Österreichische Post AG, die führende Transport-und Logistikdienstleisterin des Landes, haben eine gemeinsame Absichtserklärung für den Einsatz von grünem Wasserstoff im Schwerlastverkehr unterzeichnet. Gemeinsames Ziel ist die kommerzielle Elektromobilität für den Schwerlastverkehr im Bereich Wasserstoffbrennstoffzellen in Österreich voranzutreiben und verfügbar zu machen. Die OMV ist gemeinsam mit Partnern bestrebt, den grünen Wasserstoff und die erforderliche Infrastruktur zu stellen und hat hierzu erst kürzlich gemeinsam mit Kommunalkredit Austria eine Investitionsentscheidung für eine 10 MW-Elektrolyseanlage am Standort Schwechat getroffen. Die Post beabsichtigt den Einsatz von Testfahrzeugen und die Integration in den bestehenden Logistikfuhrpark. Beide Unternehmen wollen so auch Erfahrung im Betrieb der Wasserstoffversorgungskette und der Flotte sammeln. Die OMV und die Post planen einen ersten Einsatz in Österreich spätestens für das Jahr 2023. Weiteren Kooperationen mit interessierten Unternehmen im Bereich Wasserstoff ist diese Initiative aufgeschlossen. Die OMV und die Post legen gemeinsam den Grundstein, damit bis 2030 insgesamt 2.000 Brennstoffzellen-Lastkraftwagen in Österreich von verschiedenen Anwendern betrieben werden können.

„Wasserstoff ist eine zentrale Technologie zur CO2-Reduktion und zur Erreichung der Klimaziele – in der Industrie ebenso wie in der Mobilität. Ein hohes Potenzial sehen wir insbesondere im Güter- und öffentlichen Verkehr, da dort Elektrifizierung oft schwierig oder sogar unmöglich ist. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Post wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Wasserstoffnutzung und CO2-Reduktion weiterzuentwickeln“, sagt Thomas Gangl, OMV Chief Downstream Operations Officer.

Foto: Österreichische Post / Gregor Nesvadba

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Ruck:

„Frühzeitige Sanierung vermeidet Insolvenzen“

Wien, 22. Februar 2021 – Die Bundesregierung hat nun erste Punkte des neuen Insolvenzrechts umrissen und eine Reform angekündigt. Darin ist auch eine frühere Sanierung im Zuge eines neuen Reorganisationsverfahrens vorgesehen. „Schritte in diese Richtung sind sehr zu begrüßen. Wir erwarten mit Spannung das Begutachtungsverfahren und werden hier unsere Punkte nochmals einbringen. Wichtig ist, den Weg einer frühzeitigen Sanierung konsequent zu gehen“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien. Die WK Wien hat bereits Anfang September 2020 konkrete Vorschläge für eine Modernisierung des Insolvenzrechts präsentiert.

„Jedes Aus eines Unternehmens vernichtet Vermögen und schafft Arbeitslose. Je früher man mit der Sanierung beginnt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs”, sagt Ruck. Wenn ein Unternehmer bereits abschätzen kann, dass sich sein Unternehmen in Schieflage befindet, kann er das Steuer daher auch noch herumreißen. Eine Reorganisation durch eine Novellierung des Insolvenzrechts sollte dieses Vorhaben unterstützen. So könnten viele Betriebe vor dem Aus gerettet werden. Ruck: „In jedem Unternehmen, wie in jedem Beruf, geht es manchmal besser und manchmal schlechter. Das ist normal. Wir müssen Unternehmen in Schwierigkeiten entstigmatisieren und Möglichkeiten schaffen, rechtzeitig zu reagieren. Derzeit beginnen wir mit der Sanierung von in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen oft viel zu spät – mit dem Ergebnis, dass sie dann meist fehlschlägt.“

Eckpunkte einer frühzeitigen Sanierung
Eine Reform des Insolvenzrechts soll nicht nur der Überwindung der derzeitigen Krise dienen, sondern auch künftig ein praxistaugliches Instrument der Unternehmensreorganisation darstellen.

SPRINGER erhält Großauftrag in Neuseeland:

Pan Pac und SPRINGER setzen langjährige erfolgreiche Partnerschaft fort

Friesach, 22. Februar 2021 – Die SPRINGER-Gruppe hat sich einen neuen Großauftrag in Neuseeland gesichert. Pan Pac, ein Unternehmen der japanischen OJI- Gruppe und Neuseelands führender Spezialist für nachhaltige Pinus Radiata-Produkte, setzt erneut auf die Spitzentechnologien und innovativen Lösungen von SPRINGER. Das österreichische Familienunternehmen wird als Generallieferant – gemeinsam mit den lokalen Partnern Lakeland Steel Limited und Design Manufacture & Installation aus Rotorua – ein neue erdbebensichere Schwerlast-Sägezubringung am Pan Pac- Standort Whirinaki (Hawke’s Bay) realisieren. Das Investitionsvolumen beträgt rund 13 Millionen NZD (rund 7,8 Millionen Euro).

„Die Investition in die Erneuerung der Sägezubringung, welche ursprünglich in den frühen 1980er-Jahren installiert wurde, unterstreicht das anhaltende Engagement des Pan Pac-Shareholders OJI Holdings. Solche strategischen Investitionen haben dazu beigetragen, Pan Pac als Neuseelands größten Exporteur von optisch hochqualitativem Premium-Schnittholz für den gesamten asiatischen Raum zu etablieren”, so Pan Pac-Geschäftsführer Tony Clifford. Basis für die Auftragsvergabe war eine mehrjährige, intensive und auf die sehr spezifischen Kundenanforderungen eingehende Projektbearbeitung, wobei SPRINGER bereits 2017 damit begonnen hat, Pan Pac bei der Entwicklung der neuen Schwerlast-Sägezubringung zu unterstützen.

„Die SPRINGER-Gruppe hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als weltweit führen- der Anbieter von innovativen Lösungen für die Holzindustrie etabliert. Der Auftrag beweist einmal mehr, dass SPRINGER bei technologisch anspruchsvollen Projekten als verlässlicher Partner mit höchsten Qualitätsanforderungen gilt. Wir freuen uns, dass die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Pan Pac und SPRINGER mit diesem Projekt fortgesetzt wird“, so Timo Springer, CEO Springer Maschinenfabrik GmbH.

Foto: Pan Pac

Gastro-Gipfel

Bundeskanzler Sebastian Kurz

Branche äußert Bereitschaft für Eintrittstests

Wien, 22. Februar 2021 Nach anfänglicher Skepsis gegenüber dem Eintrittstesten haben die Branchenvertreter am 19. Februar 2021 im Rahmen des Treffens mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Tourismusministerin Elisabeth Köstinger einige Ideen eingebracht, wie ein sicheres Aufsperren mit Testen vonstattengehen könnte.

Der Bundesregierung ist bewusst, dass die gesamte Branche bald wieder aufsperren will. Im Rahmen des Austausches wurden die aktuelle Situation und mögliche Szenarien diskutiert. Die Bundesregierung und die Branchenvertreter sind sich einig, dass der Schutz der Gesundheit von Mitarbeitern und Gästen an oberster Stelle steht. An solchen Test- und Schutzkonzepten wird nun gemeinsam mit Gesundheitsministerium und Tourismusministerium weitergearbeitet.

Wann eine konkrete Öffnung der Gastronomie und Hotellerie möglich ist, hängt insbesondere von der Entwicklung des Infektionsgeschehens ab. Wie bereits angekündigt, wird am 1. März wieder mit Experten und den Landeshauptleuten beraten. In diese Beratungen werden die Sicherheitskonzepte einfließen.

Der Bereich Gastronomie, Tourismus und Freizeitwirtschaft leidet wie kaum eine andere Branche unter der Corona-Pandemie. Deshalb hat die Bundesregierung seit März letzten Jahres zahlreiche Hilfspakete für Betriebe auf den Weg gebracht. Neben dem Fixkostenzuschuss, der Kurzarbeit oder dem Verlustersatz und anderen Hilfen waren es speziell der Lockdown-Umsatzersatz und der Ausfallsbonus, die darauf abzielten, speziell Gastronomie und Hotellerie zu unterstützen.

“Ich verstehe jeden Wirt oder Hotelier, der lieber heute als morgen wieder aufsperren will. Wir werden bis 1. März das Infektionsgeschehen beobachten und dann gemeinsam mit den Landeshauptleuten das weitere Vorgehen abstimmen“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Foto: Andy Wenzel/BKA

MCI-Absolventin Adriana Wacker erhält WKT-Wissenschaftspreis

MCI-Absolventin Adriana Wacker erhält den Wissenschaftspreis der Tiroler Wirtschaftskammer.

Wissenschaftspreis der Wirtschaftskammer Tirol für innovative Masterarbeit

Innsbruck, 19. Februar 2021 – Absolventin des MCI Masterstudiums Studiengang Management, Communication & IT (MCIT), Adriana Wacker, erhält für ihre Masterarbeit „Projected and Perceived Image of Tyrol as an Alpine Tourism Destination“ den Wissenschaftspreis der Wirtschaftskammer Tirol (WKT).

In ihrer Arbeit befasst sich Adriana Wacker mit der Darstellung von Tourismusdestinationen in den Alpen auf der Bilderplattform Instagram und ob es Unterschiede zwischen dem vom Tourismusverband Tirol projizierten ganzheitlichen Zielbild und dem von Touristen wahrgenommenen Zielbild gibt.

Um ihre Forschungsfragen zu beantworten hat Frau Wacker Bilder von Instagram gesammelt und mittels einer vergleichenden Inhaltsanalyse das projizierte und wahrgenommene Zielbild untersucht. Dabei wurden einerseits Instagram-Beiträge der Tirol Werbung als ausgesendetes Destinationsimage und andererseits Posts von  Touristen als wahrgenommenes Destinationsimage analysiert und in Destinationsimagekarten dargestellt, um eine bessere Vergleichbarkeit zu schaffen.

Es konnte dabei festgestellt werden, dass es Unterschiede zwischen den Instagram-Beiträgen der Tirol Werbung und denen der Touristen gibt. Ein Beispiel wäre hier die Landschaft: Die Tirol Werbung kommuniziert eine Mischung aus schönen Landschaften, Outdoor-Sportarten, traditionellem Essen und den Leuten in ihrem täglichen Beruf, während Besucher in Tirol die Landschaft bzw. Naturkulissen alleinstehend porträtieren.

Studiengangsleiter Prof. Dr. Peter J. Mirski bestätigt die Einschätzung der Jury: „Social Media nimmt im Tourismus einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Ich bin sehr stolz, dass es Frau Wacker gelungen ist, die Jury mit ihrer profunden und für die Praxis im Tiroler Tourismus wirklich aufschlussreichen Arbeit zu überzeugen!”

Foto: Specht

Fauna:

Die Audio-Brillen von Fauna

Die Brille zum Hören und Sehen

Wien / Graz, 19. Februar 2021 „Wir haben die Zeit des Lockdowns genutzt und sind nun mit unserer Audio-Brille nach der Wiedereröffnung des Handels in noch mehr Stores vertreten. Daher gibt es nun an noch mehr Standorten die Möglichkeit sich von der Brille, ihrem Aussehen und ihrem einzigartigen Klang zu überzeugen“, so Ferruccio Bottoni, Geschäftsführer von Fauna Audio GmbH, der Tochter des steirischen Mikrolautsprecher-Herstellers USound.

Fauna wurde 2019 gegründet mit dem Ziel, die Welt der Audio-Wearables zu revolutionieren und natürliche, immersive Klangerlebnisse zu bieten. Fauna vertraut auf die winzigen und doch kraftvollen MEMS-Lautsprecher, um den bestmöglichen Klang zu garantieren. Die Technologie, die in den Audio-Wearables zum Einsatz kommt, wird von USound entwickelt, dem B2B-Unternehmen, das das Design von Audio-Geräten mit seiner MEMS-Lautsprecher-Technologie revolutioniert. Mit dem Fauna Team aus 18 Nationen streben wir nach Exzellenz im Bereich Audio – während wir achtsam bleiben und Menschen dabei unterstützen, ihre täglichen Herausforderungen zu meistern.

Hört sich gut an

Fauna spielt Musik kristallklar und lebendig: Wearables im schlanken Design mit vier integrierten leistungsstarken Mikrolautsprechern. Zum Gebrauch wird die Brille, die auch zwei Mikrofone hat, via Bluetooth mit Smartphone oder PC verbunden. Geladen wird sie gleich direkt im Lade-Etui, das zugleich als Powerbank fungiert. Mit ihrem langlebigen Akku und dem Lade-Etui mit integrierter Powerbank für bis zu vier Ladezyklen können die Audio-Brillen den ganzen Tag getragen werden. Der niedrige Stromverbrauch der Mikrolautsprecher ermöglicht zusätzlich eine längere Akku-Laufzeit als bei ähnlichen Produkten.

Foto: Fauna

Wacker Neuson:

zero emission Baumaschinen überzeugen in Wiener Innenstadt

Hörsching/Wien, 18. Februar 2021 – Baustellen ohne Abgas- und mit extrem geringen Geräuschemissionen? Bei einem Bauprojekt in der Wiener Innenstadt, bewiesen die zero emission Lösungen, dass sie im täglichen Einsatz volle Power bringen. Das ausführende Bauunternehmen Swietelsky AG setzt hier auf die E-Maschinen von Wacker Neuson: „Im Zuge unseres Engagements für mehr Nachhaltigkeit am Bau möchten wir schrittweise die CO2-Emissionen und gerade im innerstädtischen Bereich auch die Lärmemissionen reduzieren“, sagt Karl Weidlinger, Vorstandsvorsitzender der Swietelsky AG.

Vom Innenrüttler zur Betonverdichtung bis zum vollelektrischen 1,7-Tonnen-Bagger wurde auf der Wiener Baustelle fast das gesamte zero emission Portfolio von Wacker Neuson eingesetzt. „Mit unseren elektrisch betriebenen Maschinen können wir viele Anwendungsszenarien abdecken“, sagt Alexander Greschner, Vertriebsvorstand der Wacker Neuson Group. „Der Einsatz in Wien zeigt, dass unsere zero emission Lösungen nicht nur für Spezialeinsätze, sondern auch für ganz alltägliche Aufgaben auf Baustellen im innerstädtischen Bereich ideal geeignet sind. Hier sind wir mit unserem breiten Portfolio Vorreiter in der Branche.“ Mit bis zu 90 Prozent geringeren CO2-Emissionen – Batterieproduktion und Energiegewinnung sind hier bereits enthalten – machen die E-Maschinen nicht nur das Arbeiten auf der Baustelle angenehmer, sondern leisten auch einen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele.

„Die elektrischen Produkte von Wacker Neuson bieten zahlreiche Vorteile“, erklärt Mario Lang, Polier bei der Swietelsky AG. „Wir können mit ihnen die Betriebskosten verringern und die Bediener noch besser schützen. Die einfache Handhabung und das reibungslose Zusammenspiel der Maschinen und Geräte haben uns überzeugt. Einem Einsatz der elektrisch betriebenen Maschinen von Wacker Neuson bei weiteren Baustellen steht nichts im Weg.“

Foto: Wacker Neuson

Reiwag Foundation:

Reiwag unterstützt studierende Kinder seiner Mitarbeiter

Wien, 18. Februar 2021 – Reiwag, ist stolz, dass eine ganze Reihe von Mitarbeitern ihre Kinder an Universitäten bzw. Fachhochschulen studieren lassen. Aus diesem Grund wurde die REIWAG Foundation eingerichtet, da Bildung in den Augen des Unternehmens das wirksamste Mittel zur Lebensqualitätsverbesserung, sowohl für jeden Einzelnen als auch für Österreich, ist.

Reiwag freut sich sehr, den betroffenen Mitarbeitern, nach Prüfung der übermittelten Unterlagen eine einmalige Förderung in der Höhe von EUR 1.000,– steuerfrei zukommen zu lassen.
Voraussetzung ist die Vorlage einer Bestätigung des erfolgreich abgeschlossenen 1. Studienabschnittes an einer Universität oder die Vorlage von 2. Semestern an einer Fachhochschule. Weiteres Kriterium ist eine Mindestbeschäftigung von 1 Jahr bei REIWAG Facility Services.

Reiwag wünscht allen Mitarbeitern und den studierenden Kindern weiterhin viel Erfolg!

Über Reiwag Facility Services:

Mit einem Umsatz von rund 80 Millionen Euro, 3.000 Mitarbeitern und Tochtergesellschaften in fünf Ländern ist die REIWAG Gruppe im nationalen und internationalen Facility Management Sektor stark positioniert. REIWAG wurde im Jahr 1903 durch den Großvater des aktuellen Eigentümers und Geschäftsführers KR Viktor Wagner gegründet und wird heute in dritter Generation als Familienunternehmen geführt. Die Dienstleistungspalette umfasst Gebäudereinigung, Verkehrsmittelreinigung, technisches Gebäudemanagement, Property Services, Hausservice, Postdienste, Empfangs- und Backoffice-Dienste, Sicherheit und gastronomische Dienstleistungen.

WKO Steiermark:

Gastronomen und Hoteliers verlangen klare Öffnungsperspektive

Graz, 16. Februar 2021 – Der Lockdown für Gastronomie und Hotels bleibt bis mindestens Ostern, also Anfang April, bestehen. Das verkündete die Regierung nach ihrem Austausch mit Fachexperten und Landeshauptleuten. „Dass es derzeit keine Öffnungsschritte für uns gibt, ist ein schwerer Schlag für die Branche“, beteuert Klaus Friedl, WKO Obmann der Fachgruppe Gastronomie, und mahnt: „Die Betriebe sind mittlerweile über die Belastungsgrenze angelangt. Die aktuellen finanziellen Hilfen reichen bei weitem nicht aus, um den Betrieben das wirtschaftliche Überleben zu sichern!“

„Bei allem Verständnis für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie und der veränderten Situation durch die Mutationen brauchen wir jetzt endlich eine klare Öffnungsperspektive“, fordert auch Alfred Grabner, WKO Obmann der Fachgruppe Hotellerie. „Man kann uns nicht monatelang immer um zwei Wochen vertrösten. Personalplanung und Wareneinkäufe brauchen einen entsprechenden Vorlauf. Die Ungeduld der Betriebe wächst von Tag zu Tag. Mit FFP2 Masken, verschärften Abstandsregeln und den umfangreichen Testangeboten sind alle Instrumente vorhanden, um die Wirtschaft wieder etappenweise und sicher hochzufahren“, ist Grabner überzeugt.

„Während Menschen sich in Einkaufszentren drängen, stehen unsere Gasthäuser und Hotels leer. Es geht um Existenzen“, stellt Friedl klar und fordert klare Öffnungsschritte unter Rahmenbedingungen, die für die Betriebe auch wirtschaftlich vertretbar sind.

AMS Steiermark und FH JOANNEUM:

„FiT ‐ Frauen in Handwerk und Technik“ – Online-Infotag am 23. Februar 2021

Graz, 16. Februar 2021 – Mit „FiT ‐ Frauen in Handwerk und Technik“ fördert das AMS – bei Erfüllung gewisser Voraussetzungen – die Teilnahme an einem technischen Bachelorstudium an der FH JOANNEUM und ermöglicht Frauen den Zugang in zukunftsträchtige Branchen mit interessanten Aufgabengebieten und gutem Einkommen. Christina Lind, stellvertretende Landesgeschäftsführerin AMS Steiermark, gratuliert: „Es freut mich sehr, dass heuer gleich zehn Frauen mit Unterstützung des AMS erfolgreich ihre technischen Studien abschließen konnten – sie haben damit große Einsatzbereitschaft und Ausdauer bewiesen. Ihre Ausbildungswege sind hoffentlich Ansporn für weitere Interessierte, es ihnen gleich zu tun. Mit dem FiT‐Programm unterstützt das AMS Frauen bei Laufbahnen, die abseits der Berufsfelder liegen, die traditionellerweise von Frauen eingeschlagen werden. Im Zuge der Corona‐ Joboffensive können wir heuer und nächstes Jahr besonders viele Frauen bei handwerklich‐technischen Aus‐ und Weiterbildungen fördern.“

Die Geschäftsführer der FH JOANNEUM Martin Payer und Karl Peter Pfeiffer sind beeindruckt von den Leistungen der Absolventinnen und appellieren an Frauen, mehr Mut bei der Studienwahl zu zeigen: „Viele Frauen haben in den letzten Jahren erfolgreich technische Studien abgeschlossen und sie können die erworbenen Kompetenzen in der Wirtschaft und Industrie erfolgreich umsetzen. Wir wollen noch mehr junge Frauen überzeugen, sich für ein MINT‐Studium zu entscheiden. Auf sie warten nach dem Studienabschluss interessante und gut dotierte Jobs mit Perspektive. Die FiT‐ Absolventinnen sind ein wunderbares Vorbild für viele Frauen, die hoffentlich ihrem Beispiel folgen werden. Wir gratulieren herzlich und danken dem AMS Steiermark für die Unterstützung, Frauen beste Berufsaussichten zu ermöglichen.“

Weitere Informationen: https://www.fh-joanneum.at/veranstaltung/fit-frauen-in-handwerk-und-technik/

Foto: FH JOANNEUM

Kelag-Connect:

Glasfaser-Projekt für Kappel am Krappfeld

Klagenfurt, 16. Februar 2021 – Die Gemeinde Kappel am Krappfeld arbeitet gemeinsam mit Kelag-Connect an der Verwirklichung eines Glasfaser-Projektes. Die Gemeinde hat sich für den Anschluss des Gemeindeamtes und der Volksschule an das Glasfaser-Netz von Kelag-Connect entschieden. Als weiterer Schritt ist geplant, entlang der Trasse zwischen den beiden Gebäuden auch Privatkunden den Zugang zu leistungsfähigem Internet auf der Basis von Glasfaser anzubieten.

„Mit unserer bisherigen Internet-Anbindung sind wir nicht zufrieden, deswegen haben wir uns nach einer zukunftssicheren Alternative umgesehen“, sagt Bürgermeister Josef Klausner. „Es freut mich, dass wir nicht nur die Volksschule und das Gemeindeamt an das Glasfasernetz anschließen können, sondern dass auch unsere Bürgerinnen und Bürger entlang der Trasse auf Glasfaser-Internet umsteigen können.“

Die Verlegearbeiten für das Glasfaser-Projekt in Kappel am Krappfeld sind für den Sommer geplant, im Herbst 2021 sollen die Hausanschlüsse hergestellt werden. Kelag-Connect wird die Glasfaser-Infrastruktur errichten und auch betreiben. „Wichtig ist uns, dass hier nach dem open-access-Modell gearbeitet wird“, sagt Klausner. „Das heißt, dass sich die Kunden für das ultraschnelle Internet für den Provider ihrer Wahl entscheiden können, Kelag-Connect hat mit den Anbietern in ihrem Provider- Netzwerk entsprechende Verträge zur Nutzung der Infrastruktur geschlossen.“

Ein ähnliches Projekt wie in Kappel am Krappfeld setzt Kelag-Connect derzeit in der Stadtgemeinde Althofen um. Auch in Launsdorf wird bereits ein weiteres Projekt vorbereitet. Im Bezirk St. Veit nutzen eine Reihe von Geschäftskunden Glasfaser-Anschlüsse von Kelag-Connect für den leistungsfähigen Zugang zum Internet, wie zum Beispiel die Treibacher Industrie AG, Hofstätter Touristik GmbH, Beton-Ring St. Veit sowie Kampitsch und Partner Steuerberatungs GmbH.

Foto: KELAG

Silicon Alps Technologie Cluster:

Expertenforum „Lüftungs-Technologien gegen COVID-19“

Villach, 16. Februar 2021 – Auf Initiative des Silicon Alps Technologie Clusters haben sich Unternehmer, Forscher und Wissenschafter mit langjähriger Erfahrung aus der Praxis der Reinraumtechnologien und Lüftungstechnik zu einem Expertenforum zusammengeschlossen.
Aus Sicht der Experten bekamen im Laufe der COVID-19 Berichterstattung und den getroffenen Maßnahmen die Möglichkeiten der Technik zur Luftreinigung von Innenräumen zu wenig Augenmerk. Dabei können die Produkte und Systeme die Empfehlungen und Bestimmungen enorm unterstützen. Wirkungsvolle, in der Praxis erprobte Produkte und flexible Systeme gibt es bereits für eine Vielzahl an Einsatzbereichen. Ziel des unabhängigen Expertenforums ist es nun in erster Instanz fundiert zu informieren, aber auch Entscheidungsträger in der Politik und in Unternehmen hinsichtlich der Entwicklung und dem Einsatz von Raumlufttechnologien zu beraten, um der Gesellschaft den durch die Pandemie erschwerten Alltag zu erleichtern und längerfristig Schutz gegen Viren aller Art zu bieten.

„Der Personenschutz im Zuge der COVID-19 Pandemie verlangt der Bevölkerung einiges ab und strapaziert unseren Alltag im öffentlichen, beruflichen und privaten Bereich. Ein Ende der widerkehrenden Einschränkungen ist derzeit nicht in Sicht. Der Einsatz von Reinraum-bewährten Filtertechnologien kann laut unseren Experten kurz- und längerfristig zur Unterstützung der Maßnahmen und dem zusätzlichen Schutz der Bevölkerung beitragen.“, hieß es dazu eingangs von David Tatschl, Geschäftsführer des Silicon Alps Cluster.

Demnach sieht sich das Expertenforum künftig als Sprachrohr für die Anwendung von Filtertechnologien im Umgang mit COVID-19. Das erklärte Ziel ist es, die Bevölkerung durch fundierte Daten aus der Forschung und der Praxis zu informieren und Entscheidungsträger zum raschen Handeln im Sinne des Schutzes der Menschen zu überzeugen.

Wirtschaftskammer Wien:

Weitere Steuererleichterung für Ein-Personen-Unternehmen erreicht

Wien, 16. Februar 2021 – Mit der Steuerveranlagung 2021 wird es noch einfacher und unbürokratischer, die Kleinunternehmer-Pauschalierung zu nutzen. Davon profitieren vor allem Ein-Personen-Unternehmen (EPU), denn bei vielen von ihnen bleibt der erzielte Jahresumsatz unter 35.000 Euro (bzw. unter 42.000 inkl. Umsatzsteuer).

„Mit dem von der Wirtschaftskammer Wien entwickelten Steuermodell zahlen viele Ein-Personen-Unternehmen künftig weniger Einkommensteuer. Es freut mich, dass die Regierung unsere Vorschläge übernommen und umgesetzt hat. Damit erleichtern wir vielen tausend Unternehmern das Leben“, betont Kasia Greco, Vize-Präsidentin der WK Wien, EPU-Sprecherin und selbst Ein-Personen-Unternehmerin.

Fakten zum neuen Pauschalisierungs-Modell: Die Toleranzregel wurde ausgestaltet, der Umsatz darf innerhalb von fünf Jahren einmal die Pauschalierungsgrenze um 15 Prozent überschreiten.Die Pauschalierung ist unabhängig davon anwendbar, ob in der Umsatzsteuer die Kleinunternehmerregelung beansprucht wird.

Die Pauschalierung ist ein Kann, kein Muss. Jedem Unternehmer steht es frei, den Gewinn weiterhin durch eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder eine andere Pauschalierungsmethode zu ermitteln, wenn dies für ihn wirtschaftlich günstiger ist (z.B. bei sehr hohen tatsächlichen Betriebsausgaben). Wer sich für dieses Modell entscheidet, profitiert jedenfalls von einer erheblichen Verwaltungsvereinfachung: So muss man die tatsächlichen Ausgaben gegenüber der Finanz nicht mehr nachweisen, auch ein Wareneingangsbuch und eine Anlagenkartei muss für die Finanz unterjährig nicht mehr geführt werden. Zudem reduziert sich die Einkommensteuererklärung auf ganz wenige Informationen: Es genügt, die Branche, den Umsatz und die Sozialversicherungsbeiträge anzugeben.

Grecos Appell an die Ein-Personen-Unternehmen: „Nutzen Sie dieses attraktive Angebot für Ihren Betrieb!“

LR Steinkellner:

Mag. Günther Steinkellner, LR für Infrastruktur

Regionales Mobilitätsmanagement startet in der Region durch

Linz, 16. Februar 2021 – „Seit Mitte 2018 kommen regionale Mobilitätsmanager zum Einsatz. In den Regionen sind sie der erste Ansprechpartner bei der Planung und Ausgestaltung von Mobilitätskonzepten. Sie verfügen über Expertise, unterstützen bei der Planung und beraten hinsichtlich der Förderungsmöglichkeiten“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Seither werden die Regionen Innviertel-Hausruck, Mühlviertel und Vöcklabruck-Gmunden von je einem regionalen Mobilitätsmanager intensiv betreut. Nachdem auch der oö. Zentralraum vor großen Herausforderungen steht, unterstützt hier seit November 2019 ein eigener Zentralraummanager die Region und koordiniert die Umsetzung des Mobilitätsleitbildes Region Linz.

Die Tätigkeitsfelder eines regionalen Mobilitätsmanagers umfassen unter anderem:

Die Beratung und Prozessbegleitung der Region und der Gemeinden in Mobilitätsfragen, die Entwicklung kommunaler und interkommunaler Mobilitätsprojekte und -konzepte im Bereich der „Sanften Mobilität“, die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung der Nahmobilität, die Beratung bei Förderprogrammen und Fördermöglichkeiten.

Die Finanzierung des regionalen Mobilitätsmanagements wird in Form einer Förderung abgewickelt, die vom Infrastrukturressort übernommen wird. Für das Geschäftsjahr 2021 werden rund 471.000 Euro in die Mobilitätsförderung des regionalen Raumes investiert.

„Das mittelfristige Ziel ist es, die Strukturen weiter auszubauen, um flächendeckende Beratungsleistungen gewährleisten zu können. Die Mobilitätsmanager haben sowohl überregionale Mobilitätsangebote als auch die regionalen Mobilitätsbedürfnisse im Blick. Wenn gemeindeübergreifende Mobilitätskonzepte mit jenen des Landes vernetzt werden, entsteht eine Win-Win-Situation und alle profitieren“, so Steinkellner abschließend.

Foto: Land Oberösterreich

Convention Austria:

v.ln.r.: Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von OÖ-Tourismus, und Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner

Neue Leitmesse feiert Premiere in Oberösterreich

Linz, 15. Februar 2021 – „Die Tagungs- und Eventbranche zählt zu den Wirtschaftsbereichen, die am härtesten von den Auswirkungen der Corona-Pandemie getroffen worden sind. Daher müssen die Unterstützungsmaßnahmen auch so lange fortgeführt werden, bis die Krise bewältigt worden ist“, so Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.

„Die Tagungsindustrie als Wertschöpfungstreiber für Regionen und Betriebe ist ein wesentlicher Faktor für die Tourismuswirtschaft“, verweist Landesrat Achleitner auf die große Bedeutung der Veranstaltungsbranche. „Umso wichtiger ist es daher, die Branche bestmöglich zu unterstützen, aber auch schon in die Zukunft zu blicken. Deshalb hat sich das Convention Bureau Oberösterreich, die Servicestelle für Events, Tagungen und Kongresse im Oberösterreich Tourismus, mit den Auswirkungen der aktuellen Krise auf die Event- und Tagungsbranche intensiv beschäftigt. Zugleich wurden gemeinsam mit Branchenvertretern, Fachexperten und Unternehmen Zukunftsszenarien und alternative Eventformate entwickelt, die als Ideenpool gedacht sind“, erläutert Landesrat Achleitner.

Die Convention Austria, die neue internationale Leitmesse der österreichischen Tagungsbranche, wird ihre Premiere in Oberösterreich feiern, und von 4. bis 7. Oktober 2021 in Kooperation von Oberösterreich Tourismus und Österreich Werbung in Linz durchgeführt. Dabei stehen neben der Verkaufsplattform vor allem Produkterlebnisse und Networking mit Gastgebern aus ganz Österreich auf dem Programm. „Wir freuen uns, Gastgeber der Premiere der Convention Austria zu sein und das hochwertige Angebot Oberösterreichs in unseren wichtigsten Herkunftsmärkten zu präsentieren. Damit wollen wir den heimischen Betrieben eine Bühne bieten und ein positives Zeichen für die Branche setzen“, erklärt Mag. Andreas Winkelhofer, Geschäftsführer von Oberösterreich Tourismus.

Foto: Land OÖ / Daniel Kauder

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