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Lehrlingsrekord

79 Lehrlinge starten ihre Ausbildung bei Leyrer + Graf

Gmünd, 01. August 2019 – Am 1. August starteten offiziell 79 neue Lehrlinge ihre Ausbildung am Bau. Traditionellerweise beginnt der erste Arbeitstag mit dem sogenannten „Welcome-Day“, bei dem alle neuen Lehrlinge in die Unternehmenszentrale nach Gmünd eingeladen und willkommen geheißen werden. In den nächsten Jahren werden die Jugendlichen zu Maurern, Schalungsbauern, Tiefbauern, Pflasterern, Zimmerern, Elektrotechnikern, Gleisbautechnikern, Baumaschinen- / KFZ-Technikern, Bautechnischen Assistenten sowie Technischen Zeichnern an den Standorten Gmünd, Horn, Traun, Wien, Schwechat und Bad Pirawarth ausgebildet.

CEO Stefan Graf freute sich heuer, besonders viele neue Lehrlinge begrüßen zu dürfen und damit einen neuen Rekord in der Leyrer + Graf Unternehmensgeschichte zu erzielen. „Ihr habt euch mit einer Lehre am Bau für einen der spannendsten und abwechslungsreichsten Ausbildungswege entschieden und vor allem auch für einen sehr beständigen, denn gebaut wird immer werden“, so Stefan Graf bei der Begrüßung.

Die Ausbildung von eigenem und hoch qualifiziertem Nachwuchs ist ein wesentlicher Bestandteil der Leyrer + Graf Unternehmenspolitik. Mit derzeit rund 2.000 Mitarbeitern, darunter 159 Lehrlingen, an 17 Standorten und einem Jahresumsatz von rund 375 Millionen Euro, zählt Leyrer + Graf zu den Top-Bauunternehmen Österreichs. Das Vorzeigeunternehmen ist sich seiner sozialen Verantwortung als Ausbildungsstätte für die Jugend bewusst und erfüllt diese auch äußerst erfolgreich, denn Leyrer + Graf Lehrlinge zählen zu den Besten innerhalb der Branche und belegen regelmäßig die besten Plätze bei nationalen und auch internationalen Lehrlingswettbewerben.

Foto: Leyrer + Graf

ABA – Invest in Austria erneut ausgezeichnet

Österreichische Betriebsansiedler sind Europas Beste

Wien, 01. August 2019 – Die zum Wirtschaftsministerium ressortierende Betriebsansiedlungsagentur ABA – Invest in Austria wurde vom Annual Investment Meeting in Dubai zur „Besten Investment Promotion Agency der Region Europa“ gekürt. „Nach der zweimaligen Auszeichnung als weltbeste Ansiedlungsagentur, sehen wir in der erneuten Auszeichnung die Qualität unserer Arbeit bestätigt“, so ABA-Geschäftsführer René Siegl.

2018 hat die ABA ein weiteres Rekordjahr verzeichnet. In Summe wurden im Vorjahr 355 Unternehmen von der ABA und den Regionalgesellschaften bei der Ansiedlung in Österreich betreut. Gegenüber dem bisherigen Rekordergebnis von 344 Unternehmen im Jahr 2017 ist das eine Steigerung um drei Prozent. Durch die neuen Ansiedelungen wurden rund 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und knapp 735 Millionen Euro investiert.

„Aktive Standortpolitik ist ein wesentliches Element unserer Politik. Wir wollen für Österreich werben und etablierte Firmen im Rennen mit anderen Standorten begleiten und unterstützen, damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze bei uns entstehen. Neben der Lebensqualität, der Innovationskraft und dem unternehmerfreundlichen Klima, punkten wir auch mit einem hohen Servicegrad. Gerade die ABA ist oftmals der erste Kontakt zu den Firmen und die Qualität der Bewerbung sowie der Beratung sind wichtige Erfolgsfaktoren bei Standortentscheidungen“, gratuliert Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl der ABA und allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

ABA – Invest in Austria ist eine im Eigentum des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort stehende Betriebsansiedlungsgesellschaft. Sie berät ausländische Unternehmen kostenlos bei der Standortwahl, in arbeits- und steuerrechtlichen Fragen, hilft bei der Suche nach Kooperationspartnern und unterstützt im Kontakt mit Behörden.

Foto: ABA – Invest in Austria

Neuer Rekord

2.444 Steirer wagten im ersten Halbjahr 2019 den Schritt in die Selbständigkeit

Graz, 31. Juli 2019 − Von Jänner bis Juni 2019 machten sich 2.444 Steirer selbständig − das entspricht einem Plus von 197 Personen oder fast neun Prozent gegenüber der bisherigen Rekordmarke aus dem Vorjahr. „Noch nie zuvor haben sich so viele Menschen in unserem Land selbständig gemacht“, betont WKO Steiermark-Präsident Josef Herk, der darin ein gutes Zeichen sieht. WKO Steiermark-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg erklärt, dass es für Gründer ein umfangreiches Beratungsangebot gibt, um Selbständigkeit und Eigenverantwortung weiter zu stärken. Dieses Angebot wird auch gerne in Anspruch genommen: „20.837 Kontakte und 3.878 Beratungen stehen im Gründerservice bzw. in den Regionalstellen der WKO Steiermark fürs erste Halbjahr 2019 zu Buche“, so Dernoscheg. Michaela Steinwidder, Leiterin des WKO-Gründerservice, ergänzt: „Darüber hinaus haben wir zahlreiche Veranstaltungen angeboten, von diversen Workshops bis hin zur Gründermesse.“

Insgesamt habe sich der Trend in Richtung Selbständigkeit damit weiter verstärkt, stellt Herk fest: „Davon zeugt das aktuelle Gründungsplus inmitten einer Zeit des akuten Fachkräftemangels. Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Menschen bewusst für die Vorteile der Selbständigkeit entscheiden und nicht in diese hineingedrängt werden, wie immer wieder – zu Unrecht – behauptet wird.“ Nachholbedarf sieht Herk dagegen im Bereich der Finanzierung, da es oftmals gerade in auf die Gründung folgenden Wachstumsphasen zu finanziellen Engpässen kommt. Ein wichtiger Punkt ist nach Herk zudem, dass die eigentlich bereits beschlossene Steuerreform umgesetzt wird.

Foto: iStock.com/TheaDesign

Open Banking

CRIF erweitert seine Abdeckung als AISP

Wien, 26. Juli 2019 – CRIF hat die erfolgreiche Registrierung als AISP (Account Information Service Provider) bei der Central Bank of Ireland bekanntgegeben. Die Zulassung stellt einen wesentlichen Meilenstein in der strategischen Geschäftsentwicklung von CRIF dar, da CRIF nun der erste Akteur im Kreditinformationssektor ist, der in 31 europäischen Ländern registriert ist.

Dank der Genehmigung von CRIF RealTime Ireland, einem zu 100 % kontrollierten Unternehmen der Gruppe mit Sitz in Dublin, erweitert CRIF den Tätigkeitsbereich als AISP auf alle Länder, in denen die überarbeitete Richtlinie über Zahlungsdienste gilt (28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union plus Island, Liechtenstein und Norwegen). Aufgrund der umfangreichen Erfahrungen bei AISP-Registrierungen hat CRIF RealTime Ireland nach nur vier Monaten die Genehmigung erhalten und ist damit das zweite in Irland registrierte Unternehmen im Bereich Open Banking.

Ein AISP ist ein Zahlungsinstitut, das gemäß der zweiten Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2) mit Zustimmung des Kontoinhabers Zugang zu den Girokonten verschiedener Banken (und anderer Zahlungsdienstleister) erhält. Auf diese Weise kann es die Daten der Kontobewegungen abrufen und so agieren, dass dem Kontoinhaber durch Services wie der Beurteilung der Kreditwürdigkeit, einer fundierten Haushaltsrechnung und personalisierten Angeboten ein zusätzlicher Nutzen entsteht. Das Ziel von Open Banking ist ein von Banken und Finanzinstituten stammendes Informationssystem bereitzustellen, um Verbraucher bei der Verbesserung ihrer finanziellen Situation und Kenntnisse zu unterstützen. So wird ein leichterer Zugang zu Krediten ermöglicht, auch wenn nur eine begrenzte Kreditwürdigkeit vorhanden ist. Unternehmen und Kreditinstitute hingegen haben Zugang zu Services, die die Effektivität und Effizienz des Kreditprozesses verbessern. International tätige Unternehmen wiederum können auf eine neue Reihe von Lösungen bauen, die es ihnen ermöglichen, ihr eigenes Angebot sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene weiter auszubauen, unterstützt vom internationalen Know-how von CRIF.

Biokunststoff macht LED-Beleuchtung ökologisch

Innovation in der Ringstraße in Wels: Die Signalbeleuchtungen am Boden sind farblich synchron mit der Ampelschaltung

Bio-basierter Kunststoff für zerstörungssichere Leuchten auf öffentlichen Plätzen

Linz/Wels, 26. Juli 2019 – LEDs haben in allen Lebensbereichen Einzug gehalten. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zur Energieeinsparung und verbrauchen bei gleicher Lichtausbeute rund 88 – 90 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühbirnen. Viele LED-Systeme eignen sich aber nicht für einen professionellen dauerhaften Einsatz oder eine Verwendung im Freien. Bei der Nachfrage steht derzeit der Preis im Vordergrund. Die Folge: in mehr oder minder kurzen Abständen müssen diese Billigprodukte ausgetauscht werden, dadurch entstehen regelmäßige Folgekosten.  Gerade dieser Umstand war Basis für INSOLULIGHT Beleuchtungssysteme GmbH. Das im April 2016 gegründete Unternehmen setzte sich die Konstruktion und Entwicklung von korrosionsbeständigen, dampfdichten, zerstörungssicheren und langlebigen LED-Lichtkörpern zum Ziel, die auch unter rauen Umgebungsbedingungen im Außen- und Industriebereich eingesetzt werden können.

Für die Material- und Elektronikentwicklung hat das Linzer Unternehmen auf das Know-how oberösterreichischer Forschungs- und Fördereinrichtungen gesetzt. Die oö. Standortagentur Business Upper Austria begleitet die Linzer Firma im Rahmen der Initiative TIM schon einige Jahre: Neben der Vernetzung mit Forschungseinrichtungen wurde die Firma auch bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt.

INSOLULIGHT-Lichtkörper sind keine Wegwerfprodukte. Da sie länger halten, werden Rohstoffe gespart, woraus ein exzellenter ökologischer Fußabdruck resultiert. Derzeit werden von INSOLULIGHT die Gehäuse der LED-Leuchten aus thermoplastischen Kunststoffen gefertigt. Bei der Optimierung der Materialien hat das Unternehmen unter anderem die wissenschaftliche Unterstützung des Instituts für Polymer Product Engineering (IPPE) der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) in Anspruch genommen. Bei der Materialrecherche ist das Team der JKU um Univ.-Prof. Dr. Zoltan Major auf einen neuen bio-basierten, beständigen Kunststoff mit hervorragenden optischen und mechanischen Eigenschaften sowie hoher Hitzebeständigkeit gestoßen. Dieser Biokunststoff wird auf Basis nachwachsender Rohstoffe erzeugt und ist biologisch abbaubar.

Foto: Manfred Lackner

Henkel unterstützt Auftakt GmbH

v.l.n.r. Mag. Georg Grassl (General Manager Henkel Laundry & Home Care Österreich), Mag. Irene Luftensteiner und Mag. Robert Winklehner (beide Auftakt GmbH)

Nachbarschaftshilfe seit 2010

Henkel CEE unterstützt auch in diesem Jahr Auftakt GmbH mit einem Jahresbedarf an Waschmittel. Die Einrichtung mit Sitz im 3. Wiener Gemeindebezirk, dem Heimatbezirk von Henkel, betreut Menschen mit Behinderungen beim Wohnen und in der Freizeit. Auftakt GmbH-Geschäftsführerin Mag. Irene Luftensteiner: „Diese Unterstützung hilft uns sehr! Das dadurch eingesparte Haushaltsgeld können wir für zusätzliche Freizeitaktivitäten unserer Klienten nutzen.“

Auftakt GmbH betreibt in Wien 10 Standorte, an denen über 180 Klienten leben, und 2 Beratungsstellen. Die Organisation kümmert sich vor allem um Menschen, die besondere Unterstützung in unterschiedlichen Lebenslagen brauchen. Das Angebot reicht von vollbetreutem Wohnen in Wohngemeinschaften, über vollbetreutes Wohnen in Einzelwohnungen, bis hin zu teilbetreutem Wohnen in der eigenen Wohnung. „Wir freuen uns, die wichtige Arbeit von Auftakt GmbH unterstützen zu können, und sehen unser Engagement als Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, der wir uns als Unternehmen gerne stellen“, erläutert Mag. Georg Grassl, General Manager Laundry & Home Care Österreich bei Henkel CEE, die Gründe für die langjährige Partnerschaft.

Henkel unterstützt karitative Einrichtungen und Sozialmärkte in Österreich jedes Jahr mit Produktspenden im Wert von rund 200.000 Euro.

Foto: Henkel

FH Wiener Neustadt für innovatives Mobilitätskonzept ausgezeichnet

v.l.n.r.: Mag. (FH), Mag.iur. Peter Erlacher (COO der FH Wiener Neustadt), Prof. (FH) Mag. Gabriele J. Bodenmüller (Projektleiterin Mobilitätskonzept) & Ing. Christian Seidl BSc, MSc (Leiter Facility Management der FHWN) mit der “klimaaktiv”-Urkunde

Umweltschutz und Nachhaltigkeit als zentrales Anliegen

Wiener Neustadt, 26. Juli 2019 – Bei der Planung des neuen City Campus der FH Wiener Neustadt wurde das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit zu einem zentralen Anliegen. Ein Mobilitätskonzept, das die Wege von Studierenden, MitarbeiterInnen, externen Lehrbeauftragten und Gästen zur FH bzw. von der FH nach Hause neugestalten soll, wurde jetzt im Rahmen der Klimaschutzinitiative „klimaaktiv mobil“ ausgezeichnet. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus würdigt damit die zahlreichen Maßnahmen, die die FH Wiener Neustadt an ihrem neuen Standort setzt, um das Klima zu schützen.

„Noch bevor unser neuer City Campus eröffnet wurde, erhält er schon seine erste Auszeichnung. Es freut uns sehr, dass unsere Bemühungen zum Schutz der Umwelt registriert und honoriert werden. Mit dem neuen Konzept sparen wir eine Menge Autokilometer ein“, so Mag. (FH), Mag.iur. Peter Erlacher, COO der FH Wiener Neustadt.

Das Augenmerk liegt im prämierten Konzept primär darauf, die Anreise zum City Campus für die Studierenden, Angestellten und Vortragenden der FH Wiener Neustadt, aber auch die zwischen den FH-Standorten notwendige Mobilität bestmöglich zu gewährleisten. Weiters gilt es auch die Anbindung der neuen Maßnahmen an bestehende Verkehrsknotenpunkte herzustellen und, wenn sinnvoll, die Einbindung bestehender Mobilitätsangebote zu forcieren, um für eine bessere Auslastung dieser zu sorgen und Synergieeffekte zu erzielen.

Die Umsetzung des Konzepts umfasst zahlreiche Maßnahmen, welche die Umwelt schonen und gleichzeitig einen Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr und die aktive Mobilität (Fahrrad, Gehen) fördern sollen. Insgesamt können durch die Maßnahmen drei Millionen PKW-Kilometer vermieden und durch öffentlichen Verkehr, Rad oder das zu Fuß gehen ersetzt werden.

Foto: FHWN

Mastercard und SumUp geben Kleinunternehmen Aufschwung

Mehr Akzeptanz bei elektronischen Zahlungen

Wien 26. Juli 2019 – Mastercard und SumUp kündigten eine neue Partnerschaft an, die die Anzahl an Standorten, an denen elektronische Zahlungen akzeptiert werden, in 27 europäischen Staaten erhöhen wird. In den nächsten fünf Jahren bringen Mastercard und SumUp mehreren Millionen Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMUs) in ganz Europa mehr Kartenakzeptanz.

Die Partnerschaft wird es Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMUs) ermöglichen, anhand SumUp- Kartenterminals elektronische Zahlungen per Karte und digitale Geräte wie Smartphones, Smartwatches oder -armbänder entgegenzunehmen. In einer Welt, in der KonsumentInnen immer mehr Auswahl und Bequemlichkeit erwarten, ermöglicht die Partnerschaft kleinen Unternehmen, KundInnen ein besseres Kauferlebnis zu bieten, indem sie ihnen die Möglichkeit geben können, mit der Zahlmethode ihrer Wahl zu bezahlen.

Diese Partnerschaft ist ein weiteres Beispiel für das Engagement von Mastercard und SumUp für eine zunehmende finanzielle Integration, die Millionen von KleinstunternehmerInnen zum ersten Mal in die formelle Wirtschaft bringt.

Foto: SumUp

Catalysts unter den Top 5 Machine-Learning-Unternehmen

Cloudflight auf dem Weg zur Führungsrolle

Linz, 23. Juli 2019 – Im Rahmen einer aktuellen Marktanalyse des Center Smart Services an der RWTH Aachen, konnte sich die Catalysts GmbH aus Österreich (ein Unternehmen der Cloudflight Gruppe) unter den Top 5 Machine-Learning Unternehmen im DACH-Raum platzieren. Im Rahmen einer Champions Spotlight Veranstaltung wurden aktuelle Trends in der Branche, beispielsweise Automated Machine Learning, diskutiert und vorgestellt. Dem ausgewählten Fachpublikum wurden auch einige Live-Demonstrationen präsentiert.

Grundlagen für das Ranking der Unternehmen war eine umfassende Analyse durch das Center Smart Services sowie dessen Konsortialpartner. Nach tieferen Evaluierungen, einigen Umfragen und einem Interview wurde Catalysts unter die Top 5 Sieger gewählt. Einerseits waren es die herausragenden Kompetenzen der Catalysts Mitarbeiter in dem entsprechenden Fachbereich, auf der anderen Seite waren es  die präsentierten Referenzen und real-life Use-Cases in den Bereichen Computer Vision, Sprachverarbeitung, Digital Twin, die schlussendlich zu der Entscheidung geführt haben.

„Wir sind stolz diese Top-Position einzunehmen in einer hart umkämpften Region wie Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir verdanken das unserem Wissen und dem Engagement unsere Mitarbeitern. Ich freue mich auf die zukünftigen Herausforderungen”, sagt Bernhard Niedermayer Head of Emerging Digital Technologies von Catalysts.

Catalysts ist seit Juni 2019 Teil der Cloudflight Gruppe. Als visionäres IT-Dienstleistungsunternehmen für anspruchsvolle Digitalisierungsprojekte ist Cloudflight auf gutem Weg eine Führungsrolle im europäischen Markt für Digitalisierung zu übernehmen.

Foto: Catalysts

Optimismus trotz schwächerer Konjunktur

Präsidentin Sonja Zwazl und Direktor Johannes Schedlbauer präsentierten die Ergebnisse des WKNÖ-Wirtschaftsbarometers

Beschäftigungslage weiterhin stabil

St. Pölten, 22. Juli 2019 – Die weltweite Konjunkturabkühlung beginnt sich auch in Niederösterreich abzuzeichnen. „Aktuell liegen die Aussichten für 2019 laut WIFO bei einem Wachstum von 1,8 Prozent, im Jahr 2020 bei 1,6 Prozent. Trotzdem schätzen die NÖ-Unternehmen ihre Geschäftsaussichten für die kommenden zwölf Monate positiv ein“, analysiert WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl.

Bestätigt wird dies durch die im Mai österreichweit durchgeführten Umfragen der Wirtschaftskammern — in Niederösterreich wurden 3.600 Unternehmer aus allen Branchen und Größen befragt. „Auftragslage und Investitionsvolumen haben sich zwar nach dem Konjunkturhoch von 2018 (plus 3 Prozent) verlangsamt, pendeln sich aber nun auf einen üblichen Wachstumspfad ein“, ist sich WKNÖ-Direktor Johannes Schedlbauer sicher. Erfreulich sei, dass die NÖ Unternehmen im Bundesländervergleich positiv denken.

„Neben unserer gesunden Wirtschaftsstruktur, die sich durch den richtigen Mix an Branchen und Unternehmensgrößen ergibt, ist der Export ein wesentlicher Stabilitätsfaktor in konjunkturschwächeren Zeiten“, hält WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl fest. So werden fünf von zehn Euro im Export verdient. Immer wichtiger werden die osteuropäischen Märkte.

Was die Einschätzung der NÖ-Betriebe zur Beschäftigungslage betrifft, ist die WKNÖ-Präsidentin erfreut: „87 Prozent der Betriebe stufen die Beschäftigungslage als besser oder stabil ein.“ Gleichzeitig bedeutet dies, dass der Fachkräftemangel zentrales Thema bleibt. Zwazl: „Wir erleben einen Paradigmenwechsel. Haben sich früher die Mitarbeiter bei Betrieben beworben, sind es heute Unternehmer, die sich bei Fachkräften bewerben. Die Konjunktureintrübung führt nicht dazu, dass die Betriebe Fachkräfte ziehen lassen.“

Foto: Andreas Kraus

Wirtschaftsmotor mit Verantwortung

Wirtschaftliche Stärkung Europas durch Pharmaindustrie

Wien, 17. Juli 2019 – Das Engagement der pharmazeutischen Industrie auf medizinischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene wird durch den aktuellen Bericht des Wirtschaftsprüfungsunternehmens PwC belegt. Demnach trugen im Jahr 2016 die europaweiten Aktivitäten der pharmazeutischen Unternehmen direkt fast 100 Mrd. Euro zur EU-Wirtschaft bei. 106 Mrd. Euro wurden zusätzlich über die Lieferkette und die Ausgaben für Mitarbeitende zur Verfügung gestellt. Insgesamt wurden 2016 rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze von der pharmazeutischen Industrie in Europa getragen und unterstützt.

“Der Bericht verdeutlicht den vielseitigen Einsatz, den die pharmazeutische Industrie im Dienst der Menschen leistet. Tagtäglich setzt sie sich dafür ein, jedem Menschen den Zugang zu moderner und qualitätsvoller Medizin sicherzustellen, die Wirtschaftskraft zu stärken und dem Gesundheitssystem sowie der Volkswirtschaft langfristig Kosten zu ersparen”, hebt Mag. Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig, die Leistungen der pharmazeutischen Industrie hervor.

Forschung, Entwicklung und Investitionen im Life-Sciences-Bereich stehen in einem weltweiten Wettbewerb. Laut PwC-Bericht übersteigt die Zahl der neuen Arzneimittelzulassungen in den USA die Zulassungen in der EU. So wächst die Kluft angesichts der zunehmenden Konkurrenz aus China und Fernost weiter. Denn in Europa setzen hohe Produktionskosten, sinkende Arzneimittelpreise und strenge gesetzliche Regularien pharmazeutische Unternehmen zunehmend unter Druck. In weiterer Folge verlagern viele Pharmafirmen ihre Herstellungsstätten in wirtschaftlich günstigere Regionen außerhalb Europas.

High Performance auf kleinstem Raum

Modulares Steuerungssystem von Festo

Wien, 17. Juli 2019 – Festo baut sein Angebot für die elektrische Automatisierung aus. Mit der vielseitigen CPX-E steht eine durchgängige Plattform für Kombinationen von Servo- und Schrittmotortechnik im reibungslosen Mischbetrieb zur Verfügung. Konzipiert als EtherCAT-Mastersteuerung und Motion Controller in IP20 wird die CPX-E zum zentralen Steuerungssystem für die Handhabungstechnik. Für den Einsatz als kompaktes und günstiges Remote I/O gibt es mehrere Busmodule. Mit NE21-spezifischen Zulassungen wird das Modul zum zentralen Steuerungssystem für die Prozessautomatisierung.

CPX-E bietet umfangreiche SPS-Funktionen bis hin zu Mehrachsanwendungen und lässt sich einfach in bestehende Hostsys­teme integrieren. Dafür sorgen die EtherCAT-Masterschnittstelle, die integrierte PROFINET-Device, EC Slave- oder die EtherNet/IP-Slave- Schnittstelle. OPC-UA-Client und Server-Funktionen sorgen für eine einfache Integ­ration und Interoperabilität in Industrie 4.0 Host-Umgebungen mit Cloud- und Digitalisierungs­konzepten. Als einheitliche Programmierober­fläche kommt bei der CPX-E CODESYS bzw. die Festo Automation Suite zum Einsatz. Optional gibt es sie auch mit einem integrierten Display.

Die CPX-E sorgt für Durchgängigkeit. Neben universellen Aufgaben werden auch alle systemtechnischen Lösungen von Festo unterstützt. Dabei reduziert sich der Engineering-Aufwand erheblich: In Kombination mit der Software Automation Suite steht ein durchgängiges Datenmanagement zur Verfügung. Erweiterte Softwarefunktionen integrieren nahtlos elektrische Antriebe von Festo und steuern diese einfach an. Alle Motion Control-Funktionen sind in die Steuerungswelt eingebettet. Damit erreicht Festo eine hohe E/A-Packungsdichte. Die CPX-E kann auf einer Hutschiene montiert werden. Zum Beispiel im Zusammenspiel mit der Ventilinsel VTUG.

Foto: Festo

Dämmung wirkt wie Klimaanlage

Dr. Clemens Demacsek, Geschäftsführer GPH

Im Sommer braucht es angenehme Raumtemperaturen

Oberwaltersdorf, 17. Juli 2019 – Der Juni 2019 liegt an der Spitze der extremsten Juni-Monate. Durch den Klimawandel ist zu erwarten, dass die Hitzewellen häufiger und intensiver werden. Dafür gibt es zwei Gründe: Erstens ist das Temperaturniveau in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Zweitens gibt es Anzeichen dafür, dass die Wetterlagen mittlerweile länger anhalten als früher. Gebäudehüllen sind somit immer öfter mit dem Problem der extremen Überhitzung konfrontiert.

Eine gute Außendämmung fängt einen großen Teil der Hitze ab. Das belegen die Messergebnisse im Viva Forschungspark von Baumit ganz klar: Auch bei Hitzewellen mit Außentemperaturen von bis zu 36 °C im Schatten lagen die Innenraumtemperaturen in gedämmten Massivhäusern zwischen 24 °C und 27 °C , im ungedämmten Haus war es mit über 30 °C hingegen tropisch warm. Fazit: eine massive Wandkonstruktion mit effizienter Fassadendämmung sorgt – wie eine Klimaanlage – für niedrigere Raumtemperaturen, und das ohne zusätzlichen Energieaufwand.

Um die Kühle im Gebäude zu halten, ist Mitdenken der Bewohner gefordert. Gang- und Wohnungsfenster bleiben nur zu oft den ganzen Tag lang offen, oder werden erst geschlossen, wenn die warme Luft bereits drinnen ist. Dieses Verhalten führt die beste Dämmung ad absurdum. Sinnvoll ist es, die Fenster während des Tages geschlossen zu halten und bei kühleren Temperaturen in der Nacht für Durchzug zu sorgen.
Außendämmung in Verbindung mit einer hohen Speichermasse schützt vor sommerlicher Überhitzung. „Damit werden bis zu 6 °C niedrigere Raumtemperaturen erreicht, als bei einem Haus ohne Wärmedämmung. Angesichts immer heißer werdender Sommer und der Notwendigkeit den CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren, muss dieses Thema endlich in der Bevölkerung ankommen”, betont GPH-Geschäftsführer Clemens Demacsek.

Foto: GPH/Schuster

Umsatzrekord zum Jubiläumsjahr

Wolfgang Kern, Generaldirektor

Höchster Umsatz in der Firmengeschichte

Wien, 15. Juli 2019 – Die Hightech-Lösungen von Schrack Seconet zählen seit 25 Jahren zum Besten, was die Sicherheitstechnik zu bieten hat. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien ist auch für die Zukunft bestens gerüstet: Fast 5 % des Umsatzes werden in Innovationen und die Entwicklung investiert, mehr als die Hälfte der Erlöse im Export erwirtschaftet. „Wir investieren gezielt in die Weiterentwicklung unserer Produkte und halten an der eigenen Entwicklung und der Produktion hier in Mitteleuropa fest. Beides sehen wir als essenziell für unseren künftigen Erfolg. Darüber hinaus haben wir rechtzeitig die Weichen in Richtung Digitalisierung gestellt. Unser übergeordneter Unternehmens-Bereich Informationssysteme bildet dafür die Basis, damit wir auch künftig jene Services erbringen, die bei unseren Kunden gefragt sind“, sagt Wolfgang Kern, Generaldirektor von Schrack Seconet.

Im vergangenen Jahr stieg der konsolidierte Umsatz von Schrack Seconet um mehr als 5 % auf insgesamt 116,6 Mio. Euro und damit auf den höchsten Wert in der Firmengeschichte. Besonders erfreulich entwickelte sich der Export: „Wir konnten in den meisten Regionen Marktanteile gewinnen und überdurchschnittliche Steigerungen erzielen. Trotz einer Stagnation bei den Großprojekten in Österreich konnten wir unsere Präsenz in anderen Ländern weiter ausbauen“, unterstreicht Wolfgang Kern. Produkte von Schrack Seconet sind weltweit in 85 Ländern präsent. Wichtigstes Exportland ist Deutschland, das 2018 ein Umsatzplus von mehr als 9 % erreichte. Beachtliche Steigerungen erzielte Schrack Seconet auch in der Schweiz und in der Türkei sowie in Schweden, Tschechien, Polen und Rumänien.

Foto: Schrack Seconet

AGRANA erwartet deutlichen EBIT-Anstieg für Gesamtjahr

Zwischenmitteilung über das erste Quartal 2019|20

Wien, 15. Juli 2019 – Das  erste  Quartal  des  Geschäftsjahres  2019|20  des  Frucht, Stärke-  und  Zuckerkonzerns AGRANA war von der erwarteten anhaltend negativen Ergebnisentwicklung im Segment Zucker geprägt. Im ersten Quartal des Vorjahres verzeichnete das Segment Zucker noch ein leicht positives Ergebnis. AGRANA-CEO Johann Marihart: „Obwohl die etwas geringeren EU- Zuckerproduktionsmengen nach der Rübenverarbeitungskampagne 2018 und reduzierte Anbauflächen 2019 zu einer ersten leichten Zuckerpreiserholung beigetragen haben, ist das Ergebnis  des  Segmentes  Zucker  auch  unter  diesen  Gegebenheiten  noch  negativ.  Eine erfreuliche Entwicklung hingegen nahmen das Fruchtsaftkonzentratgeschäft sowie das Segment Stärke dank eines gegenüber Vorjahr gestiegenen Ethanolpreisniveaus. Insgesamt liegt das Segment Frucht aber aufgrund rohstoffbedingter Einmalkosten im Fruchtzubereitungsgeschäft unter dem Vorjahresquartal. Für das volle Geschäftsjahr gehen wir nach wie vor von einer deutlichen Konzern-EBIT-Steigerung aus.“

Überblick über das erste Quartal 2019|20

  • Umsatz: 638,4 Mio. € (+1,3 %; Q1 2018|19: 630,3 Mio. €)
  • Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT): 30,9 Mio. € (-16,5 %; Q1 2018|19: 37,0 Mio. €)
  • EBIT-Marge: 4,8 % (Q1 2018|19: 5,9 %)
  • Konzernergebnis: 18,3 Mio. € (-27,7 %; Q1 2018|19: 25,3 Mio. €)
  • Eigenkapitalquote: 58,2 % (28. Februar 2019: 59,0 %)

Ausblick Gesamtjahr 2019|20

  • Prognose für Gesamtjahr 2019|20 mit deutlicher EBIT-Steigerung und moderatem Umsatzanstieg bestätigt
  • Investitionen in Wachstum und deutlich über Abschreibungsniveau
  • Ausbau Weizenstärkefabrik Pischelsdorf im Plan; Inbetriebnahme Ende 2019
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