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SVA-Vorstand stellt Weichen

Fusion von SVA mit SVB zur SVS

Wien, 18. Dezember 2018 – Der Vorstand der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) beauftragte den Start der Vorbereitungsarbeiten für die Fusion der Sozialversicherung der Bauern (SVB) mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft zur Sozialversicherung der Selbständigen (SVS).

Nachdem bereits SVB-Obfrau ÖKR Theresia Meier im Rahmen der SVB-Vorstandssitzung im November den frühen Entschluss der bäuerlichen Interessenvertretung für eine aktive Gestaltung des Reformprozesses begrüßte, äußert sich auch SVA-Obmann Dr. Harald Mahrer sehr zuversichtlich: „Mit unseren heutigen Beschlüssen sind nun die Weichen für die Fusion von SVA und SVB synchron gestellt, um einen eigenständigen Allspartenträger für alle Selbständigen entstehen zu lassen. Wir können damit im Sinne unserer Kunden den Start der SVS mit 1. Jänner 2020 sehr gut vorbereiten.“ SVA-Generaldirektor DI Dr. Hans Aubauer ergänzt: „Mitarbeiterteams beider Häuser arbeiten bereits intensiv an Vorbereitungsmaßnahmen zur anstehenden Fusion. Beide Träger können hier ihre Stärken zur Gründung des neuen Trägers voll einbringen – die SVA etwa im Bereich der Digitalisierung und die SVB – schon bisher ein Allspartenträger – im Bereich der Unfallversicherung.“

In den drei Versicherungszweigen Gesundheit, Unfall und Pension / Pflegegeld wird der neue Selbständigen-Träger insgesamt rund 1,2 Mio. Kunden betreuen. Es entsteht ein One-Stop-Shop für alle Selbständigen, der eine 360-Grad-Sicht auf die SVS-Kunden ermöglicht. Dadurch kann der neue Träger optimal auf die spezifischen Bedürfnisse der Versicherten eingehen.

BIOENERGY 2020+ und SOLID präsentieren erfolgreich abgeschlossenes Projekt

Effizienzsteigerung von solarthermischen Anlagen durch moderne Regelungsstrategien

Graz, 18. Dezember 2018 – Betreiber von großen solarthermischen Anlagen (ab 100kW Kollektorleistung) stehen immer wieder vor der großen Herausforderung, häufig manuell eingreifen zu müssen, um wechselnden Bedingungen Herr werden zu können. Das reduziert die solaren Erträge sowie den solaren Deckungsgrad des Gesamtsystems und führt in weiterer Folge zu höheren Betriebskosten. Im Projekt „Solar Predictive Control“ von BIOENERGY 2020+ und SOLID hat man versucht, diesen Problemen mittels regelungstechnischer Optimierung entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck wurde eine ganzheitliche moderne Regelungsstrategie entwickelt und an einer Realanlage implementiert. Diese sorgt zum einen für eine bessere solare Ausbeute durch Berücksichtigung der wechselnden Bedingungen. Zum anderen wird die Gesamtanlage vorausschauend, basierend auf Vorhersagen des zukünftigen Wärmebedarfs der Verbraucher und des zu erwartenden Solarertrags der Anlage, optimiert. Für diese Vorhersagen wurden im Projekt eigene Prognosemethoden entwickelt welche mathematisch einfach, selbstlernend und weitläufig einsetzbar sind und über eine externe Schnittstelle aktuelle Wettervorhersagen der nächsten Tage berücksichtigen, weshalb weniger manuelle Eingriffe notwendig sind und der Wartungsaufwand reduziert wird.

Als Ergebnis können durch die verbesserte Regelung solarthermischer Anlagen eine effizientere Nutzung von Sonnenenergie zur Wärmebereitstellung gewährleistet werden und somit in weiterer Folge auch die CO2-Emissionen reduziert werden. Dadurch verspricht man sich auch langfristig einen vermehrten Einsatz großer solarthermischer Anlagen und in Folge einen Ersatz für fossile Energieträger. Für SOLID ist dies ein weiterer Ausbau der Technologieführerschaft in diesem Bereich. Für das COMET Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+ bot dieses Projekt die Gelegenheit, das Anwendungsspektrum seiner Methoden deutlich zu erweitern und damit auch international noch stärker als wertvoller Partner im Bereich moderner Regelungsstrategien für nachhaltige Wärmebereitstellung wahrgenommen zu werden.

Foto: Bioenergy 2020+

Bleibt Kärnten auch 2019 Wachstumssieger?

11. Kärntner Investitions- und Konjunkturkonferenz (KIKK)

Klagenfurt, 14. Dezember 2018 – Bereits zum elften Mal hat heuer die Wirtschaftskammer Kärnten die mit LH Peter Kaiser, LHStv. Gaby Schaunig, Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig und Klubobmann Gernot Darmann höchstrangig vertretene Landespolitik über die wirtschaftliche Situation des Bundeslandes informiert. Bereits seit der zweiten Hälfte 2016 befindet sich die Kärntner Wirtschaft in einem Konjunkturaufschwung, der im Herbst 2017 seinen Höhepunkt hatte: Solide Einkommenszuwächse beflügeln auch in Kärnten den privaten Konsum, den nicht zuletzt die hohen Lohnabschlüsse 2019 zu einer wichtigen Konjunkturstütze machen. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt günstig aus: Der Stellenandrang (Zahl der Arbeitslosen je offene Stelle) hat einen vorläufigen Tiefstwert erreicht. Die Industriekonjunktur kühlt zwar im Gleichklang mit der Weltwirtschaft etwas ab, Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zeigte sich jedoch im Zusammenhang mit der Mega-Investition bei Infineon auch hier optimistisch: „Wir werden auch im kommenden Jahr eine Fortsetzung des Aufschwungs erleben, wenn auch mit etwas weniger Tempo.“

Über den positiven Ausblick freute sich auch Landeshauptmann Peter Kaiser, aber: „Wir dürfen uns davon nicht dazu verführen lassen, innezuhalten.“ So seien weitere Maßnahmen in Bildung und Ausbildung nötig, auch um die seit Jahren wieder unter die Zehn-Prozent-Grenze gesunkene Erwerbslosigkeit weiter zu reduzieren. Als große Gefahr bezeichnete Kaiser die demographische Entwicklung, die mittelfristig eine Abnahme der erwerbsfähigen Bevölkerung bedeute. Besonders hob der Landeshauptmann die Bedeutung der EU hervor: „Österreich ist zwar Nettozahler, aber Kärnten ist Nettoempfänger. Seit der EU-Mitgliedschaft sind knapp drei Milliarden Euro nach Kärnten geflossen.“

Foto: WKK/fritzpress

Neuer Geschäftsführer bei der Franz Heresch & Co

Mag. Richard Frizberg

Steirisches Familienunternehmen aus Wildon ist bereits in 5. Generation tätig

Wildon, 14. Dezember 2018 – Die F-Energies GmbH aus Wildon ist eine Holdinggesellschaft im Eigentum der Unternehmerfamilie Frizberg mit Beteiligungen im Maschinenbau sowie in der Elektro- und Gebäudetechnik. Bereits seit 1889 ist das Unternehmen Franz Heresch & Co GmbH, auf dem die gesamte Unternehmenshistorie aufbaut, in Familienbesitz rund um Dr. Gilbert Frizberg. Seit 2017 ist dessen Sohn, Mag. Richard Frizberg, als Prokurist in der F-Energies GmbH tätig. Nun steigt er als Repräsentant der 5. Generation zusätzlich zu Dr. Gilbert Frizberg auch als Geschäftsführer in die Muttergesellschaft Franz Heresch & Co GmbH ein. Die Franz Heresch & Co GmbH ist heute Betreiber von vier eigenen Wasserkraftwerken und hält Beteiligungen an der F-Energies Holding der Familie Frizberg.

„Nachhaltigkeit, schnelle und zukunftsorientierte Lösungen, Präzision und Fortschritt sind Werte, die ich während meiner bisherigen Laufbahn nicht nur bestens kennen-, sondern auch leben gelernt habe. Diese Werte kommen mir natürlich auch in meinen neuen Aufgaben innerhalb der Franz Heresch & Co, der Global Hydro Energy GmbH und der F-Energies GmbH zugute. Ich bin unglaublich stolz, in einem über Jahrzehnte erfolgreichen Unternehmen, dessen Aufstieg ich als Familienmitglied aus der ersten Reihe miterleben durfte, nun meine Ideen einbringen zu dürfen und blicke meiner neuen Aufgabe verantwortungsbewusst und mit Freude entgegen“, so Mag. Richard Frizberg.

Foto: Siegfried Stöbich

Künstliche Intelligenz (KI)-Umfrage von NetApp

Die Autobranche gibt bei künstlicher Intelligenz Gas

Wien, 14. Dezember 2018 – Künstliche Intelligenz (KI) wird bis 2030 dazu beitragen, dass die Weltwirtschaft wächst.  Diesen Wachstumsschub hat das McKinsey Global Institute (MGI) in seiner Studie „Notes from the Frontier: Modeling Impact of AI on World Economy“ errechnet. KI würde demnach die Wachstumstreiber vorangegangener industrieller Umwälzungen übertrumpfen. Das MGI hat es für seine Erhebung nicht beim Abfragen belassen, ob Unternehmen Soft- und Hardware nutzen, um menschliche Fähigkeit nachzubilden. Die Studie unterteilt stattdessen die KI-Technik in automatische Bilderkennung, natürliche Sprache, virtuelle Assistenten, roboterbasierte Prozessautomatisierung und fortgeschrittenes maschinelles Lernen.

Prognosen, wer wann welche KI-Technik einsetzt, können Unternehmen motivieren, in die KI-Welt einzusteigen. Anderseits wächst die Erwartung – auf zwei Ebenen: Der Nutzen, der mit der Technologie Einzug hält, wird überhöht wahrgenommen. Und der Druck auf die Wirtschaftsvertreter steigt, mögliche Chancen nicht zu verpassen. Dem kann sich auch die Automobilindustrie nicht verschließen, die seit Jahrzehnten einen Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft bildet. Bisher brechen Studien in der Regel an der Stelle ab, wo es interessant wird: im Alltag. Spannend ist doch, an welcher KI-Technik genau die Experten in der Autobranche arbeiten und was sie dabei herausfordert. Den Einblick verschafft nun eine Umfrage des Datenmanagementspezialisten NetApp, die das Marktforschungsinstitut mo’web research durchführte. Zu dem allgemeinen Bild, das die KI-Umfrage von NetApp zeichnet, gehört, dass KI vor allem Chefsache ist. In drei von vier Unternehmen entscheidet die Geschäftsführung über den KI-Einsatz. Zudem hat die Unternehmenswelt hierzulande Bedenken, ob es ihnen gelingt, KI und Datenschutz in Einklang zu bringen. Optimistisch dürfte die Automobilindustrie stimmen, dass ihre Vertreter im Branchevergleich spitze im Planen, Testen und Umsetzen von KI-Projekten sind.

CRIF als erster Anbieter in 21 europäischen Ländern als AISP registriert

Übernahme von Credit Data Research Realtime Holding Ltd. wichtiger Schritt für Open Banking Lösungen

Wien, 13. Dezember 2018 – CRIF hat die Übernahme der Credit Data Research Realtime Holding Ltd. durch die hundertprozentige Tochtergesellschaft CRIF Bürgel GmbH bekannt gegeben. Das in London ansässige Unternehmen war eines der ersten in Europa, das von der Financial Conduct Authority als Account Information Service Provider (AISP) anerkannt wurde. Die Akquisition stellt eine wichtige Etappe in der strategischen Geschäftsentwicklung dar, da CRIF nun der erste Akteur im Kreditinformationssektor ist, der in 21 europäischen Ländern als AISP registriert ist. Credit Data Research Realtime Holding Ltd. wurde im Zuge der Übernahme in CRIF Real Time Ltd. umbenannt und Enrico Lodi, General Manager bei CRIF, zum neuen CEO ernannt.

Dank der Übernahme kann CRIF nun Open-Banking-Dienstleistungen anbieten, die den Austausch von Zahlungsdaten im Bereich Privatkundenkredite zwischen Verbrauchern bzw. Unternehmen und Servicebetreibern ermöglichen und so die Transparenz im Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden verbessern. Als in Großbritannien zugelassenes, erstes europäisches Unternehmen mit einem PSD2-Passport, der in Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik und einigen anderen europäischen Ländern gültig ist, kann CRIF nun eine Reihe von Dienstleistungen anbieten, die Verbrauchern und Unternehmen helfen, von der Open-Banking-Initiative zu profitieren.

Durch die Übernahme von Credit Data Research Realtime Holding Ltd. ist CRIF in der Lage, seine bestehenden Dienstleistungen und Lösungen für Verbraucher, Unternehmen (Versicherungen, Versorgungsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen, E-Commerce Unternehmen usw.) und Finanzinstitute um weitere Open-Banking-Initiativen zu ergänzen.

Mixed Reality für die Industrie

Hochschulen und Industrieunternehmen entwickeln gemeinsam neue Anwendungen

St. Pölten, 13. Dezember 2018 – Augmented und Virtual Reality (AR/VR), zusammengefasst unter Mixed Reality, bieten neue Möglichkeiten der Datenvisualisierung, Interaktion, Kommunikation und Ausbildung für Wirtschaft und Industrie. 25 Industrieunternehmen und mehrere Hochschulen entwickeln nun in einem gemeinsamen Projekt mit Begleitung des ecoplus-Mechatronik-Cluster in Niederösterreich konkrete Anwendungen. In Zeiten von Industrie 4.0 werden Produktionsprozesse zunehmend digital überwacht und gesteuert. Häufig wird dafür Mixed-Reality-Technik eingesetzt. Im ecoplus-Kooperationsprojekt „Mixed Reality Based Collaboration 4 Industry“ bringen die Industrieunternehmen konkrete Anwendungsfälle ein und entwickeln diese gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiter.

Die Mixed-Reality-Beispiele stammen aus vier Themenbereichen: der Unterstützung der Produktion an der Maschine, dem Remote Support für Anlagen-Service rund um die Welt, Schulung und Training etwa in der modernen Lehrlingsausbildung sowie der Präsentation von Produkten in virtuellen Schauräumen. „Wir wollen im Projekt ein gemeinsames Software-Framework entwickeln, welches für verschiedene Anwendungen verwendet werden kann. Für jedes Beispiel soll am Ende des Projekts eine prototypische Umsetzung für die interne Verwendung bzw. Evaluierung herauskommen“, sagt Thomas Moser, Leiter der Forschungsgruppe Digital Technologies an der FH St. Pölten.

Diese prototypischen Umsetzungen werden im Projekt nicht nur technisch umgesetzt und evaluiert, sondern auch auf ihre Akzeptanz und potentiellen Auswirkungen auf die Arbeitswelt bewertet. Zudem prüfen die ForscherInnen im Projekt bereits existierende Mixed-Reality-Hardware auf ihre Industrietauglichkeit. Die Hardware wird im Rahmen des Projekts auch den Unternehmen zur Verfügung gestellt, um erste Erfahrungen damit sammeln zu können. Zusätzlich werden in verschiedenen Industrieanwendungen bzw. in der Unterhaltungsindustrie bereits eingesetzte Interaktionsmethoden analysiert und auf ihre Praxistauglichkeit hin evaluiert. Untersucht wird auch, ob die moderne Technik in der Praxis unter realen Bedingungen und in realen Industrie-Umgebungen tauglich ist, etwa in Hinblick auf Lärmpegel, Sicherheitsansprüche und Lichtverhältnisse.

Foto: Rauchecker Photography/A3D/Shutterstock.com

Festakt in der Orangerie im Congress Innsbruck

Strategie zum lebensbegleitenden Lernen erfolgreich in Tirol umgesetzt

Innsbruck, 12. Dezember 2018 – Eine Erfolgsgeschichte, die am 30.11.2018 erneut Anlass zum Feiern gab: Die Tiroler Wirtschaft freut sich über weitere 45 topausgebildete Fachkräfte, die sich berufsbegleitend akademisch weiterqualifiziert haben. Die Gratulanten/-innen sprachen großes Lob für die erbrachten Leistungen aus. Die Rollenübergabe erfolgte in der Orangerie im Congress Innsbruck.

Den Erfolg macht das Studienzentrum Weiz und Ingenium Education in Kooperation mit den Hochschulen Mittweida & HTWK Leipzig möglich. Die stufenlose Verknüpfung von berufsbegleitenden Diplomingenieurstudien nach der HTL in 2 Jahren mit den darauf aufbauenden Masterstudien ermöglicht den geradlinigen Weiterbildungsweg neben der vollen Berufstätigkeit und vereint technisches mit wirtschaftlichem Know-how.

1999 wurde die sächsisch-österreichische Kooperation vom Studienzentrum Weiz initiiert. 2006 startete in Innsbruck an der HTL Bau und Design der erste Bauingenieurstudiengang der HTWK Leipzig, 2008 folgte der Wirtschaftsingenieurstudiengang der Hochschule Mittweida. 2009 begannen die Diplomstudiengänge Maschinenbau an der HTL Fulpmes und Technische Informatik an der HTL Anichstraße, beide ebenso geführt von der renommierten Hochschule Mittweida. Seither haben etwa 5.800 Berufstätige die Studienangebote der sächsischen Hochschulen im präsenzunterstützenden Fernstudium in Österreich abgeschlossen.

Foto: Hermann Burgstaller e.U.

Neue MBA-Module als Navigationshilfe für Führungskräfte

„Agile Organizations & Collective Leadership“ an der Donau-Universität Krems mit Start im Mai

Krems an der Donau, 10. Dezember 2018 – Im Mai 2019 startet das Department für Wirtschafts- und Managementwissenschaften der Donau-Universität Krems den neuen Professional MBA „Agile Organizations & Collective Leadership“. Hier erarbeiten sich Menschen mit Führungsverantwortung neues Denken und neue Methoden, mit denen sie auf die immer schwerer abschätzbaren Entwicklungen im Umfeld von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik reagieren und zielgerichtet neue Entscheidungsfindungsprozesse ermöglichen können. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Managementverantwortlichen Orientierung und Methoden an die Hand zu geben, um diesen veränderten Rahmenbedingungen aktiv begegnen zu können, das ist das Ziel der neuen Module ‚Agile Organizations & Collective Leadership‘, die als neue Vertiefung zum Professional MBA oder als Kurzprogramm angeboten werden.

In einem hochgradig volatilen und komplexen wirtschaftlichen Umfeld stoßen bewährte Managementmethoden an ihre Grenzen. Gefragt sind keine neuen Rezepte oder best practices innerhalb des bestehenden Systems sondern ein paradigmatischer Systemwechsel hin zu permanenter Veränderungs- und Anpassungsfähigkeit, die auch das Management selbst betrifft. Jede Organisation hat mit den ihr eigenen Gegebenheiten zu experimentieren und neue Wissensquellen zu erschließen. Daher werden im Weiterbildungsstudium die Grundprinzipien dieser Selbsterneuerungsfähigkeit vermittelt und dann konkrete Handlungsalternativen für die organisatorische Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung abgeleitet. Zu diesen Grundprinzipien gehören 15 „Enabler“, die unter anderem Zukunftsarbeit, Diversität, Aufmerksamkeitsstrukturen, Perspektivwechsel und bestimmte Formen der Kommunikation umfassen. Auch unterschiedliche Ebenen der Reflexion, die nicht nur der Frage nach der Zielerreichung, sondern darüber hinaus der Sinnhaftigkeit der Ziele nachgehen, gehören dazu.

Weitere Informationen unter: www.donau-uni.ac.at/business-school

Landarbeiterkammerwahl 2018

LR Johann Seitinger mit den beiden Spitzenkandidaten der LAK-Wahl 2018 LAK-Präsident Eduard Zentner (re.) und Kammerrat Markus Dick (li.)

Ergebnisse und Reaktionen

Graz, 7. Dezember 2018 – Die Landarbeiterkammerwahl 2018 ist geschlagen. Das Team von Präsident Eduard Zentner geht als klarer Gewinner dieser Wahl hervor und erreichte 87,41 Prozent der Stimmen. Damit behauptete die ÖAAB-FCG Fraktion ihre Position im „Kammerparlament“ und gewann sogar noch ein Mandat hinzu und hält nun bei 19 Mandaten. Die Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter mit Kammerrat Markus Dick an der Spitze kam auf 12,59 Prozent der Stimmen und 2 Mandate.

Ein sichtlich ergriffener Präsident Eduard Zentner bedankte sich in einer ersten Reaktion für das entgegengebrachte Vertrauen: „Ein herzliches Dankeschön an alle Wählerinnen und Wähler, die mir so ein großes Vertrauen ausgesprochen haben. Ich nehme dieses Ergebnis mit großer Demut an und verspreche, dass ich mich auch weiterhin mit vollem Einsatz für die Anliegen unserer Kammermitglieder einsetzen werde. Der Dank gilt auch meinem Team für die großartige Arbeit, die in den letzten Jahren geleistet wurde. Diese gute Arbeit für unsere Mitglieder war es auch, der wir dieses erfreuliche Wahlergebnis zu verdanken haben.“

Markus Dick meinte zum Ergebnis: „Das Wahlergebnis entspricht natürlich nicht meinen Vorstellungen, aber es ist zu akzeptieren. Präsident Eduard Zentner und seinem Team gratuliere ich zum Wahlerfolg. Ich werde auf jeden Fall versuchen meine Punkte aus dem Wahlprogramm zum Wohle für unsere Mitglieder umzusetzen.“

In den ersten Stellungnahmen bekräftigen die beiden Fraktionen auch, dass sie zum Wohle der in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigten Menschen in der Steiermark weiter das Gemeinsame und nicht das Trennende in den Vordergrund stellen möchten.

Landesrat Johann Seitinger freute sich, dass die Wahl reibungslos über die Bühne ging und auch über das gute Abschneiden der Fraktion ÖAAB-FCG: „Ich gratuliere Präsident Eduard Zentner und seinem gesamten Team zu diesem Wahlerfolg. Das Ergebnis ist Bestätigung für die hervorragende Arbeit, die in der Vergangenheit geleistet wurde und gleichzeitig Auftrag auch in Zukunft in diesem Sinne weiterzumachen. Herzliche Gratulation und danke für den großartigen Einsatz und das unermüdliche Engagement.“

Foto: LAK Steiermark

Spatenstich für Lehrwerkstätte

CEO Roland Hartwig mit Lehrlingen

85 Lehrlinge werden für die Produktion ausgebildet

Freinberg, 7. Dezember 2018 – Die Schwarzmüller Gruppe errichtet im Mutterwerk in Hanzing (Gemeinde Freinberg, Bezirk Schärding) eine neue Lehrwerkstätte für die Ausbildung in aktuell zehn Berufen. Ab Mai wird hier 85 Lehrlingen eine vertiefende innerbetriebliche Ausbildung ermöglicht. Das Projekt diene nicht nur der ganzheitlichen Ausbildung, sondern soll die Lehre bei Schwarzmüller für junge Menschen noch attraktiver machen, betonte CEO Roland Hartwig beim Spatenstich. Die Einrichtung soll im Mai 2019 in Betrieb gehen.

Für den CEO, der selbst seine Karriere mit einer Lehre als Maschinenschlosser begonnen hat, geht damit ein Herzensprojekt in die Umsetzung: „Wir wollen den Auszubildenden einfach mehr bieten. In der neuen Lehrwerkstätte werden sie alles finden, was zu einer vertiefenden Ausbildung gehört. Wir benötigen für unsere Premiumfahrzeuge umfangreiche Kompetenzen, wie sie nur topausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorweisen können. Dafür legen wir künftig hier die Grundlage!“

Die Lehrwerkstätte steht für alle zehn Lehrberufe zur Verfügung. Die Vision ist, für alle Lehrlinge der Gruppe ein Ausbildungszentrum am Standort des Mutterwerks bereitzustellen. Die jungen Mitarbeiter sollen die Möglichkeit erhalten, sich im optimalen Umfeld der Lehrwerkstätte unter der Anleitung der unternehmenseigenen Meister auf ihre Prüfungen vorzubereiten, ihre Kenntnisse zu vertiefen und berufsübergreifend die Komplexität in der Herstellung von Premiumfahrzeugen zu überblicken. Die Lehrwerkstätte wird in einer bestehenden Produktionshalle, die früher als Dreherei diente, eingerichtet. Auf drei Stockwerken werden nicht nur eine Werkstätte eingerichtet, sondern auch Lehr- und Schulungsräume sowie Sanitärräume und Umkleiden. Die Werkstätte wird unter anderem einen vollautomatischen Schulungsroboter, Drehbänke, Fräsmaschinen sowie Schweißkabinen aufweisen. Angrenzend gibt es ein großzügiges Freigelände, wo die Lehrlinge eigene Projekte, wie etwa die Restaurierung von historischen Schwarzmüller-Fahrzeugen, umsetzen können. Für das Projekt wird eine Million Euro investiert.

Foto: Schwarzmüller Gruppe

VMware treibt „as-a-Service“-Modell für lokale Rechenzentren voran

Neue Lösungen für AWS Outposts

Wien, 7. Dezember 2018 – VMware stellt zwei Neuheiten vor: VMware Cloud on AWS Outposts und VMware Cloud Foundation for Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2). Beide Angebote werden auf AWS Outposts laufen, damit Kunden in ihren Rechenzentren ein „as a service“-Modell mit umfangreichen Funktionen auf Enterprise-Niveau erstellen und anwenden können. Dafür nutzen beide Lösungen die neuen, vollständig verwalteten und konfigurierbaren Rechen- und Speicherracks von AWS Outposts, die auf Amazon Web Services (AWS)-Hardware basieren und es Kunden ermöglichen, Rechen- und Speicherleistung vor Ort auszuführen und sich gleichzeitig nahtlos mit dem Rest der breiten Service-Palette von AWS in der Cloud zu verbinden. Diese Angebote bieten Kunden eine konsistente Infrastruktur sowie Betrieb über alle VMware- und AWS-Cloud-Umgebungen hinweg.

„VMware Cloud on AWS hat seit der Einführung im Jahr 2017 eine große Dynamik entwickelt. Mit diesem weitereren Schritt in unserer Zusammenarbeit ermöglichen wir Kunden VMware Cloud on AWS lokal in AWS Outposts zu betreiben“, so Sandy Carter, Vice President, EC2 Enterprise Workloads, Amazon Web Services. „Aus Gesprächen mit Kunden ging hervor, dass viele sich eine Erweiterung ihrer VMware Cloud on AWS-Umgebungen vor Ort wünschen, mit der gleichen Hardware, den gleichen Schnittstellen, den gleichen APIs und sofortigem Zugriff auf die neuesten AWS-Funktionen, sobald diese verfügbar sind, ohne Änderungen bei Hard- oder Software. Mit AWS Outposts bieten wir ein nahtloses, integriertes Hybrid-Erlebnis.“

Tech Data unterzeichnet Distributionsvertrag

Partner wird USV- und Power Management-Spezialist Eaton

Wien, 7. Dezember 2018 – Tech Data schließt für den österreichischen Markt mit dem amerikanischen Hersteller Eaton einen Distributionsvertrag für das komplette Power-Quality-Portfolio.

Zum Umfang der Produkte in der Vertriebsvereinbarung zählen unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme (USV-Lösungen), die Überspannungsschutz und Überwachungsgeräte umfassen, aber auch Racks und Software sowie überwachbare ePDUs. Durch die Partnerschaft erhalten Vertriebspartner der Tech Data zudem Zugang zu Eatons Intelligent Power Manager. Die Energielösungen von Eaton bieten nicht nur Qualität und zuverlässige Leistung, sondern unterstützen Kunden auch bei der Verwaltung ihres Gesamtstromverbrauchs und dem Erreichen von Umweltzielen, ohne die Sicherheit ihrer geschäftskritischen Architektur und Systeme zu beeinträchtigen.

Thomas Seyfried, Geschäftsführer Tech Data Österreich, kommentierte die Vertragsunterzeichnung: „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Vertriebspartnern nun die Produkte von Eaton anbieten können, einem Hersteller mit einer klaren Channel-Strategie. Es erwarten sie USV-Lösungen für die saubere, unterbrechungsfreie Stromversorgung und skalierbare Batterielaufzeiten in Rechenzentren, Betriebseinrichtungen, elektrotechnischen Infrastruktur-Umgebungen, in industriellen Anlagen und anderen kritischen IT-Anwendungen. Mit Produkten von Eaton, die über ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis verfügen, runden wir unser Portfolio an USV-Anlagen perfekt ab.“ Vertriebspartner der Tech Data erwartet neben der hohen Verfügbarkeit der Produkte eine umfangreiche Unterstützung durch das Power-Advantage-Partnerprogramm, das Schulungen für Services und Lösungen, Tutorials sowie Margin-Builder-Programme – etwa Deal-Registrierung und vorgefertigte Kampagnen für schnellere Marketing-Initiativen – bietet.

Business Doctors

Großes Interesse beim 6. Symposium in Bruck an der Mur

Bruck a. d. Mur, 6. Dezember 2018 – Die Business Doctors kommen vom klassischen Marketing & Advertising und haben sich mit der im deutschen Sprachraum größten Stress-, Burnout- und Arbeitsbelastungsstudie, die in 12 Berufsgruppen in Kooperation mit Gallup-Karmasin durchgeführt wurde, in den Bereichen Gesundheits- und Präventionsmarketing einen über die Grenzen Österreichs hinaus strahlenden Namen gemacht.

Das 6. Symposium, das im Rahmen des europäischen Forums für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten mit Titel und Thema „Modern Times 4.0 – Digitalisierung und Künstliche Intelligenz – Fluch oder Segen“ vom 13. – 14. November 2018 in Bruck an der Mur abgehalten wurde, begeisterte nicht nur das bis auf den letzten Sitz gefüllte Auditorium sondern auch die Stadtregierung sowie die hochkarätigen Vortragenden.

Im Anschluss an dieses Symposium wurden bereits mit den Vertretern der Fachhochschulen, dem Bürgermeister Peter Koch wie auch den vortragenden Experten nicht nur die Weichen für das 7. Symposium in Bruck an der Mur gestellt. Vielmehr wurde auch intensiv mit den Protagonisten dieses Symposiums über die Entwicklung von Bruck an der Mur als Kompetenzzentrum für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, wie auch als Zentrum für präventive Maßnahmen gegen stets steigende psychische Belastungen diskutiert.

Einstimmig wurde dieses 6. Symposium der Business Doctors unter der Leitung und Moderation von F. K. Daublebsky als Kick Off für diesen Weg betrachtet.

Foto: Business Doctors

Ausgezeichnete Pionierarbeit der Grazer Opernredoute

Bernd Pürcher – Organisator Opernredoute und Ingo Reinhardt – Green Event Manager Opernredoute (v.l.n.r.)

Sonderpreis Gold für Green Events

Wien, 5. Dezember 2018 – Die Grazer Opernredoute hat sich in den vergangenen 20 Jahren weit über die Grenzen der steirischen Landeshauptstadt hinaus zum gesellschaftlichen Höhepunkt des Jahres und einem einzigartigen Publikumsmagneten entwickelt.
Österreichweit einzigartig ist auch der Weg der Nachhaltigkeit, den man bei der Opernredoute geht: die vergangene Opernredoute wurde als erster großer Ball Österreichs mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifiziert und entsprach somit den Kriterien für Green Events. Beim Wettbewerb „Nachhaltig Gewinnen“ des Ministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus wurde die Opernredoute damit bereits im vergangen Juli mit dem Sonderpreis der Jury für die „Pionierarbeit in der österreichischen Hochkultur“ ausgezeichnet.
Am 4. Dezember 2018 folgte eine zusätzliche, ganz besondere Prämierung für die österreichische Pionierarbeit: die Opernredoute wurde beim 22. Austrian Event Award mit dem Sonderpreis Gold für Green Events ausgezeichnet. Mit großer Freude nahmen Opernredoute Organisator Bernd Pürcher und Green Event Manager Ingo Reinhardt die Auszeichnung im Rahmen der Austrian Event Award-Gala in Wien entgegen: „Wir freuen uns wirklich sehr über die wunderbare Wertschätzung unserer ökologischen Maßnahmen – der grüne Weg der Opernredoute verbreitet nachhaltige Freude auf breiter Ebene und motiviert damit auch andere zum Umdenken. Allen weiteren Gewinnern gratulieren wir ganz herzlich!“

Als Green Event berücksichtigt das Team der Opernredoute während des gesamten Organisationsablaufs zahlreiche Aspekte und adaptiert seine Handlungsabläufe in den Bereichen Regionalität, Klimaschutz und Mobilität, Material- und Abfallmanagement, Verpflegung, Soziale Verantwortung und in seiner Kommunikation.

Foto: Helmut Tremmel

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