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Automatisiertes Fahren:

v.l.n.r.: Werner Dantendorfer (Magna Powertrain), DigiTrans-Geschäftsführerin Eva Tatschl-Unterberger, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Gerhard Papitsch (Magna Powertrain)

Magna stellt Teststrecke für DigiTrans zur Verfügung

Oberösterreich, 07. Jänner 2020 – Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Testregion DigiTrans ist erreicht: Mit Magna konnte ein Shareholder gewonnen werden, der zusätzlich zu seinem Investment in Digitrans auch auf seiner firmeneigenen Teststrecke in St. Valentin an der oberösterreichischen/niederösterreichischen Grenze Kapazitäten zur Verfügung stellt, um der Erprobung autonomer Technologien weiter den Weg zu ebnen. Die DigiTrans GmbH, die den automatisierten Güterverkehr straßentauglich machen möchte, bekommt somit Rückenwind von einem der weltweit führenden Unternehmen im Automotive-Sektor.

Für Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner ist die aktuelle Entwicklung wegweisend: „Mit Inbetriebnahme der größten Teststrecke für automatisiertes Fahren in ganz Österreich nehmen wir eine Vorreiterrolle ein. Die Partnerschaft mit der Magna-Tochter Magna Powertrain verschafft uns den entscheidenden Wettbewerbsvorteil und katapultiert Oberösterreich noch weiter nach vorne. Diese Entwicklung beweist einmal mehr, dass der Standort Oberösterreich für die Zukunft gewappnet ist.“

„Ich habe anlässlich der Konferenz der Wirtschafts-Landesräte im Rahmen eines Besuchs bei Magna Graz diese Zusammenarbeit vorgeschlagen und mit der Geschäftsführung besprochen. Ich freue mich, dass diese Idee jetzt in die nunmehrige Vereinbarung einer engen Kooperation gemündet hat“, unterstreicht Landesrat Achleitner weiters. Nunmehr wurden in Linz die Verträge für eine Beteiligung an DigiTrans unterschrieben, Magna hält damit ab sofort 15 Prozent am Unternehmen. „Wir haben in St. Valentin ein Ökosystem geschaffen, dessen Vorteile wir noch viel besser nutzen möchten. Es war uns ein großes Anliegen, den Standort zu stärken und für die Zukunft noch besser auszustatten. Mit DigiTrans haben sich die Möglichkeiten stark erweitert. Automatisiertes Fahren wird kommen. Diese Entwicklung werden wir bei Magna aktiv mitgestalten. Die Partnerschaft mit DigiTrans und deren Expertise kommt uns somit sehr gelegen“, erklären Werner Dantendorfer, Senior Director Engineering Services und Managing Director bei Magna Powertrain und Gerhard Papitsch, Finanzdirektor bei Magna Powertrain. Eva Tatschl-Unterberger, Geschäftsführerin der DigiTrans GmbH, ist zufrieden: „Wir sind stolz, einen weiteren starken Partner an der Seite zu haben. Die Bedingungen in St. Valentin übertreffen unsere Erwartungen.“

Foto: Land OÖ / Ernst Grilnberger

Nach großen Umstrukturierungen:

v.l.n.r.: Finanzvorstand Dr. Andreas Kolar,  Generaldirektor Vorstandsvorsitzender Prof. KR Ing. DDr. Werner Steinecker MBA, Technik-Vorstand Dipl.-Ing. Stefan Stallinger MBA

Geschäftsjahr geprägt von Einmaleffekten

Linz, 19. Dezember 2019 – Das Geschäftsjahr 2018/19 ist für die Energie AG Oberösterreich sehr positiv verlaufen. Der Konzernumsatz liegt mit 1.813,4 Millionen Euro über dem Vorjahresumsatz. Das Ergebnis beträgt 73 Millionen Euro und liegt damit deutlich unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. Die Ursachen für den Rückgang sind allerdings Einmaleffekte, insbesondere eine geänderte Bewertungsmethode des Stromnetzes. Die Komplettintegration des Stromvertriebs und die Bündelung aller Vertriebsaktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr bzw. der verstärkte Einsatz des Gas-und-Dampf-Kraftwerkes in Timelkam schlagen sich positiv im Ergebnis nieder.

Grundsätzlich konnte die Energie AG im Geschäftsjahr 2018/19 ihren erfolgreichen Weg fortsetzen. Mit der Umstrukturierung wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

  • Konzernumsatz: EUR 1.813,4 Mio. (+11,5 %)
  • EBIT: EUR 73,0 Mio. (-57,5 %)
  • Investitionen: EUR 213,1 Mio. (+3,9 %)
  • Cashflow aus dem operativen Bereich: EUR 198,6 Mio. (-23,0 %)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der Energie AG-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von EUR 1.813,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1.625,8 Mio.). Für den Anstieg der Umsatzerlöse im Segment Energie gab es mehrere Gründe: die erstmalige Einbeziehung der ENAMO GmbH, der ENAMO Ökostrom GmbH sowie der Energie AG Oberösterreich Vertrieb GmbH & Co KG per 01.04.2019 sowie die gestiegenen Umsätze im Stromhandel und die häufigeren Einsätze der Gas-und-Dampf-Kraftwerke (GuD) in Timelkam und Laakirchen.

Investitionen in die Infrastruktur

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr EUR 213,1 Mio. und lagen damit um EUR 8,0 Mio. (3,9 %) über dem Vorjahr. Der größte Anteil daran entfiel auf das Segment Netz (45,0 %) sowie auf das Segment Holding & Services (33,8 %), in dem der Smart Meter Rollout und der Ausbau des Glasfasernetzes enthalten sind.

Foto: Energie AG

Positiver Rückblick

Die bisherige SVA-Hauptstelle in der Wiener Hartmanngasse

SVA-Generalversammlung tagte zum letzten Mal

Wien, 19. Dezember 2019 – Gestern fand die letzte Generalversammlung der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) statt, bevor die SVA und die SVB (Sozialversicherung der Bauern) mit 01.01.2020 in der SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) aufgehen. „Wir stehen heute vor einem Meilenstein in der Weiterentwicklung unseres Trägers. In weniger als zwei Wochen wird die Sozialversicherung der Selbständigen als starker berufsständischer Träger durch die Verschlankung von zwei auf einen Träger – von SVA und SVB zur SVS – noch effizienter und zukunftsfähiger aufgestellt sein. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg dazu, mit 01.01.2020 einen modernen, kundenfreundlichen und zukunftsfähigen Allspartenträger für alle Gewerbetreibenden, Bauern, Freiberufler und Neuen Selbständigen entstehen zu lassen“, so SVA-Obmann Harald Mahrer. SVA-Obmann-Stellvertreter Abg. z. NR Karlheinz Kopf ergänzt: „Die Selbstverwaltung ist und bleibt dabei auch im neuen System Garant für eine optimale Interessenvertretung.“

Wenn am 01.01.2020 die SVS mit einem Leistungsvolumen von 9 Mrd. Euro für 1,2 Mio. Versicherte entsteht, erhalten alle Selbständigen soziale Sicherheit aus einer Hand: Gesundheits-, Unfall- und Pensionsversicherung. Für die Kunden bringt das ein Plus an Gesundheits- und Vorsorge-Leistungen – so hat die SVS u.a. im November als erste Sozialversicherung bereits den neuen Ärzte-Gesamtvertrag abgeschlossen –, ein noch umfangreicheres, wohnortnahes Beratungsangebot und moderne digitale Services. „Mit unseren Beschlüssen haben wir die Basis für einen neuen Träger geschaffen, der weiterhin stabil wachsen, die Interessen aller Selbständigen klar vertreten und ihren Bedürfnissen noch besser gerecht werden kann. Das wird die soziale Sicherheit der Selbstständigen stärken und der Gesundheit jedes einzelnen Versicherten zugutekommen“, so Harald Mahrer und Karlheinz Kopf, deren Funktionsperiode als Obmann bzw. Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft mit 31.12.2019 endet.

„Wir wünschen dem SVS-Überleitungsausschuss-Vorsitzenden und künftigem SVS-Obmann Peter Lehner und seinem neuen Team alles Gute!“ Ab 01.01.2020 ist Peter Lehner SVS-Obmann, die erste SVS-Verwaltungsrats-Sitzung wird am 07.01.2020 stattfinden.

Foto: Andi Bruckner

Karrieremotor seit 20 Jahren

Hofrat Dipl.-Ing. Günther Friedrich, Gründer von Studienzentrum Weiz und Ingenium Education: „Was am Anfang mit einer Vision begonnen hat, ist nun nachhaltig in der Bildungslandschaft Österreichs verankert.”

Studienzentrum Weiz und Ingenium Education feiern Jubiläum

Weiz, 19. Dezember 2019 – Die Erfolge der letzten 20 Jahre (Studienzentrum Weiz) bzw. 15 Jahre (Ingenium Education) haben viele Väter und Mütter. Gefeiert wurden diese nun im Rahmen der zweitägigen Jubiläumsfeier im Innovationszentrum W.E.I.Z. und im Rathaus Graz gemeinsam mit den Hochschulpartner Hochschule Mittweida, HTWK Leipzig, OTH Regensburg, den Absolventen sowie vielen Wegbegleitern aus Politik und Wirtschaft.

Bei den am Programm stehenden Podiumsgesprächen und Impulsreferaten wurden Rückblicke, Einblicke und Erfahrungen ausgetauscht und die Zukunftstrends der beruflichen Weiterbildung diskutiert.

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter auch Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und WK-Präsident Josef Herk, Stadtrat Kurt Hohensinner aus Graz sowie der Weizer Bürgermeister Erwin Eggenreich, Bezirksparteiobmann Andreas Kinsky und LAbg. Wolfgang Dolesch sprachen ihr Lob aus und betonten die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen, wobei das Studienzentrum Weiz und Ingenium Education auf diesem Gebiet österreichweit als Vorreiter gelten.

Forschungstransferpreis

Anlässlich der Jubiläumsfeier in Graz wurde auch erstmalig der Forschungstransferpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten durch eine Fachjury vergeben. Herzliche Gratulation an die Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Maschinenbau und Bauwesen: Frau Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Corina Majkovski, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Philipp Pirafelner und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Erasmus Brandstätter

Die Erfolgsgeschichte

Über 6.000 berufstätige Personen haben seit 1999 an 30 Unterrichtsstandorten den Weg zum akademischen Abschluss mit Studienzentrum Weiz und Ingenium Education erfolgreich abgeschlossen. Zurzeit nutzen ca. 1.700 Studierende unser Studienangebot und sorgen mit ihren zahlreichen Praxisarbeiten für den Know-how-Transfer in die unternehmerische Praxis.

Foto: Hermann Burgstaller

VOGL Auto West:

Friedrich Wintschnigg, Standortleitung VOGL Auto West, (re.) übergibt den 150sten Renault Master an Josef Eredick, Leitung Fuhrpark Hadolt Transport und Logistik GmbH (li.) und Karl-Heinz Kratzer, Geschäftsleitung Hadolt Transport und Logistik GmbH (Mitte)

Hadolt Group übernimmt 150stes Fahrzeug

Graz/Kalsdorf, 16. Dezember 2019 – Seit mehr als 55 Jahren ist die Hadolt Transport & Logistik GmbH mit Sitz in Kalsdorf eine fixe Größe am heimischen Logistikmarkt. Auch für den Autohändler VOGL + CO ist das Unternehmen im Einsatz – und bezieht regelmäßig Kleintransporter der Marke Renault bei VOGL Auto West. Nun hat das 150ste Fahrzeug seinen Besitzer gewechselt.

Bald achtzehn Jahre besteht die Geschäftsbeziehung zwischen Hadolt und VOGL Auto West, die auf einem der Kernwerte jeder Partnerschaft beruht: Zuverlässigkeit. „Unsere Kunden müssen sich zu einhundert Prozent auf unsere Transportleistungen verlassen können, dafür brauchen wir Fahrzeuge, die uns nicht im Stich lassen.“, beschreibt Rolf Hadolt, Geschäftsführer der Hadolt Group, die Basis der langjährigen Zusammenarbeit. „Und ist doch mal was zu servicieren,“ so Rolf Hadolt weiter, „zählen Tempo und Know-how. Das alles bekommen wir bei VOGL Auto West.“

Auch Friedrich Wintschnigg, Geschäftsstellenleiter von VOGL Auto West, freut sich über die gut eingespielte Partnerschaft und die verlässliche Qualität seiner Nutzfahrzeuge: „Die Übergabe des 150sten Masters macht uns besonders stolz, denn das Transportunternehmen Hadolt hat schon 30 Millionen Kilometer mit unseren Kastenwägen vom Modell Renault Master zurückgelegt. Dank neuester Technologien hält sich der Verbrauch gering und wir hatten über all die Jahre so gut wie keine Reparaturen und Garantiefälle zu verbuchen. Das wissen unsere Kunden zu schätzen.“

Gegründet im Jahr 1919 von Konrad und Maria Vogl

Als einer der größten Autohändler der Steiermark mit Firmensitz in Graz, insgesamt 14 eigenständig geführten Betrieben und über 30 angeschlossenen Händlerpartnern gewährleistet das Unternehmen die flächendeckende regionale Betreuung seiner Kunden – vom Fahrzeugkauf über die Finanzierung bis hin zu Versicherungs-, Reparatur- und Serviceleistungen. Es beschäftigt fast 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. VOGL + CO führt die Automarken Renault, Dacia, Alpine, Nissan, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Abarth. Ein eigenes Business Center mit Nutzfahrzeugen dient der professionellen Unterstützung von Firmenkunden.  Verstärktes Augenmerk legt das Unternehmen auf Zero Emission-Angebote und umweltfreundliche Mobilitätslösungen.

Foto: VOGL + CO

Zum 20-jährigen Standortjubiläum in Böheimkirchen:

v.l.n.r.: Gerald Hofer (Knapp AG), Ing. Felix Haselbacher (EMC/ITB), Bezirkshauptmann Josef Kronister, Alfred Wurmbrand (Würth), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Mario Schindlmayr (Würth), Bürgermeister Johann Hell, Pfarrer Uzor Kingsley, Architekt Adel Shebl (Dr. Shebl & Partner), Baumeister Ewald Kreuzhuber (ARGE Habau/Porr)

Würth vergrößert Unternehmenszentrale um 20 Millionen Euro

Böheimkirchen, 16. Dezember 2019 – Würth Österreich ist fit für die Zukunft. Nach einer Bauphase von nur 18 Monaten wurde am 3. Dezember das erweiterte, hochmoderne Logistikzentrum nach den Plänen von Generalplaner Dr. Shebl und Partner am Unternehmensstandort in Böheimkirchen feierlich eröffnet. 20 Millionen Euro sind in den umfangreichen Zubau samt innovativer Fördertechnik von Knapp geflossen.

Mit dem beständigen Wachstum des Unternehmens in den letzten 20 Jahren sind auch die logistischen Anforderungen in Hinblick auf Produktivität und Serviceleistungen rasant gestiegen. Geschäftsführer Alfred Wurmbrand: „Viele Prozesse waren nicht mehr effizient genug, um den jährlich steigenden Durchlauf von mehr als 600.000 Sendungen pro Jahr, das sind 6.000 bis 7.000 Pakete täglich, zu schaffen. Viele Abläufe mussten weitreichend optimiert werden, um die Qualität unserer Serviceleistungen auch in Zukunft gewährleisten zu können. Auch die Kapazitäten der bestehenden Lagerflächen waren ausgeschöpft, mit dem Zubau wurden 60.000 zusätzliche Lagerplätze durch ein vollautomatisiertes Shuttle-Lager geschaffen.“ Würth beliefert rund 55.000 Kunden aus Handwerk und Industrie mit Montage- und Befestigungsmaterial, 99 Prozent aller bestellten Produkte werden schon am nächsten Tag zugestellt.

Im Zuge der Eröffnung des neuen Logistik-Gebäudes wurde auch das 20-jährige Jubiläum am Standort Böheimkirchen gefeiert. Geladen waren rund 350 Gäste und Mitarbeiter sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen Knapp AG, ARGE Habau/Porr, EMC/ITB und Generalplaner Dr. Shebl und Partner. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner konnte zur Eröffnungsfeier begrüßt werden. Sie gratulierte der Geschäftsführung und den Mitarbeitern zum kontinuierlichen Unternehmenserfolg und betonte die große wirtschaftliche Bedeutung von Würth, das als engagierter Arbeitgeber ein Vorzeigeunternehmen in Niederösterreich ist, wo soziale Verantwortung und Unternehmenskultur vorbildlich gelebt werden.

Foto: Josef Bollwein

World Architecture Festival:

Insgesamt 148 Jury-Mitglieder aus 68 Ländern kürten Anfang Dezember den international vielbeachteten Flughafen zum Sieger-Projekt.

Mactan Cebu International Airport von Rubner Holzbau ausgezeichnet

Amsterdam/Ober-Grafendorf, 16. Dezember 2019 – Der von Rubner Holzbau errichtete philippinische Mactan Cebu International Airport gewann in der Kategorie „Completed Buildings – Transport“ beim World Architecture Festival in Amsterdam. „Der Mactan Cebu International Airport tritt als eleganter Flughafen auf, für den viele Materialien aus der Region verwendet wurden und der sich in die umgebende Landschaft vollkommen integriert. Die Innenräume sind hell und übersichtlich. Aufgrund seines Designs kann er in Zukunft erweitert werden. Als lokales Passagier-Drehkreuz ist er in der Öffentlichkeit sehr beliebt, wobei der neue Flughafen das Reisen zu einem unvergesslichen Erlebnis macht“, begründete die internationale Jury ihre Wahl in der Kategorie der fertig gestellten Bauwerke im Transportwesen.

Das am 1. Juli 2018 eröffnete Terminal 2 mit einer Fläche von 65.000 m² machte den Flughafen Mactan Cebu zum Zweitgrößten auf den Philippinen. Für Rubner Holzbau war die komplett aus Brettschichtholz hergestellte Dach-Konstruktion der größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte. 4.500 m³ Brettschichtholz wurden für architektonisch prägende, wellenförmige Tonnendach-Tragstruktur mit einer Höhe von 15 m und Spannweite von 30 m benötigt. Die sich öffnende Räumlichkeit wird nur von wenigen Stützen unterbrochen. Von außen betrachtet wirkt die dreischiffige Eingangshalle nunmehr wie eine Meereswelle, während der Anblick im Inneren auf typische Fischerboote der Einheimischen hinweist.

„Dass der Mactan Cebu International Airport bei einem renommierten Architecture Festival ausgezeichnet wurde, freut uns ganz besonders, denn wir hatten reichlich Pionier- und Überzeugungsarbeit zu leisten, da ursprünglich das Gebäude als Stahlbau geplant war. Es galt die Privatinvestoren und asiatischen Architekten IDA Hongkong von den Möglichkeiten des Holzbaus zu überzeugen und das Vertrauen von GMR-Megawide Cebu Airport Corporation zu gewinnen“, erinnert sich Anton Wanas, verantwortlicher Projektleiter bei Rubner Holzbau in Ober-Grafendorf.

Foto: Christopher Colinares

Plattform Industrie 4.0 Österreich

v.l.n.r.: Günter Rübig (Obmann Sparte Industrie Wirtschaftskammer Oberösterreich), Johann Kalliauer (Präsident Arbeiterkammer Oberösterreich), Markus Achleitner (Wirtschafts-Landesrat Oberösterreich), Lisbeth Mosnik (stv. Abteilungsleiterin „Schlüsseltechnologien für industrielle Innovation: IKT, Produktion und Nanotechnologie“ im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie), Walter Haas (Geschäftsführer ITG – Innovationsservice für Salzburg) und Kurt Hofstädter (Vorstandsvorsitzender Plattform Industrie 4.0 Österreich) bei der Pressekonferenz in Linz

Gemeinsam erfolgreich für die Digitalisierung – regionale und nationale Zusammenarbeit gefragt

Linz, 13. Dezember 2019 – Der digitale Wandel macht auch vor Österreich nicht Halt, Themen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Security beschäftigen die heimische Industrie, Arbeitgeber und -nehmer gleichermaßen. Wie die Digitalisierung für beide Seiten am besten genutzt werden kann und welche Rolle regionale und nationale Initiativen dabei spielen, stand im Mittelpunkt der heutigen Pressekonferenz: Anlässlich des jährlichen „Summit Industrie 4.0“, der heuer zum vierten Mal und in Kooperation mit Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH sowie ITG – Innovationsservice für Salzburg stattfindet, hatte die Plattform Industrie 4.0 Österreich ExpertInnen aufs Podium geladen. Die prominente Runde stellte Erfolgsprojekte aus Oberösterreich und Salzburg, aber auch auf nationaler Ebene vor – und war sich einig, dass Zusammenarbeit der Schlüssel ist, um die Digitalisierungschancen zu nutzen. Die Plattform Industrie 4.0 Österreich, die relevante VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Interessensvertretungen und Bundesländern unter einem Dach versammelt, hat sich seit ihrer Gründung diesem Anliegen verschrieben und nimmt damit eine Pionierrolle ein.

Kollaborative Ansätze sind nicht nur in der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Digitalisierung gefragt, sondern dank Industrie 4.0 auch in der Produktion: Bereits in drei Prozent der österreichischen Produktionsbetriebe kommt Künstliche Intelligenz zum Einsatz – dieser Anteil soll sich in den kommenden drei Jahren vervierfachen, wie das AIT prognostiziert. Industrieroboter haben schon bei vier von zehn heimischen Herstellern mit mehr als 20 Beschäftigten Einzug gehalten, in jedem dritten Großbetrieb werden sogar kollaborierende Roboter eingesetzt. Durch Industrie 4.0 steigen auch die Anforderungen an Security, wie das AIT feststellt. Computer und Software werden immer öfter eingesetzt, Systeme zunehmend vernetzter und dadurch mehr Daten generiert, die in den Fokus von kriminellen Machenschaften rücken – im Vorjahr sind zwei Drittel der österreichischen Unternehmen Opfer von Cyberattacken geworden, Österreich gehört hier zu den fünf interessantesten Angriffszielen weltweit.

Foto: Plattform Industrie 4.0 Österreich/Martin Eder

Viel Neues im Westen:

Gerhard Auer, Director Microtronics Alps

Microtronics eröffnet Büro in Salzburg und Wattens

Niederösterreich/Salzburg, 13. Dezember 2019 – Microtronics verbindet die Produkte und Dienstleistungen ihrer Kunden mit dem Internet. Ausgehend vom Headquarter mitten in Niederösterreich entwickelt Microtronics Systeme, die Daten erfassen und diese an eine vollskalierbare, industrielle IoT Plattform übertragen. Von Chile über Spanien, Deutschland, Österreich bis nach China ist die Komplettlösung von Microtronics bereits in über 300 Projekten erfolgreich im Einsatz.

Bei einem derartig innovativen Business und den weltweit verstreuten Kunden sind online Meetings ein wahrer Segen. Dennoch wiegen Telkos den persönlichen Kontakt nie auf. Die zwischenmenschliche Ebene, die kleinen Regungen im Gesicht und die Körpersprache transportieren eine Vielzahl an zusätzlichen Botschaften. Gerade bei der Implementierung von komplexen Projekten, die tief in bestehende Prozesse von Unternehmen eingreifen, ist die Betreuung der Kunden vor Ort und das damit einhergehende bessere Verständnis für die Anforderungen extrem wichtig.

Aus diesem Grund macht Microtronics einen Schritt auf seine Kunden im Westen zu und gründet die aus mehreren Hubs bestehende Microtronics Alps, deren Geschicke Gerhard Auer leitet. Die ersten beiden Hubs werden im Techno-Z Salzburg und in der Werkstätte Wattens eröffnet. Der Wirkungskreis von Microtronics Alps geht über Österreich hinaus bis nach Bayern, in die Schweiz und Norditalien.

Seine Liebe zu IoT und Microtronics hat Gerhard Auer 2013 als Projektmanager für das gemeinsame Projekt „iMow“ (connected Mähroboter) entdeckt, und als Abteilungsleiter Roboterrasenmäher bei STIHL Tirol vertieft. Das erfolgreiche IoT Projekt läuft bis heute weiter und wird stetig weiterentwickelt. Im letzten Jahr hat Gerhard Auer den kompletten technischen Bereich eines Industrieunternehmens neu strukturiert. Doch das Internet der Dinge hat ihn nicht losgelassen.

Foto: Microtronics

Wirtschaftsbarometer:

„Trotz steigender Unsicherheit darf die steirische Konjunkturentwicklung als stabil bezeichnet werden“, betonen WKO Steiermark-Präsident Josef Herk (r.) und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg.

Stabile Entwicklung bei steigender Unsicherheit

Graz, 13. Dezember 2019 – Mit einem Saldo von +13,9 Prozentpunkten bleibt das steirische Wirtschaftsklima auch zu Jahresende klar im positiven Bereich. Allerdings: Die Detailwerte fallen schwächer aus als zuletzt. Umsatz, Auftragslage, Preisniveau und Beschäftigung kommen im aktuellen Wirtschaftsbarometer der WKO Steiermark auf einem niedrigeren Wert zu liegen als in der Frühjahrs-umfrage. Ausnahme ist hier lediglich der Bereich der Investitionen, wo die Trendpfeile nach oben zeigen. „Wichtig ist, dass der Großteil der Salden nach wie vor deutlich positiv ist. Von einem Konjunktureinbruch oder gar einer Rezession kann also keine Rede sein“, betonen WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg. Man müsse die Signale aber natürlich ernst nehmen: „Wir brauchen wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen und klare Spielregeln für einen fairen Wettbewerb.“

Die steirische Konjunktur präsentiert sich zu Jahresende weiterhin robust, wenngleich sich die allgemeine Wirtschaftsdynamik weiter abgeschwächt hat – das zeigen die Zahlen des aktuellen Wirtschaftsbarometers der WKO Steiermark. Demnach schätzen die Unternehmer den Großteil der abgefragten Parameter erneut positiv ein, wenngleich auf einem niedrigeren Niveau als zuletzt. Im Detail: Beim bisherigen Umsatz beträgt der Positivsaldo +38 Prozentpunkte (Frühjahr 2019: +49,7), bei der Auftragslage +40,3 Prozentpunkte (+41,7), beim Preisniveau +34,7 Prozentpunkte (+45,8), bei den Investitionen +33,6 Prozentpunkte (+30,9) und bei der Beschäftigung +28,6 Prozentpunkte (+38,7). „Alles in allem sind das nach wie vor solide Konjunkturdaten“, betont WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. Das spiegelt auch das allgemeinen Wirtschaftsklima wider: Dieses bleibt mit +13,9 Prozentpunkten (+14,4) vergleichsweise stabil und vor allem positiv, wenn auch der Ausblick mit -22 Prozentpunkten deutlich schlechter ausfällt als beim letzten Barometer.

Damit die steigende Unsicherheit mittel- und langfristig keine konjunkturelle Vollbremsung auslöst, brauche es Entlastung und Reformen. Besonders wichtig sind Herk und Dernoscheg dabei die Umsetzung der eigentlich schon beschlossenen Steuerreform sowie die Schaffung fairer Rahmenbedingungen im digitalen Wettbewerb und Maßnahmen wider den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften.

Foto: Fischer

MOONCITY:

Der elektrische Lohner-Porsche 1898 hat nicht nur Geschichte geschrieben, sondern auch die Vorlage für den ersten Mondrover der NASA geliefert.

Faszinierendes Zentrum für neue und elektrische Mobilität in Salzburg eröffnet

Salzburg, 13. Dezember 2019 – Mit der MOONCITY öffnet in Salzburg ein faszinierendes Erlebniszentrum für Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und nachhaltige Energieformen seine Pforten. Damit setzt Porsche Austria zum 70. Jubiläum einen weiteren Meilenstein und bildet auch die Grundlage für die Mitgestaltung der größten Mobilitäts- und Energiewende in der Geschichte des Automobils.

Es ist unabdingbar, die CO2-Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Das heißt folglich: An Elektro führt derzeit kein Weg vorbei. Die batteriebasierte Elektromobilität ist die im Moment vielversprechendste und in großem Maßstab am schnellsten einsetzbare Technologie. Um ihr zum Durchbruch zu verhelfen, braucht es eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur.

Dafür hat die Porsche Holding Salzburg die Marke MOON gegründet. Die Mission von MOON ist es, Elektromobilität Alltag werden zu lassen und in die Breite zu bringen. Bei MOON dreht sich alles um Energiemanagement, von der Bereitstellung bis zur Speicherung und Nutzung von Energie – vorwiegend zu Mobilitätszwecken. MOON ist der „enabler“ für die E-Mobilität und bietet Privat- und Firmenkunden individuelle Lösungen für den Einstieg in diese neue Ära. MOON deckt als Systemanbieter mit ganzheitlichem Ansatz das gesamte Spektrum rund um die Elektromobilität ab.

Der Hotspot für neue und elektrische Mobilität

MOON ist auch Namensgeber für den aktuell spannendsten Hotspot für neue und elektrische Mobilität: MOONCITY. Hier wird nicht nur an nachhaltigen Batteriereparatur- Konzepten geforscht, sondern auch auf spielerische Weise die positiven Auswirkungen der neuen Technologien vermittelt, um die Zukunft der Mobilität für alle be- und angreifbar zu machen.

Dr. Hans-Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg: „Die MOONCITY ist ein Leuchtturmprojekt unseres Unternehmens und eine Investition in dessen Zukunft. Gerade in einer Zeit der Transformation braucht es eine klare Strategie – und diese weist den Weg in Richtung Elektromobilität.”

Foto: Christian Houdek

 

Johannes Kepler Universität Linz und IST Austria:

Hocherfreut über Aufnahme in ELLIS-Netzwerk

Klosterneuburg/Linz, 13. Dezember 2019 – Mit dem Institut für Machine Learning und dem LIT AI Lab der JKU sowie dem IST Austria wurden zwei österreichische Forschungseinrichtungen ausgewählt, um ELLIS Standorte einzurichten. Ein Beweis für die Qualität der Forschung in diesem Bereich, wie Professor Sepp Hochreiter (JKU) und Professor Christoph Lampert (IST Austria) festhalten. ELLIS will ein europäisches Netzwerk aufbauen, um wegweisende Grundlagenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen und Deep Learnings zu vertiefen und Exzellenz-Institute zu fördern und zu vernetzen.

Professor Christoph Lampert, Koordinator des ELLIS-Standorts am IST Austria hält fest: „Entwicklungen im maschinellen Lernen werden sich auf uns alle und auf unsere gesamte Gesellschaft auswirken. Die Grundlagenforschung wird der Schlüssel sein, um nicht nur zu verstehen, was moderne maschinelle Lernsysteme tun, sondern auch warum. Wir sollten die Beantwortung dieser Fragen nicht ForscherInnen in Amerika und Asien überlassen, sondern auch europäischen WissenschaftlerInnen eine führende Rolle zuweisen.“ Die Gruppe von Lampert erforscht, wie man Methoden des maschinellen Lernens kontrollierbar, rechenschaftspflichtig und vertrauenswürdiger macht, was auch etwa in der automatischen Bilderkennung angewendet wird.

Sepp Hochreiter, Professor an der Johannes Kepler Universität Linz und Mitglied des Direktorsboards von ELLIS, erklärt: „Es ist ein großer Erfolg für die JKU und das LIT AI Lab, neben 16 anderen Units, aufgrund wissenschaftlicher Exzellenz im Bereich KI und des maschinellen Lernens europaweit ausgewählt zu werden. Durch Deep Learning zusammen mit großer Rechenleistung und großen Datenmengen haben wir erreicht, dass die KI Innovationen in der Industrie vorantreibt. So gestalten wir die Gesellschaft von morgen.

Tourismus. Zukunft. Oberösterreich:

upperfuture day 2019

St. Wolfgang, 13. Dezember 2019 – Mit dem upperfuture day fand am 21. November 2019 die Premiere des neuen Innovationstages für den Tourismus in Oberösterreich statt. Im Fokus standen dabei die Menschen im Tourismus und ihre Perspektiven in einer Zeit des gesellschaftlichen und digitalen Wandels.

Rund 250 Touristiker, Entscheidungsträger und Partner aus der Wirtschaft, dem Sport, der Kultur und der Landwirtschaft kamen zur Premiere des neuen Branchen-Event upperfuture day 2019 in die scalaria nach St. Wolfgang. Unter dem Motto „Mensch. Sein“ diente das Forum der Information zu aktuellen Trends und Entwicklungen, zur Diskussion und zum Austausch. Mit der erstmaligen Verleihung des Oberösterreichischen Innovationspreises Tourismus und des Sonderpreises Tourismus wurden zum krönenden Abschluss Best Practice Beispiele aus der Branche vor den Vorhang geholt.

Impulse zu touristischen Zukunftsthemen

In drei Worksessions und einer spannenden Keynote mit Ali Mahlodji setzten sich die Teilnehmer mit aktuellen Trends und Herausforderungen einer sich rapide verändernden, „Neuen Welt“ auseinander. Gastgeber dieser Sessions waren hochkarätige Experten, die neue Denkansätze präsentierten und Diskussionsimpulse setzten.

Im feierlichen Ambiente des upperfuture day 2019 wurde auch erstmals der „Oberösterreichische Innovationspreis Tourismus“ und der „Sonderpreis Tourismus“ verliehen. Analog zum Leitthema des Tages standen auch beim Innovationspreis die Menschen im Mittelpunkt.

Markus Achleitner, Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat: „Menschen sind der Schlüssel zum Erfolg. Wir müssen den Tourismus als Arbeitgeber attraktiv halten – für Jung und Alt, für Mitarbeiter, Gastgeber und für Einheimische.“

Die Veranstalter

Der upperfuture day wurde 2019 erstmals von den Strategiepartnern Land Oberösterreich, WKO Oberösterreich (Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft)  und Oberösterreich Tourismus gemeinsam veranstaltet und widmet sich im Zweijahresrhythmus unterschiedlichen Meilensteinen und Handlungsfeldern der Landes-Tourismusstrategie.

Financial Times EMBA Ranking 2019:

ao.Univ.Prof. Mag. Dr. Barbara Stöttinger

Global Executive MBA erneut unter den Top-50 weltweit

Wien, 11. Dezember 2019 – Im aktuellen Financial Times (FT) Executive MBA (EMBA) Ranking ist es dem Global Executive MBA der WU Executive Academy gelungen, sich mit Platz 48 von 100 gereihten Programmen wieder unter die Top-50 MBAs weltweit einzureihen. In der EU liegt der Global Executive MBA damit auf Position 12 und im deutschsprachigen Raum (DACH) auf Platz vier. Besonders erfreulich sind Spitzenergebnisse in zwei Bewertungskategorien, die für (zukünftige) Studierende besonders wichtig sind: # 9 weltweit bei „Berufserfahrung“ und #13 weltweit bei „Anteil der Unterrichtseinheiten in anderen Ländern“.

Das FT EMBA Ranking gilt seit Jahren als Königsdisziplin für die weltweit führenden Business Schools. Nur ein verschwindend geringer Prozentsatz aller angebotenen MBA-Programme erfüllt die strengen Teilnahmekriterien der FT – daher zählt es neben den bedeutendsten internationalen Akkreditierungen zu einem der wichtigsten Entscheidungskriterien für zukünftige MBA-Studierende.

Dominiert wird das wichtigste MBA-Ranking des Jahres auch heuer wieder von „alten Bekannten“, nur auf Platz eins liegt ein Programm, das erst letztes Jahr ins FT-Ranking eingestiegen ist (#6) und es diesmal gleich bis ganz an die Spitze geschafft hat: Der International EMBA der HEC Paris führt vor der Kellogg/HKUST Business School (#2) und der Trium: HEC/LSE/NYU: Stern (#3).

Konstant unter den Top-50 weltweit

„Ein wirklich schöner Erfolg, mit dem 48. Platz des Global Executive MBA haben wir es in den vergangenen fünf Jahren vier Mal unter die 50 besten MBA-Programme der Welt geschafft. Ich freue mich sehr, weil dieses Ergebnis alle unsere Bemühungen der letzten Jahre widerspiegelt, die Qualität unserer MBA Programme kontinuierlich zu verbessern und das Angebot für unsere Studierenden noch attraktiver zu gestalten“, sagt Barbara Stöttinger, Dekanin der WU Executive Academy.

Foto: WU Executive Academy

Notarion Kärnten:

v.l.n.r.: Mag. Klaus Schöffmann, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Baumgartner, Dr. Erfried Bäck

Neue Kärntner Raumordnung

Klagenfurt, 10. Dezember 2019 – Nach der erfolgreichen Premiere des neuen Veranstaltungsformats der Kärntner Notare fand nun das zweite Notarion statt. Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik informierten sich über Regelungen und Auswirkungen der neuen Kärntner Raumordnung. Es referierten und diskutierten Univ.-Prof. Dr. Gerhard Baumgartner vom Institut für Rechtswissenschaften der Universität Klagenfurt und der Klagenfurter Notar Mag. Klaus Schöffmann. „Ziel der derzeit in Begutachtung befindlichen neuen Kärntner Raumordnung ist es, die Zersiedelung der Landschaft zu vermeiden, Orts- und Stadtkerne zu stärken und klare Spielregeln für Gemeinden, Grundbesitzer und Widmungswerber zu schaffen“, sagte der Präsident der Kärntner Notariatskammer Dr. Erfried Bäck in seiner Begrüßung. „Raumordnungs­verfahren sollen vereinfacht und beschleunigt, der Rechtsschutz gestärkt und die vorhandenen Baulandreserven mobilisiert werden“, so Bäck.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Baumgartner stellte die geplanten Neuerungen im Detail vor. „Die Zusammenführung der Bestimmungen über die überörtliche und die örtliche Raumordnung in einem Gesetz schafft mehr Klarheit und Verständlichkeit“, so Baumgartner.

Über die Auswirkungen der geplanten Neuerungen für die Bürgerinnen und Bürger referierte Notar Mag. Klaus Schöffmann: „Insbesondere die zeitliche Befristung von Widmungen, die Möglichkeit von Rückwidmungen und Vereinbarungen mit der Gemeinde, werden Käufer und Verkäufer von Immobilien vor neue Herausforderungen stellen. Die Kärntner Notare müssen daher zusätzliche Aufgaben bei der Beratung übernehmen“, betonte Schöffmann.

Zu den zentralen Punkten des neuen Raumordnungsgesetzes gehört auch, dass die Errichtung von Einkaufszentren künftig nur mehr in Orts- und Stadtkernen möglich sein soll.

Foto: STUDIOHORST

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