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Neuer Passagierrekord für 2019

Auch 2019 war für den Flughafen Graz wieder ein Rekordjahr.

1.036.929 Fluggäste am Flughafen Graz

Graz, 16. Jänner 2020 Bereits das zweite Jahr in Folge konnte sich der Flughafen Graz über einen Passagierrekord freuen: 1.036.929 Passagiere wurden im Vorjahr am Flughafen Graz betreut. Damit ist es gelungen, die Rekordzahlen von 2018 noch um 0,58 Prozent zu übertreffen. Der Geschäftsführer des Flughafen Graz, Gerhard Widmann, ist erfreut, trotz der zunehmenden Flugscham wegen des hohen CO2-Ausstoßes, des Ausbaus der Nachtzüge der ÖBB und der sich verschlechternden Wirtschaftslage ein derartiges Rekordergebnis verzeichnen zu können, das für ihn eine „eine große Freude und eine Bestätigung unserer Arbeit“ darstellt. Für Stadtrat Günter Riegler (ÖVP) stehen vor allem die positiven Effekte für regionale Wirtschaft, Tourismus und Kultur im Vordergrund. Zudem sei eine gute Verkehrsanbindung ein entscheidender Faktor im internationalen Standortwettbewerb.

Erfreulicher Zuwachs im Charterbereich

Im Detail ist vor allem der Zuwachs im Charterbereich von 5,48 Prozent bzw. 7.367 Passagieren positiv zu bewerten, im Linienbereich war ein leichtes Minus zu verzeichnen und auch das Frachtvolumen war leicht rückläufig. Das Finanzergebnis für 2019 wurde noch nicht veröffentlicht, gerechnet wird aber mit einem Plus in Millionenhöhe. Bereits 2018 konnte der Flughafen Graz ein Plus von 7,9 Millionen vor Steuer erzielen. Ende März startet der Sommerflugplan, dennoch können Urlaubsflüge für den Sommer bereits gebucht werden. Geplant ist zudem, dass ein Flugzeug von Bulgarian Air Charter Urlauber vom Flughafen Graz nach Burgas, Heraklion, Korfu, Kos und Rhodos bringt.

Foto: iStock.com/BlackPixel

2019: Jahr der Weichenstellung für den Linzer Flughafen

Betriebswirtschaftlichen Erfolg absichern, auf Stärken konzentrieren, Servicequalität erhöhen

Linz, 15. Jänner 2020 – Das abgelaufene Jahr 2019 war geprägt von erheblichen Umbrüchen in der europäischen Luftfahrt. Die Nachwirkungen der Air Berlin Insolvenz, der Marktaustritt unterschiedlichster Airlines und der Strategieschwenk der Low Cost Airlines haben zu verschärften Rahmenbedingungen in der Luftfahrt geführt. Umso wichtiger war es dem Linzer Flughafen, sich fit für die Zukunft zu machen, um den betriebswirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens auch weiterhin sicherzustellen, das Flugangebot auszubauen und die Servicequalität für die Passagiere zu erhöhen.

Wir haben ein starkes Ferienflugangebot, das wir nur absichern können, wenn ein Charterflugzeug in Linz stationiert ist“ so Mag. Norbert Draskovits, Geschäftsführer der Flughafen Linz GesmbH. Trotz der Knappheit an verfügbaren Fluggeräten ist es dem Linz Airport gelungen, eine Maschine der Bulgarian Air Charter zu stationieren, was im letzten Jahr erneut zu einem Passagierwachstum im Charterverkehr geführt hat. 174.526 Passagiere nutzten den Flughafen Linz im Jahr 2019 für ihre Urlaubsreisen; das entspricht einem Plus von 16,1%. „Nachdem im Jahr 2018 das Charteraufkommen bereits um 46% gesteigert werden konnte, wird Bulgarian Air Charter auch heuer wieder ein Flugzeug in Linz stationieren, welches im Auftrag der Reiseveranstalter ein umfangreiches Flugprogramm absolvieren wird. Mit Rhomberg Reisen konnten wir zudem einen neuen Reiseveranstalter für Linz gewinnen, der Lefkas/Preveza anbieten wird. Aufgrund des umfangreichen Angebotes rechnen wir auch 2020 mit einer positiven Entwicklung im Charterverkehr“ so Draskovits.

Im Linienflugverkehr hat der Flughafen Linz aufgrund der Einstellung der Wien- und London-Verbindung und dem Strategiewechsel bei den Low-Cost-Airlines mit rückläufigen Passagierzahlen gerechnet. In diesem Segment reisten 2019 255.565 (-18,1%) Gäste. „Wir haben uns daher verstärkt darauf konzentriert, die für die Wirtschaft wichtigen Strecken nach Düsseldorf und Frankfurt weiter auszubauen. Düsseldorf wird in diesem Jahr um eine Nachmittagsfrequenz an den Tagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag aufgestockt und Lufthansa setzt bereits seit Anfang des Jahres zweimal pro Tag den Airbus 319 nach Frankfurt ein“, so Draskovits. Im Ausweichverkehr reisten 5.927 Gäste. Insgesamt verzeichnete der Linz Airport im letzten Jahr 436.018 Passagiere (-6,4%).

Im Frachtverkehr erzielte der Flughafen konjunkturbedingt ein Aufkommen von 46.797 Tonnen (-10,7%).

Foto: Flughafen Linz GesmbH

Neue, zukunftsweisende Ausrichtung der Energiesparmesse:

WEBUILD Energiesparmesse Wels als Vorreiter für die Energie- und Klimawende

Wels, 15. Jänner 2020 – EU-Ratspräsidentin Ursula von der Leyen hat gestern das Ziel ausgegeben, die EU bis 2050 klimaneutral zu machen. Auch die Messe Wels wird dazu ihren Beitrag leisten und hat unter dem Motto „Unsere Zukunft baust du“ im Beisein von Politik, Ausstellern und Medien, die zukünftige Ausrichtung der führenden Bau- und SHK-Messe Österreichs vorgestellt.

Die Energiesparmesse Wels ist seit 35 Jahren die Messe für Visionäre, Um- und Querdenker, für erneuerbare Energien, Energie-Effizienz und für nachhaltiges und innovatives Bauen. Aber Energie zu sparen reicht heute nicht mehr. Heute bauen wir unsere Zukunft neu. Und die WEBUILD Energiesparmesse Wels wird Dreh- und Angelpunkt dieser Bewegung, dieses Umdenkens sein. Denn auch in einer digitalen Zukunft gibt es Dinge, deren Wert man erst erkennt, wenn man sie in echt erlebt.

WEBUILD ist der Beginn einer besseren, lebenswerten, innovativen und nachhaltigen Zukunft. Eine Plattform, auf der Trends mit Zukunftssicherheit erlebbar werden, auf der für die Vision einer besseren Zukunft mit Innovation gearbeitet wird. Sie ist die Leitmesse für Top Brands und Start-ups, Treffpunkt für Fachkräfte und Menschen, die ihr Know-how erweitern und sich Einblicke und Ausblicke verschaffen möchten. Sie bietet allen Besuchern – ob Fachbesucher oder privater Häuslbauer – die Möglichkeit, eine zukunftssichere Entscheidung zu treffen, die eine innovative wie auch nachhaltige Zukunft des Bauens und Wohnens sicherstellt. Sie ist eine Einladung an alle Menschen, die unsere Umwelt reflektiert wahrnehmen, etwas verändern, beitragen und aktiv mitgestalten wollen. Denn, was immer du baust, wird eines Tages dein Vermächtnis sein.

WEBUILD Energiesparmesse Wels 2020 – UNSERE ZUKUNFT BAUST DU

  • Publikumstage: Freitag, 6. März bis Sonntag, 8. März 2020
  • SHK-Fachtag: Mittwoch, 4. März 2020
  • Bau- und SHK-Fachtag: Donnerstag, 5. März 2020
  • Öffnungszeiten: täglich 9 – 17 Uhr
  • Messe Wels, energiesparmesse.at

Positive Geschäftsentwicklung

AGRANA steigert EBIT nach drei Geschäftsquartalen 2019|20

Wien, 15. Jänner 2020 – Nach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019|20 hat der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern AGRANA mit einem EBIT von 69,8 Mio. € das 12-Monatsergebnis des Vorjahres übertroffen.

Dazu AGRANA-CEO Johann Marihart: „Trotz zuletzt verbesserter Zuckerpreissituation, insbesondere auf den Spotmärkten in Osteuropa, belasten uns auch in der Rübenverarbeitungskampagne 2019 höhere Kampagnekosten, da Hitze und Trockenheit zu geringeren Rübenernten geführt haben. Im Segment Frucht verzeichnen wir stabile Umsätze, wobei wir bei Fruchtzubereitungen trotz höherer Absätze unter den ursprünglichen Erwartungen liegen. Das Segment Stärke profitierte vom hohen Preisniveau bei Bioethanol und sorgte mit seiner EBIT-Steigerung für die verbesserte Ergebnisentwicklung in der Gruppe gegenüber dem Vorjahr.“

Überblick über die ersten drei Quartale 2019|20

  • Umsatz: 1.879,4 Mio. € (+0,9 %; Vorjahr: 1.863,5 Mio. €)
  • EBIT: 69,8 Mio. € (+9,9 %; Vorjahr: 63,5 Mio. €)
  • EBIT-Marge: 3,7 % (Vorjahr: 3,4 %)
  • Konzernergebnis: 43,1 Mio. € (+16,5 %; Vorjahr: 37,0 Mio. €)
  • Eigenkapitalquote: 53,4 % (28. Februar 2019: 59,0 %)

Ausblick Gesamtjahr 2019|20

  • Prognose für Gesamtjahr 2019|20 mit deutlichem EBIT-Anstieg bestätigt und Umsatz leicht über Vorjahr
  • Investitionen deutlich über Abschreibungsniveau
  • Diversifikation und Spezialitäten sind Basis für stabile Unternehmensentwicklung

Ausblick

AGRANA erwartet für das Geschäftsjahr 2019|20 weiterhin einen deutlichen Anstieg beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT). Beim Konzernumsatz wird von einer Entwicklung leicht über dem Vorjahresniveau ausgegangen.

Das Investitionsvolumen des Konzerns beträgt im Geschäftsjahr 2019|20 140 Mio. € und wird deutlich über dem Abschreibungsniveau von rund 110 Mio. € liegen.

FHWien der WKW:

Ing. Mag. (FH) Michael Heritsch, MSc, CEO FHWien der WKW

Bewerbungsstart für Bachelor- und Master-Studiengänge

Wien, 10. Jänner 2020 – Startschuss zur Bewerbungsphase an der FHWien der WKW: Ab Mittwoch, dem 8. Jänner 2020, können sich Interessierte um einen der rund 1.000 Studienplätze bewerben, die im Wintersemester 2020/2021 für Studienanfänger zur Verfügung stehen. Die Bewerbung an der auf Management und Kommunikation spezialisierten Wiener Fachhochschule ist bis einschließlich 11. Mai 2020 möglich.

Praxisnahe Studiengänge eröffnen beste Karrierechancen

Die Studiengänge der FHWien der WKW zeichnen sich durch große Praxisnähe und Orientierung an den Bedürfnissen der Unternehmen aus. „Zwei Drittel unserer Lehrenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Dieser hohe Praxisbezug bereitet unsere Studierenden optimal auf das Berufsleben vor. Das honorieren auch die Unternehmen“, erklärt Michael Heritsch, CEO der FHWien der WKW. Viele der mittlerweile rund 11.000 Absolventen der Fachhochschule bekleiden Top-Jobs im In- und Ausland.

Das Angebot der FHWien der WKW umfasst 10 Bachelor- und 8 Master-Studiengänge. Diese werden in 9 Studienbereichen angeboten:

  • Communication Management
  • Digital Economy
  • Financial Management
  • Human Resources & Organization
  • Journalism & Media Management
  • Management & Entrepreneurship
  • Marketing & Sales Management
  • Real Estate Management
  • Tourism & Hospitality Management

Von der Online-Registrierung bis zum Studienplatz

Der Weg zu einem der begehrten Studienplätze beginnt auf der Website der FHWien der WKW. Dort können sich Studieninteressierte registrieren und den Online-Bewerbungsbogen ausfüllen. Den ausgedruckten Bewerbungsbogen schicken sie mit allen erforderlichen Unterlagen per Post an den Service Point der Fachhochschule. Details dazu bietet die Seite www.fh-wien.ac.at/studium/bewerben. Nach Prüfung der Unterlagen werden die Bewerber eingeladen, einen Termin für den IT-gestützten Aufnahmetest auszuwählen. Wer diesen Test erfolgreich absolviert, nimmt am studiengangsspezifischen Aufnahmeverfahren teil.

Foto: feelimage / Matern

Leyrer + Graf Lehrlingskampagne

„Es ist hart, aber es lohnt sich!“

Gmünd, 10. Jänner 2020 – pünktlich zum Jahresbeginn präsentiert Leyrer + Graf einen neuen Lehrlings-Außenauftritt: Die bestehende Lehrlings-Recruiting-Kampagne „Es ist hart, aber es wird sich lohnen“ der Unternehmensgruppe wurde einem Facelift unterzogen und präsentiert sich nun in einem neuen, frischen Look.

Die Lehrlingsausbildung hat bei Leyrer + Graf seit jeher einen hohen Stellenwert. Es wird viel Zeit und Energie investiert, um die besten Lehrlinge zu finden, diese auf einem hohen Qualitätslevel auszubilden und nach der Lehrzeit weiterhin im Unternehmen zu beschäftigen. Dieses hohe Engagement macht sich auch bezahlt, denn nicht umsonst zählen die Lehrlinge der Unternehmensgruppe Leyrer + Graf zu den Besten in der Branche und räumen regelmäßig Top-Platzierungen bei Lehrlingswettbewerben ab.

Vergangenes Jahr haben knapp 80 Lehrlinge begonnen und insgesamt werden 149 Lehrlinge in den Berufen Maurer, Schalungsbauer, Tiefbauer, Zimmerer, Pflasterer, Baumaschinen- / KFZ-Techniker, Elektrotechniker, Gleisbautechniker und Bautechnische Assistenz an den Standorten Gmünd, Horn, Zwettl, Wien, Schwechat, Traun und Bad Pirawarth ausgebildet.

Nachdem die Unternehmensgruppe Leyrer + Graf in den letzten Jahren auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung zurückblicken darf, besteht großer Bedarf an jungen, motivierten Menschen, die gemeinsam viel bewegen möchten.

Wie bei der ersten Lehrlings-Offensive wurden eigene Lehrlinge für die Kampagne gecastet. Die Lehrlinge wurden auch wieder im schmutzigen, abgekämpften Look, aber zufrieden und stolz fotografiert. Eine Lehre am Bau ist nämlich kein Ponyhof, denn es ist oft anstrengend, schmutzig, laut, manchmal heiß oder kalt, oft arbeitet man hoch über der Erde oder einige Meter darunter, doch eines steht fest: Es wird definitiv nie langweilig.

Foto: Leyrer + Graf

Heimische Ressourcen- und Abfallwirtschaft:

ÖSTERREICHS abfallwirtschaftlicher „Green Deal“

Wien, 08. Jänner 2020 – Der vor kurzem von der EU verkündete „Green Deal“ wird als Quantensprung für die Kreislaufwirtschaft gesehen. Wie sich der von der EU gestaltete Aktionsplan in Bezug auf die österreichische Abfallwirtschaft jetzt schon umsetzen lässt, stellt der VOEB mit drei konkreten Schwerpunkten vor: die Erreichung der EU-Recycling-Kunststoffquote durch Investitionen in neue Sortieranlagen; die Forderung nach dem systematischen und verpflichtenden Ersatz von Primärrohstoffen durch Rezyklate und schließlich der sachgemäßer Umgang mit Lithiumbatterien zur Vermeidung von gefährlichen Bränden in Abfallwirtschaftsbetrieben. VOEB-Präsident Hans Roth: „Übergeordnetes Ziel ist und bleibt auch 2020 der Ausbau einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, um Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen.“

Green Deal will Wachstum mit Umweltschutz vereinen

Emissionen einsparen und trotzdem das Wirtschaftswachstum beschleunigen? Was sich wie ein Widerspruch liest, könnte durch den europäischen „Green Deal“ Wirklichkeit werden. Bis März 2020 wird der neue Aktionsplan mit einem Innovationsbudget von 10 Milliarden Euro vorgestellt. So sollen Rezyklate maßgeblicher als zuvor zur Substitution von Primärmaterialien beitragen und somit die Basis für eine ökologische Modernisierung schaffen.

Alle Verpackungen auf dem EU-Markt müssen bis 2030 wiederverwendbar oder recycelbar sein. Auch ein Produktpass ist geplant, der über Herkunft, Zusammensetzung, Reparatur, Demontage und Entsorgung informiert.

Über den VOEB:

Der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) ist die freiwillige Interessensvertretung der kommerziell geführten Entsorgungsunternehmen in Österreich. Der Verband vertritt derzeit über 220 Mitgliedsunternehmen und repräsentiert somit zwei Drittel – gemessen am Umsatz bzw. an den Beschäftigten – der privaten österreichischen Entsorgungsbetriebe.

UBIT: 2020 Jahr der großen Veränderungen

Markus Roth, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie

IT- und Consultingbranche ortet massive Zunahme in der Beratungsnachfrage

Linz, 07. Jänner 2020 – Die WKOÖ-Fachgruppe UBIT hat die auffallendsten und häufigsten Anfragen an die IT- und Beratungsunternehmen in Oberösterreich im abgelaufenen Jahr zusammengefasst und analysiert. „Daraus lassen sich Trends ableiten, die im heurigen Jahr alle oberösterreichischen Unternehmen betreffen werden. Die aus unserer Sicht wichtigsten sieben Trends haben wir zusammengefasst“, so Markus Roth, Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der WKOÖ.

  1. Virtualisierung des klassischen Business
  2. Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge
  3. Für IT-Sicherheit sorgen
  4. Auf veränderte Arbeitsweisen reagieren
  5. Modernes Personalmanagement
  6. Marketing ist online und mobil
  7. Kaufmännisches Know-how immer wichtiger

Markus Roth: „Die heutigen Unternehmensberater helfen nicht nur dabei, WAS geändert werden soll, sondern zeigen vor allem das WIE, also den optimalen Weg auf, damit Unternehmen zum Erfolg kommen.“

Das Radar des WKO Fachverbands UBIT veranschaulicht das hohe Wachstum der Branche. Dem nominellen österreichischen Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent für das Jahr 2018 steht ein Umsatzwachstum von 9,9 Prozent beim Fachverband UBIT gegenüber. Das stärkste Wachstum verzeichnete 2018 die Berufsgruppe der Unternehmensberater. Sie erreichten ein Umsatzplus von 12,9 Prozent auf 5,68 Mrd. Euro. Der Umsatz der Informationstechnolgiebetriebe wuchs um 9,5 Prozent auf 26,25 Mrd. Euro. Sie waren somit weiter die umsatzstärkste Berufsgruppe. In der Berufsgruppe Buchhaltung stieg der Umsatz 2018 im Durchschnitt um 7,7 Prozent auf 2,39 Mrd. Euro.

In Oberösterreich gibt es aktuell 8446 Mitglieder in der Fachgruppe UBIT. Im Vergleich dazu waren es 2001 3660.

Details: https://info.wkooe.at/sys/w.aspx?acc=85e54b06-1cfc-45a7-93f5-7cbb0499f276&t=t&cmp=5bdfe2ec-8f90-416b-a3a0-b2374e0466a2&arc=7613c4ea-b29b-475e-ab46-da0ea7121544

Foto: Peter Baier

Automatisiertes Fahren:

v.l.n.r.: Werner Dantendorfer (Magna Powertrain), DigiTrans-Geschäftsführerin Eva Tatschl-Unterberger, Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, Gerhard Papitsch (Magna Powertrain)

Magna stellt Teststrecke für DigiTrans zur Verfügung

Oberösterreich, 07. Jänner 2020 – Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Testregion DigiTrans ist erreicht: Mit Magna konnte ein Shareholder gewonnen werden, der zusätzlich zu seinem Investment in Digitrans auch auf seiner firmeneigenen Teststrecke in St. Valentin an der oberösterreichischen/niederösterreichischen Grenze Kapazitäten zur Verfügung stellt, um der Erprobung autonomer Technologien weiter den Weg zu ebnen. Die DigiTrans GmbH, die den automatisierten Güterverkehr straßentauglich machen möchte, bekommt somit Rückenwind von einem der weltweit führenden Unternehmen im Automotive-Sektor.

Für Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner ist die aktuelle Entwicklung wegweisend: „Mit Inbetriebnahme der größten Teststrecke für automatisiertes Fahren in ganz Österreich nehmen wir eine Vorreiterrolle ein. Die Partnerschaft mit der Magna-Tochter Magna Powertrain verschafft uns den entscheidenden Wettbewerbsvorteil und katapultiert Oberösterreich noch weiter nach vorne. Diese Entwicklung beweist einmal mehr, dass der Standort Oberösterreich für die Zukunft gewappnet ist.“

„Ich habe anlässlich der Konferenz der Wirtschafts-Landesräte im Rahmen eines Besuchs bei Magna Graz diese Zusammenarbeit vorgeschlagen und mit der Geschäftsführung besprochen. Ich freue mich, dass diese Idee jetzt in die nunmehrige Vereinbarung einer engen Kooperation gemündet hat“, unterstreicht Landesrat Achleitner weiters. Nunmehr wurden in Linz die Verträge für eine Beteiligung an DigiTrans unterschrieben, Magna hält damit ab sofort 15 Prozent am Unternehmen. „Wir haben in St. Valentin ein Ökosystem geschaffen, dessen Vorteile wir noch viel besser nutzen möchten. Es war uns ein großes Anliegen, den Standort zu stärken und für die Zukunft noch besser auszustatten. Mit DigiTrans haben sich die Möglichkeiten stark erweitert. Automatisiertes Fahren wird kommen. Diese Entwicklung werden wir bei Magna aktiv mitgestalten. Die Partnerschaft mit DigiTrans und deren Expertise kommt uns somit sehr gelegen“, erklären Werner Dantendorfer, Senior Director Engineering Services und Managing Director bei Magna Powertrain und Gerhard Papitsch, Finanzdirektor bei Magna Powertrain. Eva Tatschl-Unterberger, Geschäftsführerin der DigiTrans GmbH, ist zufrieden: „Wir sind stolz, einen weiteren starken Partner an der Seite zu haben. Die Bedingungen in St. Valentin übertreffen unsere Erwartungen.“

Foto: Land OÖ / Ernst Grilnberger

Nach großen Umstrukturierungen:

v.l.n.r.: Finanzvorstand Dr. Andreas Kolar,  Generaldirektor Vorstandsvorsitzender Prof. KR Ing. DDr. Werner Steinecker MBA, Technik-Vorstand Dipl.-Ing. Stefan Stallinger MBA

Geschäftsjahr geprägt von Einmaleffekten

Linz, 19. Dezember 2019 – Das Geschäftsjahr 2018/19 ist für die Energie AG Oberösterreich sehr positiv verlaufen. Der Konzernumsatz liegt mit 1.813,4 Millionen Euro über dem Vorjahresumsatz. Das Ergebnis beträgt 73 Millionen Euro und liegt damit deutlich unter dem Rekordergebnis des Vorjahres. Die Ursachen für den Rückgang sind allerdings Einmaleffekte, insbesondere eine geänderte Bewertungsmethode des Stromnetzes. Die Komplettintegration des Stromvertriebs und die Bündelung aller Vertriebsaktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr bzw. der verstärkte Einsatz des Gas-und-Dampf-Kraftwerkes in Timelkam schlagen sich positiv im Ergebnis nieder.

Grundsätzlich konnte die Energie AG im Geschäftsjahr 2018/19 ihren erfolgreichen Weg fortsetzen. Mit der Umstrukturierung wurden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

  • Konzernumsatz: EUR 1.813,4 Mio. (+11,5 %)
  • EBIT: EUR 73,0 Mio. (-57,5 %)
  • Investitionen: EUR 213,1 Mio. (+3,9 %)
  • Cashflow aus dem operativen Bereich: EUR 198,6 Mio. (-23,0 %)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete der Energie AG-Konzern Umsatzerlöse in Höhe von EUR 1.813,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1.625,8 Mio.). Für den Anstieg der Umsatzerlöse im Segment Energie gab es mehrere Gründe: die erstmalige Einbeziehung der ENAMO GmbH, der ENAMO Ökostrom GmbH sowie der Energie AG Oberösterreich Vertrieb GmbH & Co KG per 01.04.2019 sowie die gestiegenen Umsätze im Stromhandel und die häufigeren Einsätze der Gas-und-Dampf-Kraftwerke (GuD) in Timelkam und Laakirchen.

Investitionen in die Infrastruktur

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr EUR 213,1 Mio. und lagen damit um EUR 8,0 Mio. (3,9 %) über dem Vorjahr. Der größte Anteil daran entfiel auf das Segment Netz (45,0 %) sowie auf das Segment Holding & Services (33,8 %), in dem der Smart Meter Rollout und der Ausbau des Glasfasernetzes enthalten sind.

Foto: Energie AG

Positiver Rückblick

Die bisherige SVA-Hauptstelle in der Wiener Hartmanngasse

SVA-Generalversammlung tagte zum letzten Mal

Wien, 19. Dezember 2019 – Gestern fand die letzte Generalversammlung der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) statt, bevor die SVA und die SVB (Sozialversicherung der Bauern) mit 01.01.2020 in der SVS (Sozialversicherung der Selbständigen) aufgehen. „Wir stehen heute vor einem Meilenstein in der Weiterentwicklung unseres Trägers. In weniger als zwei Wochen wird die Sozialversicherung der Selbständigen als starker berufsständischer Träger durch die Verschlankung von zwei auf einen Träger – von SVA und SVB zur SVS – noch effizienter und zukunftsfähiger aufgestellt sein. Wir sind hier auf einem sehr guten Weg dazu, mit 01.01.2020 einen modernen, kundenfreundlichen und zukunftsfähigen Allspartenträger für alle Gewerbetreibenden, Bauern, Freiberufler und Neuen Selbständigen entstehen zu lassen“, so SVA-Obmann Harald Mahrer. SVA-Obmann-Stellvertreter Abg. z. NR Karlheinz Kopf ergänzt: „Die Selbstverwaltung ist und bleibt dabei auch im neuen System Garant für eine optimale Interessenvertretung.“

Wenn am 01.01.2020 die SVS mit einem Leistungsvolumen von 9 Mrd. Euro für 1,2 Mio. Versicherte entsteht, erhalten alle Selbständigen soziale Sicherheit aus einer Hand: Gesundheits-, Unfall- und Pensionsversicherung. Für die Kunden bringt das ein Plus an Gesundheits- und Vorsorge-Leistungen – so hat die SVS u.a. im November als erste Sozialversicherung bereits den neuen Ärzte-Gesamtvertrag abgeschlossen –, ein noch umfangreicheres, wohnortnahes Beratungsangebot und moderne digitale Services. „Mit unseren Beschlüssen haben wir die Basis für einen neuen Träger geschaffen, der weiterhin stabil wachsen, die Interessen aller Selbständigen klar vertreten und ihren Bedürfnissen noch besser gerecht werden kann. Das wird die soziale Sicherheit der Selbstständigen stärken und der Gesundheit jedes einzelnen Versicherten zugutekommen“, so Harald Mahrer und Karlheinz Kopf, deren Funktionsperiode als Obmann bzw. Obmann-Stellvertreter der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft mit 31.12.2019 endet.

„Wir wünschen dem SVS-Überleitungsausschuss-Vorsitzenden und künftigem SVS-Obmann Peter Lehner und seinem neuen Team alles Gute!“ Ab 01.01.2020 ist Peter Lehner SVS-Obmann, die erste SVS-Verwaltungsrats-Sitzung wird am 07.01.2020 stattfinden.

Foto: Andi Bruckner

Karrieremotor seit 20 Jahren

Hofrat Dipl.-Ing. Günther Friedrich, Gründer von Studienzentrum Weiz und Ingenium Education: „Was am Anfang mit einer Vision begonnen hat, ist nun nachhaltig in der Bildungslandschaft Österreichs verankert.”

Studienzentrum Weiz und Ingenium Education feiern Jubiläum

Weiz, 19. Dezember 2019 – Die Erfolge der letzten 20 Jahre (Studienzentrum Weiz) bzw. 15 Jahre (Ingenium Education) haben viele Väter und Mütter. Gefeiert wurden diese nun im Rahmen der zweitägigen Jubiläumsfeier im Innovationszentrum W.E.I.Z. und im Rathaus Graz gemeinsam mit den Hochschulpartner Hochschule Mittweida, HTWK Leipzig, OTH Regensburg, den Absolventen sowie vielen Wegbegleitern aus Politik und Wirtschaft.

Bei den am Programm stehenden Podiumsgesprächen und Impulsreferaten wurden Rückblicke, Einblicke und Erfahrungen ausgetauscht und die Zukunftstrends der beruflichen Weiterbildung diskutiert.

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, darunter auch Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und WK-Präsident Josef Herk, Stadtrat Kurt Hohensinner aus Graz sowie der Weizer Bürgermeister Erwin Eggenreich, Bezirksparteiobmann Andreas Kinsky und LAbg. Wolfgang Dolesch sprachen ihr Lob aus und betonten die Wichtigkeit von lebenslangem Lernen, wobei das Studienzentrum Weiz und Ingenium Education auf diesem Gebiet österreichweit als Vorreiter gelten.

Forschungstransferpreis

Anlässlich der Jubiläumsfeier in Graz wurde auch erstmalig der Forschungstransferpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten durch eine Fachjury vergeben. Herzliche Gratulation an die Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Maschinenbau und Bauwesen: Frau Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Corina Majkovski, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Philipp Pirafelner und Herrn Dipl.-Ing. (FH) Erasmus Brandstätter

Die Erfolgsgeschichte

Über 6.000 berufstätige Personen haben seit 1999 an 30 Unterrichtsstandorten den Weg zum akademischen Abschluss mit Studienzentrum Weiz und Ingenium Education erfolgreich abgeschlossen. Zurzeit nutzen ca. 1.700 Studierende unser Studienangebot und sorgen mit ihren zahlreichen Praxisarbeiten für den Know-how-Transfer in die unternehmerische Praxis.

Foto: Hermann Burgstaller

VOGL Auto West:

Friedrich Wintschnigg, Standortleitung VOGL Auto West, (re.) übergibt den 150sten Renault Master an Josef Eredick, Leitung Fuhrpark Hadolt Transport und Logistik GmbH (li.) und Karl-Heinz Kratzer, Geschäftsleitung Hadolt Transport und Logistik GmbH (Mitte)

Hadolt Group übernimmt 150stes Fahrzeug

Graz/Kalsdorf, 16. Dezember 2019 – Seit mehr als 55 Jahren ist die Hadolt Transport & Logistik GmbH mit Sitz in Kalsdorf eine fixe Größe am heimischen Logistikmarkt. Auch für den Autohändler VOGL + CO ist das Unternehmen im Einsatz – und bezieht regelmäßig Kleintransporter der Marke Renault bei VOGL Auto West. Nun hat das 150ste Fahrzeug seinen Besitzer gewechselt.

Bald achtzehn Jahre besteht die Geschäftsbeziehung zwischen Hadolt und VOGL Auto West, die auf einem der Kernwerte jeder Partnerschaft beruht: Zuverlässigkeit. „Unsere Kunden müssen sich zu einhundert Prozent auf unsere Transportleistungen verlassen können, dafür brauchen wir Fahrzeuge, die uns nicht im Stich lassen.“, beschreibt Rolf Hadolt, Geschäftsführer der Hadolt Group, die Basis der langjährigen Zusammenarbeit. „Und ist doch mal was zu servicieren,“ so Rolf Hadolt weiter, „zählen Tempo und Know-how. Das alles bekommen wir bei VOGL Auto West.“

Auch Friedrich Wintschnigg, Geschäftsstellenleiter von VOGL Auto West, freut sich über die gut eingespielte Partnerschaft und die verlässliche Qualität seiner Nutzfahrzeuge: „Die Übergabe des 150sten Masters macht uns besonders stolz, denn das Transportunternehmen Hadolt hat schon 30 Millionen Kilometer mit unseren Kastenwägen vom Modell Renault Master zurückgelegt. Dank neuester Technologien hält sich der Verbrauch gering und wir hatten über all die Jahre so gut wie keine Reparaturen und Garantiefälle zu verbuchen. Das wissen unsere Kunden zu schätzen.“

Gegründet im Jahr 1919 von Konrad und Maria Vogl

Als einer der größten Autohändler der Steiermark mit Firmensitz in Graz, insgesamt 14 eigenständig geführten Betrieben und über 30 angeschlossenen Händlerpartnern gewährleistet das Unternehmen die flächendeckende regionale Betreuung seiner Kunden – vom Fahrzeugkauf über die Finanzierung bis hin zu Versicherungs-, Reparatur- und Serviceleistungen. Es beschäftigt fast 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. VOGL + CO führt die Automarken Renault, Dacia, Alpine, Nissan, Alfa Romeo, Jeep, Fiat und Abarth. Ein eigenes Business Center mit Nutzfahrzeugen dient der professionellen Unterstützung von Firmenkunden.  Verstärktes Augenmerk legt das Unternehmen auf Zero Emission-Angebote und umweltfreundliche Mobilitätslösungen.

Foto: VOGL + CO

Zum 20-jährigen Standortjubiläum in Böheimkirchen:

v.l.n.r.: Gerald Hofer (Knapp AG), Ing. Felix Haselbacher (EMC/ITB), Bezirkshauptmann Josef Kronister, Alfred Wurmbrand (Würth), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Mario Schindlmayr (Würth), Bürgermeister Johann Hell, Pfarrer Uzor Kingsley, Architekt Adel Shebl (Dr. Shebl & Partner), Baumeister Ewald Kreuzhuber (ARGE Habau/Porr)

Würth vergrößert Unternehmenszentrale um 20 Millionen Euro

Böheimkirchen, 16. Dezember 2019 – Würth Österreich ist fit für die Zukunft. Nach einer Bauphase von nur 18 Monaten wurde am 3. Dezember das erweiterte, hochmoderne Logistikzentrum nach den Plänen von Generalplaner Dr. Shebl und Partner am Unternehmensstandort in Böheimkirchen feierlich eröffnet. 20 Millionen Euro sind in den umfangreichen Zubau samt innovativer Fördertechnik von Knapp geflossen.

Mit dem beständigen Wachstum des Unternehmens in den letzten 20 Jahren sind auch die logistischen Anforderungen in Hinblick auf Produktivität und Serviceleistungen rasant gestiegen. Geschäftsführer Alfred Wurmbrand: „Viele Prozesse waren nicht mehr effizient genug, um den jährlich steigenden Durchlauf von mehr als 600.000 Sendungen pro Jahr, das sind 6.000 bis 7.000 Pakete täglich, zu schaffen. Viele Abläufe mussten weitreichend optimiert werden, um die Qualität unserer Serviceleistungen auch in Zukunft gewährleisten zu können. Auch die Kapazitäten der bestehenden Lagerflächen waren ausgeschöpft, mit dem Zubau wurden 60.000 zusätzliche Lagerplätze durch ein vollautomatisiertes Shuttle-Lager geschaffen.“ Würth beliefert rund 55.000 Kunden aus Handwerk und Industrie mit Montage- und Befestigungsmaterial, 99 Prozent aller bestellten Produkte werden schon am nächsten Tag zugestellt.

Im Zuge der Eröffnung des neuen Logistik-Gebäudes wurde auch das 20-jährige Jubiläum am Standort Böheimkirchen gefeiert. Geladen waren rund 350 Gäste und Mitarbeiter sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen Knapp AG, ARGE Habau/Porr, EMC/ITB und Generalplaner Dr. Shebl und Partner. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner konnte zur Eröffnungsfeier begrüßt werden. Sie gratulierte der Geschäftsführung und den Mitarbeitern zum kontinuierlichen Unternehmenserfolg und betonte die große wirtschaftliche Bedeutung von Würth, das als engagierter Arbeitgeber ein Vorzeigeunternehmen in Niederösterreich ist, wo soziale Verantwortung und Unternehmenskultur vorbildlich gelebt werden.

Foto: Josef Bollwein

World Architecture Festival:

Insgesamt 148 Jury-Mitglieder aus 68 Ländern kürten Anfang Dezember den international vielbeachteten Flughafen zum Sieger-Projekt.

Mactan Cebu International Airport von Rubner Holzbau ausgezeichnet

Amsterdam/Ober-Grafendorf, 16. Dezember 2019 – Der von Rubner Holzbau errichtete philippinische Mactan Cebu International Airport gewann in der Kategorie „Completed Buildings – Transport“ beim World Architecture Festival in Amsterdam. „Der Mactan Cebu International Airport tritt als eleganter Flughafen auf, für den viele Materialien aus der Region verwendet wurden und der sich in die umgebende Landschaft vollkommen integriert. Die Innenräume sind hell und übersichtlich. Aufgrund seines Designs kann er in Zukunft erweitert werden. Als lokales Passagier-Drehkreuz ist er in der Öffentlichkeit sehr beliebt, wobei der neue Flughafen das Reisen zu einem unvergesslichen Erlebnis macht“, begründete die internationale Jury ihre Wahl in der Kategorie der fertig gestellten Bauwerke im Transportwesen.

Das am 1. Juli 2018 eröffnete Terminal 2 mit einer Fläche von 65.000 m² machte den Flughafen Mactan Cebu zum Zweitgrößten auf den Philippinen. Für Rubner Holzbau war die komplett aus Brettschichtholz hergestellte Dach-Konstruktion der größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte. 4.500 m³ Brettschichtholz wurden für architektonisch prägende, wellenförmige Tonnendach-Tragstruktur mit einer Höhe von 15 m und Spannweite von 30 m benötigt. Die sich öffnende Räumlichkeit wird nur von wenigen Stützen unterbrochen. Von außen betrachtet wirkt die dreischiffige Eingangshalle nunmehr wie eine Meereswelle, während der Anblick im Inneren auf typische Fischerboote der Einheimischen hinweist.

„Dass der Mactan Cebu International Airport bei einem renommierten Architecture Festival ausgezeichnet wurde, freut uns ganz besonders, denn wir hatten reichlich Pionier- und Überzeugungsarbeit zu leisten, da ursprünglich das Gebäude als Stahlbau geplant war. Es galt die Privatinvestoren und asiatischen Architekten IDA Hongkong von den Möglichkeiten des Holzbaus zu überzeugen und das Vertrauen von GMR-Megawide Cebu Airport Corporation zu gewinnen“, erinnert sich Anton Wanas, verantwortlicher Projektleiter bei Rubner Holzbau in Ober-Grafendorf.

Foto: Christopher Colinares

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