HomeFirmen & Markt (Page 3)

Freude an Naturwissenschaft und Technik

MINT-Netzwerk für Burgenlands Zukunft

Eisenstadt, 25. April 2022 – Im Burgenland engagieren sich immer mehr Kindergärten und Schulen beim Thema MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Die Industriellenvereinigung Burgenland, die Bildungslandesrätin und die Bildungsdirektion holten die Wiedereinreicher des MINT – Gütesiegels vor den Vorhang.

Bei wiedereinreichenden Bildungseinrichtungen (= Bildungseinrichtungen, die in der Vergangenheit bereits mit dem für drei Jahre gültigen MINT-Gütesiegel ausgezeichnet worden sind) liegt der Fragenfokus einerseits auf einem Rückblick auf die letzten drei Jahre, andererseits sollen im Sinne der Unterrichts- und Schulentwicklung Ziele und Maßnahmen für die kommenden drei Jahre formuliert werden.

Fünf burgenländische Bildungseinrichtungen (drei Primarstufen, eine Sekundarstufe, eine Berufsschule) haben wiedereingereicht und das MINT-Gütesiegel erneut erhalten. Die Vertreter dieser fünf Schulen wurden in einer kleinen Feier bei Isosport in Eisenstadt in Anwesenheit von Bildungslanderätin Daniela Winkler und dem Leiter des pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion, Jürgen Neuwirth, vor den Vorhang geholt.

Es sei der IV Burgenland ein Anliegen, die engagierten Pädagogen einzuladen und miteinander zu vernetzen: „Die Industrie sagt danke! Sie alle gestalten die Zukunft des Standorts Burgenland mit und sorgen dafür, dass wir auch in Zukunft heimische Fachkräfte und Forscher in Betrieben und Forschungseinrichtungen haben werden“, so IV-Burgenland-Präsident Manfred Gerger. „Wir leben in einer Welt, die von rasanten Veränderungen geprägt ist. Neue Technologien beeinflussen immer mehr Bereiche unseres Lebens und die fortschreitende Digitalisierung beschleunigt diese Entwicklung. Mit dem technologischen Fortschritt ändern sich auch die Anforderungen an junge Menschen am Arbeitsmarkt. Kompetenzen in den MINT-Disziplinen sind dabei in einer modernen Gesellschaft immer stärker gefragt und eröffnen vielseitige berufliche und persönliche Chancen für junge Menschen.“

Foto: iStock.com/skynesher

Holztechnikum Kuchl

Am Holztechnikum Kuchl wird an einem neuen Prestigeprojekt geplant.

Baubeginn des höchsten Holz-Internatsneubaus Österreichs

Kuchl, 22. April 2022 – Am Holztechnikum Kuchl (HTK) wird seit fast zwölf Monaten intensiv geplant, kalkuliert und alles für den höchsten Holz-Internatsneubau Österreichs vorbereitet. Die Auswirkungen der Pandemie und des aktuellen Konfliktes in der Ukraine haben auch auf die Bauwirtschaft massive Auswirkungen. Eine sichere Planung und Umsetzung mit den vorgegebenen finanziellen Mitteln ist aus derzeitiger Sicht äußerst riskant. Die Kapazitäten der Baubranche sind nach wie vor sehr gut ausgelastet und die Preise schwanken stark. Daher wurde die aktuelle Lage neu bewertet und beschlossen, dass der Baubeginn auf 2023 verschoben wird.

„Mit dieser Entscheidung behalten wir die Planungshoheit für dieses österreichweite Prestigeprojekt“, erklärt Geschäftsführer Hans Rechner. Die Ausschreibungen werden entsprechend adaptiert und zeitnah verschickt. Dadurch wird sich die derzeitig sehr volatile Preisgestaltung differenzierter in den Angeboten widerspiegeln.

Parallel dazu wird am HTK das kürzlich vorgestellte Einrichtungskonzept mit den Schülern sowie Betreuern in weiterer Folge diskutiert. Auch zum Thema „Kunst am Bau“ ist ein Kreativwettbewerb für das kommende Schuljahr in Planung. Es wird ein einzigartiger siebengeschoßiger Holzbau mit kleinen Wohneinheiten errichtet werden. Dabei wird ein sechsgeschoßiger Holzkörper auf einem Sockel aus Sichtbeton entstehen. Kuchl wird damit das höchste Internatsgebäude aus Holz in Österreich beheimaten.

Das Holztechnikum Kuchl (HTL, Fachschule, Internat, Werkmeisterschule) bietet eine in Europa einzigartige Kombination aus Holz/Technik, Wirtschaft und Sprachen (Englisch, Italienisch, Russisch) und ist das Zentrum der Holzfachkräfteausbildung.

Foto: sps architekten zt gmbh

JULIUS-Award

v.l.n.r.: GF Markus Raml, LR Markus Achleitner

Raml und Partner ausgezeichnet

Linz, 20. April 2022 – Feierlich übergab der Wirtschaftsbund Oberösterreich, vertreten durch Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Bezirksgeschäftsführer Gregor Lugmayr den JULIUS-Award und würdigte das Unternehmen „Raml und Partner GmbH“ als oberösterreichischen Qualitätsbetrieb.

„Dieser Preis bedeutet Wertschätzung für unseren Betrieb, unsere Mitarbeiter und unseren Einsatz“, so Mag. Markus Raml, Geschäftsführer der Steuer- und Unternehmensberatung Raml und Partner GmbH.

Die Kanzlei Raml und Partner wurde im Jänner 2006 als Ein-Personen-Unternehmen in Linz gegründet. Die wesentlichen Schritte der Firmengeschichte waren die Gründung der Ärztesteuerberatung, der Ankauf der Kanzleien im Bezirk Rohrbach und die Entwicklung der Digital-Steuerberatung „D.Helden“. Im Laufe der Zeit wurde in mehreren Schritten die Kanzlei in Linz auf 1.050 m² ausgebaut. „Ein Unternehmen erfolgreich zu führen, ist eine intensive Herausforderung auf unterschiedlichsten Ebenen. Bei dieser spannenden Aufgabe unterstützen wir unsere Klienten gerne als erfahrener Partner mit bewährtem Know-how und langjähriger Erfahrung“, so Markus Raml.

„Der innovativen und zukunftsorientieren Kanzlei Raml und Partner gebührt unsere Anerkennung. Wir sind stolz, dieses Unternehmen mit dem JULIUS-Award auszuzeichnen“, so Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. „Mit dem JULIUS-Award werden oberösterreichische Qualitätsbetriebe ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt. Unsere Unternehmer legen mit ihrem Einsatz die Basis für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in unserem Land. Sie investieren in die Zukunft, schaffen Arbeitsplätze, bilden Fachkräfte aus, leisten Steuern und Abgaben und stärken dadurch den Standort Oberösterreich.“

Foto: WB/Willnauer

Großer Erfolg für Online-Jobbörse

Lehrstellensuche in Gewerbe, Handwerk und Industrie

Graz, 14. April 2022 – So funktioniert erfolgreiche Lehrstellensuche heute: Über Smartphone, Tablet und PC kamen Lehrstellensuchende mittels der steirischen Online-Lehrstellenbörse LEHRE4YOUonline direkt mit ihren potenziellen Arbeitgebern in Kontakt. Die Bilanz des Projekts, das Anfang April in einer Kooperation aus AMS, der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKO Steiermark und der Plattform „Die Industrie“ über die Bühne ging, ist überaus positiv: Über 650 Interessierte aus der Obersteiermark, dem Grazer Zentralraum, der Oststeiermark sowie der West- und Südsteiermark informierten sich über offene Lehrstellen, unter ihnen auch insgesamt 35 Schulklassen. Die Schüler, Maturanten und andere Interessierte konnten den Unternehmen online Fragen stellen – und sogar konkrete Vorstellungsgespräche ergaben sich.

Vom Projekt profitieren konnte auch die heimische Wirtschaft, die mit großem Interesse bei diesem erfolgreichen Format dabei war: Mit wenig Aufwand trafen die Unternehmen auf die Fachkräfte von morgen, und das unmittelbar in der eigenen Region. Mehr als 90 renommierte Unternehmen aus Gewerbe, Handwerk und Industrie präsentierten 680 offene Lehrstellen. Das bunte Potpourri an angebotenen Lehrplätzen deckt ein großes Spektrum vor allem technischer Berufsbilder ab: von Elektrotechnik, Metalltechnik und Mechatronik über Holz- sowie Papiertechnik bis hin zu Installations- & Gebäudetechnik. Aber auch für den Lehreinstieg in Bereichen wie Betriebslogistik, Optik, Bäckerei, Tischlerei und Zimmerei werden Interessierte gesucht.

Die einzelnen Präsentationen der teilnehmen Unternehmen bleiben noch bis 31. Juli 2022 online und können daher jederzeit nachgesehen werden.

Foto: iStock.com/damircudic

Österreichisches Umweltzeichen „Green Location“

Ulli und Hermann Retter und ihr Team mit der Auszeichnung “Green Location”

Retter-Bio-Natur-Resort ausgezeichnet

Pöllauberg, 14. April 2022 – Das Retter-Bio-Natur-Resort wird bereits seit vielen Jahren mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet und kann nun auch im Tagungsbereich das Siegel „Österreichisches Umweltzeichen Green Location“ tragen.

Tagungen, Seminare, Veranstaltungen und Meetings sind ab sofort noch „grüner“! Die Gäste erwartet im 18 x besten Seminarhotel Österreichs genügend Freiraum, sowohl drinnen als auch draußen. Alle Seminarräume verfügen über eine Frischluft-Lüftung mit CO2-Messung. Modernst ausgestattete Technik mit kostenfreiem Glasfaser-High-Speed-Internet und sechs weframe One-Hybrid-Technologie-Geräte sind Garant für Hightech-Meetings. 20 klimatisierte, lichtdurchflutete Seminar- und Gruppenräume zwischen 25m² und 320m² mit großen Gartenterrassen, großer Waldlichtung sowie Ausstellungsflächen auf 2000m² bieten ideale Voraussetzungen für Veranstaltungen, Kongresse und Tagungen.

Der kompromisslos geschlossene Lebensmittelkreislauf wird im angrenzenden Retter BioGut konsequent umgesetzt und transparent erlebbar. Hier werden die Früchte der vier Hektar großen Bio-Landwirtschaft zu Saft, Destillaten, Marmeladen und Speiseeis veredelt, sowie täglich 100 Prozent des im Hotel und Bioladens benötigten Brots und Gebäck frisch gebacken.

Regelmäßig finden Kurse und Vorträge für die Gäste zur nachhaltigen Lebensweise statt. In der Restaurant-Küche werden aus Überzeugung nur im Freiland gehaltene Bio-Tiere aus einem maximalen Umkreis von 35 km wertschätzend im Ganzen verarbeitet. Selbstverständlich wird auch Veganern und Vegetariern eine feine Auswahl geboten.

Foto: Retter

Volksbank Steiermark spendet an das Rote Kreuz

GD KR Mag. Regina Ovesny-Straka und Dir. Mag. Andreas Jaklitsch, Rotes Kreuz

Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Graz, 14. April 2022 – Soziales Engagement gehört zur Unternehmenskultur in der Volksbank Steiermark und damit auch der aktuelle Wunsch, den Menschen in der Ukraine in ihrer derzeitigen Notlage zu helfen.

Kurz entschlossen startete die Bank eine Initiative, bei der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großzügig spendeten und die Bank den Spendenbeitrag verdoppelte. Rund 17.000 Euro konnten mit dieser Aktion an das steirische Rote Kreuz für die Hilfe vor Ort übergeben werden.

„Wir kennen nur ein Leben in Frieden. Was die Menschen jetzt in der Ukraine erleben, ist für uns nur schwer vorstellbar und macht uns betroffen. Unser Beitrag zeigt die Menschlichkeit in unserem Unternehmen und darauf sind wir stolz“, sagt GD KR Mag. Regina Ovesny-Straka dazu.

Foto: Volksbank Steiermark AG

 

Erfolgreich im Wirtschaftsjahr 2021

Christian Morawa, CEO BMW Austria, und Alexander Susanek, CEO BMW Motoren GmbH

BMW Group in Österreich

Salzburg/Steyr, 13. April 2022 – Auch im Jahr 2021 zählte die BMW Group in Österreich erneut zu den erfolgreichsten und umsatzstärksten Unternehmen des Landes. Ein Gesamtumsatz von rund 6,6 Milliarden Euro unterstreicht die ungebrochen hohe Performance der österreichischen BMW-Group-Gesellschaften in Salzburg, Steyr und Wien. Trotz des herausfordernden Jahres 2021 konnte der Gesamtumsatz der BMW Group in Österreich um über zwölf Prozent gesteigert werden. Darüber hinaus investierte man 2021 rund 329 Millionen Euro in Österreich – das entspricht nahezu einer Million Euro pro Tag.

„2021 war ein turbulentes Jahr – die Corona-Pandemie und der Halbleitermangel waren zentrale Themen der Automobilbranche. Die Zahlen aber zeigen, wie ungeheuer flexibel unsere Mitarbeiter in diesem volatilen Umfeld agiert haben, um den Geschäftserfolg auf dieses hervorragende Niveau zu bringen“, ordnet Dr. Alexander Susanek, Geschäftsführer des BMW Group Werk Steyr, die Ergebnisse 2021 ein.

Christian Morawa, CEO BMW Austria, meint dazu noch: „Wir haben 2021 erneut bewiesen, wie stabil und erfolgreich wir auch in volatilen Zeiten gemeinsam mit unseren Händlerpartnern arbeiten. Dieses Engagement und unsere attraktive Produktpalette haben uns erneut zum erfolgreichsten Premiumhersteller in Österreich gemacht. Darüber hinaus investieren wir laufend in den Wirtschaftsstandort Österreich und bieten tausende attraktive Arbeitsplätze. Und das ist gut für Österreich.“

Foto: BMW Austria GmbH

Kärntner Handel als starker Partner vor Ort

Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Kärnten

Ostergeschäft ist für den Einzelhandel von großer Bedeutung

Klagenfurt, 11. April 2022 – Vor dem Hintergrund der gelockerten Corona-Verordnungen planen neun von zehn Kärntner dieses Jahr Ostern „normal“ zu feiern. Am liebsten mit einer Osterjause bzw. einem gemeinsamen Osteressen. An zweiter Stelle kommt das Aufstellen eines geschmückten Osterstrauchs, dicht gefolgt vom Eierpecken. Dahinter rangiert das gemeinsame Färben von Ostereiern und die Ostereiersuche. Die beliebtesten Geschenke sind nach wie vor Süßigkeiten, Schokolade und Pralinen. Knapp 70 Prozent derjenigen, die ein Geschenk kaufen, greifen auf die süßen Klassiker zurück. „Mit Ausgaben von durchschnittlich 100 Euro pro Person für Geschenke, holt sich Ostern den zweiten Platz im Kampf der stärksten Umsätze im Jahr“, sagt Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Kärnten.

Sieben von zehn Kärntner planen, heuer gleich viel wie in den Vorjahren auszugeben. Gleichzeitig geben 16 Prozent an, ihr diesjähriges Oster-Budget erhöhen zu wollen, während 14 Prozent weniger für die Geschenke ausgeben wollen. Insgesamt werden Ausgaben in der Höhe von 15 Millionen Euro getätigt. Spartenobmann Haberl unterstreicht die Wichtigkeit des stationären Handels: „Laut einer Studie der KMU-Forschung kaufen rund 93 Prozent der Kärntner ihre Geschenke im stationären Handel“, so Haberl, der bekräftigt: „Der Kärntner Onlinehandel ist jedoch eine gute Ergänzung, denn zahlreiche Kärntner Betriebe bieten ihre regionalen Produkte online mit schnellen Lieferungen an.“

Foto: WKK/Daniel Waschnig

Neuer Standort für Energy Solutions

neuer Standort in Thalheim bei Wels

Expansion durch zweite Business Unit

Leonding/Thalheim, 11. April 2022 – Seit Juni 2021 hat die Banner Gruppe einen neuen Produktionsstandort für ihre Business Unit Energy Solutions in Thalheim bei Wels, der nun auch offiziell eröffnet wird. Dafür wurden rund 10 Millionen Euro investiert. Banner hat sich bei der Wahl des zusätzlichen Firmenareals bewusst gegen eine neue Bodenversiegelung und für die Übernahme eines bestehenden Betriebsgeländes entschieden. Darüber hinaus wird die Beheizung von Öl- auf Fernwärme und die Beleuchtung durchgängig auf LED-Lampen umgestellt. „Wir entsprechen damit auch unseren Umwelt- und Nachhaltigkeitsbemühungen, die wir an all unseren Standorten forcieren“, so Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer der Banner Gruppe.

Die Produktion von Industriebatterien wird von Thalheim aus deutlich weiterentwickelt. Als Premiumanbieter von leistungsstarken Energiespeicherlösungen und kraftvollen Stromspeichern für mobile und stationäre Anwendungen geht Banner mit seiner zweiten Business Unit neue Wege. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Elektrostapler über Hebebühnen, selbstfahrende Transportsysteme, Golfcarts, Sicherheits- und Notstrombatterien für Krankenhäuser oder Kraftwerke, Signalanlagen und erneuerbare Energien bis hin zu elektrischen Rollstühlen und Camping-, Boot-, und Caravan-Einsätzen.

„Bei Energy Solutions entwickeln wir maßgeschneiderte Kundenlösungen“, so der zuständige Leiter der Business Unit, Josef Berger. „Das beste Beispiel dafür sind unsere Energiespeicherlösungen für kritische Infrastrukturen, die in Krankenhäusern oder Wasserkraftwerken zum Einsatz kommen. Diese wirken Blackouts, sprich, plötzlichen, länger andauernden Strom- bzw. Infrastrukturausfällen, entgegen. Wir unterstützen dort mit unseren Sicherheits- und Notstrombatterien und sind dabei ein wesentlicher Partner, um die benötigten Energiespeichermengen für den Ernstfall vorzuhalten“, betont Berger.

Foto: Banner

Air Dolomiti stockt Linz-Frankfurt auf

Zwei Flüge täglich ab Mitte April

Linz, 11. April 2022 – Ab 18. April 2022 baut Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns, ihre Flugverbindung von Linz nach Frankfurt weiter aus. Das bisherige Angebot wird durch einen zweiten täglichen Flug ergänzt. Ganz entscheidend ist die Wiedereinführung der Tagesrandverbindung, die nicht nur vielfältige Anschlussmöglichkeiten im Interkontinental- und Europaverkehr ermöglicht, sondern Geschäfts- und Städtereisenden auch die Möglichkeit bietet, frühmorgens nach Frankfurt zu fliegen und am späten Abend nach Linz zurückzukehren.

Mit dem täglichen Morgenflug können insbesondere Langstreckenziele in den USA erreicht werden. Urlaubsgäste schätzen Frankfurt zudem als Umsteigeort für Fernreisen in die Karibik und nach Asien. Aber auch im Europaverkehr sind wichtige Destinationen wie zum Beispiel Paris, London, Amsterdam oder Brüssel bereits am Vormittag bequem und einfach zu erreichen.

Auch der zweite tägliche Flug zwischen Linz und Frankfurt wurde optimiert. Zukünftig wird dieser an allen Verkehrstagen mit der gleichen Zeitenlage durchgeführt, was die Reiseplanung erheblich erleichtert. Die Flüge werden von Montag bis Sonntag im Lufthansa-Code-Share durchgeführt.

Vielflieger profitieren von den zahlreichen Vorteilen des Prämienprogramms „Miles and More“. „Die Aufstockung der Frankfurt-Verbindung ist für uns ein ganz wesentlicher Schritt in Richtung “Rückkehr zur Normalität”. Gerade die Wiedereinführung der Tagesrandverbindung war für uns besonders wichtig. Wir können unseren Passagieren damit bessere Umsteigeverbindungen anbieten. Zudem haben wir mit dem Morgen- und Abendflug jetzt auch eine attraktive Flugverbindung für Kunden, die im Lokalverkehr reisen. Mit dieser Konstellation ist sichergestellt, dass wir wieder alle Verkehrssegmente abdecken können, was sich positiv auf die Nachfrage auswirken wird”, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linz Airport.

Foto: Flughafen Linz GesmbH

Conrad Sourcing Platform

Automatisierungstechnik für Profis

Wels, 08. April 2022 – Die Automatisierung mechanischer und elektronische Prozesse in Industrie- und Logistikanlagen steht aktuell auf der Conrad Sourcing Platform im Fokus.

„Unsere Auswahl zur Deckung des täglichen technischen Betriebsbedarfs in den Bereichen Automatisierungstechnik und Pneumatik ist riesig“, weiß der zuständige Conrad-Produktmanager Manuel Gschwend. Angefangen bei Sensoren über Steckverbinder bis hin zu Antriebstechnik und Stromversorgung: Einfach schnell und umfassend liefert Conrad seinen B2B-Kunden genau die Automatisierungstechnik, die sie für die Modernisierung, Erweiterung, Wartung und Instandhaltung ihrer Anlagen brauchen. Dazu kommen passende Produkt- und Beschaffungsservices für Unternehmen, zum Beispiel für maßgeschneidertes E-Procurement, bedarfsgerechte Abruf- und Terminaufträge oder die Realisierung individueller 3D-Druck-Projekte in Industriequalität.

Ohne Umwege kommen B2B-Kunden auf der Conrad Sourcing Plattform auch zu den gewünschten Informationen: „In unserer Themenwelt Automatisierung haben wir unser Expertenwissen gebündelt, empfehlen spezielle Automatisierungsprodukte und beraten zu speziellen Anwenderbeispielen wie Feld- und Prozesstechnik, Schaltschrank- und Sondermaschinenbau oder Digitalisierung“, berichtet Manuel Gschwend. Optional finden Unternehmen dort spannende Artikel zu Zukunftsthemen wie Edge Computing und Machine Learning, Fernwartung und Industrial Ethernet, Modernisierung und Anlagenerweiterung, dezentrale Automatisierung oder Robotics. Und auch Education-Profis können sich in der Themenwelt Inspiration holen, denn einer der Use Case beschäftigt sich ganz speziell mit dem Einsatz von Automatisierungstechnik und Simulationsmodellen an Berufsschulen und in der Ausbildung.

Foto: Conrad Electronic GmbH & Co KG

Russisches Gas ist nicht substituierbar

Timo Springer, Präsident IV Kärnten

IV-Kärnten-Präsident Timo Springer unterstützt Bundesregierung

Klagenfurt, 07. April 2022 – „Allein das Bundesland Kärnten braucht derzeit rund 1,5 Terawattstunden Gas pro Jahr. Drei Viertel davon gehen an die Industrie und ihre zumeist Hochtemperaturprozesse. Dieses Gas kommt zum größten Teil aus Russland und ist derzeit nicht substituierbar“, verweist Timo Springer, Präsident der Industriellenvereinigung Kärnten, alle Ideen eines Gasembargos gegen Russland ins Reich der Phantasie. Ein Stopp der russischen Gaslieferungen würde sehr schnell wichtige Leitbetriebe lahmlegen und anschließend in einer Art Dominoeffekt weite Teile der übrigen Wirtschaft. Der Industriestandort würde sich mit einem Schlag aus dem Markt katapultieren und müsste der nicht vom russischen Erdgas abhängigen Konkurrenz das Feld überlassen.

Vorwürfen, die Industrie hätte schon aus Gründen des Klimaschutzes früher aus dem Gas aussteigen sollen, tritt Springer entschieden entgegen. Der Umstieg sei dort, wo er technologisch realisierbar, längst im Gang. Laut einer Umfrage hätten allein in den letzten fünf Jahren 54 Prozent der Mitgliedsbetriebe der IV Kärnten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion ergriffen, mehr als ein Drittel haben Fotovoltaikanlagen installiert, fast die Hälfte die Gebäude besser gedämmt und ebenso fast die Hälfte den Fuhrpark ökologischer ausgerichtet.

Springer unterstützt die Forderung der IV, Bundesorganisation nach einem eigenen Staatssekretariat für Energie, das langfristig die Versorgungssicherheit in Österreich gewährleiste. Dazu fordert er dringend den Dekarbonisierungsfonds, der es Unternehmen ermögliche, trotz internationalem Wettbewerb die letzten großen technologischen Herausforderungen der Substituierung von fossiler Energie zu stemmen. Ebenso wichtig sei ein Realisieren der Potenziale erneuerbarer Energie. Das Ausbautempo entspreche weder bei Fotovoltaik, Windenergie, Wasserkraft oder bei den Leitungsnetzen den hoch gesteckten Klimazielen, betonte der IV-Kärnten-Präsident.

Foto: IV Kärnten/Johannes Puch

Es brennt der Hut

Norbert Hartl, Landesinnungsmeister Bau OÖ

OÖ. Bau schlägt Alarm

Linz, 06. April 2022 – Lieferengpässe und galoppierende Preise bringen die ganze Branche in existenzielle Nöte – absurd dabei ist, dass trotz guter Auftragslage Kündigungen drohen und Stillstand auf vielen Baustellen herrscht.

Namhafte deutsche und österreichische Industriebetriebe aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe haben neuerlich Preisanhebungen von 15 bis 20 Prozent angekündigt. Bei manchen Produkten wurde inzwischen auch ein Auftragsannahmestopp bis zum Herbst 2022 erlassen. „Nur diese beiden Meldungen der jüngsten Vergangenheit lassen in unseren Betrieben die Alarmglocken schrillen“, sagt Norbert Hartl, Landesinnungsmeister Bau OÖ. „Nachdem schon in den vergangenen Monaten ­– ausgelöst durch die Corona-Pandemie – die Beschaffung von Rohstoffen und Baumaterialien zu einer teuren Geduldsprobe geworden ist, haben Lieferengpässe und extreme Preissprünge infolge des Ukraine-Kriegs die Situation für die Betriebe des Bauhaupt-, aber auch des Bauneben- und Bauhilfsgewerbes noch einmal um einige Stufen verschärft“, so Hartl weiter.

Die Gründe liegen bei fehlenden Vormaterialien und Komponenten. Dazu kommt, dass manche Hersteller aufgrund der massiv gestiegenen Energiepreise die Produktion mancher Baustoffe wegen Unwirtschaftlichkeit ganz einstellen werden oder schon eingestellt haben. Hartl meint dazu: „Unsere Mitgliedsbetriebe erhalten teilweise keine Angebote mehr respektive keine verbindlichen Materialpreisauskünfte oder Lieferzusagen.“ Ein Ende dieser prekären Situation sieht Hartl nicht, im Gegenteil. „Es droht eine weitere Zuspitzung. Auf vielen Baustellen droht die Einstellung der Bautätigkeit und einige Bauunternehmen mussten trotz guter Auftragslage und hoher Nachfrage bereits Mitarbeiter beim Frühwarnsystem des AMS anmelden.“

Foto: WKOÖ

Pionier der Kreislaufwirtschaft

Brigitte Reich, GF Secontrade

SECONTRADE beim Circular Economy Summit Austria

Wien, 06. April 2022 – Ende März fand der Circular Economy Summit Austria unter der Federführung von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler statt. Mit dabei war auch SECONTRADE-Geschäftsführerin Brigitte Reich.

SECONTRADE ist einer der Pioniere in der österreichischen Kreislaufwirtschaft. Seit über vier Jahren ist die Online-Handelsplattform für Sekundärrohstoffe mit Sitz in Wien in über 24 Ländern aktiv. Dabei trägt SECONTRADE nicht nur zur Entspannung der allgemeinen Ressourcen-Knappheit bei, sondern spielt auch eine wesentliche Rolle bei der Vermeidung von Treibhausgasemissionen. SECONTRADE hat gemeinsam mit anderen Stakeholdern an der Erarbeitung einer nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie mitgewirkt, um den Weg zu einer nachhaltigen und zirkulären Nutzung von wertvollen Rohstoffen im Sinne des Umweltschutzes und der verarbeitenden Industrie zu ebnen.

Das große Interesse an der Plattform SECONTRADE und viele persönliche Gespräche mit Summit-Teilnehmern bestätigen Brigitte Reich in ihrer Strategie, das Sekundärrohstoff-Portfolio künftig deutlich zu erweitern. Denn SECONTRADE ist als Trading-Plattform mit über vier Jahren Erfahrung in der Kreislaufwirtschaft in der Lage, auch zukünftig vermehrt im Fokus stehende Sekundärrohstoffe wie Baurestmassen und biogene Reststoffe national und international effizient umzuschlagen.

„Je mehr Ressourcen dem Kreislauf zugeführt werden, desto größer ist der Effekt für die Umsetzung der umwelt- und klimapolitischen Ziele, die auf dem Circular Economy Summit Austria formuliert wurden“, erklärt Reich, „darauf werden und müssen wir uns in Zukunft konzentrieren.“

Foto: SECONTRADE

Wichtige Impulse für die Branche

Der Forst- und Holzgipfel von Bundesministerin Elisabeth Köstinger setzte einen wichtigen Impuls für die Branche.

Mit Holz eine nachhaltige Zukunft bauen

Wien, 05. April 2022 – Bundesministerin Elisabeth Köstinger beriet Anfang April mit Vertretern des Forst- und Holzsektors über die Zukunft der holzbasierten Wertschöpfungskette. Der Fachverband der Holzindustrie dankt der Ministerin für ihre Initiative und begrüßt das Motto des Forst- und Holzgipfels: „Mit Holz eine nachhaltige Zukunft bauen“.

Herbert Jöbstl, Obmann des Fachverbands der Holzindustrie Österreichs, betont: „Der Forst- und Holzgipfel war ein wichtiger Impuls für unsere Branche. Wir sind uns einig, dass Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung die Grundlage für Klimaschutz und sichere Arbeitsplätze ist. Für uns ist es nun noch wichtiger, die Kräfte zu bündeln und das große Potenzial unserer Holzwirtschaft zu nutzen.“

Auch zur Unabhängigkeit Europas kann die Holzwirtschaft einen Beitrag leisten. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die Sanktionen gegen Russland sowie Belarus stellen Europa vor große Herausforderungen, alle drei Länder sind Lieferanten zahlreicher Holzprodukte. In dieser Situation kommt es für Jöbstl darauf an, „dass wir uns in Europa darauf besinnen, die Potenziale heimischer Rohstoffe stärker zu nutzen und unabhängige Wertschöpfungsketten zu stärken. Wir könnten in Europa problemlos und nachhaltig mehr Holz ernten.“ Holz ist in Europa reichlich vorhanden. Die Waldfläche in der EU hat im Zeitraum 1990-2020 um fast zehn Prozent zugenommen und nur schätzungsweise 63 Prozent des jährlichen Holzuwachses werden geerntet. Die Holzvorräte in der EU sind seit 1990 um acht Milliarden Festmeter gewachsen.

Eine verstärkte Holzverwendung ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Wälder nicht zu nutzen, ist jetzt keine Option.

Foto: BMLRT/Gruber

No comments

Sorry, the comment form is closed at this time.