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Finanzplan für 2019 bringt Dynamik in die Entwicklung

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler und der Leiter der Stabsabteilung Finanzen im Magistrat Mag. Thomas Wolfsberger

Mit dem Budgetbeschluss in der Dezembersitzung des Gemeinderates kommen in Summe fast 273 Millionen Euro in Bewegung.

St. Pölten, 15. November 2018. – Das Budget der Landeshauptstadt St. Pölten bringt im kommenden Jahr eine Fülle von Investitionen in allen Lebensbereichen, mit denen die positive Entwicklung St. Pöltens vorangetrieben wird. Trotz der zahlreichen Herausforderungen, insbesondere die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2024, wird ein ausgeglichenes Budget angestrebt.

Der Voranschlag der Landeshauptstadt St. Pölten sieht im Jahr 2019 Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von 184.333.700 Euro vor. Im außerordentlichen Haushalt sind Einnahmen und Ausgaben in der Höhe von insgesamt 18.271.800 Euro geplant. Damit werden sich auch 2019 die Einnahmen und die Ausgaben die Waage halten und ein ausgeglichenes Budget dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt.

Der Voranschlag im ordentlichen Haushalt liegt um knapp 3 % über dem Finanzplan für 2018. Außerordentlicher und ordentlicher Haushalt zusammen ergeben die Summe von 202.605.500 Euro.

Diesem Betrag können weiters die Umsätze der ausgelagerten Gesellschaften der Stadt, wie etwa der Abfallbehandlung Am Ziegelofen GmbH, der Marketing St. Pölten GmbH, der Fernwärme St. Pölten GmbH, der Fachhochschule St. Pölten GmbH sowie der Immobilien St. Pölten GmbH & CoKG aber auch der der Bestattung St. Pölten im Ausmaß von 70 Millionen Euro hinzugerechnet werden.

„Wir investieren in allen Lebensbereichen. Schwerpunkte werden im Budget 2019 bei der Sicherheit, der Infrastruktur, der Bildung, den Kindergärten, der Gesundheit, der Fortsetzung der Wohnbauoffensive, dem öffentlichen Verkehr mit dem LUP sowie der Bewerbung als Kulturhauptstadt gesetzt“, fasst Bürgermeister Mag. Matthias Stadler zusammen.

Foto: Josef Vorlaufer

Staatspreis Wirtschaftsfilm 2019

Staatspreis WirtschaftsfilmWirtschaftsministerin  Schramböck schreibt Staatspreis Wirtschaftsfilm 2019 aus – Auszeichnung für kreative und mediengerechte Gestaltung sowie Innovation im Wirtschaftsfilm – Einreichungen sind bis 25. Jänner 2019 möglich.

Wien, 13. November 2018. – Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck schreibt den Staatspreis Wirtschaftsfilm aus und lädt die Filmschaffenden zur zahlreichen Teilnahme ein: „Der österreichische Film hat in den letzten Jahren an internationalem Renommee gewonnen. Professionelle Wirtschaftsfilme sind audiovisuelle Visitenkarten von Unternehmen und gerade im Bereich Social Media wichtig für eine erfolgreiche, zielgruppenadäquate Marktkommunikation. Ich lade alle Produzentinnen und Produzenten sowie deren Auftraggeberinnen und Auftraggeber ein, sich am Wettbewerb um den Staatspreis Wirtschaftsfilm 2019 zu beteiligen und freue mich auf zahlreiche spannende und innovative Einreichungen“, so Schramböck.

Einreichung zum Staatspreis Wirtschaftsfilm 2019

Teilnahmeberechtigt sind alle Produzentinnen und Produzenten ebenso wie Auftraggeberinnen und Auftraggeber eines Wirtschaftsfilms, der nicht älter als zwei Jahre ist. Der Wirtschaftsfilm muss von in Österreich gewerberechtlich befugten Filmproduzentinnen oder -produzenten hergestellt worden sein. Eine aus Wirtschaftsfachleuten und Medienexpertinnen und -experten zusammengesetzte Jury kann unter allen Einreichungen mehrere Nominierungen zum Staatspreis vergeben, unter denen der mit dem Staatspreis ausgezeichnete Film gewählt wird.

Zwei Sonderpreise werden 2019 erstmals im Rahmen des Staatspreises Wirtschaftsfilm vergeben: Ein Sonderpreis für das beste audiovisuelle Kommunikationskonzept im digitalen Raum sowie ein Sonderpreis für junge Filmproduzentinnen und -produzenten, die seit frühestens 01.01.2017 über eine Gewerbeberechtigung verfügen.

Die Einreichung zum Staatspreis Wirtschaftsfilm 2019 erfolgt mittels Onlineformular über die Website https://staatspreis-wirtschaftsfilm.submit.to und ist bis zum 25. Jänner 2019 möglich. Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2019 in Wien statt.

Foto: iStock.com/julichka

PWC erwirtschaftet Rekordumsatz

PwC RekordumsatzGeschäftsjahr 2017/18: PwC erzielt in Österreich Umsatz von 145,8 Millionen Euro

Wien, 12. November 2018. – Im Geschäftsjahr 2017/18 erwirtschaftete PwC weltweit einen Bruttoumsatz von 41,3 Milliarden US-Dollar und knackte damit erstmals die 40 Milliarden US-Dollar-Marke. Auch in Österreich verzeichnete das Netzwerk für Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung mit 145,8 Millionen Euro ein kräftiges Umsatzplus.

Weltweit nahm PwC rund 64.800 neue Kolleginnen und Kollegen auf – darunter rund 27.000 Absolventinnen und Absolventen sowie rund 33.000 erfahrene Expertinnen und Experten. Fast die Hälfte aller Personen, die zu PwC kamen, sind Frauen. Damit wuchs die globale Mitarbeiterzahl um 6 Prozent auf 250.930 Personen. PwC beschäftigte in Österreich im abgeschlossenen Geschäftsjahr 1.094 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

“Sowohl das globale als auch das nationale Wachstum bestätigen den von uns eingeschlagenen Weg: Mit dem hohen Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen und ihrer Bereitschaft sich ständig weiterzuentwickeln gelingt es uns, in einem komplexen Umfeld mit wechselnden Anforderungen erfolgreich zu sein“, erklärt Christine Catasta, Senior Partner bei PwC Österreich. „Die digitale Transformation ist ein Paradigmenwechsel, der von uns, wie von allen Organisationen, tiefgreifende Veränderungen verlangt. Daher investieren wir in Technologie, Teamkonstellationen und unsere Art der Zusammenarbeit, um weiterhin unserem Anspruch gerecht zu werden, Vertrauen in der Gesellschaft aufzubauen und wichtige Probleme zu lösen.“

Asien glänzt mit Umsatzplus von 15 Prozent

In den unterschiedlichen Regionen wuchs PwC ein- bis zweistellig: In Amerika verzeichnete das Netzwerk ein 4-prozentiges Wachstum, in Westeuropa waren es 6 Prozent. In Mittel- und Osteuropa wurde um 10, im Mittleren Osten und Afrika um 12 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet. Das stärkste Wachstum erzielte PwC in Asien mit einem Umsatzplus von 15 Prozent.

Foto: PwC Österreich

Seniorenmesse – Für immer Jung 2018

Seniorenmesse Für immer jungEine Seniorenmesse für Jung und Alt? – Klar, denn Vorsorge geht uns alle an!

Graz, 14. November 2018. – Am 10. & 11. November fand in der Halle A der Messe Graz die Für immer Jung 2018, die Messe für Vorsorge und aktive Lebensgestaltung, statt. Die Themenbereiche richteten sich aber nicht ausschließlich an Senioren. Gerade für Angehörige von hilfe- oder pflegebedürftigen Älteren gab es viel zu entdecken. Und auch für die jüngeren Besucher hatte der Schwerpunkt „Vorsorge“ einiges zu bieten. Knapp 5.000 Besucher fanden den Weg aufs Messegelände.

Spaß muss sein

Natürlich geht es bei einer Messe für die Golden Ager um Unterhaltung. Denn wer viel Zeit hat, will diese auch gut nützen. Das Angebot auf der Für immer Jung war enorm: Neben dem nun schon zur Tradition gewordenen Steirischen Generationen Harmonika Wettbewerb, sendete der ORF Steiermark am Sonntag seinen Frühschoppen direkt von der Bühne der Halle A. Und diese Bühne war nicht nur Austragungsort des Frühschoppens und des Harmonika-Contests sondern auch Mittelpunkt der Themenwelt „Geschenk, Handwerk & Tradition“. Hier konnte wahres Brauchtum nicht nur bestaunt und gekauft werden, sondern man hatte auch die Möglichkeit direkt sein eigenes Geschick unter Beweis stellen – wie zum Beispiel beim Adventkranzbinden oder beim Holzzirkus.

Gesundheit & Reisen

Auch der Parcours der Gesundheit mit seinen sieben Stationen überzeugte die Messebesucher. Nicht nur, weil man hier auf einfachste Weise die Eckpfeiler der eigenen Gesundheit auslotsen konnte, sondern auch, weil unter allen Teilnehmern tolle Preise verlost wurden – Konzerttickets für Afrika!Afrika!, die Blue Man Group oder die Paldauer.

Reisen kann man heutzutage mit Arzt, mit Hund, in der Gruppe, im Bus, mit dem Kreuzfahrtschiff und für jeden Geschmack hatte die Für immer Jung etwas zu bieten. Doch neben Reisen erhielten auch andere Freizeitbeschäftigungen gebührend Aufmerksamkeit. Ein eigener Tanzcorner zeigte nicht nur Profitänzer auf der Bühne, sondern half auch Anfängern, die richtige Schrittfolge zu erlernen. Wer sich hingegen eher in der Küche als auf dem Parkett wohl fühlt, der kam zur Kochbühne und ließ sich von den Küchenmeistern in Sachen „Restlessen“ und „Wild“ inspirieren.

Foto: mcg/lue flight

 

GRAWE Award 2018

GRAWE AwardDer GRAWE Award, der 2018 im Bereich „Soziales Wirken“ verliehen wird, geht an Herrn Dr. Wolfgang Kaschnitz für den gemeinnützigen Verein Libelle und die Unterstützung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen.

Graz, 12. November 2018. – Der GRAWE Award, der jährlich unter der Leitung von GRAWE Ehrenpräsident Dr. Franz Harnoncourt-Unverzagt und von einer unabhängigen Jury, bestehend aus Mag. Carina Kerschbaumer (Mitglied der Chefredaktion, Kleine Zeitung), Mag. Günter Encic (Leitender Redakteur, ORF Steiermark), Dr. Othmar Ederer (Vorstandsvorsitzender GRAWE-Vermögensverwaltung) sowie Ursula Wipfler (GRAWE Zentralbetriebsrätin) verliehen wird, geht heuer an Herrn Dr. Wolfgang Kaschnitz für den gemeinnützigen Verein Libelle und die Unterstützung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen.

Der Verein Libelle in Graz sieht seine Aufgaben in der zweckmäßigen Hilfe und Unterstützung von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen. Er wurde 1998 als Elternverein, das Therapiezentrum in Graz in weiterer Folge 2004 gegründet. Durch Aufbau, Förderung und Sicherung von Lebensqualität soll für die betroffenen Personen unter Berücksichtigung ihrer besonderen Erfordernisse ein adäquates Umfeld geschaffen werden. Der Verein bietet klinisch-psychologische Diagnostik sowie autismusspezifische psychologische Behandlungen im Einzel- sowie Gruppensetting für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene an. Obmann des Vereins ist Dr. Wolfgang Kaschnitz, Leiter der Psychosomatischen Station und Ambulanz der Universitätskinderklinik des LKH Graz.

Foto: GRAWE/Ralph König

Züblin baut Schulzentrum Nürnberg

Schulzentrum NürnbergSTRABAG-Tochter ZÜBLIN erhält Auftrag zum Bau eines Schulzentrums in Nürnberg.

Nürnberg, 6.11.2018. – Die Ed. Züblin AG, eine Tochter des börsenotierten, europäischen Baukonzerns STRABAG SE, wurde nach einem einjährigen Bieterauswahlverfahren beauftragt, den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule (BBS) in Nürnberg zu planen und zu realisieren. Die Auftragssumme beträgt € 108 Mio., die Bauzeit ist von November 2018 bis November 2021 geplant.

Das kooperative Schulzentrum besteht aus einem städtischen Gymnasium, einer städtischen Realschule und einer staatlichen Mittelschule. Mit ihren Sportklassen ist die BBS eine sogenannte „Partnerschule des Leistungssports“ und wurde als „Eliteschule des Sports“ (Deutscher Olympischer Sportbund) sowie „Eliteschule des Fußballs“ (Deutscher Fußball-Bund) ausgezeichnet.

„Die Schulgebäude wurden als Niedrigstenergiegebäude mit einer sehr hohen Eigenbedarfsdeckung durch erneuerbare Energien, geplant“, so Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE. Die Energieversorgung erfolgt überwiegend über Fern- und Erdwärme. Letztere wird sowohl zum Heizen als auch Kühlen verwendet, ermöglicht wird dies durch Erdsonden mit einer Bohrtiefe von ca. 90 m. Der Strombedarf der Schule wird über Öko-Strom gedeckt.

Die Bertolt-Brecht-Schule bietet Platz für rund 1.800 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12. Der monolithische Schulkomplex soll dreigeschossig errichtet werden und vier zueinander versetzte Gebäudeblöcke umfassen. Er ist von begrünten Außenanlagen umgeben, die sich in unterschiedliche Funktions- und Aufenthaltsbereiche gliedern. Im Osten des Schulgeländes befindet sich eine 7-fach Sporthalle. Die Bruttogeschossfläche der Schule wird rd. 28.000 m2, die der Sporthalle ca. 10.700 m2 betragen. Der Neubau befindet sich auf dem ehemaligen Märzfeld des Reichsparteitagsgeländes, direkt an der Karl-Schönleben-Straße.

Foto: Ed. Züblin AG

Umbau U4-Station Pilgramgasse

Umbau U4-Station Pilgramgasse

Leyrer + Graf sichert sich Auftrag zum Umbau der U4-Station Pilgramgasse

Gmünd / Schwechat, 29.10.2018. – Im Zuge der Verlängerung der U2 vom Rathaus bis zum Matzleinsdorfer Platz wird die bestehende U4-Station Pilgramgasse zum Umsteigeknoten umgebaut. Leyrer + Graf wurde mit den Generalunternehmerleistungen zur Durchführung des Stationsumbaus sowie zur Unter- und Oberbausanierung der Linie U4 vom Margaretengürtel bis zum Karlsplatz beauftragt.

Leyrer + Graf vollzieht die Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten gemeinsam mit dem Kärntner Tochterunternehmen R & Z Bau und dem oberösterreichischen Baukonzern Habau. Innerhalb der ARGE verantwortet die Fa. Leyrer + Graf die technische Geschäftsführung und die Fa. Habau die kaufmännische Leitung.

Der offizielle Baustart erfolgte nun im Oktober 2018 und bis Ende Jänner 2020 wird die U4-Station Pilgramgasse komplett umgebaut, da die neue U2-Station unterhalb der bestehenden U4-Station liegen wird. Das denkmalgeschützte Otto-Wagner-Stationsgebäude bleibt erhalten. Während der Umbauarbeiten wird die U4 in der Station Pilgramgasse von Februar 2019 bis Jahresanfang 2020 nicht halten.

Für den Umbau wird aus logistischen Gründen eine temporäre Arbeitsplattform aus Stahl über den Wienfluss bei der Station U4 Pilgramgasse bis Februar 2019 errichtet. Im Leistungsumfang sind unter anderem auch die Erneuerung der Bahnsteige bei den U4-Stationen Margaretengürtel und Kettenbrückengasse enthalten sowie die komplette Unter- und Oberbausanierung (Gleis- und Weichenbau) beginnend von der U4-Station Margaretengürtel bis hin zur U4 Station Pilgramgasse während der Totalsperre im Sommer 2019 inkludiert. Ebenso erfolgt während dieser Sperre in diesem Zeitraum auch im Bereich Naschmarkt Lichthof eine komplette Sanierung des Unter- und Oberbaus.

Ab Februar 2019 wird der Hauptsammelkanal im Bereich der rechten Wienzeile auf Höhe Pilgramgasse teilweise umgelegt bzw. neugebaut.

Da die Arbeiten an der U2 parallel zu den Modernisierungsarbeiten an der U4 laufen, um die Bauzeiten und die Einschränkungen für die Umgebung möglichst gering zu halten, ist gutes Baustellenmanagement gefragt.

Foto: Otto-Wagner-Stationsgebäude/Manfred Helmer

10. Jubiläum der Berufserlebnisinitiative „Take Tech“

Fokus auf weibliche Arbeitskräfte

Hart bei Graz, 12. November 2018. – Vom 12. bis 23. November findet die zehnte Ausgabe von „Take Tech“ statt, an der in diesem Jahr über 3.000 Schülerinnen und Schüler und 100 steirische Unternehmen teilnehmen. Ziel der erfolgreichen Berufserlebnisinitiative ist es, junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern und das Bewusstsein für die zahlreichen Möglichkeiten und Chancen zu schärfen, die eine Lehre in diesen Bereichen bietet.

Im Rahmen von „Take Tech“ wurden in den vergangenen zehn Jahren 1.500 Betriebsbesuche mit 26.000 Schülerinnen und Schülern organisiert. Einerseits will man so dem Fachkräftemangel der regionalen Unternehmen entgegenwirken, da davon ausgegangen wird, dass der Bedarf an Technikern und Technikerinnen am Industriestandort Steiermark auch in Zukunft weiter ansteigen wird. Andererseits soll aber auch das Interesse der jungen Menschen für Berufe mit Zukunft geweckt werden.

Angesprochen sind in diesem Jahr ganz besonders Mädchen, die laut Wirtschaftslandesrätin MMag.a. Barbara Eibinger-Miedl immer noch vorwiegend klassische „Frauenberufe“ ergreifen, obwohl sie oftmals durchaus auch Talent für technische oder naturwissenschaftliche Berufe hätten. Dies ist laut Eibinger-Miedl einer der Gründe für die vielzitierte „Gehaltsschere“ zwischen Männern und Frauen, da technische und naturwissenschaftliche Berufe meist höher dotiert sind.

Die KNAPP AG als staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb unterstützt „Take Tech“ bereits von Beginn an und bietet den Schülerinnen und Schülern Einblicke in den technischen Berufsalltag. Dabei ist es für Ingo Spörk, Head of Human Resources der KNAPP AG, ein wichtiger Punkt, auch eher unbekannte aber zukunftsträchtige Lehrberufe wie etwa Mechatronik vorzustellen. Denn die Lehrlinge von heute sind für KNAPP die Fachkräfte von morgen.

Foto: Jorj Konstantinov

Recycling kennt keine Grenzen

2nd International Saubermacher Waste Management Day

Feldkirchen bei Graz, 8. November 2018. – Am Mittwoch, dem 31. Oktober 2018, fand bereits zum zweiten Mal der International Saubermacher Waste Management Day im Ecoport in Feldkirchen bei Graz statt. Mit dieser Veranstaltungsreihe setzt Saubermacher einen wichtigen Impuls in Richtung internationaler Zusammenarbeit und Vernetzung im Bereich Abfall- und Recyclingwirtschaft. Zahlreiche Vertreter namhafter Universitäten stellten ihre aktuellen Forschungsprojekte im Umwelt- und Abfallwirtschaftsbereich vor und diskutierten zum Themenschwerpunkt „Megatrends in Waste Management“.

Große Bedeutung

Der bereits zum zweiten Mal von Saubermacher initiierte International Waste Management Day steht ganz im Zeichen des internationalen Austausches und der Vernetzung von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen über die Landesgrenzen hinweg, um die steirische bzw. österreichische Spitzenposition im Umweltbereich weit er zu stärken. Vertreter der Montanuniversität Leoben, Universität für Bodenkultur Wien, Karl Franzens Universität Graz und Universität für Chemie und Technologie Prag gaben Einblick in innovative Konzepte, nachhaltige Lösungen im Abfallmanagement und neue Verwertungstechnologien. Zusätzlich berichteten Vertreter der voestalpine Stahl GmbH und der OMV über technologische Trends im Bereich der Stahlerzeugung und einer neuartigen Technologie, die aus Kunststoff wieder Öl gewinnt. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wurde unter anderem von Mag. Lukas Mandl, EU-Parlamentsabgeordneter, die Entwicklung der Abfallwirtschaft aus Sicht der Europäischen Union aufgezeigt. Dass das Thema für Österreichs Wissenschaft und Forschung große Bedeutung hat, zeigt sich auch, indem Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung MMag. Barbara Eibinger-Miedl die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat und auch persönlich anwesend war.

Foto: Saubermacher/Bühner

„Enabling Space“

Die von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG und der Industriellenvereinigung Steiermark initiierte Veranstaltungsreihe gastierte in Graz.

Graz, 6. November 2018. – “Enabling Space” gastierte am 05. November 2018 am Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) in Graz. In Laborführungen, einem Vortrag über neuste Biotech-Entwicklungen sowie sechs moderierten Thementischen bekamen über 50 BesucherInnen aus Industrie und Wirtschaft tiefe Einblicke in eine der erfolgreichsten Biotech-Forschungseinrichtungen Europas.

Als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts sorgt die Biotechnologie nicht nur für die Entwicklung umwelt- und ressourcenschonender Prozesse, sondern auch für innovative Lösungsansätze zu bestehenden Problemen. Neue, nachhaltige Entwicklungen haben das Potenzial, industrielle Bereiche zu revolutionieren, neue Märkte zu erschließen und völlig neuartige Produkte zu ermöglichen.

Nach einer Führung durch die hochmodernen Laborräumlichkeiten erwartete die Gäste ein Vortrag von Martin Trinker, Director Business Development & Fundraising am acib. Dieser lautete “Biotechnologie: Die natürliche industrielle Revolution” und bot eine Einführung in die unterschiedlichen Branchenfelder des acib – von der Agrar-, Futter- und Nahrungsmittel- oder Pharma- und Kosmetikindustrie über den Healthsektor bis hin zur Umwelttechnologie und der Bioprozessentwicklung.

Den Hauptteil der Veranstaltung bildeten sechs von acib-Key-Researchern moderierte Thementische mit kurzen Impulsvorträgen. Die breite Palette an Themen eröffnete den Veranstaltungsteilnehmern die Möglichkeit zum fachlichen Austausch und beim abschließenden Networking konnten spezielle Bereiche vertiefend diskutiert und Kooperationen erörtert werden.

Foto: SFG Harry Schiffer

All I want for Christmas… is you!

AUVA und KFV starten Plakataktion gegen Alkohol am Steuer

Graz, 7. November 2018. – Weihnachtsfeiern sind ein wesentlicher Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Meist wird zu diesen Anlässen auch mit dem einen oder anderen alkoholischen Getränk auf das erfolgreiche Jahr angestoßen. Dies kann jedoch gefährliche Folgen haben, weiß DI Dr. Hannes Weißenbacher, Direktor der AUVA-Landesstelle Graz: „Wenn man einige Gläser getrunken hat, neigt man zur Selbstüberschätzung und setzt sich vielleicht alkoholisiert ans Steuer, obwohl man nicht mehr dazu in der Lage ist, ein Fahrzeug zu lenken. Daher ist es wichtig, sich bereits vor dem Besuch der Weihnachtsfeier zu überlegen, wie man sicher nach Hause kommt.“

Den Steirerinnen und Steirern wird daher angeraten, das Auto am Tag der Weihnachtsfeier lieberstehen zu lassen. Damit dies leichter fällt, organisieren beispielsweise immer mehr Unternehmen Bus- oder Taxidienste, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher von der Weihnachtsfeier nach Hause chauffieren zu lassen.

Österreichweite Kampagne

Die Plakataktion von AUVA und KFV gegen Alkohol am Steuer wird alljährlich österreichweit umgesetzt. Heuer werden insgesamt 70.000 Plakate an rund 35.000 Unternehmen verteilt, in der Steiermark sind es 10.000 Plakate für ca. 5.000 Unternehmen.

Foto: KFV

Bezirkstour 2018

WB Pressegespräch

Mehr Wertschätzung für das Unternehmertum, überbordende Bürokratie stoppen & Verkehrsoffensive starten

Graz, 6. November 2018. – Der Wirtschaftsbund Steiermark macht heute im Rahmen der Bezirkstour den nächsten Stopp in Graz-Stadt. WB-Landesgruppenobmann Josef Herk und WB-Direktor Kurt Egger touren durch alle steirischen Bezirke, um mit UnternehmerInnen zu diskutieren und wichtige Forderungen wie mehr Wertschätzung für die heimische Wirtschaft sowie den Bürokratieabbau ins Bewusstsein zu rufen. Zentrales Thema in Graz ist – wenig überraschend – der Verkehr!

Die über 70.000 steirischen UnternehmerInnen sind starke Partner für die Regionen, denn sie sichern Arbeitsplätze, bilden Lehrlinge aus und finanzieren durch ihre Steuern und Abgaben Sozialleistungen und vieles mehr.

„Leistung und Eigenverantwortung müssen sich lohnen! Als Wirtschaftsbund setzen wir uns dafür ein, die Leistungsträger in den Fokus zu rücken und fordern deshalb mehr Anerkennung und Wertschätzung für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer. Sie sind starke Partner, die eine Region mitgestalten und diese erst lebenswert machen, dafür möchten wir ihnen danken“, so Präsident Ing. Josef Herk, Landesgruppenobmann Wirtschaftsbund Steiermark, im Rahmen der Bezirkstour 2018 in Graz.

Besonders im Fokus stehen für den Wirtschaftsbund der Start einer neuen Mobilitätsoffensive zur Sicherstellung der Erreichbarkeit für Unternehmen und der Abbau von bürokratischen Hürden durch Überregulierung, fehlende Praxistauglichkeit und Doppelgleisigkeiten, um Arbeitsplätze nicht zu gefährden.

Foto: Fischer

VOGL+CO gewinnt Händlerwettbewerb

Olivier Wittmann, Generaldirektor Renault Österreich und Schweiz; Gerald Auer, Geschäftsführer VOGL+CO; Oliver Schieritz, Country Operations Manager Renault Österreich

VOGL+CO gewinnt Händlerwettbewerb Club de l’Elite 2018

Graz, 6. November 2018. – Der Club de l’Elite ist ein nationaler Händlerwettbewerb, den Renault Österreich in Zusammenarbeit mit der RCI Banque zur Anerkennung besonderer Leistungen seiner Vertragspartner im Geschäftsjahr 2018 austrägt. Bewertet werden die Performance im Privatkunden- und Flottengeschäft, die Qualität im Kundendienst und Verkaufsprozess, wie auch die Partnerschaft mit der RCI Banque. Als Gewinner dieser Auszeichnung ging VOGL+CO in der Kategorie „Große Händler“ als Sieger hervor.

Mit dem Club de l’Elite hat Renault Österreich in Zusammenarbeit mit der RCI Banque ein nationales Award-Programm gegründet, das herausragende Leistungen besonders ambitionierter Händlerbetriebe honoriert. Um möglichst faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten, wurden die teilnehmenden Unternehmen entsprechend ihrer Größe in vier Gruppen gegliedert.

Der Wertungszeitraum des Club de l’Elite startete mit 1. Jänner 2018 und endete mit 30. September 2018. In dieser Periode wurden die Performance im Privatkunden- und Flottengeschäft, die Qualität des Kundendienstes und des Verkaufsprozesses, sowie die Partnerschaft mit der RCI Banque analysiert und monatlich an die Teilnehmer berichtet. Nach Auswertung der endgültigen Daten erfolgte die schriftliche Verständigung der Gewinner, die im Rahmen eines Ehrungsabends von der Generaldirektion von Renault Österreich und der RCI Banque ausgezeichnet wurden.

„Ein Wettbewerb über mehrere Kategorien und einen längeren Zeitraum ist genau jene Herausforderung, die am besten die Erwartungen unserer Kunden beschreibt. Hier über alle Kategorien eine hohe Leistung zu erbringen, ist ein Anspruch, dem wir uns stellen und alle unsere Aktivitäten hierfür ausrichten. Ein Dank gilt jedem unserer 375 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“; fasst Geschäftsführer Gerald Auer, mit großer Freude über diese Auszeichnung für Vogl+Co, den Gewinn des Award zusammen.

Foto: VOGL+CO

Zufahrtsstraße mit Brücke auf den ÖDK-Gründen eröffnet

LH-Stv. Michael Schickhofer (3.v.l.) eröffnete mit den lokalen Vertretern die Straße mit der Brücke.

Nächster Schritt für die Stärkung von Voitsberg und der gesamten Weststeiermark

Graz/Voitsberg, 5. November 2018. – Die Entwicklung des Innovationsparks auf den ehemaligen ÖDK-Gründen in Voitsberg geht mit großen Schritten voran. Am 5.11.2018 wurde die neue Brücke als Verbindung zum Verteilerkreis Greißenegg von Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, den Bürgermeistern Ernst Meixner und Bernd Osprian, LAbg. Karl Petinger, Stadtamtsdirektor Gernot Thürschweller, VGI-Geschäftsführer Rudolf Reicher und vielen weiteren Ehrengästen feierlich eröffnet. Neben zahlreichen Gemeindemandataren und Stadträten aus Voitsberg und Bärnbach waren Firmenvertreter und zahlreiche Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen anwesend.

Die ÖDK-Gründe umfassen rund 245.000 Quadratmeter und sind als vollwertiges Industrie-Bauland gewidmet. Das Areal liegt zu 84 Prozent auf Voitsberger und zu 16 Prozent auf Bärnbacher Gemeindegebiet. Um den Menschen in der Region Voitsberg und der gesamten Weststeiermark wieder Zukunftsperspektiven zu bieten, wird auf Initiative von LH-Stv. Schickhofer auf dem Areal der ehemaligen ÖDK-Gründen stark investiert. Den Eröffnungstermin nutzten zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Einsatzorganisationen, um sich für die tatkräftige Unterstützung zu bedanken.

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer bekräftigte dabei erneut sein andauerndes Engagement für den Bezirk Voitsberg: „Wir bauen eine Brücke in die Zukunft. Diese Straße und diese Brücke auf den ÖDK-Gründen sind das Symbol für den Aufbruch in der Region Voitsberg. Mit der Entwicklung der ÖDK-Gründe, den neuen Arbeitsplätzen, die hier geschaffen werden und den zahlreichen weiteren Projekten bekommt Voitsberg wieder eine echte Zukunftsperspektive. Viel zu lange wurde dieser Bezirk vernachlässigt und konnte dadurch sein volles Potential nicht ausschöpfen. Diese Zeiten sind endgültig vorbei, ab sofort geht es nur noch nach vorn. Diese heutige Eröffnung ist eine sehr schönes Symbol für die Entwicklung von Voitsberg. Wir haben es geschafft, vom Abbruch zum Aufbruch zu kommen. Gerade hier wird Zukunft geschrieben: Wir bauen eine neue Stadt in der Weststeiermark. Die Fusion von Voitsberg und Bärnbach wird die Region auf Jahrzehnte absichern und dazu beitragen, Perspektiven für die nächsten Generationen zu schaffen.“

Foto: Land Steiermark/Bektaš

Klimaaktiv Auszeichnung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit

v.l.n.r. Abg. z. NR Martina Kaufmann, Andreas Herz (Wirtschaftskammer Steiermark), Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Mag. Christoph Holzer (Spar Österreichische Warenhandels-AG), Präs. Bgm. Erwin Dirnberger

SPAR E-Lkw erhält „Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz“

Graz, 3. November 2018. – Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus zeichnete kürzlich vorbildliche Organisationen, Gemeinden und Unternehmen aus, die sich für die Mitmachinitiative „klimaaktiv mobil“ engagieren: Dabei erhielt SPAR Österreich für seinen E-Lkw, welcher seit September die Grazer SPAR-Supermärkte emissionsfrei mit Ware beliefert, die „Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz“. SPAR Steiermark Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer nahm die Auszeichnung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger entgegen.

Der E-Lkw von SPAR ist das erste in Kleinserie gefertigte Fahrzeug, das auch für die Lebensmittel-Logistik eingesetzt werden kann. Mit 26 Tonnen maximalem Gesamtgewicht entspricht der Neuzugang den sonst bei SPAR eingesetzten Fahrzeugen und übernimmt gleiche Logistik-Aufgaben. SPAR testet den neuen E-Lkw drei Jahre lang im Grazer Stadtgebiet auf seine Tauglichkeit für den Praxiseinsatz. „Wir haben uns bewusst für Graz als Einsatzort entschieden, da in Städten die meisten Emissionen eingespart werden müssen. Besonders in dichtbebauten Städten wie Graz kann der neue Lkw seine Vorteile der emissionsfreien und leisen Anlieferung voll ausspielen“, sagt SPAR Steiermark Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer. „Wir freuen uns sehr, dass dieses nachhaltige Projekt vom Bundesministerium ausgezeichnet wurde“, so Holzer weiter.

SPAR-Energiestrategie 2050

SPAR hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 den Energieverbrauch um 50 Prozent zu senken, 90 Prozent der Emissionen einzusparen und komplett auf erneuerbare Energie umzusteigen. Bei SPAR-Filialen sind daher seit vielen Jahren LED-Beleuchtung, klimaschonende Kühlanlagen und energieeffiziente Bauweise Standard für alle Neu- und Umbauten. Auch in der Logistik konnten durch computergestützte Tourenplanung und Fahrerschulungen große Einsparungen erzielt werden, für die weitere Reduktion von Treibhausgasen müssen aber Diesel-Fahrzeuge durch Lkw mit alternativen Antrieben ersetzt werden. Daher testet SPAR derzeit den E-Lkw in Graz sowie einen E-Kleintransporter in Wien. Auch Tests von weiteren Energieträgern wie Wasserstoff sind für SPAR denkbar.

Foto: BMNT / Paul Gruber

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