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CO2-Ziele: ÖAMTC will Förderung auch für alternative Kraftstoffe

E-Autoförderung wichtiger Schritt – Einsatz von e-Fuels & Co deutlich effektiver

Wien, 8. Jänner 2019 – Das Verkehrs- und das Umweltministerium haben gestern angekündigt, die Anschaffung von Elektrofahrzeugen in den Jahren 2019 und 2020 mit insgesamt 65,5 Millionen Euro fördern zu wollen. “Wir begrüßen diesen Schritt als wichtiges Signal zur Erreichung der CO2-Ziele im Verkehr”, erklärt ÖAMTC-Interessenvertreter Bernhard Wiesinger. Gleichzeitig ortet der Mobilitätsclub auch staatlichen Handlungsbedarf bei alternativen Kraftstoffen. “Wenn wir den Anteil der Beimengung von biogenen oder synthetischen Kraftstoffen zum herkömmlichen Diesel oder Benzin steigern, sparen wir damit massiv CO2 aus fossilen Quellen für die gesamte Fahrzeugflotte ein. Das heißt: Auch Altfahrzeuge stoßen weniger Klimagase aus”, so der ÖAMTC-Interessenvertreter.

Das bestätigen laut Wiesinger auch die Zahlen. Wenn man etwa nur die Mindestvorgaben der EU punkto Beimengung von biogenen Kraftstoff-Anteilen erfüllt, ergibt das eine jährliche CO2-Reduktion von einer Million Tonnen pro Jahr. Die jetzt beschlossene E-Autoförderung bringt im Vergleich dazu maximal etwa 0,07 Millionen Tonnen, also ein Vierzehntel davon. “Alternative Kraftstoffe haben eine enorme Hebel-Wirkung bei der CO2-Reduktion im Verkehr. Daher braucht es die langfristige Zusage des Finanzministers, biogene und synthetische Kraftstoffe nicht mit einer Mineralölsteuer zu belegen. Zudem braucht es einen Forschungs-Schwerpunkt in diesem Bereich.”

LikeABosch: Bosch startet IoT-Imagekampagne

Positionierung als weltweit führendes Unternehmen im Internet der Dinge

Las Vegas, 8. Jänner 2019 – „Like A Bosch“. Dieser Slogan bildet das Herzstück einer neuen weltweiten Imagekampagne, die das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen am 7. Januar 2019 zum Auftakt der weltgrößten Konsumelektronikmesse CES in Las Vegas gestartet hat. Ziel ist es, die Bekanntheit von Bosch als führender Anbieter von vernetzten Produkten und Lösungen zu steigern. Kern der Maßnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem der Alltagsheld genau weiß, wo es im Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) langgeht. „Like A Bosch“ ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter Herangehensweise und Tonalität für das 1886 gegründete Unternehmen. Die Werbemaßnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung – das Internetphänomen „Like A Boss“. Im Netz finden sich unzählige „Like A Boss“-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich. Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose Stunts fabrizieren, schwere sportliche Übungen ausführen oder heikle Situationen mit technischem Geschick lösen. In der Unternehmenskampagne wird dieses Internetphänomen kurzerhand zu „Like A Bosch“. Der junge Mann im Bosch-Video ist jederzeit Herr der Lage – dank vernetzter Lösungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und souverän sein Auto, seinen Rasenmäher oder seine Kaffeemaschine – „wie ein Bosch“ eben

Foto: Bosch

Neue Technologien von Honda auf der CES 2019

Neuigkeiten aus den Bereichen Robotik, Energiemanagement und Vernetzung

Wiener Neudorf, 7. Jänner 2019 – Mit neuen Entwicklungen aus den Bereichen Mobilität, Robotik, Energiemanagement und Vernetzung präsentiert sich Honda auf der Consumer Electronics Show (CES) 2019 in Las Vegas (8. bis 11. Januar 2019). Ein Highlight ist das Autonomous Work Vehicle, ein Offroad-taugliches autonomes Fahrzeug. Honda unterstreicht auf der CES sein technologisches Know-how und sein Streben nach erfolgreichen Kooperationen mit Geschäfts- und Technologiepartnern bei der Entwicklung neuer Produktkategorien.

Honda Innovations, die im Silicon Valley ansässige Abteilung für Forschung und Entwicklung, startet im Rahmen der offenen Innovationsprogramme Honda Developer Studio und Honda Xcelerator neue Kooperationen mit Start-ups und wichtigen Markenpartnern. Die Programme treiben die Erforschung und Umsetzung neuer Technologien voran und unterstreichen damit das Engagement von Honda im Bereich offener Innovationen.

„Honda ist auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern, um die Entwicklung und Erprobung unserer Technologien voranzutreiben. Die CES bietet eine hervorragende B2B-Plattform, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten“, so Nick Sugimoto, CEO von Honda Innovations. „Mit Hilfe offener Innovationen kann Honda neue Werte im Bereich Mobilität kreieren, unterschiedliche Lebensstile der Menschen unterstützen und unsere Vision für eine lebenswertere, unfallfreie Gesellschaft voranbringen.“

Foto: Honda

Verbesserte Verkehrstakte für den obersteirischen Raum

LR Anton Lang

Verkehrsdienste-Vertrag neu

Graz, 4. Jänner 2019 – Anfang Dezember wurde der neue Verkehrsdienste-Vertrag für die Steiermark zwischen Bund, Land und ÖBB von Verkehrsminister Norbert Hofer, Verkehrslandesrat Anton Lang und ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä in Graz unterzeichnet. „Herzstück des auf 10 Jahre abgeschlossenen Vertrages ist die Neuordnung des Schienenfern- und Schienennahverkehrs in der gesamten Steiermark nach Start von Koralmbahn und Eröffnung des Semmering-Basistunnels. Ab 2025 bringt dies auch für die Obersteiermark zahlreiche spürbare Verbesserungen mit sich“, so der steirische Verkehrslandesrat Anton Lang.

Ein steiermarkweiter Taktfahrplan ist in der Steiermark im Nahverkehr bereits seit 2010 erfolgreich auf Schiene. „Dieses leicht merkbare System mit minutengleichen Abfahrtszeiten über den Tag und verlässlichen Umsteigeknoten hat seither für S-Bahn und RegioBahn einen Fahrgastzuwachs von rund 50 % gebracht. Das bedeutet rund 58.000 EinsteigerInnen pro Tag“, freut sich Lang, der betont: „Diese positiven Erfahrungen mit verbesserten Taktverkehren waren Antrieb dafür, das bestehende integrale Taktsystem auf die neue Bahn-Ära der Steiermark in der Zeit nach Eröffnung von Koralmbahn und Semmering-Basistunnel sinnvoll vorzubereiten. Schließlich sind dann die Verkehrsströme durch unser Bundesland neu zu ordnen. Gemeinsam mit den Planern des Bundes bzw. der Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG) sind sämtliche Bahntakte zwischen Schladming und Bad Radkersburg behutsam neu aufgesetzt worden, um so die Vorteile, die sich ab 2025 durch die neuen Hochleistungsstrecken ergeben, optimal für alle Regionen zu nutzen.“ Und Lang weiter: „Mit dem neuen Verkehrsdienste-Vertrag für die Steiermark gelingt es uns, das Angebot im Schienenverkehr weiter zu verbessern. Vor allem im so genannten inneralpinen Verkehr im oberen Murtal sowie im Ennstal können wir den Fernverkehr damit nicht nur sichern, sondern sogar weiter ausbauen.“

Foto: Konstantinow

1.000 Neuwagen-Auslieferung im Jahr 2018 bei Ford Gaberszik

von links: Helmut Berger von Ford Austria, Geschäftsführerin Maria Gaberszik und Verkaufsleiter Josef Renner

Alle Jahre wieder…

Graz, 3. Jänner 2019 – Nach dem höchst erfolgreichen Jahr 2017 feierte das Autohaus Ford Gaberszik auch 2018 ein Rekordjahr mit über 1.000 verkauften Neuwagen. Das Jubiläumsauto ging dabei an einen Firmenkunden. Der Fuhrparkleiter der Fresenius Kabi Austria GmbH, Herr Dipl. Ing. (FH) Hannes Nagerl, übernahm den neuen Ford Galaxy mit umfangreicher Ausstattung persönlich von Verkaufsleiter Josef Renner. Zu diesem feierlichen Anlass reiste Helmut Berger von Ford Österreich sogar extra aus Wien an, um zu dem neuen Geschäftspartner auf 4 Rädern zu gratulieren.

Das Traditionsautohaus in Graz ist seit dem Jahr 2000 stolzer und verlässlicher Flottenpartner des Tochterunternehmens des börsennotierten Gesundheitskonzerns Fresenius Kabi, der knapp 1.400 Mitarbeiter in Österreich beschäftigt. Herr Dipl. Ing. (FH) Nagerl schätzt an der Firma Gaberszik vor allem die rasche Abwicklung und den umfassenden Service. Die Modelle der Marke Ford bieten zudem modernste Technik, ein tolles Design, Sicherheit und Komfort mit einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dieses freudige Ereignis unterstreicht nur noch einmal das Rekordjahr des Autohauses, das sich größter steirischer Ford-Händler und 6. größter österreichweit nennen darf, und das außerdem das 25 Jahre-Jubiläum als Ford-Vertragshändler feiert.

Das Team von Ford Gaberszik bedankt sich bei Herrn Dipl. Ing. (FH) Nagerl und der Fresenius Kabi GmbH nochmals herzlichst für das langjährige Vertrauen und wünscht eine gute Fahrt mit dem nagelneuen Ford Galaxy Titanium!

Foto: Ford Gaberszik

AMS: Neue Höchstzahl an Beschäftigten in der Steiermark

Stärkster Rückgang  der Arbeitslosigkeit

Graz, 3. Jänner 2019 – Die steirische Arbeitsmarktbilanz für das Jahr 2018 ist beachtlich: Die vorläufige Arbeitslosenquote von 6,1 Prozent ist die niedrigste Arbeitslosenquote seit 30 Jahren und mit einem Minus von 12,8 Prozent gelang der stärkste Rückbau der Arbeitslosigkeit seit 18 Jahren. In absoluten Zahlen gab es mit einem Minus von 5153 Personen überhaupt den stärksten Rückgang seit der Aufzeichnung der Arbeitsmarktdaten. Bei den unselbstständig Beschäftigten verzeichnet die Steiermark laut vorläufigen Daten mit 524.000 Personen im Jahresschnitt einen neuen Rekord. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit betraf dabei alle Bevölkerungsgruppen. Im abgelaufenen Jahr konnten 76.232 Steirerinnen und Steirer ihre Jobsuche mit einer Arbeitsaufnahme beenden.

Indes wurden 2018 noch nie so viele freie Stellen inklusive Lehrstellen seitens der Wirtschaft dem AMS Steiermark gemeldet: „Wir wurden von steirischen Unternehmen mit der Besetzung von 75.536 offenen Stellen beauftragt. 64.183 Stellen konnten erfolgreich besetzt werden“, betont der Landesgeschäftsführer des AMS Steiermark, Karl-Heinz Snobe. Am steirischen Arbeitsmarkt herrschte somit eine rege Nachfrage nach Personal, die für einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit und einen neuerlichen Beschäftigtenrekord sorgte.

„Nach einem außergewöhnlichen Jahr 2018 am steirischen Arbeitsmarkt blicken wir optimistisch ins Jahr 2019: Wir rechnen mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, die Zahl der Beschäftigten dürfte weiter ansteigen. Dennoch bleiben große Herausforderungen bestehen, etwa bezüglich der Integration benachteiligter Personengruppen am Arbeitsmarkt, der hohen Sockelarbeitslosigkeit oder des Fachkräftemangels. Mit diversen Facharbeiterausbildungen fördert das AMS Steiermark hier die maßgeschneiderte Qualifizierung geeigneter, interessierter Jobsuchender für offene Stellen“, erklärt AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe.

Feinstaub reduzieren und Betriebskosten senken

Biomasse macht‘s möglich!

Graz, 19. Dezember 2018 – Im Projekt CleanAir by biomass, unter der Leitung von BIOENERGY 2020+, werden durch zahlreiche, unterschiedliche Maßnahmen in der Modellregion Vorau, die positiven Auswirkungen von moderner Biomasseverbrennung auf die Luftqualität unter Beweis gestellt.

Die Arbeiten am Projekt, das innerhalb des COMET-Programms der FFG gefördert wird, haben im Sommer 2016 begonnen und werden bis März 2019 anhalten. Durch attraktive Förderungen und Rabatte konnten seit Projektstart eine Vielzahl veralteter Heizsysteme durch moderne Biomasse- Heizungen ausgetauscht werden. In den jeweiligen Heizperioden wurden Feldmessungen bei Bürgerinnen und Bürgern in der Modellregion durchgeführt. Bei diesen Messungen wurden die jeweiligen Heizsysteme unter realen Bedingungen bewertet und es konnte die optimale Betriebsweise des Heizsystems erarbeitet werden. Zur Verbesserung des Nutzer- bzw. Bedienverhaltens wurden zwei öffentliche Workshops angeboten, in denen das Thema „Richtig Heizen mit Holz“ praxisnahe demonstriert wurde. Durch kostenlose Wartungen bei Kachelöfen sowie kostenlose Heizungs-inspektionen und individuelle Heizberatungen vor Ort konnte eine Vielzahl der Heizungssysteme optimiert werden. An zwei bestehenden Heizsystemen wurde weiter ein Elektrofilter (Sekundärtechnologie) zur effizienten Staubabscheidung installiert bzw. nachgerüstet. Parallel zu den angeführten Maßnahmen werden Feinstaubproben auf deren Inhaltsstoffe (Kohlenstoffparameter, etc.) analysiert.

Durch all diese Maßnahmen soll neben einer wesentlichen Feinstaub- und Abgasreduktion eine Senkung des Energieverbrauchs und damit der Betriebskosten sowie eine nachhaltige Verbesserung der Luftqualität erzielt werden. Die Projektleitung hat das K1-Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+ GmbH inne. Weitere Partner im Projektkonsortium sind die Energieagentur Steiermark GmbH, das Impulszentrum Vorau, der Rauchfangkehrermeister Christian Plesar sowie die TU Wien – Institut für Chemische Technologien und Analytik.

Foto: Walter Flucher

SVA-Vorstand stellt Weichen

Fusion von SVA mit SVB zur SVS

Wien, 18. Dezember 2018 – Der Vorstand der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) beauftragte den Start der Vorbereitungsarbeiten für die Fusion der Sozialversicherung der Bauern (SVB) mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft zur Sozialversicherung der Selbständigen (SVS).

Nachdem bereits SVB-Obfrau ÖKR Theresia Meier im Rahmen der SVB-Vorstandssitzung im November den frühen Entschluss der bäuerlichen Interessenvertretung für eine aktive Gestaltung des Reformprozesses begrüßte, äußert sich auch SVA-Obmann Dr. Harald Mahrer sehr zuversichtlich: „Mit unseren heutigen Beschlüssen sind nun die Weichen für die Fusion von SVA und SVB synchron gestellt, um einen eigenständigen Allspartenträger für alle Selbständigen entstehen zu lassen. Wir können damit im Sinne unserer Kunden den Start der SVS mit 1. Jänner 2020 sehr gut vorbereiten.“ SVA-Generaldirektor DI Dr. Hans Aubauer ergänzt: „Mitarbeiterteams beider Häuser arbeiten bereits intensiv an Vorbereitungsmaßnahmen zur anstehenden Fusion. Beide Träger können hier ihre Stärken zur Gründung des neuen Trägers voll einbringen – die SVA etwa im Bereich der Digitalisierung und die SVB – schon bisher ein Allspartenträger – im Bereich der Unfallversicherung.“

In den drei Versicherungszweigen Gesundheit, Unfall und Pension / Pflegegeld wird der neue Selbständigen-Träger insgesamt rund 1,2 Mio. Kunden betreuen. Es entsteht ein One-Stop-Shop für alle Selbständigen, der eine 360-Grad-Sicht auf die SVS-Kunden ermöglicht. Dadurch kann der neue Träger optimal auf die spezifischen Bedürfnisse der Versicherten eingehen.

BIOENERGY 2020+ und SOLID präsentieren erfolgreich abgeschlossenes Projekt

Effizienzsteigerung von solarthermischen Anlagen durch moderne Regelungsstrategien

Graz, 18. Dezember 2018 – Betreiber von großen solarthermischen Anlagen (ab 100kW Kollektorleistung) stehen immer wieder vor der großen Herausforderung, häufig manuell eingreifen zu müssen, um wechselnden Bedingungen Herr werden zu können. Das reduziert die solaren Erträge sowie den solaren Deckungsgrad des Gesamtsystems und führt in weiterer Folge zu höheren Betriebskosten. Im Projekt „Solar Predictive Control“ von BIOENERGY 2020+ und SOLID hat man versucht, diesen Problemen mittels regelungstechnischer Optimierung entgegenzuwirken. Zu diesem Zweck wurde eine ganzheitliche moderne Regelungsstrategie entwickelt und an einer Realanlage implementiert. Diese sorgt zum einen für eine bessere solare Ausbeute durch Berücksichtigung der wechselnden Bedingungen. Zum anderen wird die Gesamtanlage vorausschauend, basierend auf Vorhersagen des zukünftigen Wärmebedarfs der Verbraucher und des zu erwartenden Solarertrags der Anlage, optimiert. Für diese Vorhersagen wurden im Projekt eigene Prognosemethoden entwickelt welche mathematisch einfach, selbstlernend und weitläufig einsetzbar sind und über eine externe Schnittstelle aktuelle Wettervorhersagen der nächsten Tage berücksichtigen, weshalb weniger manuelle Eingriffe notwendig sind und der Wartungsaufwand reduziert wird.

Als Ergebnis können durch die verbesserte Regelung solarthermischer Anlagen eine effizientere Nutzung von Sonnenenergie zur Wärmebereitstellung gewährleistet werden und somit in weiterer Folge auch die CO2-Emissionen reduziert werden. Dadurch verspricht man sich auch langfristig einen vermehrten Einsatz großer solarthermischer Anlagen und in Folge einen Ersatz für fossile Energieträger. Für SOLID ist dies ein weiterer Ausbau der Technologieführerschaft in diesem Bereich. Für das COMET Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+ bot dieses Projekt die Gelegenheit, das Anwendungsspektrum seiner Methoden deutlich zu erweitern und damit auch international noch stärker als wertvoller Partner im Bereich moderner Regelungsstrategien für nachhaltige Wärmebereitstellung wahrgenommen zu werden.

Foto: Bioenergy 2020+

Bleibt Kärnten auch 2019 Wachstumssieger?

11. Kärntner Investitions- und Konjunkturkonferenz (KIKK)

Klagenfurt, 14. Dezember 2018 – Bereits zum elften Mal hat heuer die Wirtschaftskammer Kärnten die mit LH Peter Kaiser, LHStv. Gaby Schaunig, Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig und Klubobmann Gernot Darmann höchstrangig vertretene Landespolitik über die wirtschaftliche Situation des Bundeslandes informiert. Bereits seit der zweiten Hälfte 2016 befindet sich die Kärntner Wirtschaft in einem Konjunkturaufschwung, der im Herbst 2017 seinen Höhepunkt hatte: Solide Einkommenszuwächse beflügeln auch in Kärnten den privaten Konsum, den nicht zuletzt die hohen Lohnabschlüsse 2019 zu einer wichtigen Konjunkturstütze machen. Das wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt günstig aus: Der Stellenandrang (Zahl der Arbeitslosen je offene Stelle) hat einen vorläufigen Tiefstwert erreicht. Die Industriekonjunktur kühlt zwar im Gleichklang mit der Weltwirtschaft etwas ab, Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl zeigte sich jedoch im Zusammenhang mit der Mega-Investition bei Infineon auch hier optimistisch: “Wir werden auch im kommenden Jahr eine Fortsetzung des Aufschwungs erleben, wenn auch mit etwas weniger Tempo.”

Über den positiven Ausblick freute sich auch Landeshauptmann Peter Kaiser, aber: “Wir dürfen uns davon nicht dazu verführen lassen, innezuhalten.” So seien weitere Maßnahmen in Bildung und Ausbildung nötig, auch um die seit Jahren wieder unter die Zehn-Prozent-Grenze gesunkene Erwerbslosigkeit weiter zu reduzieren. Als große Gefahr bezeichnete Kaiser die demographische Entwicklung, die mittelfristig eine Abnahme der erwerbsfähigen Bevölkerung bedeute. Besonders hob der Landeshauptmann die Bedeutung der EU hervor: “Österreich ist zwar Nettozahler, aber Kärnten ist Nettoempfänger. Seit der EU-Mitgliedschaft sind knapp drei Milliarden Euro nach Kärnten geflossen.”

Foto: WKK/fritzpress

Neuer Geschäftsführer bei der Franz Heresch & Co

Mag. Richard Frizberg

Steirisches Familienunternehmen aus Wildon ist bereits in 5. Generation tätig

Wildon, 14. Dezember 2018 – Die F-Energies GmbH aus Wildon ist eine Holdinggesellschaft im Eigentum der Unternehmerfamilie Frizberg mit Beteiligungen im Maschinenbau sowie in der Elektro- und Gebäudetechnik. Bereits seit 1889 ist das Unternehmen Franz Heresch & Co GmbH, auf dem die gesamte Unternehmenshistorie aufbaut, in Familienbesitz rund um Dr. Gilbert Frizberg. Seit 2017 ist dessen Sohn, Mag. Richard Frizberg, als Prokurist in der F-Energies GmbH tätig. Nun steigt er als Repräsentant der 5. Generation zusätzlich zu Dr. Gilbert Frizberg auch als Geschäftsführer in die Muttergesellschaft Franz Heresch & Co GmbH ein. Die Franz Heresch & Co GmbH ist heute Betreiber von vier eigenen Wasserkraftwerken und hält Beteiligungen an der F-Energies Holding der Familie Frizberg.

„Nachhaltigkeit, schnelle und zukunftsorientierte Lösungen, Präzision und Fortschritt sind Werte, die ich während meiner bisherigen Laufbahn nicht nur bestens kennen-, sondern auch leben gelernt habe. Diese Werte kommen mir natürlich auch in meinen neuen Aufgaben innerhalb der Franz Heresch & Co, der Global Hydro Energy GmbH und der F-Energies GmbH zugute. Ich bin unglaublich stolz, in einem über Jahrzehnte erfolgreichen Unternehmen, dessen Aufstieg ich als Familienmitglied aus der ersten Reihe miterleben durfte, nun meine Ideen einbringen zu dürfen und blicke meiner neuen Aufgabe verantwortungsbewusst und mit Freude entgegen“, so Mag. Richard Frizberg.

Foto: Siegfried Stöbich

Künstliche Intelligenz (KI)-Umfrage von NetApp

Die Autobranche gibt bei künstlicher Intelligenz Gas

Wien, 14. Dezember 2018 – Künstliche Intelligenz (KI) wird bis 2030 dazu beitragen, dass die Weltwirtschaft wächst.  Diesen Wachstumsschub hat das McKinsey Global Institute (MGI) in seiner Studie „Notes from the Frontier: Modeling Impact of AI on World Economy“ errechnet. KI würde demnach die Wachstumstreiber vorangegangener industrieller Umwälzungen übertrumpfen. Das MGI hat es für seine Erhebung nicht beim Abfragen belassen, ob Unternehmen Soft- und Hardware nutzen, um menschliche Fähigkeit nachzubilden. Die Studie unterteilt stattdessen die KI-Technik in automatische Bilderkennung, natürliche Sprache, virtuelle Assistenten, roboterbasierte Prozessautomatisierung und fortgeschrittenes maschinelles Lernen.

Prognosen, wer wann welche KI-Technik einsetzt, können Unternehmen motivieren, in die KI-Welt einzusteigen. Anderseits wächst die Erwartung – auf zwei Ebenen: Der Nutzen, der mit der Technologie Einzug hält, wird überhöht wahrgenommen. Und der Druck auf die Wirtschaftsvertreter steigt, mögliche Chancen nicht zu verpassen. Dem kann sich auch die Automobilindustrie nicht verschließen, die seit Jahrzehnten einen Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft bildet. Bisher brechen Studien in der Regel an der Stelle ab, wo es interessant wird: im Alltag. Spannend ist doch, an welcher KI-Technik genau die Experten in der Autobranche arbeiten und was sie dabei herausfordert. Den Einblick verschafft nun eine Umfrage des Datenmanagementspezialisten NetApp, die das Marktforschungsinstitut mo’web research durchführte. Zu dem allgemeinen Bild, das die KI-Umfrage von NetApp zeichnet, gehört, dass KI vor allem Chefsache ist. In drei von vier Unternehmen entscheidet die Geschäftsführung über den KI-Einsatz. Zudem hat die Unternehmenswelt hierzulande Bedenken, ob es ihnen gelingt, KI und Datenschutz in Einklang zu bringen. Optimistisch dürfte die Automobilindustrie stimmen, dass ihre Vertreter im Branchevergleich spitze im Planen, Testen und Umsetzen von KI-Projekten sind.

CRIF als erster Anbieter in 21 europäischen Ländern als AISP registriert

Übernahme von Credit Data Research Realtime Holding Ltd. wichtiger Schritt für Open Banking Lösungen

Wien, 13. Dezember 2018 – CRIF hat die Übernahme der Credit Data Research Realtime Holding Ltd. durch die hundertprozentige Tochtergesellschaft CRIF Bürgel GmbH bekannt gegeben. Das in London ansässige Unternehmen war eines der ersten in Europa, das von der Financial Conduct Authority als Account Information Service Provider (AISP) anerkannt wurde. Die Akquisition stellt eine wichtige Etappe in der strategischen Geschäftsentwicklung dar, da CRIF nun der erste Akteur im Kreditinformationssektor ist, der in 21 europäischen Ländern als AISP registriert ist. Credit Data Research Realtime Holding Ltd. wurde im Zuge der Übernahme in CRIF Real Time Ltd. umbenannt und Enrico Lodi, General Manager bei CRIF, zum neuen CEO ernannt.

Dank der Übernahme kann CRIF nun Open-Banking-Dienstleistungen anbieten, die den Austausch von Zahlungsdaten im Bereich Privatkundenkredite zwischen Verbrauchern bzw. Unternehmen und Servicebetreibern ermöglichen und so die Transparenz im Umgang mit Geschäftspartnern und Kunden verbessern. Als in Großbritannien zugelassenes, erstes europäisches Unternehmen mit einem PSD2-Passport, der in Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik und einigen anderen europäischen Ländern gültig ist, kann CRIF nun eine Reihe von Dienstleistungen anbieten, die Verbrauchern und Unternehmen helfen, von der Open-Banking-Initiative zu profitieren.

Durch die Übernahme von Credit Data Research Realtime Holding Ltd. ist CRIF in der Lage, seine bestehenden Dienstleistungen und Lösungen für Verbraucher, Unternehmen (Versicherungen, Versorgungsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen, E-Commerce Unternehmen usw.) und Finanzinstitute um weitere Open-Banking-Initiativen zu ergänzen.

Mixed Reality für die Industrie

Hochschulen und Industrieunternehmen entwickeln gemeinsam neue Anwendungen

St. Pölten, 13. Dezember 2018 – Augmented und Virtual Reality (AR/VR), zusammengefasst unter Mixed Reality, bieten neue Möglichkeiten der Datenvisualisierung, Interaktion, Kommunikation und Ausbildung für Wirtschaft und Industrie. 25 Industrieunternehmen und mehrere Hochschulen entwickeln nun in einem gemeinsamen Projekt mit Begleitung des ecoplus-Mechatronik-Cluster in Niederösterreich konkrete Anwendungen. In Zeiten von Industrie 4.0 werden Produktionsprozesse zunehmend digital überwacht und gesteuert. Häufig wird dafür Mixed-Reality-Technik eingesetzt. Im ecoplus-Kooperationsprojekt „Mixed Reality Based Collaboration 4 Industry“ bringen die Industrieunternehmen konkrete Anwendungsfälle ein und entwickeln diese gemeinsam mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiter.

Die Mixed-Reality-Beispiele stammen aus vier Themenbereichen: der Unterstützung der Produktion an der Maschine, dem Remote Support für Anlagen-Service rund um die Welt, Schulung und Training etwa in der modernen Lehrlingsausbildung sowie der Präsentation von Produkten in virtuellen Schauräumen. „Wir wollen im Projekt ein gemeinsames Software-Framework entwickeln, welches für verschiedene Anwendungen verwendet werden kann. Für jedes Beispiel soll am Ende des Projekts eine prototypische Umsetzung für die interne Verwendung bzw. Evaluierung herauskommen“, sagt Thomas Moser, Leiter der Forschungsgruppe Digital Technologies an der FH St. Pölten.

Diese prototypischen Umsetzungen werden im Projekt nicht nur technisch umgesetzt und evaluiert, sondern auch auf ihre Akzeptanz und potentiellen Auswirkungen auf die Arbeitswelt bewertet. Zudem prüfen die ForscherInnen im Projekt bereits existierende Mixed-Reality-Hardware auf ihre Industrietauglichkeit. Die Hardware wird im Rahmen des Projekts auch den Unternehmen zur Verfügung gestellt, um erste Erfahrungen damit sammeln zu können. Zusätzlich werden in verschiedenen Industrieanwendungen bzw. in der Unterhaltungsindustrie bereits eingesetzte Interaktionsmethoden analysiert und auf ihre Praxistauglichkeit hin evaluiert. Untersucht wird auch, ob die moderne Technik in der Praxis unter realen Bedingungen und in realen Industrie-Umgebungen tauglich ist, etwa in Hinblick auf Lärmpegel, Sicherheitsansprüche und Lichtverhältnisse.

Foto: Rauchecker Photography/A3D/Shutterstock.com

Festakt in der Orangerie im Congress Innsbruck

Strategie zum lebensbegleitenden Lernen erfolgreich in Tirol umgesetzt

Innsbruck, 12. Dezember 2018 – Eine Erfolgsgeschichte, die am 30.11.2018 erneut Anlass zum Feiern gab: Die Tiroler Wirtschaft freut sich über weitere 45 topausgebildete Fachkräfte, die sich berufsbegleitend akademisch weiterqualifiziert haben. Die Gratulanten/-innen sprachen großes Lob für die erbrachten Leistungen aus. Die Rollenübergabe erfolgte in der Orangerie im Congress Innsbruck.

Den Erfolg macht das Studienzentrum Weiz und Ingenium Education in Kooperation mit den Hochschulen Mittweida & HTWK Leipzig möglich. Die stufenlose Verknüpfung von berufsbegleitenden Diplomingenieurstudien nach der HTL in 2 Jahren mit den darauf aufbauenden Masterstudien ermöglicht den geradlinigen Weiterbildungsweg neben der vollen Berufstätigkeit und vereint technisches mit wirtschaftlichem Know-how.

1999 wurde die sächsisch-österreichische Kooperation vom Studienzentrum Weiz initiiert. 2006 startete in Innsbruck an der HTL Bau und Design der erste Bauingenieurstudiengang der HTWK Leipzig, 2008 folgte der Wirtschaftsingenieurstudiengang der Hochschule Mittweida. 2009 begannen die Diplomstudiengänge Maschinenbau an der HTL Fulpmes und Technische Informatik an der HTL Anichstraße, beide ebenso geführt von der renommierten Hochschule Mittweida. Seither haben etwa 5.800 Berufstätige die Studienangebote der sächsischen Hochschulen im präsenzunterstützenden Fernstudium in Österreich abgeschlossen.

Foto: Hermann Burgstaller e.U.

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