Home100 Millionen Euro Investition:
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v.l.n.r.: Bürgermeisterin Marion Török (Zwentendorf), AGRANA Aufsichtsrat Ernst Karpfinger, AGRANA Aufsichtsratspräsident Erwin Hameseder, NÖ Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, AGRANA CEO Johann Marihart, Bezirkshauptmann Andreas Riemer (Tulln)

AGRANA eröffnet zweite Weizenstärkeanlage am Standort Pischelsdorf/NÖ

Wien, 26. November 2019 – Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern AGRANA hat am Standort der Bioraffinerie in Pischelsdorf im Tullnerfeld eine zweite Weizenstärkeanlage errichtet und gestern mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und AGRANA Aufsichtsratspräsident Erwin Hameseder feierlich eröffnet. Mit der Werkserweiterung verdoppelt AGRANA die Weizenstärkeproduktion und erhöht die Anzahl der Arbeitsplätze um 45 auf insgesamt 250.

„Nachdem wir in Pischelsdorf bereits 200 Mio. EUR für die Bioethanolanlage und die erste Weizenstärkeanlage investierten, haben wir nun weitere 100 Mio. EUR für eine zweite Weizenstärkeanlage aufgewendet. Damit trägt AGRANA der steigenden Nachfrage insbesondere der Papierindustrie durch den wachsenden Bedarf an Verpackungen für den Online-Versandhandel Rechnung. Mit der Erhöhung der Gesamtverarbeitungskapazität von derzeit rund 800.000 Tonnen auf 1,2 Mio. Tonnen Getreide rückt Pischelsdorf ins Spitzenfeld der großen europäischen Stärkeproduktionsstandorte auf”, betont AGRANA- Vorstandsvorsitzender Johann Marihart.

In der erweiterten Weizenstärkefabrik werden jährlich aus rund 650.000 Tonnen Weizen 260.000 Tonnen Weizenstärke, 50.000 Tonnen Weizengluten, 100.000 Tonnen Weizenkleberfutter sowie 35.000 Tonnen Weizenkleie gewonnen. Weizenstärke wird zum einen in technischen Anwendungsbereichen (v.a. in der Papierindustrie) und zum anderen in der Lebensmittelindustrie z.B. für die Herstellung von Nudeln, Brot oder anderen Backwaren verwendet. Weizengluten kommt primär in der Backwarenindustrie oder zur Herstellung von Heimtiernahrung sowie zur Erzeugung von Fischfutter zum Einsatz. Weizenkleie dient ebenso wie Weizenkleberfutter als Futtermittel. Insgesamt verarbeitet AGRANA die Rohstoffe Mais, Kartoffeln und Weizen an 5 Produktionsstandorten in Europa zu Stärke und verkauft 1,8 Mio. Tonnen Stärkeprodukte an 2.000 Kunden weltweit in über 20 verschiedenen Industriebranchen.

Foto: AGRANA/Michaela Bruckberger