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Donaubrücke Mauthausen verlangt schnelles Handeln

Mauthausen, 12. Jänner 2022 – Die Donaubrücke bei Mauthausen ist in die Jahre gekommen. Trotz mehrmaliger umfangreicher Sanierungen und innovativer Maßnahmen sind durch die laufenden Arbeiten nur punktuell Ausbesserungen von Schäden an der alten Konstruktion möglich. Weiters wurde für die Brücke ein spezielles Salzstreugerät für den Winterdienst konstruiert. Für eine dauerhafte Generalsanierung müsste die Brücke mehrere Monate komplett gesperrt werden. Oberösterreich und Niederösterreich forcieren daher die möglichst rasche Umsetzung der neuen „Donauquerung Mauthausen“, denn für die Region Enns-Donau-Winkel ist die Brücke unentbehrlich.

Für die lokale Bevölkerung und die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler ist die Donaubrücke tagtäglich eine wichtige Verkehrsachse. Die ansässigen Betriebe überqueren die Donau für Transporte vor Ort sowie zur Anbindung an das Straßen- und Bahnnetz. Die Brücke verbindet die beiden Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich und ist damit von zentraler Bedeutung für die gesamte Region.

Aufgrund des zunehmend schlechteren Zustandes besteht dementsprechend dringender Handlungsbedarf. Um die Querung der Donau bei Mauthausen möglichst durchgehend aufrechtzuerhalten, muss man den Bau der neuen Donaubrücke zeitnah umsetzen. Deswegen hat es oberste Priorität, den Bau der Brücke am neuen Standort mit Zu- und Abfahrt rechtzeitig und unabhängig vom Gesamtvorhaben fertigzustellen und daher im Jänner 2022 die Verfahren nach den Marterienrechten nur für die Brücke einzureichen. Darüberhinaus wird an der Einreichung des Gesamtprojektes für Mitte 2022 mit Hochdruck weitergearbeitet.

Die neue Donaubrücke ist 700 Meter flussabwärts geplant und reicht vom Knoten B3 in Oberösterreich über die Donau bis zum Knoten Pyburg in Niederösterreich.

Bild: Land OÖ