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Bundesländer müssen noch auf Klimaneutralitätskurs einschwenken

Wien, 23. März 2021 – Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) und die Österreichische Energieagentur präsentieren den ersten Teil der Studie „Klima- und Energiestrategien der Bundesländer“. Auf Ebene der Bundesländer zeichnet sich bei Betrachtung der historischen Entwicklungen der untersuchten Faktoren Stromaufbringung, Energieeffizienz und Treibhausgasemissionen ein sehr deutlicher Aufholbedarf ab.

„Bis 2030 sollen durch das EAG zusätzlich 27 TWh erneuerbarer Strom in Österreich produziert werden. Bis 2040 will Österreich klimaneutral sein. Zur Erreichung der Klimaschutz-Ziele des Bundes sind auch die Bundesländer in der Pflicht, dringend Maßnahmen zu setzen, um die Energiewende zu schaffen!“, betont Christoph Wagner, Präsident des EEÖ den unaufschiebbaren Handlungsbedarf und setzt fort: „Bisher ist zu wenig passiert und es geht deutlich zu langsam voran! Nachdem mit dem Erneuerbaren Ausbaugesetz die bundesweite Grundlage für 100 Prozent Strom aus Erneuerbaren gerade in die Zielgerade einbiegt, müssen nun auch die Bundesländer rasch in die Gänge kommen. Die Detailanalyse zeigt ganz klar: an den Potenzialen scheitert es nicht!“

Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ, drängt daher: „Wird das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz optimal umgesetzt, ermöglicht es Investitionen von 30 Mrd. Euro in die heimische Wirtschaft und schafft etwa 100.000 Arbeitsplätze. Der Weg zur Klimaneutralität (inkl. Wärme- und Verkehrswende) erhöhen diese positiven Effekte für den heimischen Wirtschafts- und Arbeitsmarkt noch deutlich. Doch die besten rechtlichen Grundlagen auf Bundesebene bringen nichts, wenn nicht auf Bundesländerebene die Blockaden beseitigt werden. Denn dort werden die Projekte realisiert, dort sind sie verortet und erhalten die Genehmigungen zur Umsetzung. Schlussendlich entscheiden die Bundesländer, ob die Energiewende gelingt oder nicht.“

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