HomeEntsiegelung und Neugestaltung
HomeEntsiegelung und Neugestaltung

WAG-Geschäftsführer Gerald Aichhorn

Uno-Shopping in Leonding entspricht neuer Linie der oö. Raumordnungspolitik

Leonding, 13. Dezember 2021 – „Mit unserem neuen oö. Raumordnungsgesetz und unserer neuen oö. Raumordnungsstrategie haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere wertvollen Bodenflächen zu schützen und zugleich aber auch eine Weiterentwicklung unseres Landes zu ermöglichen, insbesondere die Schaffung von Wohnraum und die Ansiedlung von Betrieben zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Dazu setzen wir insbesondere auf die Reaktivierung von Leerständen und Brachflächen anstelle von Neuwidmungen. Das Projekt der oö. Wohnungsgesellschaft WAG zur Neugestaltung des ehemaligen Einkaufszentrums Uno-Shopping in Leonding entspricht genau dieser neuen Linie unserer oö. Raumordnungspolitik. Ich begrüße dieses zukunftsweisende Projekt sehr, umso mehr als dabei auch eine Entsiegelung und Renaturierung von bestehenden Betonflächen verbunden ist“, stellt Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner zum Kauf der Flächen des Einkaufszentrums Uno-Shopping durch die WAG fest. Die Wohnungsgenossenschaft will gemeinsam mit der Stadt Leonding auf diesem Areal einen Mix aus Gewerbe, Büros, Geschäften und Wohnungen errichten. Zugleich sollen bestehende Betonflächen wieder zu Grün- und Erholungsflächen umgewandelt werden.

„Das Uno-Shopping in Leonding in unmittelbarer Nähe zum Einkaufszentrum Plus-City in Pasching ist ein Beispiel für ein Überangebot an Handelsflächen auf engstem Raum. Zugleich sind durch den Leerstand eines großen Teils des Areals wertvolle Flächen im Zentralraum ungenutzt geblieben. Diese Leerstands-Nutzung entspricht genau unserem Schwerpunkt in der Raumordnungspolitik, anstelle der Umwidmung von neuen Flächen und dem Bauen auf der grünen Wiese bestehende Leerstände und Brachflächen zu reaktivieren und so einer sinnvollen Verwendung zuzuführen. Die Entsiegelung von verbauten Flächen ist eine weitere wichtige Zielsetzung von uns zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen“, unterstreicht Landesrat Achleitner.

Foto: WAG/Daniel Schalhas