HomeEuropaweites Logistik-Projekt in der chemischen Industrie schont die Umwelt
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8.448 Tonnen CO2 eingespart

Linz, 12. März 2019 – 59 Unternehmen aus 14 Regionen beteiligten sich an dem EU-Projekt ChemMultimodal, davon sechs aus Österreich. Ziel des Projektes war es, bis zum Ende der Projektlaufzeit im Mai 2019 die multimodalen Transporte der teilnehmenden Projektpartner um zehn Prozent zu erhöhen und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck um fünf Prozent zu reduzieren. Die Bilanz ist erfreulich: Seit Juni 2016 haben die 59 teilnehmenden Unternehmen der chemischen Industrie aus ganz Europa durch die optimierte Kombination unterschiedlicher Transportmittel 8.448 Tonnen CO2 eingespart, in den sieben Pilotregionen konnten die CO2-Emissionen um insgesamt 10,5 Prozent reduziert werden.

Von den ursprünglich auf der Straße transportierten Mengen konnten knapp zwölf Prozent auf multimodale Transporte – also auf kombinierten Güterverkehr aus Straße und Schiene – umgestellt werden. Für Österreich arbeiten die Experten des Logistikums der FH Steyr sowie die Partner des Kunststoff-Clusters der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria im Projekt eng zusammen. Die Unternehmen stammen vor allem aus Ober- und Niederösterreich. Die Ergebnisse der Pilotphase des Projektes haben gezeigt, dass der Wechsel von der Straße auf die Schiene gerade im Gefahrguttransport die Sicherheit erhöht und die Effizienz in der Logistik steigert. Dies sind ausschlaggebende Faktoren, die die langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen.