HomeGenehmigungsbescheid für Lenzing AG
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Lenzing-AG-Vorstand DI Christian Skilich und Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner im Vorjahr bei einem Lokalaugenschein in Lenzing am geplanten Standort auf der geschlossenen Deponie Ofenloch.

Weg frei zur größten Fotovoltaik-Freiflächenanlage in OÖ

Linz, 14. Jänner 2022 – „Oberösterreich will seine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Energiewende durch die Nutzung erneuerbarer Energien weiter ausbauen. Dazu streben wir bis 2030 eine Verzehnfachung der Solarstromerzeugung an. Einen wichtigen Impuls dazu plant der oö. Faserkonzern Lenzing. Er ist nicht nur ein Leitbetrieb in Oberösterreich, sondern auch ein Vorzeigeunternehmen in Sachen Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Mit dem Bau der größten Fotovoltaik-Anlage setzt die Lenzing AG einen weiteren Meilenstein in Richtung CO2-neutralen Industriestandort. Mit dem Genehmigungsbescheid für die Freiflächen-PV-Anlage auf der ehemaligen Deponie Ofenloch durch die Abteilung Raumordnung wird der Weg für die Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projektes geebnet“, betont Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner. Denn diese rechtskräftige Widmung ist auch die Grundlage für den Erlass des noch ausstehenden Naturschutzbescheides. Nach Vorliegen des bereits in Aussicht gestellten abfallrechtlichen Abänderungsbescheides für die Deponiefläche als weiteren Schritt kann der Faserkonzern dann die geplante PV-Anlage errichten, die jährlich 5.500 Megawattstunden Strom erzeugt. „Das entspricht dem Jahresstrombedarf von mehr als 1.700 Haushalten und ist die bisher größte PV-Anlage auf einer Freifläche in Oberösterreich“, zeigt Landesrat Achleitner auf.

„Oberösterreich ist bei der Solarstrom-Erzeugung im Bundesländervergleich bereits führend. So war das vergangene Jahr 2021 mit einer Steigerung von bis zu 30 Prozent ein Rekordjahr beim Fotovoltaik-Ausbau. Die Solarstrom-Erzeugung wurde um mehr als 100-MW-Peak gesteigert, sowohl durch PV-Anlagen von Betrieben als auch von Haushalten“, hebt Landesrat Achleitner hervor.

Foto: Land OÖ/Andreas Maringer