HomeLand OÖ startet neues Aktionsprogramm:
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Bürgermeister Dr. Christian Kolarik, Kronstorf, Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Kölblinger, Vöcklabruck und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

Stärkung der Ortskerne statt Bauen auf der grünen Wiese

Linz, 11. Juni 2021 – Leerstände und Brachflächen stellen eine vielfältige Herausforderung dar. Neben den gewerblichen Brachflächen, die meist großflächig und damit weithin sichtbar sind oder dem „offensichtlichen“ Leerstand in den Erdgeschoßzonen, verbirgt sich Leerstand oftmals in den oberen Etagen von Gebäuden, sowohl in Städten und Marktgemeinden aber auch in ländlichen Siedlungen, ja selbst in Städten mit hohem Zuzug. „Deshalb haben wir ein eigenes Aktionsprogramm des Landes OÖ erarbeitet, mit dem wir durch Aktivierung von Leerständen und Brachen für eine Orts- und Stadtkernbelebung sorgen wollen“, erläutert Landesrat Achleitner

Neues OÖ. Aktionsprogramm zur Orts- und Stadtkernbelebung

Das Aktionsprogramm soll Gemeinden und Städte dabei unterstützen, leerstehende Gebäude und Brachflächen, die für die Entwicklung der Gemeinden und Städte besonders wichtig sind, wieder einer möglichst nachhaltigen Nutzung zuzuführen.
Um vor allem jene Objekte zu aktivieren, die im Hinblick auf die Belebung der Orts- und Stadtkerne den größten Hebel bieten und um die in Folge erforderlichen Investitionen möglichst zielgerichtet entwickeln zu können, gilt es zunächst, entsprechende strategische Überlegungen im Vorfeld anzustellen.
Neben den Gemeinden und Städten stehen aber auch die Immobilienbesitzer im Fokus des Programmes, da diese im Hinblick auf eine erfolgreiche Nachnutzung natürlich Schlüsselakteure sind, die es zu motivieren gilt.
Das wesentliche Ziel des Programmes ist, möglichst viele der leerstehenden Objekte wieder einer nachhaltigen Nachnutzung zuzuführen und damit Impulse für die Belebung der Orts- und Stadtkerne zu setzen. Das Programm beinhaltet daher auch Fördermaßnahmen für Investitionen, die auf das Gebäude selbst, aber auch auf eine allenfalls erforderliche Attraktivierung des Gebäudeumfeldes abzielen.

Foto: Land OÖ / Vanessa Ehrengruber

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