HomeOö. Industrie braucht MINT-Fachkräfte in allen Bildungsstufen
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Bildungsbedarfsanalyse der Sparte Industrie der WKOÖ

Linz, 07. Jänner 2021 – Fundiert ausgebildete Mitarbeiter sind und bleiben für die oö. Industrie ein zentraler Erfolgsfaktor. „Die Anzahl der Beschäftigten in der oö. Industrie wird in den nächsten drei bis fünf Jahren um 8,5 Prozent, das sind rund 10.000 Beschäftigte, zunehmen. Wer also über eine solide Ausbildung verfügt, findet auch künftig gute Karrierechancen in der oö. Industrie vor“, sagt Valborg Burgholzer-Kaiser, Obmann-Stellvertreterin der Sparte Industrie, als Resümee der aktuellen Bildungsbedarfsanalyse der Sparte Industrie, durchgeführt von Jaksch & Partner.

Dabei wurden die Personalverantwortlichen von 117 Betrieben aus einem Pool der 500 größten Industrieunternehmen befragt. Diese Betriebe beschäftigen rund 84 Prozent aller Mitarbeiter in der Industrie in Oberösterreich. „Vor allem für Techniker bleiben die Berufsaussichten in der oö. Industrie hervorragend und zwar auf allen Ausbildungswegen. Lehrlinge werden ebenso gesucht wie Absolventen von HTLs, technischen Fachhochschulen und universitären Technik-Ausbildungen“, fasst Burgholzer-Kaiser ein zentrales Ergebnis der Analyse zusammen.

An der Verbesserung der Situation hinsichtlich der Forderung nach mehr Fachkräften im technischen Bereich wird seitens der Sparte Industrie konsequent und intensiv gearbeitet. Hier konnten speziell im Fachhochschulsektor bereits Erfolge erzielt werden. Der Zuwachs an Beschäftigten bei den Universitätsabsolventen wird in den nächsten drei bis fünf Jahren mit insgesamt rund 14 Prozent in ähnlicher Größenordnung stattfinden wie im Bereich der Fachhochschulen. Was das Technikerangebot auf Universitätsebene betrifft, so sprechen 52 Prozent der befragten Betriebe von einem Unterangebot an Absolventen. „Deshalb begrüßen wir die geplante neue Technische Universität in Oberösterreich sehr“, so Burgholzer-Kaiser.